Mittwoch, 20. September 2017

Debattenbeitrag: Statt Lippenbekenntnissen braucht es tatsächlich engagierte Arbeit - auch zwischen Bundesparteitagen der NPD in Weinheim

Wer ist das BĂĽndnis fĂĽr ein buntes Weinheim?

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Jan Jaeschke ist Weinheimer. Und ein Nazi. Ein sehr aktiver. Er hat zum zweiten Mal hintereinander den NPD-Bundesparteitag nach Weinheim geholt. Jetzt sogar in die Stadthalle. Der 24-jährige Rechtsextreme treibt die Stadtgesellschaft vor sich her. Die will „bunt und nicht braun“ sein. Doch mehr als Reaktion statt Aktion ist bislang nicht erkennbar.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 31. Oktober 2014. (red/pro) Vergangenes Jahr saĂź der Schreck tief – Bundesparteitag der NPD im beschaulichen Sulzbach. Mit einem Mal war Weinheim bundesweit in den Medien – als Veranstaltungsort der rechtsextremen Partei. Weinheim war schon frĂĽher bundesweit in den Medien – wegen dem Altnazi GĂĽnter Deckert. Ehemaliger Lehrer und bis heute aktiver Volksverhetzer. In Weinheim lebt der Kreisvorsitzende Rhein-Neckar, Jan Jaeschke, ebenfalls Mitglied des Landesvorstands. Nach dem Parteitag grĂĽndete sich ein „BĂĽndnis fĂĽr ein buntes Weinheim“ – doch auĂźer Lippenbekenntnissen scheint man nichts „geschafft“ zu haben. [Weiterlesen…]

Staatsgerichtshof hebt Entscheidung des VGH Mannheim auf - Rechtsradikale dĂĽrfen am Wochenende in die Stadthalle

NPD-Bundesparteitag findet in Weinheim statt

Weinheim/Rhein-Neckar, 31. Oktober 2014. Der Staatsgerichtshof Stuttgart hat in einer Eilentscheidung die Stadtverwaltung Weinheim gestern verpflichtet, der NPD die Stadthalle fĂĽr eine zweitätige Veranstaltung zu ĂĽberlassen. Die Stadt hat der NPD als Termin den 1. und 2. November genannt. Die Veranstaltung beginnt morgen voraussichtlich um 10 Uhr – ob es eine Gegendemonstration gibt und wie groĂź diese sein wird, ist noch offen. Ăśber’s Internet organisieren Mitglieder vom „BĂĽndnis fĂĽr ein buntes Weinheim“ und der Jugendgemeinderat eine Kundgebung. [Weiterlesen…]

Kommentar zur Standortsuche fĂĽr eine weitere Asylunterkunft

Schämt Euch!

Weinheim/Rhein-Neckar, 23. September 2014. (red/pro) Die ablehnende Haltung von manchen gegenĂĽber Asylbewerbern ist ein Schande. Punkt. Sicher: Sorgen muss man ernst nehmen, aber nicht die immergleichen reflexhaften Unterstellungen. Städte und Gemeinden und ihre BĂĽrger/innen sind in der Pflicht, fremden Menschen auf der Flucht Schutz zu bieten. [Weiterlesen…]

BĂĽrgerinformation im Rolf-Engelbrecht-Haus

FlĂĽchtlingsunterbringung: Freude und Ă„ngste

Weinheim, 23. September 2014. (red/ld) „Wir freuen uns auf die Asylbewerber“, sagte Frieda Fiedler vom Jugendgemeinderat bei der BĂĽrger-Informationsveranstaltung zur FlĂĽchtlingsunterbringung in Weinheim im Rolf-Engelbrecht-Haus. Rund 200 Menschen waren gekommen. Vertreter von Verwaltung, der Asyl-Arbeitskreise aus Schwetzingen, Ladenburg und Weinheim sowie des Rhein-Neckar-Kreises und der Polizei beantworteten die Fragen der rund 200 Besucher. Dabei waren nicht alle Statements so positiv, wie die des Jugendgemeinderats. [Weiterlesen…]

