Montag, 23. September 2019

Seit 15 Jahren mehr Chancen im Leben

„Job Central“ hilft Jugendlichen in den Beruf

Weinheim, 23. September 2014. (red/pm) Seit ĂŒber 15 Jahren gibt es „Job Central“. Die Agentur hilft Jugendlichen dabei, einen Ausbildungsplatz zu finden und will den Berufseinstieg erleichtern. TrĂ€ger der Einrichtung sind die Stadt Weinheim, der Stadtjugendring und die Freudenberg-Stiftung, sowie die Nachbarkommunen Schriesheim, Heddesheim, Hirschberg, Gorxheimertal, Laudenbach und Hemsbach. [Weiterlesen…]

Job Central Ausbildungstage

Chance fĂŒr engagierte Bewerber

Weinheim, 23. Juli 2014. (red/pm) Endspurt zum Ausbildungsplatz – fĂŒr engagierte Bewerber gibt es noch Chancen. Besonders angesprochen sind Jugendliche aus den Gemeinden Schriesheim, Hirschberg, Heddesheim, Hemsbach, Laudenbach, Gorxheimertal, Birkenau und Weinheim. [Weiterlesen…]

"Geschichte des Monats"

Weinheim wieder einmal „best practice“

Weinheim, 13. Februar 2014. (red/pm) Das Weinheimer Mehrgenerationenhaus ist auf der bundesweiten Internetseite die „Geschichte des Monats“ [Weiterlesen…]

Job Central will SchĂŒlern bei Entscheidungsfindung helfen

Welcher Beruf passt zu mir?

Weinheim, 10. Februar 2014. (red/pm) SchĂŒlerinnen und SchĂŒler von Werkrealschulen und Realschulen aus Weinheim und Umgebung haben bei den Berufeparkours der Jobagentur Job Central einen Einblick in ein mögliches spĂ€teres Berufsleben erhalten – den meisten scheint es gefallen zu haben.  [Weiterlesen…]

Jugendgemeinderat nimmt erste Projekte in Angriff

Eine Plattform fĂŒr Ferienjobs

Weinheim, 17. Oktober 2013. (red/pm) Der Weinheimer Jugendgemeinderat nimmt seine ersten Projekte in Angriff: Eine Plattform fĂŒr Ferienjobs und ein Jugend-Festival im Sommer sollen diese sein. [Weiterlesen…]

Extra Beratungstag am 22. Juli

Es gibt noch AusbildungsplÀtze

Weinheim, 12. Juli 2013. (red/pm) Die Jugendagentur Job Central bietet am 22. Juli in Weinheim einen extra Beratungstag an. [Weiterlesen…]

„Job Central“ bot AchtklĂ€sslern „Berufe-Parcours“

FĂŒr die MĂ€dchen ein „Nagelstudio“

Beim „Berufe-Pacours“ konnten SchĂŒler und SchĂŒlerinnen der 8. Klasse herausfinden, welcher Job ihnen zukĂŒnftig Spaß machen könnte. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 07. Februar 2013. (red/pm) Da bekommt der Begriff „Nagel-Studio“ nochmal eine ganz neue Bedeutung. Mit roten Backen und aufgeregt leuchtenden Augen sitzen die zwei MĂ€dchen vor dem dicken Holzbalken. „Jetzt, los“, gibt eine das Kommando. Und ihre Freundin schwingt den Zimmermannshammer – so lange bis alle NĂ€gel im Holz versenkt sind. Die MĂ€dchen kichern und ziehen zur nĂ€chsten Station: Spiegelschrift ĂŒben. Auch das ist alles andere als leicht. Und dennoch: Wer spĂ€ter einmal als Frisörin arbeiten will oder als Zahnarzthelferin, der sollte sich damit zurechtfinden.

