Dienstag, 19. September 2017

Oberb├╝rgermeister Bernhard zum Haushaltsplan 2015

„Die Konten sind prall, aber die Lage schlechter als gef├╝hlt“

Weinheim, 12. Dezember 2014. (red/pm) Die Konten der Stadt sind gut gef├╝llt und viele Einnahmen ├╝berdurchschnittlich – davon d├╝rfe man sich aber nicht t├Ąuschen lassen, sagt Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard in seiner Haushaltsrede. Man d├╝rfe nicht darauf setzen, dass der positive Trend noch lange anh├Ąlt und m├╝sse Investitionen auf das notwendige Minimum begrenzen. Er mahnte die Stadtr├Ąte „es nicht jedem Recht machen zu wollen“, irgendwo m├╝sse auch gespart werden. Ab einem gewissen Punkt m├╝sse die Verh├Ąltnism├Ą├čigkeit zwischen Lebensqualit├Ąt und Verschuldung neu betrachtet werden. Wir haben die Haushaltsrede f├╝r Sie dokumentiert.┬á [Weiterlesen…]

Landwirtschaftsminister informierte sich zum Stand des ÔÇ×ILEK-ProjektesÔÇť

Vom Breisgau ├╝ber die Bergstra├če nach Br├╝ssel

Landwirtschaftsminister Alexander Bonde. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/pm) Besser vorbereitet kann ein Landwirtschaftsminister eigentlich nicht nach Br├╝ssel kommen, der Beh├Ârdenhauptstadt Europas. L├╝tzelsachsener Wein im Gep├Ąck, eine bunt mit touristischen Attraktionen gef├╝llte Info-Mappe von der Bergstra├če, gest├Ąrkt mit badisch-spanischen Tapas aus dem ÔÇ×Caf├ę FlorianÔÇť am Weinheimer Marktplatz und mit erfreulichen Infos von der ÔÇ×Bl├╝henden Bergstra├čeÔÇť.

Information der Stadt Weinheim:

„Alexander Bonde (38) aus Freiburg, gr├╝ner Landwirtschaftsminister der gr├╝n-roten Regierung in Stuttgart, legte am Sonntag ÔÇô auf Einladung seines Parteifreundes Uli Sckerl ÔÇô auf seiner Fahrt vom Breisgau ├╝ber die Bergstra├če nach Br├╝ssel in Weinheim eine informelle Mittagsrast ein. ÔÇ×Es war die passende Gelegenheit, einen direkten Kontakt mit dem Minister herzustellenÔÇť, freute sich Sckerl, MdL und Gesch├Ąftsf├╝hrer der Gr├╝nen-Fraktion im Landtag, bei seiner Begr├╝├čung. Es passte in der Tat gut, denn Bondes Ministerium und die Bergstra├če im Rhein-Neckar-Kreis ÔÇô zwischen Heidelberg und der hessischen Grenze ÔÇô haben aktuell ein gemeinsames Thema: Das Integrierte Landschaftsschutzprojekt ILEK; das ist eine konzertierte Aktion von Kommunen, Beh├Ârden und Verb├Ąnden, die sich den Erhalt der Bl├╝henden Bergstra├če als Kulturlandschaft auf die Fahnen geschrieben haben. Einfach ausgedr├╝ckt: Durch eine Organisation der Pflege von Grundst├╝cken und Wegen soll die Verbuschung der Bergstra├če verhindert werden. Es soll weiterhin Wiesen, G├Ąrten und Weinberger geben.

ÔÇ×Wir sind sehr dankbar daf├╝r, dass es dieses tolle Projekt gibtÔÇť, lobte Landrat Stefan Dallinger, der ebenso wie Weinheims B├╝rgermeister Dr. Torsten Fetzner ein bekennender Fan von Bergstra├čen-Wanderungen ist. Land, Landkreis und Kommunen seien sich einig, und man wisse vor Ort die finanzielle Beteiligung des Landes, zum Beispiel an Personalkosten, durchaus zu sch├Ątzen. Fetzner informierte den Minister dann ├╝ber den aktuellen Stand des ILEK-Projektes, das an der Bergstra├če ├╝ber eine verbesserte Landschaftspflege, Naturschutzma├čnahmen, Investitionen in den Wegebau und eine Forcierung der Flurneuordnung umgesetzt wird. Interessante und durchaus schon konkrete Themen sind geplant, wie der Ausbau des Burgen- und Bl├╝tenweges zum zertifizierten ÔÇ×Qualit├ĄtswanderwegÔÇť oder eine ÔÇ×Grundst├╝cksb├ÂrseÔÇť. Minister Bonde sprach das ÔÇ×magische DreieckÔÇť an, mit dessen Hilfe Ministerpr├Ąsident Winfried Kretschmann immer die optimale Nutzung von Landschaft beschreibe: Aspekte des Naturschutzes m├╝ssten genauso gehegt werden wie der Landwirtschaft und des Tourismus.

ÔÇ×Mit diesen Instrumenten arbeiten Sie hier schon vorbildlichÔÇť, bescheinigte der Landwirtschaftsminister, der sich entsprechend im Goldenen Buch der Stadt Weinheim verewigte: ÔÇ×Weiter viel Erfolg mit ILEK und der bl├╝henden Bergstra├čeÔÇť, so steht es dort oberhalb seiner Signatur zu lesen. Einen Appell von Stadt- und Tourismusmanagerin Maria Zimmermann und Landrat Dallinger nahm der Politiker noch mit: Mit der geplanten touristischen Zusammenfassung unter dem Begriff ÔÇ×N├Ârdliches Baden-W├╝rttembergÔÇť k├Ânnen sich die Touristiker vor Ort nicht anfreunden. ÔÇ×Wir werben mit unseren Sonnenstunden und dem mediterranen Flair, da passt der Begriff Norden nichtÔÇť, fand Maria Zimmermann. ÔÇ×Lassen Sie uns die bestens eingef├╝hrten LabelsÔÇť, w├╝nschte sich der Landrat.“