Kein Platz fĂĽr Rassismus

Konzert fĂĽr bunte Stadtgesellschaft

Weinheim, 23. Juni 2014. (red/pm) Der Jugendgemeinderat und das CafĂ© Central veranstalten am Samstag, den 05. Juli, einen Konzertabend gegen Rassismus. Der Eintritt ist frei. [Weiterlesen…]

750 Jugendliche dürfen wählen

Auf die Wahl ab 16 einstimmen

Weinheim, 17. Mai 2014. (red/pm) Rund 750 Jugendliche sind am 25. Mai in Weinheim erstmals aufgerufen, zur Urne zu gehen. Deswegen wirbt der Jugendgemeinderat an den Schulen. [Weiterlesen…]

Jugendgemeinderat nimmt erste Projekte in Angriff

Eine Plattform fĂĽr Ferienjobs

Weinheim, 17. Oktober 2013. (red/pm) Der Weinheimer Jugendgemeinderat nimmt seine ersten Projekte in Angriff: Eine Plattform fĂĽr Ferienjobs und ein Jugend-Festival im Sommer sollen diese sein. [Weiterlesen…]

Historische Wahl: 15 Mitglieder vertreten zunächst sechs Schulen und irgendwie alle

Der erste Weinheimer Jugendgemeinderat ist gewählt

Weinheim, 16. März 2013. (red) Der 16. März 2013 ist ein historischer Tag. Zum ersten Mal wurde in Weinheim ein Jugendgemeinderat gewählt. 15 Mitglieder hat das Gremium, das im April zum ersten Mal zu einer konstituierenden Sitzung zusammen kommen soll. Heute wurden im Rathaus die Wahlergebnisse bekannt gegeben und ein Teil der Jugendgemeinderäte mit Handschlag durch OberbĂĽrgermeister Heiner Bernhard zur Wahl beglĂĽckwĂĽnst – ein anderer Teil konnte wegen anderer Verpflichtungen nicht teilnehmen. Die Wahlbeteiligung war mit 42,12 Prozent enorm – das wird den Jugendgemeinderat verpflichten, ihre Wähler/innen gut zu vertreten. [Weiterlesen…]

Von wegen „Generation Null Bock“

Wahl zum Weinheimer Jugendgemeinderat ist im Gange

Weinheim, 09. März 2013. (red/pm) Seit dem vergangenen Freitag, 08. März, läuft in Weinheim die erste Wahl zum Jugendgemeinderat. Ein bunt gemischtes Feld an Kandidaten verspricht verschiedene Positionen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat verabschiedet Haushaltsplanung fĂĽr 2013

Der Plan: GroĂźe Investitionen, ohne neue Schulden

Weinheim, 04. März 2013. (red/aw) Der Weinheimer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 27. Februar die Haushaltsplanung 2013 verabschiedet. Die Planung sieht groĂźe Investitionen fĂĽr Schulen, Kultur und Vereine vor und soll trotzdem ohne neue Schulden auskommen. Insgesamt hat sich die finanzielle Lage der größten Stadt im Rhein-Neckar-Kreis verbessert. Mit deutlicher Mehrheit stimmte der Gemeinderat dem Beschlussantrag der Stadtverwaltung zu. [Weiterlesen…]

Öffentliche Kandidatenvorstellung am 7. März

24 Kandidaten fĂĽr den Jugendgemeinderat

Weinheim, 14. Februar 2013. (red/pm) Erst war das Interesse zurückhaltend, aber dann, als die Bewerbungsphase ins Finale ging, fassten sich die jungen Leute doch ein Herz – und bewarben sich im Rathaus für einen Sitz im ersten Weinheimer Jugendgemeinderat.

Information der Stadt Weinheim:

„Der EinfĂĽhrung eines solchen Gremiums steht jetzt nichts mehr im Wege: Mit Bewerbungsfrist-Ende haben 24 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren ihr Interesse bekundet. Sie werden zur Wahl stehen, wenn die rund 2000 Weinheimer Jugendliche im gleichen Alter vom 8. bis 16. März ein solches Gremium wählen wird; es soll den „groĂźen“ Gemeinderat in jugendpolitischen Themen beraten. Der Jugendgemeinderat wird aus 20 Mitgliedern bestehen und etwa einmal im Monat tagen.