Information der Stadt Weinheim:

„So war der „Berufe-Parcours“, den die Regionale Jugendagentur „Job Central“ jetzt AchtklĂ€sslern aus der Region bot, ein echter Test fĂŒr das spĂ€tere Leben. Mehr als 25 Stationen waren jetzt im Saal des Rolf-Engelbrecht-Hauses aufgebaut. Rund 30 Frauen und MĂ€nner begleiteten die Jugendlichen durch den Parcours, gaben Anleitung und Hilfestellung: Mitarbeiter von „Job Central“, Lehrer der beteiligten Schulen und ehrenamtliche Helfer des Weinheimer UnterstĂŒtzerkreis Berufsstart WUB.

„Es geht zunĂ€chst einmal darum, dass die Jugendlichen ihre Talente und Vorlieben spĂŒren“, beschrieb Job Central-Leiterin Brigitte Weichert. Auch darum, zu erkennen, was Spaß macht und was gar nicht. Wenn ein junger Mensch schon beim Anblick eines Plastikorgans fĂŒr eine Puppe ein Problem bekomme, eigne er sich wahrscheinlich eher weniger zum Arzthelfer. Und eine kĂŒnftige Frisörin sollte sich schon trauen, in das Haar einer Schaufensterpuppe zu fassen. Einen ganzen Vormittag lang konnten die AchtklĂ€ssler also ausprobieren, was sie spĂ€ter mal gerne arbeiten wollen. MĂ€dchen und Jungen haben den Parcours ĂŒbrigens getrennt absolviert, um die Tests möglichst frei von Rollenzuschreibungen zu absolvieren. „Ein super Service“, bescheinigte eine Lehrerin der Jugendagentur.

Beteiligte Schulen waren die Karl-Drais-Schule, also die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim, die Peter-Koch-Schule und die Karrillon-Schule in Weinheim, die Werkrealschule Unterer Neckar Ladenburg, die Friedrich-Schiller-Schule aus Hemsbach sowie die Kurpfalzschule aus Schriesheim. UnterstĂŒtzt wurde „Job Central“ von der Volksbank Weinheim, der Volksbankstiftung Weinheim, der BĂŒrgerstiftung Weinheim, der Jugendagentur Heidelberg, dem Weinheimer UnterstĂŒtzerkreis Berufstart WUB, der Arbeitsagentur Mannheim und vom EuropĂ€ischen Sozialfond.“

„Job Central“ veranstaltet fĂŒr die Schulen wieder einen „Berufeparcours“

Weil der Job auch Spaß machen soll

Weinheim/Bergstraße, 29. Januar 2013. (red/pm)  Es sind die Handgriffe, die spĂ€ter einmal in Fleisch und Blut ĂŒbergehen sollen. Das spiegelverkehrte Zeichnen zum Beispiel. Frisörinnen und Zahnarzthelferinnen brauchen das tĂ€glich. Einen Piepser anzuschließen, das wird fĂŒr einen Mechatroniker ebenso zum TagesgeschĂ€ft gehören wie das Tisch eindecken fĂŒr einen Restaurant-Fachangestellten. „Macht mir so etwas Spaß?“ „Geht mir das leicht von der Hand?“ „Liegt mir das?“

Information der Stadt Weinheim:

„Das sind Fragen, die sich AchtklĂ€sslerinnen und AchtklĂ€ssler der Haupt- und Werkrealschulen der Region natĂŒrlich stellen: „Welcher Beruf passt einmal zu mir?“ Die Regionale Jugendagentur „Job Central“, die Jugendliche von der Bergstraße und dem vorderen Odenwald an das Berufsleben heranfĂŒhrt, bietet jetzt wieder einmal die Möglichkeit, Antworten zu finden. Am Dienstag, 5. Februar, von 9 Uhr bis 13 Uhr, veranstaltet „Job Central“ im Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim einen Berufeparcours, bei dem die Jugendlichen spielerisch mit den AblĂ€ufen verschiedenerBerufe vertraut gemacht werden.

