Donnerstag, 21. September 2017

Freiwillige Feuerwehr Weinheim - Abteilung Ritschweier

Jahr mit Familienabend beendet

Weinheim, 12. Dezember 2014. (red/pm) Die Abteilung Ritschweier ist die kleinste Feuerwehrabteilung und trotzdem eine wichtige StĂŒtze im Gesamtbild der Weinheimer Feuerwehr. Der Stellvertretende Stadtbrandmeister Volker JĂ€ger dankte den Feuerwehrangehörigen der Abteilung Ritschweier fĂŒr ihren Dienst am NĂ€chsten. [Weiterlesen…]

Bronze fĂŒr Sulzbach und Stadt

Feuerwehr nimmt erfolgreich an der LeistungsĂŒbung statt

Weinheim, 30. September 2013. (red/fw) Vergangene Woche trainierte eine junge Truppe der Feuerwehr Weinheim aus den Abteilungen Sulzbach und Stadt fĂŒr das Leistungsabzeichen Bronze. [Weiterlesen…]

Ehrung der Feuerwehrangehörigen

Ehrenmedaille fĂŒr Elke Knapp und Dr. Martin Wurst

Ehrungen beim Sulzbacher Feuerwehrball, Foto: Sebastian Singer

 

 

Weinheim, 29. Oktober 2012. (red/pm) Im Mittelpunkt des Sulzbacher Feuerwehrballes standen Ehrungen fĂŒr verdiente Feuerwehrangehörige und erstmals auch von BĂŒrgern die durch ihren Einsatz die Arbeit der Feuerwehr unterstĂŒtzten. Dass der Ball der Feuerwehr Sulzbach ein kultureller Höhepunkt in Weinheims nördlichstem Stadtteil ist, zeigte der vollbesetzte BĂŒrgersaal. Der Spielmannszug der Abteilung Sulzbach unter der Leitung von StabfĂŒhrer Rudi Neumann eröffnete den Ball mit der UnterstĂŒtzung des befreundeten Spielmannszugs aus Laudenbach.

Von Ralf Mittelbach:

„Abteilungskommandant Karsten Fath freute sich ĂŒber den starken Zuspruch und begrĂŒĂŸte unter den GĂ€sten BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner und Ortsvorsteher Josef Klemm, Stadt- und OrtschafsrĂ€te sowie die Abordnungen der Feuerwehren aus Weinheim, Hemsbach, Birkenau, Laudenbach und Sulzbach am Main.

Abteilungskommandant Karsten Fath ging in seiner BegrĂŒĂŸung besonders auf die Belastungen im Einsatzdienst ein, denen die Feuerwehrangehörigen in ihrem tĂ€glichen Einsatzdienst ausgesetzt sind. Daher galt sein besonderer Gruß auch Tomas Knapp von der Feuerwehrseelsorgeeinheit. Fath dankte auch dem Kraftsportverein Sulzbach, der sich um das leibliche Wohl der GĂ€ste kĂŒmmerte. Nach der BegrĂŒĂŸung standen die Ehrungen auf dem Programm.

Dirk Neckarauer, Johannes Ernst und von der Jugendfeuerwehr wurden mit der Jugendleistungsspange ausgezeichnet. Die Leistungsspange soll PrĂŒfstein und Auszeichnung fĂŒr junge Menschen sein, die sich schon frĂŒhzeitig als Einzelne in eine Gemeinschaft und ihre Ordnung einfĂŒgen, in ihr Verantwortung und Pflichten ĂŒbernehmen und sich zur praktischen HilfstĂ€tigkeit am Mitmenschen vorbereiten. Nach wochenlangem Training konnten die drei Sulzbacher gemeinsam mit einer Mannschaft der Weinheimer Jugendfeuerwehr die Jugendleistungsspange erfolgreich absolvieren.

FĂŒr zehn jĂ€hrige Zugehörigkeit beim Spielmannszug Sulzbach wurde Jennifer Heinrich geehrt. BĂŒrgermeister Torsten Fetzner, bedankte sich bei Thomas Ebert fĂŒr zehn jĂ€hrige, Karsten Fath fĂŒr zwanzig jĂ€hrige und Arnold Rettig fĂŒr vierzig jĂ€hrige Feuerwehrzugehörigkeit zum Dienst am NĂ€chsten. Abteilungskommandant Karsten Fath wurde zudem vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverband Hans Joachim Gottuck mit dem Ehrenkreuz in Bronze des Verbands fĂŒr seine 10jĂ€hrige TĂ€tigkeit als Abteilungskommandant ausgezeichnet. Erstmals wurde beim Feuerwehrball Sulzbach auch besonderes bĂŒrgerschaftliches Engagement von nicht Feuerwehrangehörigen zum Wohl der Allgemeinheit gewĂŒrdigt.