Besonders erfreulich ist: Das Feld der 24 Kandidaten ist bunt gemischt, was Alter, Schulzugehörigkeit, Wohnviertel und Geschlecht angeht. Es sind 13 männliche und elf weibliche junge Menschen, die sich aufstellen lassen. Nicht alle gehen in eine Weinheimer Schule.

Kandidaten fĂĽr den Jugendgemeinderat

Michael Bernhard, Jahrgang 1996, Friedrich-Realschule; Corinna Brinkmeier, 1996, Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG); Sebastian Dallinger, 1997, WHG; Julia Diesner, 1995, Friedrich-Realschule; Christiane Ernst, 1998, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG); Frieda Fiedler, 1996, WHG; Maxim Flößer, 1995, DBG; Helge Fuchs, 1995, Martin-Luther-Schule, Rimbach; Lars Görke, 1998, Privatgymnasium Weinheim; Jannis Klemm, 1997, Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg; Lena Meyer, 1999, Dietrich Boenhoeffer-Realschule (DBR); Lena Meyer, 1995, DBG; Maximilian Müller, 1994, DBG; Julius Ott, 1997, WHG; Klara Pohl, 1997, DBG; Christian Quintel, 1997, Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule; Julia Rahmann, 1996, DBG; Leon Richter, 1997, Privatgymnasium; Nicolas Rieff, 1996, WHG; Sofia Rizzi, 1995, DBG; Nils Schmitt, 1997; DBR; Paul Stohner, 1999, DBR; Özgen Yarimbiyik, 1996, DBG; Svenja zur Brügge, 1995, DBR.

Wer die Kandidaten persönlich kennenlernen will, sollte sich als Termin den Donnerstag, 7. März vormerken; an diesem Abend findet im Schlosskeller eine öffentliche Kandidatenvorstellung statt. Es wird aber auch einen Flyer sowie eine angemessene Internet-Präsentationen geben. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jährigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. März. Gewählt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. März an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“

Bewerbungsphase fĂĽr Jugendgemeinderat auf der Zielgeraden

Motivation aus erster Hand

Die drei Vertreter des Jugendgemeinderats Ladenburg. Quelle: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/pm) Die Wahlen für den Jugendgemeinderat Weinheim sind am 08. bis 16. März. Bis Mittwoch, den 06. Februar, können sich noch Kandidaten bewerben. Kandidieren und wählen darf jeder im 14. bis einschließlich 19. Lebensjahr.

Information der Stadt Weinheim:

„„Es hat uns Ansporn gegeben, lieber einmal mehr nachzuhaken als einmal zu wenig“, berichtete Sophian Habel. „Und manchmal“, schmunzelte der Vorsitzende des Ladenburger Jugendgemeinderates, „mussten wir auch mal mit den Kopf durch die Wand, um zu ĂĽberzeugen“.

Es war eine fröhliche und erstaunlich versierte Vorstellung der drei Jugendpolitiker aus dem Ladenburger Jugendgemeinderat. Die Römerstadt war – was ein solches Jugendgremium angeht – Pionier in der Region. Gabi Lohrbächer-Gérard, die im Weinheimer Rathaus im Moment gerade die ersten Jugendgemeinderatswahlen für Weinheim vorbereitet, hatte die drei Jugendlichen aus der Nachbarstadt eingeladen: Sophian Habel, dessen Stellvertreter Sören Ueberrein und den Finanzverantwortlichen Francesco Iacono.

Nach wie vor überzeugt und überzeugend berichteten sie aus ihrer Arbeit. Die Motivation war ansteckend. Unter den Zuhörern waren erste Kandidaten aus Weinheim, Gabi Lohrbächer-Gérard mit ihren jungen Kollegen Anne Köller und Thomas Fischer sowie Stadtjugendring-Geschäftsführer Jürgen Holzwarth mit den beiden Jugend-Sozialarbeitern Elke Weitenkopf und Volker Kugel.

„Wir freuen uns darauf, dass wir uns jetzt auch in Weinheim auf diesen Lernprozess einlassen“, so Gabi Lohrbächer-Gérard. Die Wahl zum Weinheimer Jugendgemeinderat geht jetzt in die heiße Phase der Bewerbungen – die Frist endet am Mittwoch, 6. Februar.

