Donnerstag, 21. September 2017

Generationswechsel am Ratstisch

Frank Eberhardt soll Ortsvorsteher werden

Weinheim, 22. Juli 2014. (red/pm) Frank Eberhardt soll Ortsvorsteher werden. Das stimmte der Sulzbacher Ortschaftsrat knapp im zweiten Wahlgang ab. Es ist ein Generationswechsel am Ratstisch zu erkennen. [Weiterlesen…]

BĂĽro und Treff in der Weinheim Galerie

Stadtseniorenrat jetzt ganz zentral

Weinheim, 03. Juli 2014. (red/pm) Der Stadtseniorenrat ist jetzt ganz zentral untergebracht: Das BĂĽro und der Treff befinden sich jetzt in der Weinheim Galerie. Dienstags und donnerstags finden die Sprechstunden statt. [Weiterlesen…]

Hans Mazur als Vorsitzender bestätigt

„Stadtseniorenrat mit vorbildlicher Arbeit“

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Anfang Oktober feiert der Stadtseniorenrat sein Jubiläum. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 03. Juli 2013. (red/pm) Der im Dezember erkrankte Stadtrat Hans Mazur meldet sich zurĂĽck: Bei der Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrates wurde er als Vorsitzender im Amt bestätigt. [Weiterlesen…]

2. Weinheimer Demenztag

Mit moderner Technik besser leben

Mit modderner Technik besser leben. 2. Weinheimer Demenztag. Bild: DRK e.V., Fotograf: Andre Zelck, Essen.

 

Weinheim, 08. Oktober 2012. (red/pm) „Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“ – so lautet das Motto des 2. Weinheimer Demenztages, der am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfindet. Organisatoren sind der Stadtseniorenrat und der „Runde Tisch Demenz“. Am 2. Weinheimer Demenztag sind halbstündlich interessante Vorträge zu hören.

Information der Stadt Weinheim:

„Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“, diesem Thema widmet sich auch ein Vortrag, den um 15:30 Uhr Horst Seibert vom Deutschen Roten Kreuz halten wird. Er ist dort Projektbeauftragter „AAL“. Diese drei Buchstaben erklären eigentlich die englische Bezeichnung „Ambient Assisted Living“, was sinngemäß soviel bedeutet wie „Altersgerechte Assistenzsysteme“ im Haushalt, also unterstützende Technik im Wohnumfeld. Das kann der klassische Hausnotruf sein, das können aber weitere technische Geräte sein, die dem alten und pflegebedürftigen Menschen helfen, zu Hause zurechtzukommen. Die Möglichkeiten reichen sogar bis zu einem Mobilruf mit GPS-Ortung und dem so genannten „Geofencin“, mit der die Kontrolle verwirrter Menschen möglich ist.

Nach der Eröffnung um 14:00 Uhr durch Hans Mazur vom Stadtseniorenrat und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, wird es im Saal des Rolf-Engelbrecht-Hauses jede halbe Stunde einen interessanten Kurzvortrag geben. „AAL-Beauftragter“ Horst Seibert spricht um 15:30 Uhr. Weitergehende Infos und praktische Beispiele werden am Stand des DRK im Foyer geboten.

Um 14:30 Uhr widmet sich Christian Rupp, Pflegedienstleiter am Bodelschwingh-Heim, dem Thema Biographiearbeit bei dementen Menschen. Er erklärt: „Da in der Regel das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr funktioniert, sind wir auf den Erfahrungsschatz des Langzeitgedächtnisses angewiesen. Viele demente Menschen können auf das darin vorhandene Potential relativ lange zurĂĽckgreifen. Sie konfrontieren sozusagen uns als Angehörige oder Betreuungspersonal mit dem Gestern der eigenen Lebensgeschichte.“ Der Vortrag will Möglichkeiten aufzeigen, wie man dementen Menschen unter BerĂĽcksichtigung der Biographie begegnen kann, um eine wertschätzende Haltung einzunehmen und letztendlich das GefĂĽhl des Verstandenseins zu geben. Hierbei wird Rupp immer wieder auf Praxisbeispiele zurĂĽckgreifen, die auf langjähriger Erfahrung im Demenzbereich des Heimes basieren. Auch das Bodelschwingh-Heim ist im Foyer mit einem Stand vertreten.“

Info: 2. Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr, die Akteure des „Runden Tisch Demenz“ stehen im Rolf-Engelbrecht-Haus für Fragen und Informationen zur Verfügung. Kurzvorträge (etwa 15 Minuten lang) werden halbstündlich gehalten.

