Freitag, 17. August 2018

Sturz mit 1,5 Promille im Blut

21-jÀhriger Radfahrer schwer verletzt

Weinheim, 29. Oktober 2014. (red/pm) Schwere Verletzungen zog sich ein 21-jĂ€hriger Radfahrer bei einem Sturz am Sonntag gegen 23:45 Uhr innerhalb der Baustelle in der Breslauer Straße zu. [Weiterlesen…]

Stadt des fairen Handels: Alle Kriterien erfĂŒllt

Weinheim wird Stadt des fairen Handels

Weinheim, 26. September 2014. (red/pm) Weinheim wird zur Fairtrade-Stadt, wie es bislang schon 276 Kommunen in Deutschland sind, darunter in der Region zum Beispiel Heidelberg, Mannheim, Heppenheim, Viernheim, Bensheim, Lampertheim und Speyer. Die Fairtrade-Town-Kampagne ist auch international verbreitet. WeltstĂ€dte wie London, Rom, BrĂŒssel und San Francisco sind Fair-Trade-Town. [Weiterlesen…]

Filme ĂŒber das Älterwerden – fĂŒr Alt und Jung

Rhein-Neckar, 04. August 2014. (red/pm) Beim 5. EuropĂ€ischen Filmfestival der Generationen, das vom 07. – 10. Oktober stattfindet, gibt es fĂŒr Alt und Jung wieder Filme ĂŒber das Älterwerden. Programmhefte fĂŒr das Event sind erhĂ€ltlich. [Weiterlesen…]

Trio festgenommen

Versuchter Einbruch in Biomarkt

Weinheim, 25. Juni 2014. (red/pol) Drei von vier MĂ€nnern, die vermutlich in den Biomarkt in der Bergstraße am Montagabend einbrechen wollten, konnten vorlĂ€ufig festgenommen werden. [Weiterlesen…]

Schwerer Unfall auf der B5 fordert Feuerwehren

Lkw-Fahrer stirbt nach Auffahrunfall

B5/Rhein-Neckar, 24. Juni 2014. (red/pm) Vergangenen Montagnachmittag erlag ein Lkw-Fahrer auf der B5 nach einem schweren Auffahrunfall seinen Verletzungen. Ein weiterer Lkw-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Die Autobahn musste bis zum Abend komplett gesperrt werden. [Weiterlesen…]

Vortragsreihe zum StadtjubilÀum

Seit 1264 ein „novum oppidum“

Weinheim, 15. MĂ€rz 2014. (red/pm) Zum Weinheimer StadtjubilĂ€um bieten das Stadtarchiv und das Museum eine historische Vortragsreihe an. Bei der Auftaktveranstaltung war das Interesse groß. [Weiterlesen…]

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sorgt fĂŒr "großes Entsetzen"

„Odenwaldhölle“: Landrat Wilkes fordert Richtigstellung zu „bodenloser Frechheit“

Matthias Wilkes

Matthias Wilkes, Landrat Kreis Bergstraße. Foto: Landratsamt

Kreis Bergstraße/Rhein-Neckar, 03. Januar 2014. (red/pm) Landrat Matthias Wilkes zeigt sich „entsetzt“ und hat schnell auf den SchmĂ€h-Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung reagiert. Er fordert die Chefredaktion zu einer „Klarstellung“ auf und bietet der Berliner Redaktion „Hilfe“ in Form von „fundierten und wahrheitsgetreuen Informationen zur VerfĂŒgung“. Wir dokumentieren das Schreiben. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Unbekannter entwendet EC-Karte

Hemsabch BetrĂŒger 12122013

Kennen Sie diese Person? Foto: Polizeidirektion Heidelberg

Weinheim/Hemsbach/Darmstadt/Marburg a.d. Lahn, 16. Dezember 2013. (red/pol) Ein bisher Unbekannter entwendete am 14. November eine EC-Karte, hob damit Geld ab und kaufte ĂŒppig ein. Die Polizei fahndet den TĂ€ter mit einem Bild aus der Überwachungskamera. [Weiterlesen…]

Einbrecherbande muss sich vor Landgericht Mannheim verantworten

HeroinsĂŒchtig mit 14 Jahren

Seit gestern mĂŒssen sich sechs MĂ€nner im Alter zwischen 18 und 37 Jahren wegen einer Serie von EinbrĂŒchen vor dem Landgericht Mannheim verantworten.