An etwa 25 Stationen können die Jugendlichen praktische berufliche Übungen ausfĂŒhren und somit einen Einblick in verschiedene Berufsfelder bekommen. Die SchĂŒler wĂ€hlen sich eine bestimmte Anzahl von Aufgaben aus, die sie gerne bearbeiten möchten und notieren sich anschließend auf einem Laufzettel, mit welchem Erfolg sie diese lösen konnten. Beteiligte Schulen sind die Karl-Drais-Schule, also die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim, die Peter-Koch-Schule und die Karrillon-Schule in Weinheim, die Werkrealschule Unterer Neckar Ladenburg, die Friedrich-Schiller-Schule aus Hemsbach sowie die Kurpfalzschule aus Schriesheim.

MĂ€dchen und Jungen absolvieren den Parcours ĂŒbrigens getrennt, um die Tests möglichst frei von Rollenzuschreibungen ausprobieren zu können. UnterstĂŒtzt wird „Job Central“ von der Volksbank Weinheim, der Volksbankstiftung Weinheim, der BĂŒrgerstiftung Weinheim, der Jugendagentur Heidelberg, dem Weinheimer UnterstĂŒtzerkreis Berufstart WUB, der Arbeitsagentur Mannheim und vom EuropĂ€ischen Sozialfond.“

Auf den WeihnachtsmĂ€rkten in Hohensachsen und LĂŒtzelsachsen

WUB-SchĂŒler verkaufen Weihnachtsschmuck

SchĂŒler der Hans-Freudenberg-Schule stellen Weihnachtsschmuck her

Weinheim, 29. November 2012. (red/pm) Der Weinheimer UnterstĂŒtzerkreis Berufsstart (WUB) wird am Wochenende erstmals mit einer SchĂŒlergruppe der Hans-Freudenberg-Schule – und selbst hergestellten Geschenken – auf einem Weihnachtsmarkt vertreten sein.

Information der Stadt Weinheim:

„Ein Verkaufsstand wird am Samstagnachmittag in Hohensachsen auf dem Anet-Platz den Weihnachtsmarkt bereichern, am 16. Dezember bieten die SchĂŒler ihre Geschenkartikel dann nochmal in LĂŒtzelsachsen an. Unter anderem verkaufen sie metallene Serviettenringe mit Sternapplikationen, festlich lackierte SchlĂŒsselbretter, sternförmige Kerzenhalter, ein Spielzeighaus mit elektrischer Beleuchtung, attraktive TannenbĂ€ume als Teelichthalter – und vieles mehr. Der Erlös wird sozialen Zwecken zukommen.

In den letzten Tagen haben die SchĂŒler der BerufsFachSchul-Klasse (2. Jahr) der Hans-Freudenberg-Schule mit ihren WUB-Paten und der Regionalen Jugendagentur den originellen Weihnachtsschmuck hergestellt. Mehr als 22 Jugendliche hatten sich dazu in fĂŒnf Arbeitsgruppen aufgeteilt. Alles entstand in Teamarbeit. Planungen und AusfĂŒhrungen wurden durch die Fachlehrer der Schule und WUB-Paten begleitet. Alle hatten Spaß und ein Ziel vor Augen: „Wenn man weiß wofĂŒr man arbeitet und es einem guten Zweck dient, macht es richtig Spaß zu arbeiten“, meinte zum Beispiel der SchĂŒler Engin.

Die Paten des Weinheimer UnterstĂŒtzerkreises Berufsstart (WUB) begleiten regelmĂ€ĂŸig zu Beginn eines Schuljahrs ein gemeinsames Projekt, bei dem der Kontakt der SchĂŒler zu den Paten aufgebaut werden kann. Im Idealfall, wie beim Weihnachtsschmuck, können die SchĂŒler Erfahrungen aus der Arbeitswelt sammeln und produktiv sein. Außerdem werde bei solchen Projekten der Gemeinschaftsgeist einer Klasse gefördert, betonte WUB-Sprecher Prof. Dr. Hansjörg Weitbrecht. Das sei auch „eine ermutigende Erfahrung fĂŒr das spĂ€tere Berufsleben“.“

„Last-Minute“-Ausbildungstage der Regionalen Jugendagentur „Job Central“

Manchmal geht’s auch sofort

„Job Central-Mitarbeiter Gerhard Steck bei einer Beratung. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 31. Juli 2012. (red/pm) „Last-Minute“-Ausbildungstage der Regionalen Jugendagentur „Job Central“ mit zĂ€hlbaren Erfolgen. Großer Andrang von Jugendlichen. Die Nachfrage ist hoch.