Dr. Martin Wurst und Elke Knapp

UnterkreisfĂŒhrer Sven Ballas und Hans Joachim Gottuck ehrten Elke Knapp und Dr. med. Martin Wurst mit der Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverband fĂŒr ihre TĂ€tigkeit. Ballas und Gottuck wĂŒrdigten in ihrer Laudatio das Wirken der Geehrten und wĂŒnschten sich das Sie auch weiterhin ihre Feuerwehr tatkrĂ€ftig unterstĂŒtzen. Dr. Martin Wurst wohnt in der NĂ€he des FeuerwehrgerĂ€tehaus Sulzbach und bekommt fast jeden Einsatz mit, sobald das Martinshorn ertönt kommt er mit seiner Notfalltasche ins FeuerwehrgerĂ€tehaus und bietet seine Hilfe an. Auch sonst steht er der Wehr mit Rat und Tat zur Seite und betreut den Wandertag aus medizinischer Sicht. Mit seinem Motorrad fĂ€hrt er die Strecke ab und kĂŒmmert sich bei Bedarf um die Teilenehmer.

Elke Knapp ist Vorsitzende des Förderverein der Feuerwehr Sulzbach, der 2007 gegrĂŒndet wurde. Durch ihren Einsatz konnte die Feuerwehr Sulzbach beim Aufbau einer Kinderfeuerwehr unterstĂŒtzt werden um den Feuerwehrnachwuchs auch in den kommenden Jahren sicher zustellen. Seit 2008 war Sie auch maßgeblich an der Aktion „Mit Sicherheit ins Leben“ beteiligt bei der jeder Neugeborene im Ortsteil Sulzbach einen Rauchmelder fĂŒr das Kinderzimmer bekommt. Durch ihr Wirken konnte Sie in den letzten Jahren die Arbeit der Feuerwehr Sulzbach unterstĂŒtzen und verbessern.

Im Namen der Sulzbacher Feuerwehr bedankte sich Abteilungskommandant Karsten Fath mit seinen Stellvertretern Renzo Sgobbio und Christian Knapp mit einem Geschenkkorb und wĂŒnschte sich, das Elke Knapp und Dr. Martin Wurst Vorbildcharakter fĂŒr alle BĂŒrger haben.

Nach den Ehrungen gab es Gelegenheit zum Tanz. Jochen Weber spielte zum Tanz. Großes Interesse fand auch wieder die Tombola, bei der es viele attraktive Preise zu gewinnen gab. Spannenden wurde es noch einmal bei der Sonderverlosung bei dem es als Hauptpreis ein Fahrrad vom Radhaus Wild zu gewinnen gab. GĂŒnther Kreutzer war der glĂŒckliche Gewinner und musste nicht zu Fuß nach Hause gehen.“

Anm. d. Red.: Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim

Kreisverband und Kreiskommandanten tagten in der Stadthalle

„Weinheim, die „Feuerwehr-Hochburg“

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Hans-Joachim Gottuck (rechts) und sein Stellvertreter Hans-JĂŒrgen Stonski. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 27. MÀrz 2012. (red/pm) Kreisverband und Kreiskommandanten tagten in der Stadthalle. Eröffnung des JubilÀumjahrs: Die Feuerwehr feiert 150-jÀhriges Bestehen, die Jugendfeuerwehr wird 50 Jahre alt. .

Information der Stadt Weinheim:

„Außen feuerrot, innen blau – so sah die Weinheimer Stadthalle am Wochenende aus. Die grĂ¶ĂŸte Stadt im Rhein-Neckar-Kreis mit der grĂ¶ĂŸten Feuerwehr, die „Zweiburgenstadt wurde zur Hochburg der Feuerwehr“, wie es OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard in seiner BegrĂŒĂŸungsrede ausdrĂŒckte. Draußen und in der ganzen Stadt standen unzĂ€hlige Feuerwehrautos, drinnen saßen Hunderte von „Blauröcken“ – allesamt FĂŒhrungskrĂ€fte der Wehren im Rhein-Neckar-Kreis.

FĂŒr Weinheim war es der Auftakt in das JubilĂ€umsjahr: Die Feuerwehr feiert 150-jĂ€hriges Bestehen, die Jugendfeuerwehr wird 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass war die JubilĂ€umswehr Gastgeber fĂŒr die Jahrestagung des Kreisfeuerwehrverbandes und der Tagung der Kommandanten, am Vortag hatten sich bereits die Jugendfeuerwehren des Kreises getroffen.

„Sie haben den Ort Ihrer heutigen Veranstaltung richtig gewĂ€hlt und sind zu Gast bei einer JubilĂ€umswehr, an der man sich ein Beispiel nehmen kann“, so begrĂŒĂŸte OB Bernhard die FĂŒhrungskrĂ€fte der Wehren im Rhein-Neckar-Kreis. Ein Heimspiel war es im doppelten Sinne: Auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Hans-Joachim Gottuck, ist Weinheimer.

Er hatte zuvor neben dem OB auch BĂŒrgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Torsten Fetzner begrĂŒĂŸt, weitere BĂŒrgermeister des Landkreises, ebenso Landrat Stefan Dalllinger persönlich und keinen Geringeren als Landesbranddirektor Hermann Schröder aus dem Innenministerium. Schröder ist den Feuerwehrleuten der Region gut bekannt; er stammt selbst aus Dossenheim. SelbstverstĂ€ndlich gehörte auch Kreisbrandmeister Peter Michels mit seinem Stellvertreter-Team zu den Teilnehmern der Tagung, auf deren Tagesordnung auch eine Personalie stand. Hans-JĂŒrgen Stonski aus Bammental wurde als neuer Stellvertreter an die Seite von Hans-Joachim Gottuck gewĂ€hlt.

