Sonntag, 19. November 2017

Von der Brieftaube zur E-Mail

Forschertag zum Thema Kommunikation

Weinheim, 11. September 2014. (red/pm) „Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, dass man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erlĂ€utern versteht.“ Dieses Zitat des irischen Schriftstellers George Bernard Shaw beschreibt die hohe Kunst der Kommunikation. Dieses Thema stand jetzt im Mittelpunkt des „Forschertages“ im kommunalen SchĂŒlerhort im Rolf-Engelbrecht-Haus. [Weiterlesen…]

Nicht nur gucken, sondern anfassen

Feuer als Forschungsprojekt im Kinderhort

Beim Forschungsprojekt im Kinderhort lernten die Kinder viel ĂŒber Feuer und seine Gefahren

 

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/fw) Ein besonderes Projekt stand dieser Tage beim SchĂŒlerhort im Rolf Engelbrecht Haus auf dem Plan. Gemeinsam mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und dem Fachgebiet Brandschutzerziehung der Weinheimer Feuerwehr organisierte das Betreuerteam des Rolf Engelbrecht Hauses ein Feuerprojekt fĂŒr die Kinder. In der technologieorientierten Gesellschaft wĂ€chst die Bedeutung der naturwissenschaftlichen und technischen Bildung. Daher unterstĂŒtzt die gemeinnĂŒtzige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ die pĂ€dagogischen FachkrĂ€fte vor Ort, um den Forschergeist von MĂ€dchen und Jungen in KindertagestĂ€tten und im Grundschulalter qualifiziert zu begleiten.

Von Ralf Mittelbach

„Der SchĂŒlerhort Rolf Engelbrecht Haus engagiert sich seit Anfang des Jahres im Modellprojekt sechs- bis zehnjĂ€hrige Kinder der Stiftung Haus der kleinen Forscher. Das Projekt wird in der Region unterstĂŒtzt vom Arbeitgeberverband SĂŒdwestmetall und koordiniert durch BBQ Rhein-Neckar.

In der Projektreihe wird auch das Thema Feuer behandelt und deshalb kam die Kooperation mit der Weinheimer Feuerwehr zu Stande. TĂ€glich verursachen Kinder und Jugendliche pro Tag ĂŒber 20 BrĂ€nde in Deutschland. Mehr als die HĂ€lfte davon entstehen durch Kinder unter 14 Jahren. Daher ist es wichtig Kinder spielerisch auf das richtige Verhalten im Brandfall vorzubereiten und ihnen das Thema Feuer nĂ€her zu bringen. Das Ziel des Feuerprojekts war zum einen die Brandschutzerziehung und zum anderen das VerstĂ€ndnis fĂŒr Feuer und dessen Gefahren zu erforschen und zu verstehen. Denn Feuer muss nicht unbedingt gefĂ€hrlich, sondern kann auch nĂŒtzlich sein.

Die pĂ€dagogischen FachkrĂ€fte des SchĂŒlerhortes hatten fĂŒr die Kinder verschiedene Experimentierstationen aufgebaut, die alle durchlaufen konnten um im Anschluss ihr Feuerdiplom zu erhalten. Spannende Versuche wie die „Geheimschrift“ oder „Raubt Feuer frische Luft“ wurden ebenso durchgefĂŒhrt wie das „Zauberei“. Ganz aktiv konnten sich die MĂ€dchen und Jungen beim Suppenkochen am offenen Feuer und bei der Herstellung von Tonperlen, die im Anschluss in einem Tipi gebrannt wurden, beteiligen. Zum Tagesabschluss entzĂŒndeten die Kinder dann zusammen mit den Feuerwehrleuten noch gemeinsam ein kleines Lagerfeuer an dem Stockbrot gebacken wurde.

Neben dem Forschen im Kinderhort kam auch die Brandschutzerziehung nicht zu kurz. Daher waren die Kinder an einem anderen Tag zum Ausflug ins Weinheimer Feuerwehrzentrum gekommen. Hier wurde versucht das Brandschutzbewusstsein der Kinder soweit zu entwickeln, dass BrĂ€nde durch Unachtsamkeit oder Fehlverhalten erst gar nicht entstehen. Sollte es doch zu einem Brand kommen, lernten die Kinder wie Sie sich selbst schĂŒtzen und einen Notruf absetzen können. Die Feuerwehr „Hautnah“ erleben war das Motto beim Besuch der kleinen Forscher. Daher gab es nach dem Unterricht am Rauchdemohaus eine FĂŒhrung durch das Feuerwehrhaus und eine Fahrt mit dem großen . Nicht nur schauen sondern auch anfassen war ausdrĂŒcklich erlaubt um das VerstĂ€ndnis fĂŒr die Technik zu entwickeln.

Daher konnten die Kinder auch mal ein Strahlrohr in die Hand nehmen, ein FunkgerĂ€t ausprobieren und die Einsatzkleidung ĂŒberziehen. Zum Abschluss der Brandschutzerziehung zeigten die BrandschĂŒtzer dann noch ein Film, der die Lernziele zusammenfasste und die Rauchmelder in den Fokus stellte, die in keinem Kinderzimmer fehlen dĂŒrfen.“