Die Vorträge im Einzelnen sind:

14:30 Uhr Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz, Christian Rupp, PDL Bodelschwingh-Heim
15:00 Uhr Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit Demenz, Andreas Töpfl, BEK/GEK
15:30 Uhr UnterstĂĽtzende Technik im Wohnumfeld, Horst Seibert, Projektbeauftragter AAL beim DRK
16:00 Uhr Einsatzmöglichkeiten von AlltagsbetreuerInnen, Helen-Keller-Schule Weinheim
16:30 Uhr Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz, Andreas Kluge, Ergopraxis Kluge

Zweiter Weinheimer Demenztag am 14. Oktober

Heute mit Gestern leben – „FĂĽr ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“

Teilnehmer des „Runden Tisches Demenz“


Weinheim, 17. August 2012. (red/pm) „Demenz geht uns alle an.“ Unter diesem Motto hat sich im September 2010 in Weinheim ein „Runder Tisch Demenz“ gegründet – ein Netzwerk aus Einrichtungen und Gruppen, die sich im Raum Weinheim mit der Betreuung und Begleitung von demenzkranken Menschen und deren Angehörigen beschäftigen. Der erste „Weinheimer Demenztag“ im Juni 2011 war zunächst ein Versuch, und dann mit mehr als 500 Besuchern ein Erfolg.

Information der Stadt Weinheim:

„Und ein Ansporn weiterzumachen, sagt Dieter Gerstner, GrĂĽnder und Sprecher des Runden Tisch Demenz. Schon bald nach der Premiere war den etwa 15 ständigen Teilnehmern des Netzwerkes klar, dass der Bedarf an gebĂĽndelter Information groĂź ist. Die Vorbereitungen auf den zweiten „Weinheimer Demenztag“ laufen daher bereits auf Hochtouren; stattfinden wird er am Sonntag, 14. Oktober, von 14 Uhr bis 18 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus, eingebettet in die Demografiewoche der Metropolregion Rhein-Neckar.

„Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“

So lautet diesmal das Motto des Tages, an dem sich mehr als 20 Einrichtungen und Organisationen vorstellen. „Die Frage, wie Demenzkranke möglichst lange im eigenen Haus leben können, und wie die Angehörigen dabei helfen können, beschäftigt viele“, weiß Dieter Gerstner aus Erfahrung. Möglichst alle Fragen sollen in diesen vier Stunden an Info-Ständen, Vorträgen und im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Um 14 Uhr wird der Demenztag von Hans Mazur, dem Vorsitzenden des Weinheimer Stadtseniorenrates, und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner eröffnet. Im Halbstundentakt (ab 14.30 Uhr) werden zehnminütige Kurzvorträge zu hören sein. Themen sind: „Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz“ (Christian Rupp, Pflegedienstleiter am Bodelschwinghheim), „Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung“ (Andreas Töpfl von der „Barmer“), „Unterstützende Technik im Wohnumfeld“ (Horst Seibert, Altersgerechte Assistenzsysteme beim DRK), „Einsatzmöglichkeiten von Alltagsbetreuerinnen“ (Helen-Keller-Schule) und „Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz“ (Andreas Kluge, Ergopraxis Kluge).