„Wir haben heute gemeinsam die ehrenvolle Aufgabe, ein großes Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim zu eröffnen“, erklĂ€rte Heiner Bernhard in seiner BegrĂŒĂŸung. Die Feuerwehr Weinheim blicke nicht nur auf eine lange, sondern auch auf eine ĂŒberaus erfolgreiche Historie zurĂŒck, so der OB, der schon auf das Festbankett an gleicher Stelle am 11. Mai hinwies. Es wird die wichtigste Veranstaltung im JubilĂ€umsjahr sein.

Der Weinheimer Verwaltungschef verwies darauf, dass er mit der örtlichen Feuerwehr in seiner Amtszeit „schon einige Sternstunden erleben durfte“. Bernhard: „Ich kann meinen BĂŒrger- und OberbĂŒrgermeisterkollegen nur wĂŒnschen, dass sie sich ebenso auf ihre Wehr und ihre Kameradinnen und Kameraden verlassen können wie ich.“ So sei es auch hoch anzurechnen, dass die Wehr in den vergangenen Jahren mit hoher LoyalitĂ€t an der Seite der Stadt die schlimmste Phase der kommunalen Finanzkrise ĂŒberwunden hat.

In diesem Jahr, berichtete der OB, stehen wieder Anschaffungen in Höhe von 335 000 Euro fĂŒr die Feuerwehr im Haushalt, im nĂ€chsten Jahr seien es noch mal so viel, im Jahr zuvor waren es immerhin 260 000 Euro gewesen. Dazu komme die letzte Rate fĂŒr das neue Feuerwehrhaus im Ortsteil Oberflockenbach und der Finanzierungsanteil fĂŒr das 2005 bezogene neue Feuerwehrzentrum in der Bensheimer Straße.

Bernhard: „Ich finde nicht, dass dies wohlwollende Geschenke an die Feuerwehr sind. Es sind erforderliche Investitionen in die Sicherheit der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger unserer Stadt.“ Er zollte hohen Respekt vor der professionellen FĂŒhrung der Wehr und „vor StĂ€rke, Kraft und Leistung im Einsatz“.

So freue es ihn, dass die Freiwillige Feuerwehr Weinheim in ihrem JubilĂ€umsjahr „ausgeprochen gut aufgestellt ist“. Entgegen dem bundesweiten Trend, steige die Zahl der Aktiven seit Jahren.“

Feuerwehr: Überraschend eindeutige Wahl

Andreas Schmitt ist neuer Vizekommandant

Andreas Schmitt (links) mit Wolfgang Eberle.

 

Weinheim, 04. MĂ€rz 2012. HĂ€tten Sie es gewusst? Die Feuerwehr Weinheim ist die grĂ¶ĂŸte Wehr im Rhein-Neckar-Kreis. Am vergangenen Freitag mit einem neuen Mann im „Spitzenteam“. Der 39-jĂ€hrige Ingenieur Andreas Schmitt aus dem Ortsteil LĂŒtzelsachsen wurde im ersten Wahlgang zum Stellvertretenden Feuerwehrkommandanden gewĂ€hlt. Andreas Schmitt ist auch hauptberuflich im Brandschutz hochqualifiziert und arbeitet bei der Stadtverwaltung Mannheim im Amt fĂŒr Feuerwehr und Katastrophenschutz. Bericht von der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim aus der Keltensteinhalle in Rippenweier.

Von Hardy Prothmann

Das gabs noch nie: Gleich drei Kandidaten stellten sich fĂŒr das Ehrenamt des stellvertretenden Kommandanten zur Wahl. Neben Schmitt noch Hans-Joachim Gottuck und Matthias Bente (zu den Kandidaten siehe unten einen frĂŒheren Text). Unter den Kameraden wurde viel spekuliert, wer das Rennen machen wĂŒrde – wobei Schmitt schon als Favorit gehandelt worden ist. Immerhin rechnete man mit zwei WahlgĂ€ngen – was erforderlich gewesen wĂ€re, hĂ€tte es keine eindeutige Mehrheit gegeben.

Doch die gab es: 135 wahlberechtigte Feuerwehrmitglieder waren anwesend (mehr als das notwendige Drittel). 70 Stimmen und damit mehr als die HĂ€lfte fielen auf Schmitt, 42 auf Gottuck, nur 16 auf Bente.

Wahlleiter OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard gratulierte als erster. Schmitt ist nun einer von zwei ehrenamtlichen Stellvertretern des im 14-ten Jahr amtierenden Kommandanten Kommandant und Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht, der hauptberuflich Brandschutz-SachverstĂ€ndiger der Stadt Weinheim ist. Volker JĂ€ger, der weitere Stellvertreter, leitet die Werksfeuerwehr des in Weinheim ansĂ€ssigen Unternehmens Naturin.

Vom Ehrenamt ins Hauptamt?

