Freitag, 24. November 2017

Freiwillige Feuerwehr Weinheim - Abteilung Ritschweier

Jahr mit Familienabend beendet

Weinheim, 12. Dezember 2014. (red/pm) Die Abteilung Ritschweier ist die kleinste Feuerwehrabteilung und trotzdem eine wichtige StĂŒtze im Gesamtbild der Weinheimer Feuerwehr. Der Stellvertretende Stadtbrandmeister Volker JĂ€ger dankte den Feuerwehrangehörigen der Abteilung Ritschweier fĂŒr ihren Dienst am NĂ€chsten. [Weiterlesen…]

Altersdurchschnitt bereitet dem Stadtbrandmeister Sorge

Feuerwehr Weinheim – Jahreshauptversammlung der Abteilung Ritschweier

Die Abteilung Ritschweier der Feuerwehr Weinheim traf sich zur Jahreshauptversammlung. Bild: Feuerwehr Weinheim

 

Weinheim, 13. Februar 2012. (red/fw) 

Information der Feuerwehr:

„Ortsvorsteher Alfred Paluszkiewicz dankte der Abteilung Ritschweier anlĂ€sslich der Jahreshauptversammlung fĂŒr ihren Dienst am NĂ€chsten.

Paluszkiewicz sprach motivierende Worte und forderte die Mannschaft auf, auch weiterhin im Team zu arbeiten und eine Mannschaft zu bleiben. 2011 klappte das auch ganz gut, wie Abteilungskommandant Ralph Seiberling berichten konnte.

Die Aktive Mannschaft traf sich zu 14 Übungen und musste zu 6 EinsĂ€tzen ausrĂŒcken. Insgesamt 46 Stunden war die Aktive Mannschaft im Einsatz. Im letzten Jahr wurden aber auch wieder gesellige Veranstaltungen durchgefĂŒhrt. So sammelten die Wehr ChristbĂ€ume, veranstaltete das traditionelle Scheuerfest und ein Grillfest am Dorfteich, betreute den Martinszug und traf sich zum Familienabend.

BĂŒrgermeister Torsten Fetzner, schloss sich dem Dank des Ortsvorstehers an und hoffte auch, dass die EinsatzfĂ€higkeit der Wehr auch weiter gegeben ist. FĂŒr ihn ist die kleine Feuerwehr Ritschweier genauso wichtig wie eine große Abteilung, so Fetzner. Gerade hier muss sich jeder einzelne stark einbringen, da man in einer kleinen Feuerwehr, durch weniger Personal mehr Funktionen doppelt besetzen muss. Fetzner wĂŒnschte sich, dass die Wehr auch weiter den Elan der letzten Jahre an den Tag legt, um auch in Zukunft die BĂŒrger des Ortsteils und der Nachbarschaft zu schĂŒtzen.

Hoher Altersdurchschnitt

Im Berichtsjahr 2011 hatte die Abteilung 33 Mitglieder. 19 Aktive mit einem Durchschnittsalter von 45,6 Jahren und 14 Angehörige der Altersmannschaft mit einem Durchschnittsalter von 72,3 Jahren.

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht bedankte sich ebenfalls bei der Wehr, die nicht nur durch ihren Einsatzdienst, sondern auch durch ihre Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil fĂŒr den Ortsteil sind. Er stellte fest, dass 10% der Einwohner von Ritschweier Mitglied der Feuerwehr sind, was gerade auf die restlichen Abteilungen gesehen ungewöhnlich und ĂŒberdurchschnittlich hoch ist.

Trotz der lobenden Worte kam ein „aber“ des Stadtbrandmeisters. Denn das Durchschnittsalter der aktiven Mannschaft in Ritschweier liegt bei 45,6 Jahren im Gegensatz zu 39 Jahren der Gesamtwehr. Die Wehr veraltet und die Jugendfeuerwehr konnte 2011 nicht wieder aktiviert werden.

