Samstag, 25. November 2017

Er√∂ffnungsfest f√ľr Zentralen Omnibusbahnhof und Riesenandrang beim ‚ÄěPfl√§nzeltag‚Äú

Ein Meilenstein f√ľr Weinheim

Weinheim, 07. April 2014. (red/pm) Es gab ‚ÄěZitronenlimo oder Bier‚Äú und auf der anderen Stra√üenseite ‚ÄěZwirnswurst oder Bratwurst‚Äú. Alles f√ľr den Zentralen Omnibusbahnhof, den ZOB also. Die Weinheimer und viele G√§ste aus nah und fern feierten am Sonntag die Einweihung der neuen Verkehrsdrehscheibe am Hauptbahnhof ‚Äď so feiert man ‚ÄěMeilensteine der Stadtentwicklung‚Äú, wie Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard in seiner Begr√ľ√üung den neuen ZOB nannte. [Weiterlesen…]

Haushaltsrede zur Verabschiedung des Haushaltsplanes 2014

„Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit“

Weinheim, 12. M√§rz 2014. (red/pm) Die Gro√üprojekte der Stadt sind auch in der Haushaltsrede der Freien W√§hler wichtiger Bestandpunkt. Der Bau des Stadtarchivs sei Pflichtaufgabe der Stadt, forderte Fraktionsvorsitzender Gerhard Mackert. Zudem sprach er sich f√ľr eine Sanierung des Rolf-Engelbrecht-Hauses aus. Das sei sinnvoller und preiswerter. Wir dokumentieren die Haushaltsrede: [Weiterlesen…]

Rede der GAL zur Haushaltsplanung 2014

„Selbst die j√ľngsten Mehreinnahmen reichen nicht“

Weinheim, 12. M√§rz 2014. (red/pm) Zu viel vor, zu wenige Einnahmen und falsch gewichtete Dringlichkeiten mahnte die Fraktionsvorsitzende der GAL, Elisabeth Kramer, in ihrer Haushaltsrede am 26. Februar an. Die Stadt lasse auch eine klarere Ausrichtung zur Energiewende. Wir dokumentieren die Haushaltsrede: [Weiterlesen…]

Wir berichten wie immer live aus dem Gemeinderat

Liebe Leserinnen und Leser

Weinheim, 26. September 2012. (red) Heute wird im Gemeinderat vermutlich eine wichtige Entscheidung gef√§llt – √ľber den B√ľrgerentscheid zur Frage, ob das Gel√§nde Breitwiesen gegen andere Fl√§chen als Gewerbegebiet getaucht werden soll. Die fast 5.000 Unterzeichner und eine r√ľhrige B√ľrgerinitiative haben erreicht, dass sich „die Politik“ nicht einfach √ľber die B√ľrger/innen hinwegsetzen kann, sondern kompromissf√§hig bleiben muss. Doch die Frage bleibt, welcher Kompromiss gefunden wird.

Von Hardy Prothmann

Hardy Prothmann ist Chefredakteur des Weinheimblog.de

Wir bilden uns nicht ein, dass wir einflussreich an der Entwicklung hin zum B√ľrgerentscheid teilgenommen haben. Wir wissen, dass unser Weinheimblog.de mittlerweile eine feste Gr√∂√üe in Weinheim ist. Und wir bleiben bescheiden, weil wir auch wissen, dass sich unsere Leserinnen und Leser bei uns informieren und auch andere Quellen nutzen und sich daraus ihre Meinung bilden. Das ist ganz im Sinne des Artikel 5 Grundgesetz und gut so.

Unsere journalistische Aufgabe ist genau das: Informationen zum Nutzen anzubieten. Niemand muss der Meinung der jeweiligen Autoren oder der gemeinsamen Arbeit der Redaktion an Themen sein. Aber jeder hat die M√∂glichkeit, diese Informationen f√ľr sich zu nutzen. In Teilen oder ganz oder gar nicht.

