Donnerstag, 21. September 2017

Tausende Menschen sind auf Lebensmittelspenden angewiesen

Schwierige Lage der Tafeln in der Region

Betriebe, die den Tafeln Lebensmittel spenden, mĂŒssen keien Umsatzsteuer auf die Sachspende mehr zahlen. Foto: Bundesverband der Tafeln e.V.

Betriebe, die den Tafeln Lebensmittel spenden, mĂŒssen keien Umsatzsteuer auf die Sachspende mehr zahlen. Foto: Bundesverband der Tafeln e.V.

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 14. Oktober 2013 (red/ld) Eine Steuer auf Lebensmittelspenden schlug im vergangenen Jahr bei der Mannheimer Tafel ein wie eine Bombe. Ein Dresdner GroßbĂ€cker, der die Tafeln versorgte, sollte plötzlich Steuern zahlen. Ein kleiner Trick hĂ€tte genĂŒgt, um auf Lebensmittelspenden keine Umsatzsteuer bezahlen zu mĂŒssen. Inzwischen hat aber das Finanzministerium reagiert und die Regelung gekippt. Die Mannheimer Tafel versorgt zentral 24 LĂ€den in der Region mit Lebensmitteln, die die abgebenden EinzelhĂ€ndler sonst wegwerfen mĂŒssten. Stattdessen werden sie an bedĂŒrftige Menschen zu gĂŒnstigeren Preisen verkauft. Doch die Lage ist kritisch. [Weiterlesen…]

RĂŒckwirkende AntrĂ€ge noch bis zum 30. Juni möglich

Rhein-Neckar, 29. Juni 2011. (red/pm) Seit dem 1. April wird das Bildungs- und Teilhabepaket fĂŒr Kinder und Jugendliche aus Hartz IV Bedarfsgemeinschaften angeboten. Mittlerweile sind bereits ĂŒber 1.900 AntrĂ€ge auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis eingereicht worden. Die Nachfrage ist allerdings noch nicht zufriedenstellend.

Information des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

„Nach Angaben von Heinz Bönisch, Sozialdezernent im Rhein-Neckar-Kreis gibt es rund 11.200 Anspruchsberechtigte auf das Paket. „Wir gehen davon aus, dass ein Großteil der Bedarfe noch gar nicht entstanden ist. So erwarten wir zum 1. August eine Antragswelle auf Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf“, erlĂ€utert Bönisch weiter. Auf diese Leistung hĂ€tten im Rhein-Neckar-Kreis rund 6.000 Kinder und Jugendliche Anspruch. „Auch mit AntrĂ€gen auf die Bezuschussung von SchulausflĂŒgen rechnen wir noch vor den Sommerferien“, so der Sozialdezernent. Alle AntrĂ€ge werden zwar mit Hochdruck bearbeitet, oftmals mĂŒssen allerdings noch Dokumente nachgereicht werden. Wer rĂŒckwirkend fĂŒr den Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 2011 Leistungen beantragen will, muss dies bis spĂ€testens 30. Juni 2011 erledigen.

FĂŒr die betreffenden Kinder und Jugendlichen wird der Zugang zu schulischen, sozialen und kulturellen Angeboten erleichtert. Dabei gibt es vier verschiedene Personengruppen, die Leistungen erhalten können: Bezieher von Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Kinderzuschlag oder Wohngeld. Zu den Leistungen des Pakets gehören unter anderem ZuschĂŒsse zum gemeinschaftlichen Mittagessen, zur Anschaffung von Schulbedarf und zur Teilnahme an Vereinsangeboten, Freizeiten oder Musikunterricht. Aber auch Leistungen fĂŒr Lernförderung können beantragt werden. Das Landratsamt weist darauf hin, dass vor allem LehrkrĂ€fte, Erzieherinnen und Erzieher und Vereinsvertreter fĂŒr eine erfolgreiche Umsetzung des Pakets sehr wichtig sind. Sie kennen meist recht gut die familiĂ€re Situation ihrer SchĂŒtzlinge. Auch sie können aktiv auf die betroffenen Familien zugehen und fĂŒr das Bildungs- und Teilhabepaket werben.“

Informationen: Unter www.rhein-neckar-kreis.de. Dort können auch die entsprechenden Formulare heruntergeladen werden.

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