Mittwoch, 20. September 2017

Architektenwettbewerbe fĂŒr Oberflockenbach und LĂŒtzelsachsen

„Fortschritte bei Hallenplanung“

Weinheim, 06. November 2014. (red/pm) Die Sporthallen in LĂŒtzelsachsen und Oberflockenbach sind Millionenprojekte. Die Stadt informiert ĂŒber den aktuellen Stand der Planungen.  [Weiterlesen…]

Gemeinderat vergibt Auftrag fĂŒr RegenrĂŒckhaltebecken

Mehr als 2,1 Millionen Euro fĂŒr Vorhaben am Hammerweg

Weinheim, 22. Juli 2013. (red/aw) Der Gemeinderat vergab in seiner Sitzung, am 17. Juli, den Auftrag fĂŒr die Bauarbeiten des ersten Bauabschnitts des RegenrĂŒckhaltebeckens am Hammerweg. Der Zuschlag ging an die Leonhard Weiss GmbH & Co. KG aus Satteldorf. Sie gaben mit 2.168.675,62 Euro das wirtschaftlichste Angebot ab. [Weiterlesen…]

Gemeinderat verabschiedet Haushaltsplanung fĂŒr 2013

Der Plan: Große Investitionen, ohne neue Schulden

Weinheim, 04. MĂ€rz 2013. (red/aw) Der Weinheimer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 27. Februar die Haushaltsplanung 2013 verabschiedet. Die Planung sieht große Investitionen fĂŒr Schulen, Kultur und Vereine vor und soll trotzdem ohne neue Schulden auskommen. Insgesamt hat sich die finanzielle Lage der grĂ¶ĂŸten Stadt im Rhein-Neckar-Kreis verbessert. Mit deutlicher Mehrheit stimmte der Gemeinderat dem Beschlussantrag der Stadtverwaltung zu. [Weiterlesen…]

Siloturm und schicke historische Villa bleiben erhalten

Modernes Wohnen in der Hildebrand’schen MĂŒhle

Zum Teil baufĂ€llig, aber im Kern erhaltenswert - die Hildebrand'sche MĂŒhle. Bild: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 15. Februar 2012. (red/pm) Der Siloturm und die schicke historische Villa bleiben erhalten, wenn an der Weschnitz in Weinheim ein Ensemble mit 60 neuen Wohnungen entsteht. Heute stellten die Investoren des Wiesbadener Investors „Deutsche DenkMal AG“ ihre Ideen fĂŒr die Hildebrand’sche MĂŒhle vor.

Information der Stadt Weinheim:

„Schicke neue StadthĂ€user in einem Ensemble mit der denkmalgerecht sanierten prachtvollen alten Unternehmervilla und dem rund hohen 50 Meter Siloturm, der ebenfalls mit neuen Loft-Wohnungen hergerichtet ist, dazu ein weitgehender Erhalt des alten Baumbestandes am OdenwaldflĂŒsschen Weschnitz – so stellt sich die Konzeption fĂŒr das moderne Wohnen an der „Hildebrand’schen MĂŒhle“ in Weinheim dar.

Die Investoren der auf die Sanierung alter IndustriedenkmĂ€ler spezialisierten Wiesbadener Firma „Deutsche DenkMal AG“ stellten das derzeit wohl markanteste Wohnungsbauprojekt der Bergstraße am Mittwoch (15. Februar) im Weinheimer Rathaus vor. Nach eigenen Angaben will die „Deutsche DenkMal AG“ rund 23,5 Millionen Euro in das Projekt investieren,insgesamt sollen rund 60 hochwertige
Wohnungen im Birkenauer Tal am östlichen Weinheimer Stadtausgang zum Odenwald entstehen.

Einige Jahre lang wollte der Vorbesitzer des alten MĂŒhlenareals an der Stelle ein Großbordell bauen und brachte die Zweiburgenstadt Weinheim damit bundesweit in die Schlagzeilen. Weil Stadt und Land schließlich aber Fördermittel rekrutieren konnten, unter der Bedingung einer unbedenklichen Nutzung, wurde die „Hildebrand’sche MĂŒhle“ fĂŒr das Wiesbadener Unternehmen interessant.

Das heute vorgestellte Modell. Bild: Stadt Weinheim

 

Ein Beginn der Bauarbeiten ist im FrĂŒhjahr vorgesehen. Bis dahin muss zunĂ€chst eine BrĂŒcke gebaut werden, ĂŒber diese werden dann zunĂ€chst die Abrissarbeiten abgewickelt. Auch die spĂ€tere Wohnanlage wird ĂŒber eine BrĂŒcke separat erschlossen.

Bei der Sanierung der Villa soll großer Wert auf Erhalt und die Wiederherstellung der prĂ€chtig gestalteten InnenrĂ€ume gelegt werden. Sechs Wohneinheiten sollen darin und in einem Anbau entlang der Weschnitz entstehen.

Die fĂŒr den Siloturm vorgesehene Wohnnutzung erfordere hingegen eine umfangreiche Umgestaltung, da dieses buchstĂ€blich herausragende GebĂ€ude frĂŒher als LagerflĂ€che genutzt wurde. „Die bisher absehbare Struktur und der sehr gute Erhalt der Außenfassade stellen aber eine gute Grundlage fĂŒr die Konzeption einer neuen auf die Wohnnutzung ausgerichteten Innenstruktur dar“, so der Investor. Zu diesen VerĂ€nderungen habe die zustĂ€ndige Denkmalbehörde auch schon Zustimmung signalisiert.

Im Anschluss an die bestehenden GebĂ€ude am MĂŒhlweg 13 werde also eine Mischung von Alt und Neu zu einem besonders reizvollen Ensemble werden. Der Hang zum hoch oben liegenden Dietersklingenweg werde durch eine gemeinsame Quartiersgarage fĂŒr alle vorgesehenen Wohnungen gestalterisch abgefangen.

Mit dieser stÀdtebaulichen Konzeption könne auch der Innenhof des Ensembles mit hoher AufenthaltsqualitÀt gestaltet werden. Dazu soll auch der weitestgehende Erhalt des Gartens westlich der Villa mit den dort zu erhaltenden BÀumen beitragen.

Der Bereich entlang der Weschnitz werde unter BerĂŒcksichtigung der vorhandenen GrĂŒnstruktur dagegen als Privatzone der angrenzenden Wohnungen gestaltet.“