Donnerstag, 17. Oktober 2019

DBS-Schulprojekt mĂŒndet in spannender Ausstellung

SchĂŒler entdecken ihre Lebenswelten

Weinheim. 23. Juli 2014. (red/pm) Das Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule-Schulprojekt mĂŒndet in einer spannenden Ausstellung in der Ulnerschen Kapelle. Seit Samstag kann man die großformatigen Bilder der SchĂŒler bewundern. [Weiterlesen…]

Wie wird die "sichere" Lernplattform fĂŒr den Unterricht genutzt?

Wenn Lehrer und SchĂŒler moodlen

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Ladenburg/Weinheim/Rhein-Neckar, 22. Oktober 2013. (red/ld) Facebook an der Schule ist eigentlich tabu. Der Grund: Datenschutzfragen. Ohnehin nutzen viele Schulen bereits seit Jahren „Moodle“, noch lange bevor das baden-wĂŒrttembergische Kultusministerium Facebook und Co. fĂŒr die SchĂŒler-Lehrer-Kommunikation verboten und Moodle empfohlen hatte. Doch was kann das System, mit dem SchĂŒler/innen schon fast selbstverstĂ€ndlich umgehen? [Weiterlesen…]

Putzaktion im Weinheimer Schlosspark

SĂ€ckeweise Verbundenheit zur Stadt

Foto: Stadt Weinheim

Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 07. Mai 2013. (red/pm). Sie strömten aus wie die HeinzelmĂ€nnchen, mit Handschuhen, Greifzangen und blauen MĂŒllbeuteln. Nach rund zwei Stunden waren am Montag der Weinheimer Schlosspark, der angrenzende Exotenwald und die Wege rund um den Waidsee blitzblank sauber – kein Papiertaschentuch, keine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, kein Bonbonpapier war mehr zu sehen. [Weiterlesen…]

Karrillon-SchĂŒler besuchen ab dem Schuljahr 2013/14 die DBS

Alles spricht fĂŒr einen sanften Übergang

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) „Oberstes Leitziel ist, dass es fĂŒr die SchĂŒler die beste Lösung ist.“ So hat jetzt Schulrat Endrik Ebel vom Staatlichen Schulamt in Mannheim eine bevorstehende VerĂ€nderung in der Weinheimer Schullandschaft beschrieben. Weil es immer weniger Anmeldungen und damit immer weniger SchĂŒler an der Karrillon-Werkrealschule gibt, werden die Karrillon-SchĂŒler ab dem Schuljahr 2013/14 mitsamt einem Großteil ihrer Lehrer an die Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule wechseln.

Information der Stadt Weinheim:

„Wir empfinden das als Bereicherung“, erklĂ€rte Gudrun Aisenbrey, die Schulleiterin des dortigen Schulverbundes. Vertreter der Schulen, Schulrat Ebel und Carmen Harmand, Leiterin des Weinheimer Bildungsamtes, erklĂ€rten jetzt gemeinsam, dass sie keine Probleme beim Zusammengehen der beiden Werkrealschulen erwarten. „Das wird ein gelungener Übergang sein“, so Karrillon-Rektorin Susanne Amler, „wir haben jetzt schon viel Hand in Hand angepackt, unsere Konzepte sind sehr Ă€hnlich“. Ebel berichtete, dass der landesweite Trend nach dem Wegfall der Grundschulempfehlung schon eine Weile gegen Haupt- und Werkrealschulen verlaufe. „Woanders gibt es solche Zusammenlegungen schon lange und öfter, in Weinheim tritt das spĂ€ter ein, weil die gute pĂ€dagogische Arbeit da viel ausgeglichen hat“, so der Schulrat.

Vor allem beim Thema Berufsorientierung und dem Übergang von der Schule zum Beruf sei Weinheim ein vorbildlicher Bildungsstandort. Carmen Harmand verwies darauf, dass die Zusammenlegung am Standort DBS auch ein Ergebnis des Moderationsprozesses Schulentwicklung Weststadt sei. „Es gibt keinerlei BerĂŒhrungsĂ€ngste“, garantierte Uschi SchĂ€fer, Leiterin der DB-Werkrealschule. Allerdings werde man die „Karrillonier“ mit speziellen Trainings auf die deutlich grĂ¶ĂŸere Schule vorbereiten. „Das wird ein sanfter Übergang“, ist sich Endrik Ebel sicher. „Doppelt froh“, sagte Carmen Harmand, sei sie jetzt, dass der Gemeinderat im FrĂŒhjahr drei neue Schullsozialarbeiterstellen bewilligt habe. Die neuen professionellen Begleiter werden die Schulfusion auf beiden Seiten vorbereiten und unterstĂŒtzen.“

NÀchste Stufe des "World Café"

Moderation ist „sinnvoll und gut“

Moderationsprozess zur Schulentwicklung in der Weststadt. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 15. Mai 2012. (red/pm) Schulentwicklung in der Weststadt wird von der Bevölkerung breit getragen – „Keine Verlierer“. Es soll weiterhin zwei Grundschulstandorte, aber nur eine Werkrealschule in der Weststadt geben.