Rund 2000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wählen im März 2013 erstmals einen Jugendgemeinderat als beratendes Gremium des „großen“ Gemeinderates. In der Satzung ist definiert: „Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen. Er hat die Aufgabe, den Gemeinderat der Stadt Weinheim in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu beraten. Er ist in den Ausschüssen in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu hören.“

Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Schülerinnen und Schüler, die wählbar und wahlberechtigt sind. Sie müssen eigentlich nur zwei Kriterien erfüllen: Wählbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am letzten Tag des Wahlzeitraums das 14. Lebensjahr aber noch nicht das 20. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in der Stadt Weinheim wohnen. Dann können sie wählen und gewählt werden.

Der letzte mögliche Tag fĂĽr eine Anmeldung ist der Mittwoch, 6. Februar. Jeder Kandidat muss sich auf einem Anmeldebogen mit eigener Unterschrift bei den „Ratsdiensten“ anmelden. Die Anmeldungen mĂĽssen schriftlich eingehen (Anschrift: Gabi Lohrbächer-GĂ©rard, Stadtverwaltung Weinheim, Ratsdienste, Zimmer 209, Eingang A, 1. Obergeschoss, bei RĂĽckfragen: Telefon 06201 / 82 – 216, oder ratsdienste@weinheim.de ).

Mit dem 7. Februar beginnt dann die Zeit, in der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Die Stadt plant in Verbindung mit dem Stadtjugendring auch eine persönliche Vorstellungen im Stadtgebiet, aber auch eine BroschĂĽre und angemessene Internet-Präsentationen. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jährigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. März. Gewählt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. März an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“

Offene Info-Veranstaltung zur Jugendgemeinderatswahl am 28. Januar

Jugendpolitik aus erster Hand

Weinheim, 23. Januar 2013. (red/pm) Heidelberg hat einen, Dossenheim hat einen, Ladenburg und Schriesheim auch: Einen Jugendgemeinderat. Auch in Weinheim soll im März erstmals ein politisches Jugendgremium gewählt werden. Gleich nach den Weihnachtsferien besuchte Gabi Lohrbächer-Gérard, Referentin des Oberbürgermeisters und im Rathaus zuständig für Ratsdienste, alle weiterführenden Weinheimer Schulen, um für die Wahl zu motivieren.

Information der Stadt Weinheim:

„Allerdings: Das passive und aktive Wahlrecht gilt natĂĽrlich fĂĽr alle Jugendliche, wenn sie in Weinheim wohnen und das passende Alter haben – auch wenn sie auĂźerhalb der Stadt eine Schule besuchen oder bereits berufstätig sind.
Deshalb gibt es jetzt zum Abschluss der Informationstour am Montag, 28. Januar, ab 19.30 Uhr, auch nochmal eine offene Veranstaltung, zu der alle Jugendlichen eingeladen sind – sie findet im Saal der Stadtbibliothek in der Luisenstraße statt.

Dabei gibt es Jugendpolitik aus erster Hand. Die Stadt hat zwei Jugendgemeinderäte aus Ladenburg eingeladen; sie werden von ihren Erfahrungen, ihren Themen und und Einflussmöglichkeiten berichten. Danach geht es in die heiße Phase der Bewerbungen – die Frist endet am Mittwoch, 6. Februar.

Rund 2000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wählen im März 2013 erstmals einen Jugendgemeinderat als beratendes Gremium des „großen“ Gemeinderates. In der Satzung ist definiert: „Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen. Er hat die Aufgabe, den Gemeinderat der Stadt Weinheim in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu beraten. Er ist in den Ausschüssen in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu hören.“

Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Schülerinnen und Schüler, die wählbar und wahlberechtigt sind. Sie müssen eigentlich nur zwei Kriterien erfüllen: Wählbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am letzten Tag des Wahlzeitraums das 14. Lebensjahr aber noch nicht das 20. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei  Monaten mit Hauptwohnsitz in der Stadt Weinheim wohnen. Dann können sie wählen und gewählt werden.

Der letzte mögliche Tag fĂĽr eine Anmeldung ist der Mittwoch, 6. Februar. Jeder Kandidat muss sich auf einem Anmeldebogen mit eigener Unterschrift bei den „Ratsdiensten“ anmelden. Die Anmeldungen mĂĽssen schriftlich eingehen (Anschrift: Gabi-Lohrbächer-GĂ©rard, Stadtverwaltung Weinheim, Ratsdienste, Zimmer 209, Eingang A, 1. Obergeschoss,  bei RĂĽckfragen: Telefon 06201 / 82 – 216, oder ratsdienste@weinheim.de).

Mit dem 7. Februar beginnt dann die Zeit, in der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Die Stadt plant in Verbindung mit dem Stadtjugendring auch eine persönliche Vorstellungen im Stadtgebiet, aber auch eine BroschĂĽre und angemessene Internet-Präsentationen. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jährigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. März. Gewählt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. März an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren. „

Stadtverwaltung Weinheim wirbt fĂĽr den Jugendgemeinderat

Damit Kommunalpolitik Schule macht

Weinheim, 14. Januar 2013. (red/pm) Erste Weinheimer Jugendgemeinderatswahl vom 08. bis 16. März 2013. Anmeldung der Kandidaten ist ab jetzt und bis zum 06. Februar möglich.

Information der Stadt Weinheim:

„Jetzt bewerben – und etwas bewirken.“ So lautet das Motto der Wahl zum ersten Weinheimer Jugendgemeinderat. Seit Anfang der Woche erfahren alle Weinheimer Schüler, die für die Wahl in Frage kommen, aus erster Hand, wie die Modalitäten der Abstimmung sind, welche Aufgaben das Jugendgremium haben wird und viele andere Informationen zu dieser Neuerung in der Weinheimer Kommunalpolitik. Gabi Lohrbächer-Gérard, Referentin des Oberbürgermeisters und im Rathaus verantwortlich für die „Ratsdienste“, besucht der Reihe nach sämtliche weiterführenden Schulen der Stadt, um die Schülerinnen und Schüler zu informieren und für die Wahl zu motivieren.

„Der Jugendgemeinderat“, so betonte sie zum Beispiel am Mittwoch im Großen Hörsaal der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, „will Jugendliche näher an die Politik und die Demokratie heranführen“. Das künftige Gremium, das etwa einmal pro Monat tagen soll, vertrete die Interessen der Jugendlichen in der Stadt. So steht es auch in einem Flyer, den Gabi Lohrbächer-Gérard in den Schulen verteilt und der auch auf www.weinheim.de als Download zur Verfügung steht.

2000 Jugendliche wählen erstmals Jugendgemeinderat

Rund 2000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wählen im März 2013 erstmals einen Jugendgemeinderat als beratendes Gremium des „großen“ Gemeinderates. In der Satzung ist definiert: „Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen. Er hat die Aufgabe, den Gemeinderat der Stadt Weinheim in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu beraten. Er ist in den Ausschüssen in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu hören.“

Derzeit klappert die OB-Referentin alle weiterführenden Schulen der Stadt ab – es gibt ingesamt sechs Termine, die an den Schulen separat angekündigt worden sind. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Schülerinnen und Schüler, die wählbar und wahlberechtigt sind. Sie müssen eigentlich nur zwei Kriterien erfüllen: Wählbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am letzten Tag des Wahlzeitraums das 14. Lebensjahr aber noch nicht das 20. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in der Stadt Weinheim wohnen. Dann können sie wählen und gewählt werden.

Die Anmeldefrist dauert etwa dreieinhalb Wochen – der letzte mögliche Tag für eine Anmeldung ist der Mittwoch, 06. Februar. Jeder Kandidat muss sich auf einem Anmeldebogen mit eigener Unterschrift bei den „Ratsdiensten“ anmelden. Die Anmeldungen müssen schriftlich eingehen (Anschrift Gabi Lohrbächer-Gérard, Stadtverwaltung Weinheim, Ratsdienste, Zimmer, Eingang A, 1. Obergeschoss, Zimmer 209. Bei Rückfragen: Telefon 06201- 82 216, mail: ratsdienste@weinheim.de).

Kandidatenvorstellung ab 07. Februar

Mit dem 07. Februar beginnt dann die Zeit, in der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Die Stadt plant in Verbindung mit dem Stadtjugendring zwei persönliche Vorstellungen im Stadtgebiet, aber auch eine BroschĂĽre und angemessene Internet-Präsentationen. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jährigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. März. Gewählt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. März an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“

Bewerbung beginnt am 15. Januar

Erster Jugendgemeinderat wird im März gewählt

Die Bewerbung zum Jugendgemeinderat läuft vom 15. Januar bis zum 09. Februar. Er wird den Gemeinderat in Angelegenheiten beraten, die Jugendliche betreffen. Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 09. Januar 2013. (red) „Jetzt bewerben – und etwas bewirken.“ So lautet das Motto der Wahl zum ersten Weinheimer Jugendgemeinderat. Seit Anfang der Woche erfahren alle Weinheimer Schüler, die für die Wahl in Frage kommen, aus erster Hand, wie die Modalitäten der Abstimmung sind, welche Aufgaben das Jugendgremium haben wird und viele andere Informationen zu dieser Neuerung in der Weinheimer Kommunalpolitik.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Jetzt bewerben – und etwas bewirken.“ So lautet das Motto der Wahl zum ersten Weinheimer Jugendgemeinderat. Seit Anfang der Woche erfahren alle Weinheimer SchĂĽler, die fĂĽr die Wahl in Frage kommen, aus erster Hand, wie die Modalitäten der Abstimmung sind, welche Aufgaben das Jugendgremium haben wird und viele andere Informationen zu dieser Neuerung in der Weinheimer Kommunalpolitik. Gabi Lohrbächer-GĂ©rard, Referentin des OberbĂĽrgermeisters und im Rathaus verantwortlich fĂĽr die „Ratsdienste“, besucht der Reihe nach sämtliche weiterfĂĽhrenden Schulen der Stadt, um die SchĂĽlerinnen und SchĂĽler zu informieren und fĂĽr die Wahl zu motivieren. „Der Jugendgemeinderat“, so betonte sie zum Beispiel am Mittwoch im GroĂźen Hörsaal der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, „will Jugendliche näher an die Politik und die Demokratie heranfĂĽhren“. Das kĂĽnftige Gremium, das etwa einmal pro Monat tagen soll, vertrete die Interessen der Jugendlichen in der Stadt.

So steht es auch in einem Flyer, den Gabi Lohrbächer-Gérard in den Schulen verteilt und der auch auf www.weinheim.de als Download zur Verfügung steht. Rund 2000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wählen im März 2013 erstmals einen Jugendgemeinderat als beratendes Gremium des „großen“ Gemeinderates. In der Satzung ist definiert:

Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen. Er hat die Aufgabe, den Gemeinderat der Stadt Weinheim in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu beraten. Er ist in den Ausschüssen in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu hören.

Derzeit klappert die OB-Referentin alle weiterführenden Schulen der Stadt ab – es gibt ingesamt sechs Termine, die an den Schulen separat angekündigt worden sind. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Schülerinnen und Schüler, die wählbar und wahlberechtigt sind. Sie müssen eigentlich nur zwei Kriterien erfüllen: Wählbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am letzten Tag des Wahlzeitraums das 14. Lebensjahr aber noch nicht das 20. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in der Stadt Weinheim wohnen. Dann können sie wählen und gewählt werden.

Die Anmeldefrist beginnt noch in dieser Woche am Freitag, 11. Januar und dauert etwa dreieinhalb Wochen – der letzte mögliche Tag für eine Anmeldung ist der Mittwoch, 6. Februar. Jeder Kandidat muss sich auf einem Anmeldebogen mit eigener Unterschrift bei den „Ratsdiensten“ anmelden. Die Anmeldungen müssen schriftlich eingehen (Anschrift Gabi Lohrbächer-Gérard, Stadtverwaltung Weinheim, Ratsdienste, Zimmer, Eingang A, 1. Obergeschoss, Zimmer 209. Bei Rückfragen: Telefon 06201- 82 216, mail: ratsdienste@weinheim.de).