Im hinteren Teil des Saales und im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Hauses stellen sich die verschiedenen Beratungs- und Betreuungseinrichtungen vor, es gibt Kaffee und Kuchen, sowie einen BĂĽchertisch der Buchhandlung Schäffner mit Literatur zum Thema.“

Info: Zweiter Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14 Uhr bis 18 Uhr, Rolf-Engelbrecht-Haus mit Infoständen und Vorträgen, Veranstalter ist der Runde Tisch Demenz. Weitere Infos bei Dieter Gerstner, Telefon 06201-64578, das genaue Programm steht auf www.weinheim.de zum Download bereit.“

Jahreshauptversammlung

Stadtseniorenrat ist ganz schön rüstig

Weinheim, 03. Mai 2012. (red/pm) Hans Mazur und sein Team blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurĂĽck – Jubiläum 2013. Der „Runde Tisch Demenz“ wurde 2011 gegrĂĽndet.

Information der Stadt Weinheim

„Der Stadtseniorenrat wird nur auf dem Papier älter. Im nächsten Jahr feiert die Interessensvertretung der Weinheimer Senioren ihr 30-jähriges Bestehen – und gehört damit zu den ältesten ihrer Art im ganzen Land. Zu den aktivsten sowieso.

Es war fast schon ein Parforceritt durch die aktuellen seniorenpolitischen Themen, den Vorsitzender Hans Mazur jetzt bei der Jahreshauptversammlung hinlegte. Das Tempo und die Fülle der Aktivitäten im Jahr 2011 waren enorm.

Da war das Modell-Programm „Aktiv im Alter“, in das der Stadtseniorenrat aufgenommen worden war. Aus dieser Bewegung ist mittlerweile unter anderem die Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI entstanden, die ehrenamtlich und bürgerschaftlich tätige Einrichtungen bündelt. Die WEI arbeitet als eine Art Ehrenamtsbörse. Seitens des Stadtseniorenrates gehören Peter Dierl und Christine Münch der Initiative an.

Das Jahr 2011 war aber auch der Einstieg und die Gründung des „Runden Tisch Demenz“, der unter Vorsitz von Dieter Gerstner tagt, dem „Vize“ des Stadtjugendrings. Höhepunkt war dabei ein „Weinheimer Demenztag“ im Juni mit mehr als 500 Besuchern.

Am „Tag der älteren Generation“ hatte der Stadtseniorenrat die baden-württembergische Sozialministerin Karin Altpeter zu Gast – im Goldenen Buch der Stadt hat sie sich wohlwollend über das gelungene Zusammenleben der Generationen in Weinheim verewigt. Dazu kamen die Routine-Angebote wie Beratungen und Sprechstunden – ein volles Programm also.

Teilnehmer und Gäste der Versammlung lobten die Arbeit der Weinheimer Seniorenvertretung, deren Vorsitzender Hans Mazur für seine Verdienste neulich sogar das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat. „Wir sind stolz darauf, solch engagierte Männer in unserer Stadt zu wissen“, bescheinigte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, der versprach, dass sich die Stadt noch mehr als bisher gemeinsam mit den Ehrenamtlichen um eine „kommunale Strategie im demografischen Wandel“ bemühen werde.

Da der Stadtseniorenrat als Verein organisiert ist, waren bei der Jahreshauptversammlung auch Formalien erforderlich, aber nach dem Kassenbericht von Peter Dierl gab es keine Einwendungen gegen die Arbeit des Vorstandes, dem die Mitglieder einstimmige Entlastung erteilten. Hans-Georg Junginger hatte zuvor eine einwandfreie Vereinsführung bescheinigt. Er wird die Kasse auch im nächsten Jahr zu prüfen haben, dann gemeinsam mit Klaus Rippel von der Volkshochschule.

Im Anschluss an die Tagesordnung informierte Katja Hahn von der Betreuungsbehörde des Rhein-Neckar-Kreises ĂĽber Neuigkeiten in Pflege- und Betreuung.“

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der „Sozialen Dienste“

Ein Haus fĂĽr alles Soziale

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der "Sozialen Dienste". Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 13. März 2012. (red/pm) 3000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche bietet das Haus der „Sozialen Dienste“ im Weinheimer Stadtteil Müll. Das Haus bietet eine Tagesstätte für Menschen mit Behinderung, Ambulanten Dienste,  eine Behindertenhilfe mit Werkstatt, ein Betreutes Wohnen, „Projekt 60 Plus“, Kinderbetreuung, Jugendarbeit, Raum für das Kreisjugendwerk, dazu Beratungsstellen.