Hinter vorgehaltener Hand reden viele darĂŒber, dass Schmitt in einigen Jahren Albrecht „beerben“ will. Bis dahin muss er aber zeigen, was er kann. Immerhin hat er nach der Wahl gesagt:

„Vielen Dank fĂŒr diese ĂŒberzeugende Wahl. Es gibt einige, die mich nicht gewĂ€hlt haben und ich möchte mir deren Vertrauen erarbeiten. Gebt mir dafĂŒr aber ein wenig Zeit, um mich in die Aufgabe einzufinden.“

Schmitt löste den langjĂ€hrigen Stellvertreter Wolfgang Eberle (63) ab, der ebenfalls den Brandschutz sowohl zum Hobby als auch zum Beruf hatte. Eberle war zwölf Jahre Stellvertretender Stadtbrandmeister, zuvor acht Jahre Leiter der Jugendfeuerwehr gewesen. Offiziell ist er noch im Amt, bis der Gemeinderat die Wahl der Feuerwehr bestĂ€tigt. Reinhold Albrecht kĂŒndigte an, dass Eberle noch auf einer gesonderten Veranstaltung (voraussichtlich November) standesgemĂ€ĂŸ verabschiedet werde.

Gelungener „Abgang“

Eberle, der offensichtlich viele Freunde in der Wehr hat, verabschiedete sich humorig. Erst frotzelte er wegen des zu hoch eingestellten Mikrofons und dann „beichtete“ er nichts als die Wahrheit, ĂŒber seine erste Motivation, zur Feuerwehr zu gehen:

„Domols sinn die nach Amerika gfahre. Da wollt isch mit. Und des hat a geklappt. Seitdem bin isch dabei.“

DafĂŒr gabs viel wohlwollenden Applaus und gute Laune.

Nicht ganz gelungener Antritt

Sein Nachfolger hatte die Feuerwehrkameraden vor der Wahl mit einer sachlich-programmatischen Vorstellung ĂŒberzeugt. „Eine Feuerwehr muss sich stetig weiterentwickeln, denn die Anforderungen wachsen und werden vielfĂ€ltiger“, appellierte er.

Ein qualifiziertes FĂŒhrungsverhalten, Kameradschaft und eine reibungslose Kommunikation hatte er sich auf die Fahnen geschrieben, die Feuerwehrleitung der Großen Kreisstadt will er „konzeptionell und abteilungsĂŒbergreifend“ voranbringen.

Einigen Kameraden viel dabei aber auf, dass das noch nicht so richtig teamorientiert klang und ein wenig auch das GeschmÀckle haben könnte, dass Schmitt die Arbeit des Kommandanten kritisiert haben könnte. Doch das ist solange Gerede, solange Schmitt die Arbeit nicht begonnen hat und zeigt, ob er teamfÀhig ist und was er sonst noch kann.

Der neue Mann gehört nun zu einem Team, das die Feuerwehr in Weinheim besonders gut aufgestellt hat – und das im JubilĂ€umsjahr. Die Weinheimer Feuerwehr wurde vor 150 Jahren gegrĂŒndet und feiert dies in diesem Jahr noch ausgiebig. WĂ€hrend ehrenamtliche Einheiten anderswo unter Mitgliederschwund leiden, ist die Lage in Weinheim stabil, wie Stadtbrandmeister Albrecht in seinem RĂŒckblick betonte.

Kommandant kritisiert FĂŒhrungskrĂ€fte

Kommandant Albrecht hat die Wehr im Griff - deswegen ĂŒbte er auch klare Kritik, denn die ist seiner Meinung nach konstruktiv.

Und auch der Kommandant sprach deutliche Worte der Kritik:

„Kritik ist notwendig und qualitĂ€tssteigernd. Getroffene Entscheidungen ohne Kenntnis der GrĂŒnde in Bausch und Bogen zu zerreden, ist kontraproduktiv, lĂ€hmend und demotivierend.“

Weiter warf er nicht nĂ€her benannten Mitglieder der Feuerwehr vor, sie verhielten sich „unfair und verwerflich“. Er appellierte an die „innere FĂŒhrung“. Ganz sicher muss er damit FĂŒhrungskrĂ€fte gemeint haben – nach unseren Informationen der Abteilung Stadt.

Albrecht ĂŒbte die Kritik unaufgeregt und nicht harsch – aber deutlich und unmissverstĂ€ndlich. Die, die er damit meint, dĂŒrften zwei Möglichkeiten haben: an der inneren FĂŒhrung zu arbeiten oder mit ernsten Konsequenzen zu rechnen.

Sehr aktiver „Talentschuppen“

Zur Statistik: 352 aktive Feuerwehrleute absolvierten im Jahr 2011 rund 770 EinssĂ€tze, ihr Altersdurchschnitt liegt bei 39,4 Jahren. Die Jugendfeuerwehr ist mit mehr als 120 Mitgliedern sehr aktiv; sie ist der Talentschuppen der aktiven Truppe. Auch diesmal konnten einige junge Leute in die Einsatzabteilung aufrĂŒcken: Janine Wörgetter, Christian Paradiso, Lukas GĂ€rtner, Valentin Körnig, Andre Lutz, Denis-Joel Schmitt, Marcos Pfeiffer und Marvin Rathgeb.