Mit dem 7. Februar beginnt dann die Zeit, in der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Die Stadt plant in Verbindung mit dem Stadtjugendring zwei persönliche Vorstellungen im Stadtgebiet, aber auch eine BroschĂĽre und angemessene Internet-Präsentationen. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jährigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. März. Gewählt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. März an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“

Weinheimer Jugendliche wählen im März 2013

Stadt schafft Jugendgemeinderat

Weinheim, 19. Dezember 2012. (red/pm) Die Weinheimer Kommunalpolitik bekommt Nachwuchs: Rund 2000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wählen im März 2013 erstmals einen Jugendgemeinderat als beratendes Gremium des „großen“ Gemeinderates. In der Satzung ist definiert: „Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen. Er hat die Aufgabe, den Gemeinderat der Stadt Weinheim in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu beraten. Er ist in den Ausschüssen in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu hören.“

Information der Stadt Weinheim:

„Im Rathaus hat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gabi Lohrbächer-GĂ©rard und der „Ratsdienste“ im Referat von OberbĂĽrgermeister Heiner Bernhard in Absprache mit dem Stadtjugendring und den Weinheimer Schulen in den letzten Wochen die Modalitäten fĂĽr die Kandidatenfindung und die Wahl entwickelt. Im Vorfeld gab es bereits einen Gemeinderatsbeschluss, der im Grundsatz die Installation eines solchen Jugendgremiums vorsieht, sowie eine Satzung.

Die Vorbereitungen gehen gleich nach den Weihnachtsferien los. Von Dienstag, 8. Januar, bis Dienstag, 15. Januar, klappert die OB-Referentin mit ihren jungen Mitarbeitern Anne Köller und Thomas Fischer alle weiterführenden Schulen der Stadt ab – es gibt ingesamt sechs Termine, die an den Schulen separat angekündigt werden. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Schülerinnen und Schüler, die wählbar und wahlberechtigt sind. Sie müssen eigentlich nur zwei Kriterien erfüllen: Wählbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am letzten Tag des Wahlzeitraums das 14. Lebensjahr aber noch nicht das 20. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in der Stadt Weinheim wohnen. Dann können sie wählen und gewählt werden.

Die Anmeldefrist beginnt gleich nach der Präsentationsrunde am Dienstag, 15. Januar und dauert etwa dreieinhalb Wochen – der letzte mögliche Tag für eine Anmeldung ist der Samstag, 9. Februar. Jeder Kandidat muss sich auf einem Anmeldebogen mit eigener Unterschrift bei den „Ratsdiensten“ anmelden. Die Anmeldungen müssen schriftlich eingehen (Anschrift Anne Köller, Stadtverwaltung Weinheim, Ratsdienste, Zimmer, Eingang A, 1. Obergeschoss, Zimmer 210, bei Rückfragen: Telefon 06201- 82 330, a.koeller@weinheim.de oder ratsdienste@weinheim.de).

Mit dem 9. Februar beginnt dann die Zeit, in der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Die Stadt plant in Verbindung mit dem Stadtjugendring zwei persönliche Vorstellungen im Stadtgebiet, aber auch eine BroschĂĽre und angemessene Internet-Präsentationen. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jährigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 11. bis 16. März. Gewählt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. März an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“

Satzung beschlossen

Jugendgemeinderat soll noch 2012 starten

Weinheim, 29. Februar 2012. (red) Nach drei Jahren „Vorbereitungszeit“ bekommen die Jugendlichen der
GroĂźen Kreisstadt Weinheim eine politische Vertretung, einen Jugendgemeinderat.

Der Weinheimer Gemeinderat hat heute Abend eine Satzung fĂĽr das neue Gremium beschlossen. Geplant ist, dass es noch in diesem Jahr eine entsprechende Wahl gibt.

Wählbar und wahlberechtigt werden nach der Satzung Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren sein.

Das neue Gremium wird aus 20 Mitgliedern bestehen. Jede der elf weiterführenden Weinheimer Schulen stellt jeweils einen Jugendgemeinderat, die weiteren neun Mitglieder werden nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt.

Jugendgemeinderäte sollen eine stärkere politische Partizipation ermöglichen und der Politikverdrossenheit entgegenwirken.

Ob dies gelingt, darf eher bezweifelt werden. Der Jugendgemeinderat der Stadt Ladenburg beispielsweise musste erst vor kurzem im Dezember 2011 lernen, wie wenig der tatsächliche Gemeinderat bereit ist, Anträge der Jugendlichen ernsthaft zu behandeln. (Mehr lesen Sie hier, vor allem auch in den Kommentaren.)

Anm. d. Red.: Wir werden die Satzung in diesem Artikel am Donnerstag oder Freitag dokumentieren. Sie ist dann frei abrufbar.