Seit gestern mĂŒssen sich sechs MĂ€nner im Alter zwischen 18 und 37 Jahren wegen einer Serie von EinbrĂŒchen vor dem Landgericht Mannheim verantworten.

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 18. Juli 2013. (red/ae/ld) Zwei Verhandlungstage, zwei Unterbrechungen von jeweils zwei Stunden. So beginnt das Verfahren gegen sechs MĂ€nner aus Weinheim und Viernheim im Alter zwischen 18 und 37 Jahren. Die Beschuldigten sollen zwischen April und November 2012 in Weinheim, Hemsbach und Viernheim eine Serie von Firmen- und GeschĂ€ftseinbrĂŒchen begangen haben. Jedes Mal ging es um Drogen. Aus der Sucht wollen einige Angeklagten nun aussteigen – sagen sie. [Weiterlesen…]

56-jÀhriger Mannheimer tot im hessischen Birkenau aufgefunden - Zeugenaufruf

Leichenfund in Birkenau: Mehrere SchĂŒsse in den RĂŒcken

auto sta darmstadt

Die Polizei sucht Zeugen, die diesen Opel Astra am Freitagnachmittag oder -abend in Weinheim, Birkenau oder Umgebung gesehen haben. Quelle: Staatsanwaltschaft Darmstadt

 

Rhein-Neckar/Mannheim/Birkenau, 01. Mai 2013. (red) Aktualisiert. Ein 56 Jahre alter Mannheimer ist vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag in Birkenau umgebracht worden, teilte die Staatsanwaltschaft Darmstadt mit. Der Mann war tot in seinem silbernen Opel Astra gefunden worden. Das Fahrzeug war Freitagnachmittag zuletzt in Weinheim gesehen worden. Die Polizei sucht Zeugen, die gesehen haben, wie der Opel von Weinheim nach Birkenau gekommen ist. [Weiterlesen…]

200.000 Euro Schaden durch Einbrecherbande verursacht

FĂŒnfköpfige Einbrecherbande geschnappt

Weinheim/Mannheim/Heppenheim/Viernheim, 17. April 2013. (red/pol) Eine Ermittlungsgruppe der Weinheimer Polizei hat eine fünfköpfige Einbrecherbande überführt. Die fünf Männer zwischen 18 und 29 Jahren sollen für insgesamt 43 Straftaten verantwortlich sein. Außerdem wurden 13 weitere Tatverdächtige ermittelt. Der Schaden, den die Gruppe verursacht haben soll, wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. [Weiterlesen…]

43.456 Einwohner am Jahreswechsel

Weinheim wÀchst weiter 2013

Weinheim, 18. Januar 2013. (red/pm) Der Trend hĂ€lt jetzt schon ein paar Jahre an: Weinheim wĂ€chst wieder stetig. Die Zahl der Bevölkerung in der grĂ¶ĂŸten Stadt des Rhein-Neckar-Kreises steigt, nachdem sie bis etwa zur Jahrtausendwende eine Weile rĂŒcklĂ€ufig war. Zum Jahreswechsel wies das Statistische Landesamt fĂŒr Weinheim exakt 43 456 Einwohner auf – 21 110 MĂ€nner und 22 346 Frauen. Das sind etwa 120 mehr als zum 31.12. 2011, also vor einem Jahr. Und das, obwohl beim Standesamt in 2012 immerhin 549 SterbefĂ€lle registriert worden sind (gegenĂŒber 484 im Vorjahr). Hingegen wurden beim BĂŒrger- und Ordnungsamt im selben Zeitraum 365 neugeborene Kinder angemeldet.

Von Roland Kern

„Erfreulich hoch (575) ist die Zahl der Geburten am Weinheimer Krankenhaus; allerdings wirkt sich das nicht direkt auf die Bevölkerungsstatistik aus, denn diese Kinder stammen ja auch aus Familien der Nachbarkommunen – so wie Weinheimer Kinder zum Beispiel auch in Mannheim, Heidelberg oder Heppenheim zur Welt kommen. Insgesamt entspricht der Bevölkerungszuwachs dem seit Jahren anhaltenden positiven Saldo der Einwohnerschaft.