Parallel dazu konnte die Wehr im letzten Jahr den Stand ihrer AusrĂŒstung deutlich verbessern – dies nach zwei ĂŒberaus mageren Jahren der kommunalen Finanznot. Eine Reihe neuer Fahrzeuge sind angeschafft worden oder werden demnĂ€chst ausgeliefert.

„Die Fahrzeuge sind ja kein Selbstzweck fĂŒr die Feuerwehr, sie sind das Handwerkszeug und sie retten Leben“,

sagte Weinheims Erster BĂŒrgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Torsten Fetzner. Er bedankte sich bei den Feuerwehrleuten nicht nur fĂŒr ihren Einsatz in NotfĂ€llen sondern auch fĂŒr „die konstruktive Zusammenarbeit“.

Auch Axel Schuh, stellvertretender Kreisbrandmeister, lobte den „sehr guten Ausbildungsstand“ der Weinheimer Feuerwehr auf einem „sehr professionellen Niveau“. Schuh ehrte verdiente langjĂ€hrige Feuerwehrleute: FĂŒr 25 Jahre Dirk Baumann, Jörg Frank, Gerhard Himmel, Andreas Schmitt und Holger Seib. FĂŒr 40 Jahre Helmut Betzold, Hermann Schick, Herbert Schmitt, Walter Schmitt und Erhard Schröder.

Eine „Ehrung“ ist der Redaktion ein BedĂŒrfnis: Die Feuerwehr Weinheim ist nicht nur die grĂ¶ĂŸte im Rhein-Neckar-Kreis, sondern hat auch eins der besten und professionellsten Teams in Sachen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Das Team um Ralf Mittelbach versorgt sehr kompetent, schnell und zuverlĂ€ssig von sich aus und auf Anfrage von Medien die Redaktionen. Geboten wird ein vorbildlicher Service, der das Image und die Bedeutung der Feuerwehr insgesamt stĂ€rkt. Das muss man bei Gelegenheit auch mal sagen.

Anm. d. Red.: Text mit Material der Stadt Weinheim und der Feuerwehr Weinheim.

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Drei Kandidaten fĂŒr den Posten des stellvertretenden Stadtbrandmeisters

Es kann nur einen geben

Wolfgang Eberle war 12 Jahre lang stellvertretender Stadtbrandmeister.

Weinheim, 01. MÀrz 2012. (red/fw) Wer folgt auf Wolfgang Eberle? Am morgigen Freitag, den 02. MÀrz 2012 ist die Einsatzabteilung der Weinheimer Feuerwehr aufgerufen einen neuen stellvertretenden Stadtbrandmeister zu wÀhlen.

Information der Feuerwehr Weinheim:

Aus gesundheitlichen GrĂŒnden, ist es Wolfgang Eberle leider nicht möglich, die Amtszeit zu Ende zu bringen. Daher stehen nun Neuwahlen an.

Die Einsatzabteilung der Weinheimer Feuerwehr ist nun aufgerufen einen Nachfolger fĂŒr Wolgang Eberle zu finden. Seine Amtszeit wird 5 Jahre betragen. Der zukĂŒnftige Stellvertreter wird dann gemeinsam mit dem zweiten Stellvertreter Volker JĂ€ger den Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht unterstĂŒtzen.

Die Feuerwehr Weinheim wĂŒnscht allen Kandidaten viel Erfolg bei der anstehenden Wahl. Informationen zur Wahl finden Sie in der Feuerwehrsatzung der Feuerwehr Weinheim.

Inzwischen sind bei der Feuerwehr Weinheim drei Bewerbungen eingegangen.

Als erstes hat sich Andreas Schmitt von der Abteilung LĂŒtzelsachsen – Hohensachsen beworben. Seine Bewerbung ging formlos ein.

Als zweiter Kandidat hat sich Hans Joachim Gottuck von der Abteilung Sulzbach um das Amt beworben. Hier stellen wir ihnen das Bewerbungsschreiben zur VerfĂŒgung.

Der dritte Kandidat ist ebenfalls von der Abteilung LĂŒtzelsachsen – Hohensachsen und heißt Matthias Bente. Hier stellen wir ihnen das Bewerbungsschreiben zur VerfĂŒgung.

Andreas Schmitt

Hans Joachim Gottuck

Matthias Bente

Alle Fotos: Feuerwehr Weinheim

1.400 Stunden zum Wohle der BĂŒrger

Hauptversammlung der Feuerwehr Weinheim Abt. Rippenweier

Weinheim, 01. Februar 2012. (red/fw) Die Abteilung Rippenweiher der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim hielt am 27. Januar ihre Jahreshauptversammlung ab. FĂŒr langjĂ€hrige Dienste wurden zahlreiche Mitglieder geehrt, so zum Beispiel Walter und Herbert Schmitt fĂŒr 60 und 40 Dienstjahre.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Am 27.01.2012 lud die Feuerwehr Weinheim Abt. Rippenweier zur Hauptversammlung ein. Neben der fast vollzĂ€hligen aktiven Wehr, waren Vertreter der Alterskameraden und der Jugendfeuerwehr anwesend.

