Freitag, 15. November 2019

Gemeinderat verdreifacht Investition in Straßenbeleuchtung

Debatte erhellt kaum – Beschluss umso mehr

Damit den Weinheimern das Licht nicht ausgeht, beschloss der Gemeinderat gestern eine Verdreifachung der Mittel für Straßenlaternen.

Damit den Weinheimern das Licht nicht ausgeht, beschloss der Gemeinderat gestern eine Verdreifachung der Mittel für Straßenlaternen.

 

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) In Weinheim soll es heller werden – finden Verwaltung und Gemeinderat und beschlossen einstimmig dreimal so viel Geld für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auszugeben. Dadurch wird es dann halt düsterer im Geldbeutel.  Die Debatte über Licht und Schatten hingegen war nicht erhellend, amüsierte aber durch Wortspiele. [Weiterlesen…]

Grundschulganztagsbetreuung

Es fehlt der Platz für Grundschulbetreuung

Weinheim, 22. April 2013. (red/ld) Die Betreuung von Grundschulkindern bleibt ein umstrittenes Thema. Zur Bürgerfragestunde betraten gestern gut 20 Frauen den Gemeinderatssaal, um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Der war auch Inhalt des TOP 6 der Sitzung. Kurios: Während der Stadtverwaltung der räumliche Platz für mehr Kinderhorte fehlt,und Ganztagsschulen den Bedarf übernehmen könnten, klagten einige Mütter darüber, dass ihre Kinder in Zukunft nachmittags Unterricht hätten. [Weiterlesen…]

Gemeinderat verabschiedet neue Buslinien

Warten auf den Bus

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/ld) Ab Dezember 2013 wird Busfahren attraktiver. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23. Januar Verbesserungen für den öffentlichen Personennahverkehr beschlossen. In den Hanglagen der Südstadt kommt man zudem schneller zum Bus. Das Neubaugebiet Lützelsachsen-Ebene bekommt eine eigene S-Bahn-Haltestelle. Als zentraler Umsteigeplatz aller Buslinien wird ab dem Winterfahrplan der Omnibusbahnhof am Hauptbahnhof dienen, von dem Fahrgäste in alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen können. Der Gemeinderat begrüßte das Konzept, kritisierte aber, dass es nicht weit genug greife. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung am 27. Juni 2012

100 Prozent Ökostrom für Weinheim

Weinheim, 28. Juni 2012. (red/sap) Der Weinheimer Gemeinderat stimmte der Vergabe der Stromlieferung für die Stadt Weinheim an die Stadtwerke Weinheim GmbH ab Januar 2013 einstimmig zu. Weinheim wird 100 Prozent Ökostrom beziehen und übernimmt damit eine Vorbildfunktion.

Von Sabine Prothmann

Weinheim wird ab 2013 komplett auf Ökostrom umsteigen. Das betrifft die öffentlichen Gebäude, Straßen und Plätze.

Dies wurde in der gestrigen Gemeinderatssitzung mit großer Mehrheit entschieden. Dagegen stimmte Dr. Günter Bäro (Freie Wähler) und eine Enthaltung kam von Günter Breiling (FDP).

Die Stadt Weinheim zahlt pro Jahr rund eine Million Euro für Strom, das sind rund 6800 Megawattstunden, die für die öffentlichen Gebäude benötigt werden, und das wird auch in den kommenden zwei Jahren wohl auch so bleiben.

Der Preis für Ökostrom mit 22,2 Cent pro kWh bedeute einen geringen Aufpreis von rund 0,9 Cent pro kWh gegenüber „Normal“strom, der 21,3 Cent koste, erläuterte Stadtrat Wolfgang Schäfer (Freie Wähler).

Auf das Jahr wird das in etwa 700 Euro ausmachen.

Die Firma „Enerko Energiewirtschaftliche Beratung GmbH“ war mit Ausschreibungsverfahren beauftragt.

Ein Fachingenieur von Ernerko erläuterte das Zustandekommen der Angebote. Die reinen Stromkosten machten nur rund 40 Prozent des Gesamtpreises aus. Die restlichen 60 Prozent setzen sich aus Steuern, EEG-Umlage, Netzentgelte und Konzessionsabgaben zusammen.

Sechs Bieter hatten sich um den Stromauftrag bemüht, darunter auch ein indisches IT-Unternehmen. Alle sechs erfüllten die Qualifikationskriterien wie zum Beispiel Ökostrom und Zulassung zum Stromhandel. Doch das günstigste Angebot, mit großem Abstand, gaben die Stadtwerke Weinheim (SWW) ab.

Ein „sportlicher Preis“, meinte der Ingenieur.

Der Vergabe an die Stadtwerke Weinheim (SWW) wurde einstimmig zugestimmt.

Die Stadträte aller Fraktionen erklärten, die Stadt könne mit der Umstellung auf Ökostrom ihre Vorbildfunktion für die Energiewende zeigen.