Im Monatsdurchschnitt melden sich im BĂŒrgerbĂŒro deutlich mehr Personen als neue BĂŒrger an als ab. Marie und Felix waren die beliebtesten Kindernamen. Bei den MĂ€dchen folgen Sophie und Emilia, bei den Jungen Ben und Luca.
Es ist keine Frage: Weinheims Beliebtheit als Wohnort wĂ€chst weiter. Das Bevölkerungswachstum findet vor allem in der Kernstadt statt. Dort wohnen im Moment 268 Personen mehr als vor einem Jahr, insgesamt 30 169. Den grĂ¶ĂŸten Zuwachs verzeichnet die Weststadt (+95) vor der Nordstadt (+79), der Innenstadt (+66), dem „MĂŒll“ (+21) und der SĂŒdstadt (+7). Die Weststadt bleibt mit jetzt 16 252 Bewohnern mit Abstand der grĂ¶ĂŸte Stadtteil.

Unter den Ortsteilen hat LĂŒtzelsachsen im letzten Jahr recht deutlich an Einwohnern verloren, nĂ€mlich 70 in einem Jahr. Nach einem stĂ€ndigen Zuwachs in den letzten Jahren durch das Neubaugebiet „West“ pendelt sich die Zahl bei jetzt rund 4500 ein. Allerdings, Abhilfe naht: Schon ab diesem Jahr wird die Bebauung im Neubaugebiet „LĂŒtzelsachsen Ebene“ beginnen. Rund 1300 NeubĂŒrger sollen es in ein paar Jahren dort sein – das Gebiet zielt auf Familien mit Kindern ab.

80 Personen weniger wohnen aktuell auch in Rippenweier, aber das ist mehr eine statistische Besonderheit: Das frĂŒhere Ferienheim der Evangelischen Kirche am Waldrand ist mittlerweile im Besitz eines Unternehmens, das Wohnraum fĂŒr Personen anbietet, die kurzfristig in der Region einen Arbeitsplatz gefunden haben und eine vorĂŒbergehende Wohnung suchen. Die meisten davon melden sich mit einem festen Wohnsitz an, wenn ihr Aufenthalt lĂ€nger als ein halbes Jahr dauert. Deshalb war die Zahl der in Rippenweier gemeldeten Personen in 2011 kurzzeitig deutlich angestiegen. Jetzt ist sie mit rund 1030 wieder auf Normalmaß. Sulzbach hat leicht an Einwohnern verloren (-21), Hohensachsen, Ritschweier und Oberflockenbach haben leicht zugelegt.

Hochburg des Heiratens

Weinheim bleibt im Land die Hochburg des Heiratens. Wieder haben sich 430 Paare getraut, das liegt im Schnitt der letzten Jahre. Interessant ist dabei wieder der „touristische Aspekt“, denn mehr als die HĂ€lfte der Eheschließungen wurden wieder von außerhalb angemeldet, am meisten von Mannheimern (38). 18 Viernheimer Paare gaben sich in Weinheim das Ja-Wort, elf Birkenauer, zehn Hirschberger und zehn Heidelberger. Aus Frankfurt reisten sieben Paare zum Heiraten unter die Burgen, aber jeweils eins auch aus Berlin, Hamburg und Köln. Auch aus Lima in Peru und Shanghai in China kam ein Paar nach Weinheim.

Der Trend zum spÀtentschlossenen Ja-Wort hielt auch 2012 an. Das Durchschnittsalter der MÀnner lag bei 37,5 Jahren, der Frauen bei 34,1 Jahren. Der Àlteste BrÀutigam war 85 Jahre alt, die Àlteste Braut 75. Erstmals durften 2012 im Weinheimer Rathaus auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften vollzogen werden. Zwei mÀnnliche und zwei weibliche Paare machten von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Die Statistik finden Sie hier.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Neuer ReisefĂŒhrer beleuchtet Kulturgeschichte und Gartenkunst

Die Bergstraße – Wo Deutschland am italienischsten ist


Bergstraße, 11. Dezember 2012. (red/pm) „Wo Deutschland am italienischsten ist“, so hat Gabriele M. Kohl das Vorwort zu einem neuen ReisefĂŒhrer beschrieben, in dem sich die erfahrene Reisejournalistin und promovierte Kunsthistorikerin der Region Bergstraße widmet. Auf fast 300 Seiten mit vielen Bildern und gut recherchierten Besichtigungstipps widmet sich die Autorin dem Landstrich zwischen Darmstadt und Heidelberg, unternimmt aber auch AusflĂŒge nach Schwetzingen und Mannheim. Erschienen ist das handliche Buch im Kehl-Verlag in Hamm/Rhein.