Daher rief Albrecht auch die Vertreter des Ortschaftrates auf, aktive Nachwuchsarbeit zu betreiben, eventuell Quereinsteiger und auch Frauen fĂŒr den Dienst bei der Feuerwehr zu motivieren. Eine Idee, wĂ€re die GrĂŒndung einer Kinderfeuerwehr, wie im Ortsteil Sulzbach, die dadurch versucht den Nachwuchs der aktiven Wehr auf Jahre zu sichern.

Der Altersdurchschnitt bereitet dem Stadtbrandmeister und der Abteilung Kopfzerbrechen. Bild: Feuerwehr Weinheim

Neuerungen 2012

Ein weiteres Problem sind die Energiekosten im Feuerwehrhaus Ritschweier, die deutlich zu hoch sind. Das liegt dran, dass es in der Umkleidekabine nach einer Din Norm mindestens 20 Grad haben muss, in der Fahrzeughalle aber eine Temperatur von 7 Grad ausreicht.

Da diese RĂ€ume nicht baulich getrennt sind, kommt es zu den hohen Heizkosten. Dieses Problem wird nun aber gelöst, indem eine Wand mit TĂŒr eingebaut wird und man dann die RĂ€ume baulich getrennt hat. Nach den Berechnungen haben sich die Umbauarbeiten nach 4 Jahren bezahlt gemacht.

Albrecht gab auch einen Ausblick auf weitere Neuerungen fĂŒr die Wehr 2012.

So wird die Abteilung Ritschweier von der analogen Alarmierung auf die digitale im ersten Halbjahr umgestellt. Desweiteren konnte aus einsatztaktischen GrĂŒnden ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug mit 1800 Litern Wasser von der Feuerwehr Mannheim fĂŒr die Abteilung Ritschweier angeschafft werden.

Nach den Umbauarbeiten durch die hauptamtlichen GerÀtewarte wird das Fahrzeug in den nÀchsten Wochen nach Ritschweier gestellt. Da das Fahrzeug nur drei SitzplÀtze hat, wird die VW Pritsche der Abteilung Stadt ebenfalls nach Ritschweier gestellt.

Das alte Tragkraftspritzenfahrzeug der Abteilung das kein Wasser fĂŒr den Ersteinsatz mitfĂŒhrte, wird zukĂŒnftig fĂŒr den Bevölkerungsschutz eingesetzt und soll zur BrandschutzaufklĂ€rung in Schulen, KindergĂ€rten und Pflegeheimen dienen.

Dank und Auszeichnungen

Abteilungskommandant Ralph Seiberling bedankte sich fĂŒr die UnterstĂŒtzung des Stadtbrandmeisters und seiner Stellvertreter Wolfgang Eberle und Volker JĂ€ger sowie bei der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat fĂŒr die UnterstĂŒtzung.

Sein Dank galt auch Heinz Scholl fĂŒr 70 Jahre, Reinhard Fitzner fĂŒr 60 Jahre, Gerhard Himmel fĂŒr 25 Jahre, Stefan LohrbĂ€cher fĂŒr 20 Jahre Dienst bei der Abteilung Ritschweier. Gerhard Himmel wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. FĂŒr hundertprozentigen Übungsbesuch, wurde Sven Ballas, Markus Scholl, Karl Friedrich Kippenhahn, Ralph Seiberling, Bernd Nick und Heinrich Weygoldt geehrt.

Altersobmann Heinz Scholl, berichtete ĂŒber die AktivitĂ€ten der Altersmannschaft und die wachsende Zusammenarbeit mit der Altersmannschaft aus Hohensachsen.

Aber auch bei der Wehr waren die Kameraden aktiv zur Stelle, unterstĂŒtzten die Veranstaltungen und installierten ein Regalsystem zur Lagerung von EinsatzgerĂ€t. Markus Drabant wurde von der Wehr als Kassier bestĂ€tigt und von den KassenprĂŒfern Gerhard Himmel und Karl Friedrich Kippenhahn entlastet. Da Himmel als KassenprĂŒfer ausscheidet, wurde von der Versammlung Markus Scholl als zweiter KassenprĂŒfer gewĂ€hlt.“