Als GĂ€ste konnte Abt. Kommandant Frank die beiden stellvertretenden Stadtbrandmeister Wolfgang Eberle und Volker JĂ€ger begrĂŒĂŸen. Ein besonderer Gruß ging an den Stadtjugendwart Markus SchĂ€fer und an den Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Hans-Joachim Gottuck.

Weitere Grußworte gingen an den 1. BĂŒrgermeister Dr. Thorsten Fetzner, Ortsvorsteher Volkmann sowie die OrtschaftsrĂ€te Dr. Wolfgang Rost und Jochen Paul.

Im Anschluss bat Frank die Versammlung sich zu erheben und den verstorbenen Kameraden Herbert Schollenberger und Werner Schröder zu gedenken.

Dann ging man zum 3. Punkt der Tagesordnung ĂŒber, den TĂ€tigkeitsberichten. Hier eröffnete Sebastian Fietz, mit dem Protokoll der aktiven Wehr und blickte dabei auf ein ereignisreiches Jahr 2011 zurĂŒck, das direkt im Januar mit mehreren EinsĂ€tzen aufgrund der starken RegenfĂ€lle begann.

Mit dem Protokoll der Jugendwehr zeigte Patrick Pfrang die vielfĂ€ltigen AktivitĂ€ten der 14 Jugendlichen der Jugendwehr auf, wie z.B. Fußballturnier, einem Zeltlager am Marbach Stausee, dem Ausmarsch und dem Gemeindeschießen. Besonders erwĂ€hnte er, dass die 3 Jugendlichen Sebastian Schmitt, Max Weidenthaler und Yannick Schmidt-Brand zusammen mit anderen Jugendlichen aus den Weinheimer Feuerwehrabteilungen die Jugendleistungsspange absolviert haben. Im Anschluss gab Karl Schmitt einen kurzen Überblick ĂŒber die AktivitĂ€ten der Alterskameraden.

Zum Abschluss der TÀtigkeitsberichte verlass stellv. Abt. Kommandant Sven Weygoldt die Jahresstatistik. Er verwies auf eine Gesamtstundenzahl von 1.400 Stunden, die die Kameraden der Abteilung Rippenweier zum Wohle der Bevölkerung geleistet haben.

FĂŒr eine kleine Abteilung wie Rippenweier ist das eine enorme Arbeitsleistung. Vergleicht man die Lehrgangsstunden mit denen der EinsĂ€tze, so kommt auf jede Einsatzstunde 1,5 Lehrgangsstunden, was die gute Ausbildung der Wehr belegt.

Als nĂ€chster Punkt der Tagesordnung kam der Kassenbericht, bei dem Kassier Markus Hertel einen kurzen Überblick ĂŒber die aktuelle Finanzlage der Abt. Rippenweier gab. Danach kam KassenprĂŒfer Lars Schmitt zu Wort. Er bescheinigte dem Kassier eine ordnungsgemĂ€ĂŸe KassenfĂŒhrung und bat die Versammlung um Entlastung des Kommandos, die einstimmig gegeben wurde.

Zum neuen KassenprĂŒfer wurde Benjamin MĂŒnd gewĂ€hlt, der die Nachfolge von Lars Schmitt antritt. Philip GĂ€rtner wurde als neues Mitglied fĂŒr den Abteilungsausschuss gewĂ€hlt.

Zum Abschluss standen die Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm. Der Stellvertretende Stadtbrandmeister Wolfgang Eberle ĂŒbernahm den Part der Beförderungen.

Zum Oberfeuerwehrmann wurden Marcel Barimani, Tim Fendrich, Philip GĂ€rtner, Philip LĂŒbeck und Lars Schmitt sowie zum Hauptfeuerwehrmann wurde Sebastian Knörr ernannt.

Im Anschluss zu den Beförderungen ĂŒbernahm der Stadtjugendwart Markus SchĂ€fer das Wort. Er hatte die freudige Aufgabe, den Jugendwart Patrick Pfrang sowie seinen Stellvertreter Marcel Barimani mit der bronzenen Ehrenmedaille des Rhein-Neckar-Kreises aufgrund ihrer engagierten und erfolgreichen Jugendarbeit zu ehren. Vor den stĂ€dtischen Ehrungen ĂŒbernahm Ortsvorsteher GĂŒnther Volkmann das Wort und dankte der Abt. Rippenweier fĂŒr die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Der Feuerwehrdezernent und 1. BĂŒrgermeister Dr. Fetzner schloss sich den Dankesworten an und wĂŒnschte den Kameraden fĂŒr die Zukunft alles Gute, bevor er die Ehrungen durchfĂŒhrte.

Geehrt wurden: Lars Schmitt fĂŒr 10 Jahre, Thimo Bess, Carina Leonhard und Sebastian Knörr fĂŒr 20 Jahre, Jochen Weidenthaler fĂŒr 30 Jahre, Herbert Schmitt fĂŒr 40 und Walter Schmitt fĂŒr 60 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr Weinheim. Beim letzten Part der Ehrungen kam der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Hans-Joachim Gottuck zu Wort. Er durfte 11 Kameraden fĂŒr besonderes Engagement innerhalb der Feuerwehr ehren.

