Freitag, 22. Juni 2018

OberbĂŒrgermeister Bernhard zum Haushaltsplan 2015

„Die Konten sind prall, aber die Lage schlechter als gefĂŒhlt“

Weinheim, 12. Dezember 2014. (red/pm) Die Konten der Stadt sind gut gefĂŒllt und viele Einnahmen ĂŒberdurchschnittlich – davon dĂŒrfe man sich aber nicht tĂ€uschen lassen, sagt OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard in seiner Haushaltsrede. Man dĂŒrfe nicht darauf setzen, dass der positive Trend noch lange anhĂ€lt und mĂŒsse Investitionen auf das notwendige Minimum begrenzen. Er mahnte die StadtrĂ€te „es nicht jedem Recht machen zu wollen“, irgendwo mĂŒsse auch gespart werden. Ab einem gewissen Punkt mĂŒsse die VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit zwischen LebensqualitĂ€t und Verschuldung neu betrachtet werden. Wir haben die Haushaltsrede fĂŒr Sie dokumentiert.  [Weiterlesen…]

Landwirtschaftsminister informierte sich zum Stand des „ILEK-Projektes“

Vom Breisgau ĂŒber die Bergstraße nach BrĂŒssel

Landwirtschaftsminister Alexander Bonde. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/pm) Besser vorbereitet kann ein Landwirtschaftsminister eigentlich nicht nach BrĂŒssel kommen, der Behördenhauptstadt Europas. LĂŒtzelsachsener Wein im GepĂ€ck, eine bunt mit touristischen Attraktionen gefĂŒllte Info-Mappe von der Bergstraße, gestĂ€rkt mit badisch-spanischen Tapas aus dem „CafĂ© Florian“ am Weinheimer Marktplatz und mit erfreulichen Infos von der „BlĂŒhenden Bergstraße“.

Information der Stadt Weinheim:

„Alexander Bonde (38) aus Freiburg, grĂŒner Landwirtschaftsminister der grĂŒn-roten Regierung in Stuttgart, legte am Sonntag – auf Einladung seines Parteifreundes Uli Sckerl – auf seiner Fahrt vom Breisgau ĂŒber die Bergstraße nach BrĂŒssel in Weinheim eine informelle Mittagsrast ein. „Es war die passende Gelegenheit, einen direkten Kontakt mit dem Minister herzustellen“, freute sich Sckerl, MdL und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GrĂŒnen-Fraktion im Landtag, bei seiner BegrĂŒĂŸung. Es passte in der Tat gut, denn Bondes Ministerium und die Bergstraße im Rhein-Neckar-Kreis – zwischen Heidelberg und der hessischen Grenze – haben aktuell ein gemeinsames Thema: Das Integrierte Landschaftsschutzprojekt ILEK; das ist eine konzertierte Aktion von Kommunen, Behörden und VerbĂ€nden, die sich den Erhalt der BlĂŒhenden Bergstraße als Kulturlandschaft auf die Fahnen geschrieben haben. Einfach ausgedrĂŒckt: Durch eine Organisation der Pflege von GrundstĂŒcken und Wegen soll die Verbuschung der Bergstraße verhindert werden. Es soll weiterhin Wiesen, GĂ€rten und Weinberger geben.

„Wir sind sehr dankbar dafĂŒr, dass es dieses tolle Projekt gibt“, lobte Landrat Stefan Dallinger, der ebenso wie Weinheims BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner ein bekennender Fan von Bergstraßen-Wanderungen ist. Land, Landkreis und Kommunen seien sich einig, und man wisse vor Ort die finanzielle Beteiligung des Landes, zum Beispiel an Personalkosten, durchaus zu schĂ€tzen. Fetzner informierte den Minister dann ĂŒber den aktuellen Stand des ILEK-Projektes, das an der Bergstraße ĂŒber eine verbesserte Landschaftspflege, Naturschutzmaßnahmen, Investitionen in den Wegebau und eine Forcierung der Flurneuordnung umgesetzt wird. Interessante und durchaus schon konkrete Themen sind geplant, wie der Ausbau des Burgen- und BlĂŒtenweges zum zertifizierten „QualitĂ€tswanderweg“ oder eine „GrundstĂŒcksbörse“. Minister Bonde sprach das „magische Dreieck“ an, mit dessen Hilfe MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann immer die optimale Nutzung von Landschaft beschreibe: Aspekte des Naturschutzes mĂŒssten genauso gehegt werden wie der Landwirtschaft und des Tourismus.

„Mit diesen Instrumenten arbeiten Sie hier schon vorbildlich“, bescheinigte der Landwirtschaftsminister, der sich entsprechend im Goldenen Buch der Stadt Weinheim verewigte: „Weiter viel Erfolg mit ILEK und der blĂŒhenden Bergstraße“, so steht es dort oberhalb seiner Signatur zu lesen. Einen Appell von Stadt- und Tourismusmanagerin Maria Zimmermann und Landrat Dallinger nahm der Politiker noch mit: Mit der geplanten touristischen Zusammenfassung unter dem Begriff „Nördliches Baden-WĂŒrttemberg“ können sich die Touristiker vor Ort nicht anfreunden. „Wir werben mit unseren Sonnenstunden und dem mediterranen Flair, da passt der Begriff Norden nicht“, fand Maria Zimmermann. „Lassen Sie uns die bestens eingefĂŒhrten Labels“, wĂŒnschte sich der Landrat.“