Information der Stadt Weinheim:

„FĂŒr Margit Rechkemmer, Elternvertreterin an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, ist der Moderationsprozess zur Schulentwicklung in der Weststadt „sinnvoll und gut“. Gudrun Aisenbrey, die Schulleiterin, findet, „er stellt die Weichen und berĂŒcksichtigt, dass sich Lernen verĂ€ndern kann“. Und Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard nannte den Moderationsprozess nach der nĂ€chsten Stufe des „World CafĂ©â€œ am Samstag „besonders wertvoll“.

Gerade in den letzten Wochen nach den Diskussionen in den Schulen und den Parteien. „Da sind wirklich neue Ideen gekommen“, so der OB, der die rund 60 Teilnehmer der großen Runde im Rolf-Engelbrecht-Haus vor den Diskussionen begrĂŒĂŸte. Er nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Teilnehmern des „World CafĂ©â€œ – Lehrer, Eltern, Kommunalpolitiker sowie weitere Betroffene und Interessierte – fĂŒr das hohe bĂŒrgerschaftliche Engagement zu bedanken. Damit sei man im Moderationsprozess „in nahezu allen Punkten entscheidend weitergekommen“, betonte der OB.

Nach vier Stunden Gruppenarbeit an der besten Lösung bestĂ€tigte das „World Cafe“ die Szenarien, die auch schon die Konzeptgruppe vor drei Wochen priorisiert hatte. Diese sehen vor, dass es in der Weststadt nach wie vor zwei Grundschulstandorte geben wird: Einer, wie bislang, am Dietrich-Bonhoeffer-Schulverbund und der zweite in einem Komplex mit einem neuen Rolf-Engelbrecht-Haus und dem SchĂŒlerhort am Stadion – dieser zweite Standort soll die heutige Albert-Schweitzer-Schule ersetzen, deren Sanierung technisch und wirtschaftlich nicht darstellbar ist und abgerissen werden soll.

Die Variante nur eines einzigen Grundschulstandorts wurde bislang in allen Runden verworfen; eine solche Grundschule wĂ€re zu groß und unĂŒbersichtlich, die Schulwege auch zu weit.

Anders wurde die Entwicklung bei den Werkrealschulen diskutiert, wo sich die Beteiligten einig sind, dass kĂŒnftig ein Standort an der DBS ausreichen wird. Die Integration, das gemeinsame Lernen und das Vermeiden einer Stigmatisierung sei im Schulverbund besser möglich, hieß es.

Allerdings legte man Wert darauf, dass die Karrillonschule sehr behutsam in die DBS aufgenommen werden sollte. Dr. Susanne Felger, Leiterin des Kommunalen Übergangsmanagementes Schule- Beruf, sprach davon, „dass man die SchĂ€tze beider Schulen erhalten muss“.

OB Bernhard versprach, „die Wege so sanft es geht abzufedern“. FĂŒr den Rathauschef mit seiner bekannten AffinitĂ€t zu Bildungsangelegenheiten steht fest: Wir mĂŒssen unbedingt darauf achten, dass sich hinterher keiner als Verlierer fĂŒhlt.“

Einig war man sich in der großen Runde, die wieder von Marc Pfeiffer moderiert wurde, dass die Johann-Sebastian-Bach-Förderschule ebenfalls sehr gut in ein neues Kultur- und Bildungszentrum mit SchĂŒlerhort am Stadion integriert werden könnte. Wichtiger positiver Nebeneffekt: Dadurch könnte die Stadt als SchultrĂ€ger und Bauherr neben dem Areal der Albert-Schweitzer-Schule ein weiteres GelĂ€nde zur Wohnbebauung umwandeln und damit Einnahmen erlösen, um den Neubau zu stemmen.

Durch den Wegfall von zwei SchulgebĂ€uden seien außerdem deutliche Einsparungen bei der GebĂ€udeunterhaltung möglich. Im Juni soll sich jetzt ein „Konzepttreffen“ mit den nun konkreteren VorschlĂ€gen befassen, kurz darauf werden Mitglieder des Gemeinderates in einem Kompakt-Workshop mit dem aktuellen Sachstand befasst, das Gesamtgremium soll im September eine Entscheidung treffen. OB Bernhard betonte, dass er eine rasche Realisierung fĂŒr sinnvoll hĂ€lt. Die Planungen könnten schon im Haushalt 2013 dargestellt werden.“