Information der Stadt Weinheim:

„Zuerst war der junge Mann verwundert, fast ein bisschen hilflos. „Was sofort?“, fragte er unglĂ€ubig. Auf den ersten Tag am Ausbildungsplatz war er doch gar nicht vorbereitet; er trug Shorts und T-Shirt. „Zum Umziehen ist schon noch Zeit“, konnte ihn Brigitte Weichert, die Leiterin der Regionalen Jugendagentur Job Central, beruhigen.

Solche Szenen spielen sich in der Bahnhofstraße, dem Verwaltungs- und Beratungssitz von Job Central. schon mal ab, wenn AusbildungsplĂ€tze fĂŒr junge Menschen fast schon im Stundentakt vermittelt werden – so wie jetzt bei den turnusgemĂ€ĂŸen Ausbildungstagen.

Der Andrang von Jugendlichen war enorm, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Job Central arbeiteten an fĂŒnf Schreibtischen gleichzeitig, um den Beratungsbedarf zu decken. Brigitte Weichert und ihr Team waren aber gut vorbereitet. Zwar bietet die auf Jugendliche in Weinheim und Umgebung spezialiserte Jugendagentur diese Dienstleistungen immer an – aber die Nachfrage sei in den Tagen vor den Sommerferien stets sehr hoch, erklĂ€rt sie.

Die Abschlusszeugnisse vieler Schulabsolventen seien noch gut im GedĂ€chtnis, zu viele haben sich bis zum Abschluss um keinen Ausbildungsplatz gekĂŒmmert, jetzt merken sie, dass auch an den weiterfĂŒhrenden Schulen der Platz knapp wird. Also doch eine Lehre, quasi auf den „letzten DrĂŒcker“? Die Jugendagentur kann da oft helfen, wie bei dem jungen Mann, der sich direkt bei seinem neuen Arbeitgeber in Viernheim melden sollte. Dieser suchte rasch einen Azubi zum BĂŒrokaufmann; es ging ganz schnell.

Seit 13 Jahren gibt es nun Job Central fĂŒr Weinheim, die anderen Bergstraßen-Kommunen und die hessischen Nachbarorte des vorderen Odenwaldes. Die Mitarbeiter der Agentur verfĂŒgen mittlerweile ĂŒber ein dichtes Netzwerk von Daten und persönlichen Kontakten. Man kennt sich. Da kommt es schon mal vor, dass ein kurzer Anruf bei einem Ausbildungsbetrieb auf direktem Weg zur Lehrstelle fĂŒhrt.

Übrigens, obwohl es statistisch aktuell deutlich mehr Angebote im VerhĂ€ltnis zur Zahl der Bewerber gibt als noch vor ein paar Jahren, sei die Suche nach einer Lehrstelle fĂŒr viele Jugendliche noch immer eine schwierige Anforderung, erklĂ€rt Brigitte Weichert. Job Central nimmt die Bewerber an die Hand, trainiert einschlĂ€gige Situationen eines VorstellungsgesprĂ€chs oder hilft bei der Bewerbungsmappe.