Von Roland Kern:

„Die Frauen und Männer des Weinheimer Stadtseniorenrates waren sich einig: „Eine tolle Sache“, lobte Seniorensprecher Hans Mazur im Namen aller, „thematisch, inhaltlich und technisch“. Weinheims Seniorengremium war schwer begeistert vom Neubau der AWO Rhein-Neckar auf dem Areal des frĂĽheren Freudenberg-Fellspeichers im Weinheimer Stadtteil MĂĽll, dem Haus der „Sozialen Dienste“.

Wenige Tage nach der Eröffnung der Kinderkrippe „Zwergeninsel“ und mitten in der Eingewöhnungsphase der diversen Dienste, Angebote und Projekte bekam der Stadtseniorenrat jetzt eine exklusive Führung durchs Haus.

AWO-Kreisgeschäftsführer Manfred Weißkopf stellte die Einrichtungen und die Idee vor, die hinter der Zentralisierung sämtlicher AWO-Dienste steckt. Der Weinheimer Architekt Constantin Görtz, der eine mannigfache Zahl an Angeboten unter Dach und Fach gebracht hat, ergänzte Weißkopfs Ausführungen mit Angaben zu Architektur und Technik.

Die Stadtsenioren waren begeistert von der Görtzschen Umsetzung der AWO-Philosophie, dass jeder Mensch dem nächsten ein bisschen behilflich sein sollte. Die AWO Rhein-Neckar betreue in der Region „einen Querschnitt durch alle Gruppen der Gesellschaft“, so Geschäftsführer Weißkopf.

So sei die Idee geboren, den gesamten Personenkreis an einem zentralen Standort zu vernetzen. Die Große Kreisstadt Weinheim habe dafür den idealen Standort geboten, weil viele Dienste – in der Stadt verteilt – dort schon vorhanden waren.

Ob Tagesstätte fĂĽr Menschen mit Behinderung, die Ambulanten Dienste, die Behindertenhilfe mit Werkstatt, ein Betreutes Wohnen, „Projekt 60 Plus“, Kinderbetreuung, Jugendarbeit, das Kreisjugendwerk, dazu Beratungsstellen und die zentrale Verwaltung – selbst die in sozialen Dingen bewanderten Mitglieder des Stadtseniorenrates staunten ĂĽber die Bandbreite der AWO.

3000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche stehen jetzt zur Verfügung. Die Räume sind funktional, barrierefrei, aber auch elegant und geschmackvoll. „Das hat echt Niveau“, lobte Hans Mazur. Und technisch-energetisch ist das neue Gebäude sowieso auf der Höhe der Zeit; es ist mit einem Blockheizkraftwerk ausgestattet.

Weißkopf und Görtz freuten sich über den Besuch der Senioren, denn es sei ein erklärtes Ziel der AWO, sich mit den zentralen „Sozialen Dienste“ für Gäste öffnen. Wenn sich der Betrieb erst einmal eingespielt habe, will die AWO auch Vorträge oder andere Veranstaltungen anbieten, um möglichst viele Besucher anzulocken. Sehr bald soll auch ein täglicher Mittagstisch angeboten werden, der auch von Anwohnern und Gästen zum erschwinglichen Preis auf hohem Niveau serviert wird.

„Die KĂĽche ist hochprofessionell eingerichtet“, beschrieb Architekt Görtz und deutete an, dass man ihn kĂĽnftig in der Mittagspause selbst öfter mal dort antreffen könne. „Der Koch stammt aus der Spitzengastronomie, da schmeckt es sogar noch besser als bei meiner Frau“, schmunzelte er.“

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim