Dienstag, 18. Juni 2019

Imagekampagne aus der "Odenwaldhölle"

Herzapfel aus dem Paradies

Foto: Landratsamt Kreis Bergstraße

Der Erlös der Aufkleber-Aktion „Ich bin ein Odenwälder“ fließt in weitere Therapiemaßnahmen der jungen Grasellenbacherin Joline Kolb. Das Bild zeigt neben Joline, Landrat Matthias Wilkes (links) sowie Mutter Jeanette Kolb und Bruder Leon. Foto: Landratsamt Kreis Bergstraße

 

Kreis Bergstraße/Rhein-Neckar, 21. Januar 2014. (red/ld) Die FAS-Redakteurin Antonia Baum bescherte mit ihrem Schmähartikel über die von ihr bezeichneten „Odenwaldhölle“ dem Landkreis Bergstraße eine heiße Debatte und – indirekt – eine neue Imagekampagne: „Ich bin ein Odenwälder“ erklärt Landrat Matthias Wilkes seit Freitag auf seinem Auto. Für 50 Cent pro Stück werden die Aufkleber in den Rathäusern der Odenwald-Gemeinden sowie in den Touristeninformationen verkauft. Der Erlös soll einem neunjährigen Mädchen zu Gute kommen, das seit ihrer Geburt körperlich behindert ist. [Weiterlesen…]

Literaturprofessor Jochen Hörisch bewertet FAZ-Pamphlet

Die skandalisierte „Odenwaldhölle“ – nicht sonderlich originell

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„Ästhetische Massaker sind eher langweilig“, sagt der renommierte Germanist Jochen Hörisch.

 

Rhein-Neckar/Kreis Bergstraße, 10. Januar 2013. (red/pro/ms) Die Feuilleton-Redakteurin Antonia Baum beleidigte mit ihrem Pamphlet gegen den Odenwald eine gesamte Region. Von der FAZ wird der Text verteidigt: Das „literarische Stück“ tauge sogar bestens als „Schullektüre“, antwortete die FAZ auf Schreiben des Landrats Matthias Wilkes und der Bürgermeister. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch bewertet im Interview, welche literarischen Qualität er dem Text zumisst und welche Motivation die Verfasserin vermutlich hatte. [Weiterlesen…]