Samstag, 07. Dezember 2019

Position der GAL zur Schulpolitik

Inklusion zum Erfolg fĂŒhren

Weinheim, 04. September 2014. (red/pm) In der Sommerpause beschĂ€ftigt sich die GAL- Fraktion mit dem Thema Bildung. Über die aktuelle Situation zum Thema Inklusion in Weinheimer Schulen berichtete Cornelia MĂŒnch- Schröder. Im nĂ€chsten Schuljahr werden ĂŒber 100 SchĂŒler/innen mit sonderpĂ€dagogischem Förderbedarf die verschiedenen Inklusionsklassen besuchen. [Weiterlesen…]

Neue Weststadt bis 2024

Sanierungsgebiet „Westlich Hauptbahnhof“ beschlossen

Weinheim, 21. MĂ€rz 2014. (red/ld) In den kommenden Jahren wird sich das Gebiet rund um den Hauptbahnhof drastisch verĂ€ndern. Gestern beschloss der Gemeinderat die Ausweisung des Bereichs zum Sanierungsgebiet. [Weiterlesen…]

Konzeptgruppe der Schulentwicklung Weststadt spricht Empfehlung aus

Moderation mĂŒndet in der Politik

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/pm) FĂŒr Marc Pfeiffer, den Moderator im Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“, ist es ein „Spurwechsel“. Nach rund einem Jahr intensiver BĂŒrgerbeteiligung, zwei World CafĂ©s, mehreren Workshops und Konzepttreffen, mĂŒndet der Prozess nun – wie geplant – in der Kommunalpolitik. Nach dem Wunsch der Stadtverwaltung beschĂ€ftigt sich der Gemeinderat in den nĂ€chsten zwei Monaten gleich zweimal mit der weiteren Entwicklung der Schullandschaft in Weinheims Westen – jeweils öffentlich.

Information der Stadt Weinheim:

„Am Mittwoch, 24. Oktober, soll das Gremium ĂŒber den Stand des Moderationsprozesses informiert werden und erstmals die Empfehlungen diskutieren. Dann könnte in der November-Sitzung der Gemeinderat das weitere Vorgehen beschließen. Wie das aussehen könnte, darĂŒber herrschte neulich im letzten Treffen der Konzeptgruppe vor der Gemeinderatssitzung Konsens. Im Laufe der vergangenen Monate hatten sich zwei Szenarien herauskristallisiert. Beide sehen den Neubau einer Grundschule in einem GebĂ€udekomplex mit dem Rolf-Engelbrecht-Haus in der Breslauer Straße vor; mit Nutzung von Synergien, so dass ein gemeinsames „Bildungs- und Kulturzentrum“ entstehen könnte. Eine Variante sieht die Integration der Johann-Sebastian-Bach-Schule im GebĂ€udekomplex vor.

Der Schulstandort der heutigen Albert-Schweitzer-Schule wÀre damit aufgegeben. Der zweite Grundschulstandort in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule soll erhalten bleiben.
Den Mitgliedern der Konzeptgruppe ist außerdem wichtig, dass die QualitĂ€t des SchĂŒlerhorts in der Weststadt in jedem Szenarium erhalten bleibt. Vor allem die PĂ€dagogen im Prozess betonten, dass die Kompetenz des Hortes weiter erforderlich sein wird, selbst wenn die „neue“ Albert-Schweitzer-Grundschule Ganztagesschule wird.

Die Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule hat inzwischen den Antrag gestellt, ab dem nĂ€chsten Schuljahr eine offene Ganztagesschule zu sein. Auch damit beschĂ€ftigt sich der Gemeinderat am 24. Oktober. Bekanntlich hat die Schulentwicklung im Laufe des letzten Jahres parallel zum Moderationsprozess an Fahrt aufgenommen, seit dem klar ist, dass der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung zu sinkenden SchĂŒlerzahlen vor allem bei den Werkrealschulen fĂŒhrt. Die Karrillon-Werkrealschule und die DBS-Werkrealschule sollen daher mit Beginn des nĂ€chsten Schuljahres fusionieren. Die neuen Entwicklungen konnten im Moderationsprozess gleich berĂŒcksichtigt werden und der Gemeinderat wird hierĂŒber in seiner Novembersitzung beraten.

Wie soll es nun im politischen Raum nach Wunsch der Teilnehmer des Moderationsprozesses weitergehen? ZunĂ€chst sollen die beiden prĂ€ferierten Szenarien im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht und mit Kosten belegt werden. Aufgabenstellung soll dabei auch sein, mögliche Einspareffekte zu prĂŒfen, zum Beispiel durch die Vermarktung des heutigen GrundstĂŒcks der Johann-Sebastian-Bach-Schule. Im Zuge der Machbarkeitsstudie hĂ€lt die Verwaltung die Einschaltung einer externen Projektsteuerung fĂŒr ratsam.

Im Moderationsprozess selbst wollen Marc Pfeiffer und die Akteure der Stadtverwaltung als nĂ€chstes die Vereine einbinden, um ĂŒber kĂŒnftige Nutzungen des Rolf-Engelbrecht-Haus als Teil eines Kultur- und Bildungszentrums zu diskutieren. Dazu sind alle betroffenen Vereine, also auch jene, die derzeit in der Schweitzer-Schule oder der Joh.-Seb.-Bach-Schule untergebracht sind, am Mittwoch, 15. November, 19 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus, im Nebenzimmer des „Alex“, eingeladen. Nach den Entscheidungen am 21. November soll der Moderationsprozess ordnungsgemĂ€ĂŸ abgeschlossen werden, auch darauf hat sich die Konzeptgruppe verstĂ€ndigt. Hierzu ist eine Sitzung mit „Manöverkritik“ fĂŒr 26. November angesetzt.
Info

Der Moderationsprozess Schulentwicklung Weststadt hat zwei Szenarien erarbeitet, die nun im Weinheimer Gemeinderat beraten werden. Die Verwaltung beantragt, dass fĂŒr beide Szenarien eine Machbarkeitsstudie mit Kostenermittlung in Auftrag gegeben wird. Beide Szenarien sehen vor, dass eine neue Weststadt-Grundschule in einem GebĂ€udekomplex („Schul- und Kulturzentrum“) mit dem Rolf-Engelbrecht-Haus entsteht. Eine Variante integriert zusĂ€tzlich die Johann-Sebastian-Bach-Förderschule. Bei beiden Szenarien bleibt die zweite Weststadt-Grundschule in der DBS erhalten, ebenso die „SchĂŒlerhort-QualitĂ€t“ mit eigener pĂ€dagogischer Ausrichtung. Der Gemeinderat berĂ€t am Mittwoch, 24. Oktober, 17 Uhr in öffentlicher Sitzung die Ergebnisse des Moderationsprozesses.“

Konzeptgruppe der Schulentwicklung Weststadt spricht Empfehlung aus