Wir haben das Dilemma und die Lösung als einziges Medium bereits vor einem Jahr klipp und klar auf den Punkt gebracht:

In Bayern werden die meisten gro√üen Bauvorhaben mittlerweile fast standardm√§√üig per B√ľrgerbegehren oder B√ľrgerentscheid entschieden. Und das tr√§gt sehr zur Entspannung bei statt zur Konfrontation. Ist die B√ľrgerschaft f√ľr oder gegen ein Projekt, ist die Linie klar. Im Fall der Zustimmung ist alles Handeln einfacher ‚Äď im Fall der Ablehnung erspart man sich jede Menge √Ąrger.

Weder der OB noch einzelne Stadtr√§te wollten das zur Kenntnis nehmen. Sie haben sich f√ľr „gar nicht“ entschieden. Das hat 46.000 Euro Steuergelder f√ľr das B√ľrgergutachten gekostet und wir sch√§tzen mal gut 10-20.000 Euro f√ľr den Anwalt. Und ein Jahr Zeitverlust. Mal ganz abgesehen von all der Reiberei. Aber gut. Das ist Demokratie. Wir sind da nur Dienstleister. Man muss nicht auf uns h√∂ren.

Zum Thema Breitwiesen haben wir √§u√üerst umfangreich informiert. Teils auch sehr „pointiert“. Wie gestern, als wir den Oberb√ľrgermeister der dreifachen T√§uschung in der Sache bezichtigt haben. Das tun wir nicht, weil uns gerade danach ist, sondern weil wir recherchieren, vor Ort sind, Hintergrundgespr√§che f√ľhren und das Themengebiet analysieren, bevor wir berichten.

Und selbstverst√§ndlich sind wir uns bewusst dar√ľber, dass ein Vorwurf der „T√§uschung“ keine Lappalie ist. Der Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard kann dies zur√ľckweisen und sich beispielsweise juristisch dagegen wehren. Durch eine Abmahnung. Wir sind fast sicher, dass er so klug ist, dass nicht zu tun. Denn wenn am Ende herausk√§me, dass er zwar nicht get√§uscht, aber auch nicht wahrhaftig war – was h√§tte er gewonnen?

Gegen√ľber dem Internet ist Herr Bernhard immer noch sehr skeptisch, ob das mit seinem Alter oder seiner Mitgliedschaft in der SPD (die uns gegen√ľber fast kritischer eingestellt ist als die CDU, die aber insgesamt von uns oft mehr kritisiert wird) k√∂nnen wir nicht entscheiden. Er ist ein analoger Mensch, bevorzugt die Zeitung, obwohl er mit der auch nicht so viele gute Erfahrungen hat. Aber damit ist er halt aufgewachsen.

Herr Bernhard k√∂nnte sich also auch entscheiden, einfach gar nicht auf uns zu reagieren. Das w√§re eine kluge Entscheidung. Zun√§chst. Aber irgendwie auch nicht, denn unser Kommentar wird ja f√ľr „ewig“ unwidersprochen im Internet stehen. Nicht sehr angenehm.

Er kann auch diese Variante w√§hlen: In der Gemeinderatssitzung wird er emp√∂rt √ľber irgendwelche haltlosen „Vorhaltungen“ im Internet und sozialen Netzwerken reden und sich dagegen verwahren und sie als bl√∂des Zeugs abtun. Diese Variante hat er schon ein paar Mal gew√§hlt. Dann hat er sich abreagiert und √∂ffentlich ge√§u√üert. Nur schade, dass wir ihm heute mit dieser Vorhersagung die Show gestohlen haben.

Was bleibt ihm also? Die Variante vier. Er zeigt ab sofort eine gnadenlose Transparenz, den Willen zum Kompromiss und eine noch größere Ehrlichkeit.

Damit k√∂nnen wir gut leben. Denn wir haben nicht verstanden, warum er sich √ľberhaupt in seine aktuell desolate Lage gebracht hat. Der Hoiner ist ein klorer Kerl – vor allem, wenn er klar und ehrlich ist. Alles andere steht im schlecht zu Gesicht.

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