Die bronzene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes wurde an Jörg Frank, Markus Hertel, Herbert Schmitt, Matthias Schmitt, Thomas Schmitt 1 und Thomas Schmitt 2 verliehen. Mit der silbernen Ehrennadel wurden die Kameraden Erwin Fath, Michael MĂŒller, Jochen Weidenthaler und Sven Weygoldt ausgezeichnet.

Kommandant Steffen Frank erhielt das Ehrenkreuz in Bronze des Kreisfeuerwehrverbandes.

Unter dem letzten Tagesordnungspunkt konnte Jochen Weidenthaler 9 Kameraden einen Gutschein fĂŒr 100%igen Übungsbesuch ĂŒberreichen. Diese waren: Marcel Barimani, Sebastian Fietz, Philip GĂ€rtner, Markus Hertel, Herbert Kilian, Patrick Pfrang, Lars Schmitt, Thomas Schmitt 2 und Sven Weygoldt.

Zum Schluss bedankte sich Steffen Frank bei den stellvertretenden Stadtbrandmeistern sowie Ortsvorsteher GĂŒnther Volkmann und 1. BĂŒrgermeister Dr. Fetzner fĂŒr die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr. Nach Beendigung der Sitzung ging man zum gemĂŒtlichen Teil ĂŒber.“

Feuerwehr Sulzbach ist Nachwuchslieferant – Spannungen bei der FĂŒhrung


Guten Tag!

Weinheim, 17. Januar 2011. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach ist der Vorstand neu gewĂ€hlt worden. Aufgrund von „Spannungen“ stand Hans Joachim Gottuck nicht mehr fĂŒr das Amt des stellvertretenden Kommandanten zur VerfĂŒgung. Kommandant Karsten Fath wollte sein Amt zur VerfĂŒgung stellen, da es aber keinen Kandidaten gab, stellte er sich erneut zur Wahl. Die Sulzbacher Feuerwehr sorgt unabhĂ€ngig davon fĂŒr Nachwuchs bei der Weinheimer Feuerwehr.

Information der Feuerwehr:

„Am Samstagabend fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Weinheim Abteilung Sulzbach mit Neuwahlen des Kommandos statt. Wie bereits vor 5 Jahren, wollte der amtierende Abteilungskommandant Karsten Fath sein Amt zur VerfĂŒgung stellen, konnte aber auch 2011 niemanden fĂŒr diese Amt gewinnen.

Von Links: Wolfgang Eberle, Torsten Fetzner, Renzo Sgobbio, Josef Klemm, Karsten Fath, Volker JĂ€ger, Christian Knapp, Reinhold Albrecht.

Seine bisherigen Stellvertreter Christian Knapp und Hans Joachim Gottuck waren auch nicht bereit, als Kopf des Ganzen die Abteilung weiter zu fĂŒhren. Nach dem Karsten Fath sich bereits bei den Sitzungen der Feuerwehren des Unterkreises verabschiedet hatte, fanden mehrere GesprĂ€che im Vorfeld der Versammlung statt. Hier traf sich das Kommando, der Abteilungsausschuss, der Ortsvorsteher und die Gruppen und ZugfĂŒhrer der Abteilung Sulzbach um ĂŒber Alternativen zu sprechen. Aber auch bei diesen GesprĂ€chen wurde keine Lösung gefunden.

Daher ĂŒbernahm Karsten Fath am Samstagabend die Verantwortung und stellte sich erneut zur Wahl. Aufgrund verschiedener Spannungen innerhalb des bestehenden Kommandos, war Hans Joachim Gottuck unter diesen Voraussetzungen nicht mehr bereit weitere 5 Jahre das Amt des Stellvertreters zu ĂŒbernehmen.

Durch seine Erfahrungen als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands, hatte er vorgeschlagen der Abteilungen Strukturen zu geben, um sie auf ein sicheres Fundament zu setzen, was allerdings nach seiner Vorstellung, so nicht umgesetzt wurde. Bei den anschließenden Neuwahlen, wurde Karsten Fath auf weitere 5 Jahre gewĂ€hlt. In dieser Zeit, werden ihn Christian Knapp und Renzo Sgobbio in Funktion der Stellvertreter begleiten.

Wenn die Zukunftsprognose des Ortsvorstehers Josef Klemm stimmen, muss das Feuerwehrhaus in Sulzbach erweitert werden. AnlĂ€sslich der Jahreshauptversammlung der Wehr, lobte er seine FloriansjĂŒnger die auch 2010 wieder sehr aktiv waren. Besonders stolz ist Klemm, dass die Wehr als einzige Feuerwehrabteilung innerhalb Weinheims, eine Kinderfeuerwehr gegrĂŒndet hat, die stetig weiter wĂ€chst.

Aber auch sonst kam der Ortsvorstehr nicht aus dem schwĂ€rmen, denn seine Wehr hat schließlich auch noch den einzigen Spielmannszug Weinheims und grĂŒndet auch noch eine Altersabteilung fĂŒr Frauen, was auch ein Unikum innerhalb Weinheims ist. Klemm witzelte: „Wenn dieser Zuwachs so weiter geht, mĂŒssen wir 2013 anbauen“.