Gute Chancen gebe es im Moment, erklĂ€rt die Leiterin. Bei den Ausbildungstagen gab es sogar eine Auswahl von Angeboten, die meisten diesmal nach Zahnarzt-Assistentinnen und BĂŒrokaufleuten. Und meistens bekommen die jungen Menschen ein paar Tage Zeit, bevor sie sich entscheiden. Ausbildungsplatzsuchende können unter der Telefonnummer 06201-184762 einen Beratungstermin vereinbaren.“

Beratungsstelle informiert engagierte Bewerberinnen und Bewerber

Ausbildung „Last Minute“

Weinheim, 11. Juli 2012. (red/pm) Direkt nach der Schule in den (Traum-)Beruf. Engagierte AbsolventInnen mit Abschluss können sich vom 24. bis zum 30. Juli 2012 bei der Jugendagentur Job Central in Weinheim ĂŒber noch offen stehende Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Wunschberufen informieren.

Information der Stadt Weinheim:

„Endspurt zum Ausbildungsplatz – fĂŒr engagierte Bewerber gibt es noch Chancen. AmDienstag 24. Juli und Montag 30. Juli 2012, haben engagierte Jugendliche mit Werkreal-/Hauptschulabschluss oder Mittlerem Abschluss noch die Möglichkeit, Hinweise auf AusbildungsplĂ€tze beziehungsweise Informationen zu anderen Qualifizierungswegen zu erhalten.

Bei der Jugendagentur Job Central in Weinheim stehen an diesem Tag von 9.30 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr mehrere Mitarbeiter/innen bereit, Ausbildungswillige ĂŒber aktuelle Angebote zu informieren und sie bei der Bewerbung zu unterstĂŒtzen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, interessierte Jugendliche können einfach vorbeikommen.

Da die regionale Jugendagentur Job Central stĂ€ndig mit Betrieben in Kontakt steht, verfĂŒgt sie ĂŒber aktuelle Informationen, in welchen Berufen und Betrieben fĂŒr motivierte Bewerber/ innen auch fĂŒr einen Ausbildungsstart ab September 2012 noch Chancen bestehen.

Auf einen regen Zuspruch freut sich die Beratungsstelle der Regionalen Jugendagentur Badische Bergstraße Job Central.Ausbildungstag /Last-minute-Börse am 24. und 30. Juli 2012, 9.30 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Uhr, Regionale Jugendagentur Job Central, Bahnhofstr. 19, 69469 Weinheim.

Weitere Informationen und Kontakt im Internet unter mail@jobcentral.de oder www.jobcentral.de“

Bewirtung durch SchĂŒler der Helen-Keller-Schule am 30. April und 07. Mai

Muffins gegen Morgenmuffel

SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Helen-Keller-Schule bewirten BedĂŒrftige. Foto: Helen-Keller-Schule

Weinheim, 26. April 2012. (red/pm) Ein Projekt von „Job Central“: SchĂŒler der Helen-Keller-Schule bewirten BedĂŒrftige – Erneut am 30. April und 7. Mai.

Information der Stadt Weinheim:

„Das habt Ihr alles selbst gemacht?“ Die Frau mit der Stofftragetasche fragte unglĂ€ubig nach. So ein FrĂŒhstĂŒcksbuffet hatte sie schon lange nicht mehr genießen können. Da standen frisch gebackene duftende Muffins, frische Brötchen, sorgfĂ€ltige aufgeschnittene Wurst, Milch, Cornflakes, sogar frisches Obst. Die Stimmung der Jugendlichen, die es zubereitet hatten, schwankte zwischen Stolz und Verlegenheit. Zufrieden bediente sich der Gast und griff herzhaft zu. „Es ist gut“, erklĂ€rte die Frau nachdenklich zwischen zwei Bissen ins Marmeladenbrötchen“, wenn sich junge Menschen sozial engagieren“.

Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der BVJ-Klasse in der Weinheimer Helen-Keller-Schule schaffen im Moment beides: Das soziale Engagement und gleichzeitig eine sinnvolle Vorbereitung aufs Berufsleben – was ja das Markenzeichen der Schule und des Schulstandortes Weinheim ist.

Am vergangenen Montag, 23. April 2012, und an den beiden nĂ€chsten, am 30. April und am 7. Mai, bieten sie im Martin-Luther-Haus, dem Gemeindesaal gegenĂŒber der Peterskirche ein FrĂŒhstĂŒck fĂŒr bedĂŒrftige Menschen an.

