Sonntag, 15. September 2019

Oberbürgermeister unterstützt Projekt

Weinheim lässt die Bergstraße blühen

Das Entwicklungskonzept „Blühende Badische Bergstraße“ ist kostengünstig und wertet die Bergsträßer Kulturlandschaft auf


Weinheim, 13. Dezember 2012. (red/pm) Die Stadt Weinheim treibt das Entwicklungskonzept „Blühende Badische Bergstraße“ voran. Das hat jetzt der Gemeinderats-Ausschuss für Technik und Umwelt nach einem Vortrag von Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner bekräftigt.

Information der Stadt Weinheim:

„Gleichzeitig stimmte das Gremium einem Abschluss des „Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes ILEK“ in interkommunaler Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden zu. Vertreter aller Fraktionen lobten das städtische Engagement für die „Blühende Bergstraße“. Dr. Fetzner hat im Weinheimer Rathaus die „ILEK“-Geschäftsstelle eingerichtet, um den Prozess zu begleiten.

Vom Kreis und vom Land werde das Projekt unterstützt, so dass nur geringe Kosten auf die Stadt entfallen. Wie auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard betonte, erwarte sich die Stadt nicht nur eine Aufwertung der Bergsträßer Kulturlandschaft, sondern auch höhere touristische Anziehungskraft. Unter anderem strebt „ILEK“ auch einen zertifizierten Qualitätswanderweg von Dossenheim über Weinheim bis zur hessischen Landesgrenze an. „Das wird uns voranbringen“, glaubt OB Bernhard.“

Die Bergstraße soll schöner werden

Landrat Dallinger nimmt ILEK-Bericht entgegen

Matthias Güthler (rechts) übergibt Landrat Stefan Dallinger den ILEK Abschlussbericht.

Schriesheim, 08. Mai 2012. (red/cr) Am Sonntag lud  Landrat Stefan Dallinger zur ILEK – Wanderung.  Trotz starker Regenschauer kamen etwa 100 Teilnehmer. Wer bis zum Endpunkt in Schriesheim kam, hatte die Gelegenheit, an einer Verlosung teilzunehmen. Weinheim gewinnt Rundflug.

Von Christian Ruser

Was ist ILEK?

ILEK steht für Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept. Unter dem Titel „Blühende Badische Bergstraße“ entwickeln die Bergstraßengemeinden Laudenbach, Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim momentan ein Modellprojekt. Ziel ist es, die Bergstraße attraktiver zu gestalten.

Am 20. April 2011 hatten die Gemeinden die Firma Ökologie-Planung-Forschung aus Ludwigsburg beauftragt, die Möglichkeiten und Schwächen der Bergstraße zu untersuchen. Erforscht wurde das Potential für Landwirtschaft, Weinbau, Naturschutz, Landwirtschaftspflege sowie Erholung, Freizeit und Tourismus.

Geplant sind unter anderem das Anlegen eines durchgängigen Wanderwegs entlang der Bergstraße und eine teilweise Flurbereinigung. Bürgermeister Höfer berichtet, dass für dieses Jahr erste Neuordnungen am Kuhberg zwischen Dossenheim und Schriesheim und die Pflanzung von Kirschbäumen zwischen Schriesheim und Leutershausen geplant sind.

Großes Interesse an der Bergstraße

Zur Übergabe des ILEK-Abschlussberichts lud Landrat Dallinger zur Gartenwanderung ein. Es kamen über 100 interessierte Wanderer aus den Bergstraßengemeinden, aber auch aus Sinsheim, Weibstadt und Waghäusel. Landrat Dallinger selbst konnte nicht mitwandern. Dafür ging Bürgermeister Hansjörg Höfer mit gutem Beispiel voran. Mit ihm waren auch Gemeinderäte der Bergstraßengemeinden dabei.

Nach dreieinhalb Stunden kommen die Wanderer sichtlich beeindruckt in Schriesheim an. Dort werden sie mit Schriesheimer Wein und Bratwurst empfangen. Landrat Dallinger ist inzwischen auch in Schriesheim eingetroffen. Pünktlich zur Übergabe des ILEK-Abschlussberichts.

Der Weg war das Ziel. Aber nur die erste Etappe.

So sieht der Landrat das Modellprojekt und versichert der Bergstraße auch für die Durchführung der angeregten Projekte seine Unterstützung.

Im Anschluss werden unter den Mitwanderern Blumensamen, Grußkarten, Bildbände und Bio Apfelsaft verlost. Den zweiten Preis, ein Einkaufsgutschein für die Gärtnerei Huben, gewinnt die Dossenheimer Gemeinderätin Dr. Helga Waller-Baus. Der heißbegehrte Rundflug über die Bergstraße geht an Bernd Schulz aus Weinheim.