Auch der 1. BĂŒrgermeister Torsten Fetzner war mit der Wehr zufrieden und war sich mit Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht einig, dass es richtig war den Feuerwehrstandort Sulzbach zu erhalten um das Lösch und Hilfeleistungskonzept der Weinheimer Feuerwehr auf sichere FĂŒĂŸe zu stellen. Auch bei der Sicherheit dĂŒrfe es keine Kompromisse geben. Daher setzt er sich auch 2011 dafĂŒr ein, das wichtige Fahrzeug Ersatzbeschaffungen durchgefĂŒhrt werden können.

Trotz der vielen lobenden Worte, war den Sulzbacher Feuerwehrangehörigen nicht zum Jubeln zumute. Denn im vergangen Jahr mussten Sie Abschied von Ehrenkommandant Johann Post nehmen, der die Wehr ĂŒber Jahre prĂ€gte und sie innovativ verĂ€nderte

Vorstand und geehrte Mitglieder. Foto: Ralf Mittelbach

SchriftfĂŒhrerin Claudia Fath, berichtete ĂŒber 48 Aktive Feuerwehrangehörige, von denen 15 weiblich sind und ihren Dienst am NĂ€chsten in Weinheims nördlichsten Stadtteil verrichten. 59 EinsĂ€tze musste die Wehr 2010 meistern, wobei Sie 36mal innerhalb Sulzbachs und 23mal nach Weinheim ausrĂŒckten und dabei 883 Einsatzstunden leisteten. Auch im Berichtsjahr wurde die Zusammenarbeite innerhalb des AusrĂŒckbereichs 1, zu dem die Abteilungen Sulzbach und Stadt gehören durch gemeinsame Fortbildungen gestĂ€rkt. Aber auch geselliges kam nicht zu kurz und so veranstaltet die Wehr auch wieder ihren Tag der offenen TĂŒr, einen Wandertag fĂŒr die BĂŒrger und einen Familienausflug ins Erzgebirge.

Florentine Zimmermann berichtete ĂŒber die Jugendfeuerwehr die im letzten Jahr wieder nach dem Motto „Sport, Spiel und Spaß“ unternahm. 15 Jugendliche zĂ€hlt die Jugendfeuerwehr inzwischen wieder, was Unteranderem auf die GrĂŒndung der Kinderfeuerwehr zurĂŒckzufĂŒhren ist. Denn inzwischen kommen 85% der Neueintritte in die Jugendfeuerwehr ursprĂŒnglich aus der Kinderfeuerwehr Sulzbach. Auch die Aktiven haben davon ihren nutzen, denn so konnten auch 2010 wieder zwei Jugendliche in den aktiven Einsatzdienst ĂŒbernommen werden.

Auch StabfĂŒhrer Rudi Neumann konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurĂŒckblicken. Durch das einstudieren weiterer, teils auch moderner StĂŒcke hatte die Spielmannszug 2010 eine Flut von Spielanfragen die auch gerne ĂŒbernommen wurden. So waren die 15 Spielleute nicht nur in Sulzbach sondern auch bei mehreren Auftritten innerhalb Weinheims gefragt. Ein Kraftakt war das 40jĂ€hrige JubilĂ€um des Spielmannzugs, bei dem ein Sternmarsch befreundeter MusikzĂŒge durch Sulzbach zum Feuerwehrhaus und im Anschluss ein großes Sommernachtsfest stattfand.

Nicht auf dem Abstellgleis angekommen sind die Alterskamerden, wie Ehrenkommandant Bernd Rettig berichtet. Denn seine 22 MĂ€nner unterstĂŒtzen die Wehr bei ihren Veranstaltungen krĂ€ftig und treffen sich auch alle 4 Wochen in gemĂŒtlicher Runde. Nur eins fehlt dem Ehrenkommandant, wie er schmunzelnd berichtetet – der Nachwuchs.

Auch Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht war mit der Abteilung zufrieden und bedankte sich besonders bei der Vorsitzenden des Fördervereins der Abteilung Sulzbach Elke Knapp. Denn durch den Verein konnten viele Projekte, wie auch die Kinderfeuerwehr auf den Weg gebracht werden. Sein Dank galt allen Feuerwehrangehörigen, die sich nicht nur um den Brandschutz in Sulzbach sicherstellen, sondern auch mit vielen öffentlichen Veranstaltungen den Ortsteil aufwerten.

Ehrungen und Beförderungen

Sven Buerhold und Florian Fath wurden zu FeuerwehrmÀnnern ernannt.
Florentine Zimmermann wurde zum Oberfeuerwehrmann, Arnold Rettig zum Hauptfeuerwehrmann und Tobias Kain sowie Ulrike Fuhr jeweils zum Hauptlöschmeister befördert.

FĂŒr Verdienste um das Feuerlöschwesen, erhielten Tobias Kain und Siegfried Nehr die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbands Rhein Neckar in Bronze.

Ulrike Fuhr wurde fĂŒr 20 Jahre Mitgliedschaft und Markus Schwöbel fĂŒr 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt.“