Es handelt sich dabei um ein fĂ€cherĂŒbergreifendes Projekt der Schule, das von der Regionalen Jugendagentur „Job Central“ begleitet wird.

„Die Idee kam von den SchĂŒlern selbst. Sie haben eigenstĂ€ndig den Raum organisiert, Plakate, Flyer und Infozettel erstellt und sind auf die Suche nach Spenden gegangen“, erklĂ€rt Lehrerin Bianca Haring, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Marlis BĂŒrger-Ulbricht das Projekt betreut.

Bei „Job Central“ ist diesmal die Weinheimer PĂ€dagogin und Jugendberufshelferin Isabelle Filiz ihre Partnerin. Alle drei FachkrĂ€fte haben die SchĂŒler begleitet, ohne ihnen Arbeit abzunehmen.
Raum mieten, Plakate erstellen, die Lebensmittel besorgen, alles organisieren – es ist echte Projektarbeit, die dabei geleistet wird.

Schon lange bevor um 9:00 Uhr das Buffet eröffnet wurde, werkelten die Jugendlichen in der KĂŒche und bereiteten alles appetitlich angerichtet vor. Im Vorfeld waren sie auch bei Weinheimer LebensmittelhĂ€ndlern auf Akzeptanz gestoßen.

„Wir waren ĂŒberrascht, wie großzĂŒgig und unkompliziert gespendet wurde“, freute ich Isabelle Filiz. Spender sind Edeka Brand, Aroma Supermarkt, BĂ€ckerei Mantei, BĂ€ckerei Grimminger, Metzgerei Kadel, Erciyas GemĂŒsehandel und Taufertshöfer Lebensmittel. Außerdem stellt die Evangelische Kirchengemeinde aus diesem Anlass ihren Gemeindesaal samt KĂŒche kostenlos zur VerfĂŒgung.

Info: Noch zweimal montags, am 30. April und am 7. Mai, sind bedĂŒrftige Menschen aus Weinheim und Umgebung im Martin-Luther-Haus, dem Gemeindesaal der Peterskirche, zwischen 9:00 Uhr und 11:00 Uhr zu einem kostenlosen FrĂŒhstĂŒcksbuffet eingeladen, das von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern der Helen-Keller-Schule im Rahmen eines fĂ€cherĂŒbergreifenden Projektes angeboten wird. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Regionale Jugendagentur „Job Central“ veranstaltet "Berufeparcours"

Weil der Job auch Spaß machen soll

Weinheim, 26. Januar 2012. (red/pm) Am Dienstag, 7. Februar, von 9 Uhr bis 13 Uhr, veranstaltet „Job Central“ im Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim einen Berufeparcours, bei dem die Jugendlichen spielerisch mit den AblĂ€ufen verschiedener Berufe vertraut gemacht werden.

An etwa 25 Stationen können die Jugendlichen praktische berufliche Übungen ausfĂŒhren und somit einen Einblick in verschiedene Berufsfelder bekommen. Die SchĂŒler wĂ€hlen sich eine bestimmte Anzahl von Aufgaben aus, die sie gerne bearbeiten möchten und notieren sich anschließend auf einem Laufzettel, mit welchem Erfolg sie diese lösen konnten.

Es sind die Handgriffe, die spĂ€ter einmal in Fleisch und Blut ĂŒbergehen sollen. Das spiegelverkehrte Zeichnen zum Beispiel. Frisörinnen und Zahnarzthelferinnen brauchen das tĂ€glich. Einen Piepser anzuschließen, das wird fĂŒr einen Mechatroniker ebenso zum TagesgeschĂ€ft gehören wie das Tisch eindecken fĂŒr einen Restaurant-Fachangestellten. „Macht mir so etwas Spaß?“ „Geht mir das leicht von der Hand?“ „Liegt mir das?“

Das sind Fragen, die sich AchtklĂ€sslerinnen und AchtklĂ€ssler der Haupt- und Werkrealschulen der Region natĂŒrlich stellen: „Welcher Beruf passt einmal zu mir?“
Die Regionale Jugendagentur „Job Central“, die Jugendliche von der Bergstraße und dem vorderen Odenwald an das Berufsleben heranfĂŒhrt, bietet jetzt wieder einmal die Möglichkeit, Antworten zu finden.