Information der Stadt Weinheim:

„Verleger Rainer Kehl stellte den neuen ReisefĂŒhrer jetzt gemeinsam mit Maria Zimmermann und Beate Thorwirth vom Tourismusservice Bergstraße in Heppenheim vor. Die beiden Vorstandsfrauen des Tourismusverbandes hatten die Journalistin bei ihren Reisen und Recherchen in den letzten beiden Jahren unterstĂŒtzt.

„Der neue ReisefĂŒhrer trifft die Bergstraße und die Region sehr gut“, freute sich Maria Zimmermann, die in Weinheim auch City-Managerin ist, „und es ist der erste ReisefĂŒhrer fĂŒr die Bergstraße, der dem Thema Gartenkunst ein ganzes Kapitel widmet“. In der Tat stellt eine durchaus kunsthistorische Betrachtung der Parks und GĂ€rten ein Schwerpunkt des Buches dar. Unter anderem gibt es ein Kapitel zum FĂŒrstenlager Auerbach („Ferienidylle fĂŒr feine Herrschaften“), zum Weinheimer Schlosspark („Vom Schlafbaum, Papier-Maulbeerbaum und einem lebendigen Fossil mit rotgelben Nadeln“) und zum Schwetzinger Schlosspark („KurfĂŒrstliche Freizeitgestaltung“).

Aber die Autorin hat sich auch sehr interessiert und fachkundig in den InnenstĂ€dten umgesehen, berichtet historisch fundiert von DenkmĂ€lern und Kleinoden – aber auch vom Flair der MarktplĂ€tze. Es ist ein ReisefĂŒhrer mit Tiefgang und kulturhistorischem Schwerpunkt, ergĂ€nzt durch botanische und landschaftsarchitektonische Hinweise. Es ist ein sehr sorgfĂ€ltiges Werk geworden, mit einer alphabetischen ErklĂ€rung von Fachbegriffen und einem Literaturverzeichnis.
Info: Der neue ReisefĂŒhrer „Die Bergstraße – Kulturgeschichte und Gartenkunst“ ist im Buchhandel und bei den Touristinfos, in Weinheim beim Stadt- und Tourismusmarkting in der Hauptstraße 47 ab sofort fĂŒr 19.90 Euro erhĂ€ltlich. ISBN 978-3-935651-44-2.“

Gewerbesteuer-Hebesatz um 20 Punkte abgelehnt

Keine Erhöhung der Gewerbesteuer in Weinheim

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Die Große Kreisstadt Weinheim bleibt ein unternehmerfreundlicher Wirtschaftsstandort. Die Mehrheit des Gemeinderates hat am Mittwoch die Ablehnung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20 Punkte auf 370 Punkte abgelehnt.

Information der Stadt Weinheim:

„Mit einem Hebesatz von 350 Punkten liegt Weinheim im Vergleich zu den anderen Großen KreisstĂ€dten im Rhein-Neckar-Kreis am unteren Ende, gemeinsam mit Hockenheim. Sinsheim, Leimen, Wiesloch und Schwetzingen haben einen höheren Satz, die GroßstĂ€dte Mannheim und Heidelberg sowieso. Auch Weinheims hessische Nachbarstadt Heppenheim liegt mit 360 Prozentpunkten leicht darĂŒber. OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard betonte, dass die Stadt mehr auf Neuansiedlungen von Gewerbetreibenden abziele statt auf höhere Steuern. „Ich glaube“, so der OB, „dass wir mit einer niedrigeren Gewerbesteuer auf Dauer mehr Einnahmen haben als mit einer höheren“. Weinheim plant im Moment unter anderem ein großflĂ€chiges Gewerbegebiet an der Autobahn A5.“

Mutmaßliche Bombe nicht sprengfĂ€hig

Heppenheim/Rhein-Neckar, 29. Februar 2012. (red/pol) Der verdächtige Gegenstand, der gestern in Heppenheim als vermutliche Rohrbombe sichergestellt worden ist, ist nach Angaben des Landeskriminalamts nicht sprengfähig. Wer den Gegenstand gebaut hat und warum ist noch immer offen.

Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte eine Polizeisprecherin, dass der gestern festgenommen Tatverdächtige nach dem Verhör wieder auf freien Fuß gesetzt worden ist. Es besteht weiterhin ein Verdacht, allerdings gibt es keine belastbaren Beweise.

Die Polizei ermittelt in allen Richtungen – auch, ob es sich um einen üblen Scherz handelt. Ob das Rohr mit Sprengstoff gefüllt war, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. „Wir befragen zur Zeit umfangreich Zeugen – das ist sehr zeitintensiv“, sagte Polizeisprecherin Peggy Rienow vom Präsidium Südhessen auf Anfrage.

Durch den Großeinsatz sind enorme Kosten entstanden, viele Pendler mussten gestern Verspätungen bis zu drei Stunden hinnehmen, weil die Bahnstrecke während der Sicherstellung des verdächtigen Gegenstands zwischen Bensheim und Laudenbach gesperrt worden war.

Information der Polizei:

„Wie geschildert, ist am Dienstagabend (28.) kurz vor 17 Uhr ein verdächtiger Gegenstand in der Werkstatt des Bauhofs in der Kalterer Straße gefunden worden. Da nicht auszuschließen war, dass es sich um eine sprengfähige Konstruktion handelt, traf die Polizei alle notwendigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr. Unter anderem wurden anliegende Straßen gesperrt, der Zugverkehr unterbrochen, ein Wohn- und Geschäftshaus evakuiert sowie die speziell ausgebildeten Fachleute vom Landeskriminalamt hinzugezogen. Sie sicherten den verdächtigen Gegenstand und brachten ihn zur Untersuchung nach Wiesbaden. Insgesamt waren etwa vierzig Beamte im Einsatz.

Nach ersten Erkenntnissen am Dienstagabend richteten sich die Ermittlungen gegen einen 58 Jahre alten Mann aus Heppenheim. Die Beamten suchten den Mann auf. Er wurde in seiner Wohnung erreicht und anschließend bei der Polizei von den Beamten der Heppenheimer Kriminalpolizei vernommen. Am Mittwochvormittag (29.) wurde der verdächtige Gegenstand im Landeskriminalamt untersucht. Die Analyse hatte ergeben, dass die Konstruktion nicht sprengfähig war. Fraglich ist dennoch, wer und warum die Konstruktion erbaut hat und weshalb sie in der Werkstatt gelagert wurde. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.“

Vermutlicher Bombenfund fĂŒhrt zu Streckensperrung der Bahn


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Heppenheim/Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red) Die Polizei hat heute Abend einen 58 Jahre alten Mann deutscher Staatsangehörigkeit verhaftet, der im Verdacht steht, eine Bombe gebaut zu haben. Ob und wo ein Anschlag geplant war, ist zur Zeit noch unklar.

Von Hardy Prothmann

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt ist in einer Werkstatt des städtischen Bauhofs der Stadt Heppenheim ein verdächtiger Gegenstand durch Bombenspezialisen untersucht und sichergestellt worden.

Weil sich das Gebäude, in dem der Gegenstand entdeckt worden ist, in rund 20 Meter Entfernung zur Bahnlinie befindet, wurde die Bahnstrecke für rund zwei Stunden gesperrt. Zugausfälle und Verspätungen für tausende Pendler waren die Folge. Nähere Angaben, ab wann der Bahnverkehr wieder geregelt verlaufen ist, wurden nicht gemacht.

Die von der Polizei als „vorsorgliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr“ bezeichnete Maßnahme hatte unmittelbar vor Ort weitere Konsequenzen. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Laut Polizei wurde ein rund 30 Zentimeter langes Metallrohr entdeckt, aus dem Drähte herausragten – eine vermutliche „Rohrbombe“. Nach Polizeiangaben war an diesem Rohr auch ein Zünder angebracht. In der Sache ermittelt nun das hessische Landeskriminalamt.

Ein verantwortlicher Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs hatte den „verdächtigen Gegenstand“ auf einem Gelände des städtischen Bauhofs gegen 17:00 Uhr entdeckt und dies der Polizei gemeldet.

Die Polizei vermutet, dass sich in dem Metallrohr möglicherweise Sprengstoff befindet – sicher ist dies allerdings nicht.

Gegen 20:00 Uhr wurde ein 58 Jahre alter Tatverdächtiger verhaftet, der zur Zeit verhört wird. Nähere Angaben machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

Der Heppenheimer steht im Verdacht, die „verdächtige Konstruktion“ gebaut zu haben. Ob das Motiv persönliche Umstände sein könnten oder ein terroristischer Hintergrund besteht, wollte die Polizei auf Anfrage nicht beantworten. Sie verwies an die Staatsanwaltschaft als zuständige Ermittlungsbehörde.

Wir berichten bei neuen Erkenntnissen nach.