Beteiligte Schulen sind die Karl-Drais-Schule, die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim, die Peter-Koch-Schule, Weinheim, die Werkrealschule Unterer Neckar, Ladenburg und die Friedrich-Schiller-Schule, Hemsbach.
MĂ€dchen und Jungen absolvieren den Parcours ĂŒbrigens getrennt, um die Tests möglichst frei von Rollenzuschreibungen ausprobieren zu können. UnterstĂŒtzt wird „Job Central“ von der Jugendagentur Heidelberg, Ehrenamtlichen des WUB, der Arbeitsagentur Mannheim und vom EuropĂ€ischen Sozialfond.

Bildungsregion Weinheim will QualitÀt im Praktikum stÀrken


Guten Tag

Weinheim/Rhein-Neckar, 03. Mai 2011. (red/pm) FĂŒr den „QualitĂ€tsrahmen Praktikum Werkrealschulen“ wurde ein Leitfaden erarbeitet, in dem einheitliche QualitĂ€tsstandards fĂŒr Praktika definiert sind. Diese Vereinbarung wird demnĂ€chst von den Kooperationspartnern unterzeichnet. Zu ihnen gehören neben den fĂŒnf Werkrealschulen im Raum Weinheim unter anderem das Staatliche Schulamt, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Agentur fĂŒr Arbeit, die regionale Jugendagentur Job Central, der DGB sowie Ämter und Einrichtungen der Stadt Weinheim.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Bildungsregion Weinheim nimmt ein neues Projekt in Angriff. Gemeinsam mit Partnern setzen die Akteure der Bildungsregion einen „QualitĂ€tsrahmen Praktikum Werkrealschulen“ in Kraft. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt erfuhr am Mittwochabend aus erster Hand von den bereits sehr konkreten Zielen des Projektes, das am 23. Mai offiziell gestartet werden soll.

FĂŒr den „QualitĂ€tsrahmen Praktikum Werkrealschulen“ wurde ein Leitfaden erarbeitet, in dem einheitliche QualitĂ€tsstandards fĂŒr Praktika definiert sind. Diese Vereinbarung wird demnĂ€chst von den Kooperationspartnern unterzeichnet. Zu ihnen gehören neben den fĂŒnf Werkrealschulen im Raum Weinheim unter anderem das Staatliche Schulamt, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Agentur fĂŒr Arbeit, die regionale Jugendagentur Job Central, der DGB sowie Ämter und Einrichtungen der Stadt Weinheim.

Wie Dr. Susanne Felger vom kommunalen Übergangsmanagement in der Sitzung berichtete, wird der „QualitĂ€tsrahmen“ als eine Selbstverpflichtung der Beteiligten verstanden. Die Nachfrage nach Praktika habe sich mit der Berufsorientierung vervielfĂ€ltigt; das mache die Festlegung von Standards erforderlich. Gleichzeitig sei der „QualitĂ€tsrahmen“ besonders im Hinblick auf einen bevorstehenden FachkrĂ€ftemangel ein probates Mittel fĂŒr die Wirtschaft.

Der Leitfaden bezieht sich auf die Vorbereitung, auf die DurchfĂŒhrung und die Nachbereitung von Praktika und gibt den Akteuren sehr konkrete Anleitungen. Neben den SchĂŒlern, Schulen und Betrieben sollen auch die Eltern in die QualitĂ€tssicherung der Praktika eingebunden werden. Ein solcher „QualitĂ€tsrahmen“ sei in dieser Form in Deutschland bislang einzigartig.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog