Montag, 23. April 2018

Musikalische Jugendbegegnung mit gemeinsamer „Imola-Music-Night“

Mit Imola zurück zu den Wurzeln

Weinheim, 25. Juli 2014. (red/pm) Musik verbindet über alle Grenzen hinweg. Diese Erfahrungen macht zum Beispiel der Weinheimer Stadtjugendring seit vielen Jahren. Die Begegnungen von Musikgruppen und Bands aus Weinheim und der italienischen Partnerstadt Imola haben Jahre lang die Freundschaft der beiden Städte mitgeprägt. [Weiterlesen…]

Stadtjugendring sucht Ehrenamtliche

Ein Auftakt für die „Nachtwanderer“

Weinheim, 30. Juni 2014. (red/pm) Der Stadtjugendring sucht Ehrenamtliche, damit Jugendlichen im öffentlichen Raum geholfen werden kann. Am 03. Juli findet eine Info-Veranstaltung statt. [Weiterlesen…]

Zum Schutz vor Müll und Beschädigungen

Stadt entfernt Sitzplätze am Schlossbergplatz

Weinheim, 17. April 2014. (red/pm) Der Platz direkt unterm Schlossberg-Steg war zuletzt keine Augenweide mehr. Die Sitzblöcke unter der Brücke wurden häufig von Personen benutzt, die sich nicht viel aus Sauberkeit machten. Anwohnern und Passanten beschwerten sich. Der Aufwand für Reinigung und Pflege des Platzes stieg. Die Stadt hat reagiert und am Mittwoch die Sitzgelegenheiten entfernt. [Weiterlesen…]

„Mannheimer Runde“ übergibt 10 000 Euro Spendenerlös aus dem Charity-Konzert

Der Skaterpark kann weiter wachsen

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Mit den 10.000 Euro kann in Weinheim viel verändert werden. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 16. Dezember 2013. (red/pm) Es war nicht nur ein Kulturerlebnis der besonderen Art im Oktober in der ausverkauften Weinheimer Stadthalle. Das Konzert mit Tino Oac und Band, dem Kabarettisten Franz Kain und der Nachwuchssängerin Patricia Kain wurde auch eines der ergiebigsten Charity-Projekte, das es je in Weinheim gegeben hat: 10.000 Euro Spende konnte jetzt Stefan Kleiber, der Vorsitzende der „Mannheimer Runde“, an die Vertreter des Weinheimer Stadtjugendrings und damit an den Boardsport e.V. übergeben. [Weiterlesen…]

Stadtjugendring bestätigt Vorstand und nimmt Vertreter von Boardsport e.V. als Beisitzer auf

Wolfgang Metzeltin bleibt an der Spitze

Wolfgang Metzeltin wurde erneut ins Amt des Vorsitzenden gewählt

 

Weinheim, 19. Dezember 2012. (red/pm) Beim Weinheimer Stadtjugendring herrscht Beständigkeit und Offenheit gleichzeitig: Bei der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder Wolfgang Metzeltin erneut ins Amt des Vorsitzenden und damit zu einem der Hauptverantwortlichen für die offene Jugendarbeit in Weinheim. Auch sein Team wurde bestätigt: Zweiter Vorsitzender Jochen Sendler, Geschäftsführer Jürgen Holzwarth, Kassierer Guido Rauschenberger; Beisitzerin Dagmar Himmel und Beisitzer Joachim Goedelmann.

Information der Stadt Weinheim:

„Neu im Vorstand ist Michael Flößer als Beisitzer; damit ist der neue Verein „Boardsport Weinheim e.V.“ auch im Vorstand vertreten. Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig die Aufnahme von weiteren zwei neuen Organisationen. Bei der Liebenzeller Gemeinde und der Mevlana Moschee gilt die Aufnahme allerdings noch mit Vorbehalt, da jeweils noch eine eigene Jugendsatzung vorgelegt werden muss. Das verlangen die Statuten. Wolfgang Metzeltin gratulierte den Vertretern und freute sich auf die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit.
Bernd Alber berichtete über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Liebenzeller.

Gemeinde in Weinheim und wies auf die Notwendigkeit von Kinder- und Jugendarbeit in der Nordstadt hin, die er zusammen mit dem Stadtjugendring weiter voranbringen möchte. Hasan Sarica informierte als Vertreter der Jugend der Mevlana Moschee über deren Ziele der Jugendarbeit in Weinheim. Die Integration, die Unterstützung der Bildungsarbeit und das gegenseitige Verständnis durch kulturelle Begegnungen können aus seiner Sicht durch die Mitgliedschaft im Stadtjugendring gefördert werden.

Die Arbeit des Stadtjugendrings wird durch Zuschüsse der Stadt, des Landes, des Bundes und der EU gefördert. In der Summe waren das in 2011 rund 131 000 Euro, wie der Kassenbericht auswies. Eigenmittel ergaben sich aus Teilnehmerbeiträgen, etwa bei der Internationalen Jugendbegegnung mit Israel, sonstigen Einnahmen und Spenden in Höhe von rund 41 000 Euro.
Der Revisor des Stadtjugendrings berichtete über den Umfang und die Ergebnisse der ausführlichen Prüfung, die zu keinerlei Beanstandung Anlass gegeben hat. Er bestätigte dem Stadtjugendring eine ordnungsgemäße Buchführung.

Die Versammlung entlastete den Vorstand einstimmig. Als Revisor wurde Gerd Wachter mit großer Zustimmung wiedergewählt. Die Delegierten genehmigten die Vorlage der Zuschussabrechnungen der Jugendverbände für 2011/2012 und freuten sich über die Information, dass auf Grund der Kassenlage diese Zuschüsse in Höhe von rund 10 000 Euro noch in diesem Monat ausgezahlt werden. Ein wichtiges Thema war auch die Information über den Stand der Vorbereitungen zur Wahl eines Jugendgemeinderates in Weinheim. Die Jugendverbände wollen mit Ihren Möglichkeiten einen Beitrag für diese Form der Jugendbeteiligung leisten.“

„Sommer Kids Club“ und „Sommer Teens Club“ des Stadtjugendrings waren wieder ein Erfolg

Von roten Teufeln und wilden Fröschen

Ferienbetreung in Weinheim

Weinheim, 11. August 2012. (red/pm) Die traditionelle Weinheimer Ferienfreizeit, der „Sommer Kids Club“, war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. 60 Kinder wurden von einem geschulten Team zwei Wochen lang betreut.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Die „Weißen Haie“ haben sich im Miramar am wohlsten gefühlt, und die „Wilden Hummeln“ auf dem Viernheimer Waldspielplatz. Lustige Namen hatten jetzt die 60 Ferienkinder des Weinheimer Stadtjugendrings den fünf Gruppen gegeben, in denen sie sich zwei Wochen lang jeden Morgen schon zum Frühstück zusammenfanden. [Weiterlesen…]

Runder Tisch Demografie befragte die Bürger nach ihrer Meinung – Nächstes Treffen im September

Das „Quartier Weststadt“ als Vorbild

Mitglieder des "Runden Tisch Demografie" in Weinheim

 

Weinheim, 05. Juli 2012. (red/pm) Am Ende waren die Flipcharts mit bunten Farben vollgeschrieben. Stichworte wie: Kulturelle Zentren, Verkehrssicherheit, Telefonkette und Nachtcafé standen in roter Schrift auf den großen Zetteln.

Information der Stadt Weinheim

„Wir bedanken uns für Ihr großes Engagement und Ihre Mitarbeit“, fasste Christiane Springer, Leiterin der DRK-Einrichtung „Servive für Menschen zu Hause“, nach gut einer Stunde „Brainstorming“ zusammen. Die vielfach engagierte Weinheimerin ist es auch, die jetzt in der Weststadt einen ersten „Runden Tisch Demografie“ gegründet hat – für das „Quartier Weststadt“, wie es genauer heißt.

Das soll bedeuten: Die Menschen, die entweder schon alt sind oder es zu Hause werden wollen, sollen die eingerahmten Strukturen eines Stadtviertels oder „Stadtquartiers“ nutzen, um herauszufinden, wie sie später leben möchten – oder auch können. Das Stichwort Netzwerk fiel in diesem Zusammenhang immer wieder, ebenso die Vorzüge der Weststadt mit ihrer vorhandenen Infrastruktur – auch dass die Weststadt ein Vorbild für andere Ortsteile werden könne.

Nachdem das DRK im Vorfeld schon den Verein „Pro West Weinheim“, den Stadtseniorenrat, die Stadtverwaltung und den Tauschring an einen Tisch versammelt hatte, stieß rechtzeitig zur ersten öffentlichen Präsentation das Mehrgenerationenhaus, vertreten durch Jürgen Holzwarth, zu diesem Gremium dazu, das künftig Lenkungsaufgaben wahrnehmen soll.

Das Gesamtgefüge muss stimmen

Anregungen für die Arbeit sollen aus der älteren und älter werdenden Gesellschaft selbst kommen – am letzten Freitag war Auftakt im Rolf-Engelbrecht-Haus. Christiane Springer und ihre Mitstreiter waren durchaus zufrieden über etwa 20 interessierte Personen, die auch rege Anstöße gaben: Nahversorgung, Busverbindung, Pflege, Betreuung und Beratung waren Themen, aber auch Kinderbetreuung und Vereine. „Das Älterwerden in einem Quartier kann nur klappen, wenn das Gesamtgefüge stimmt“,  betonte Christiane Springer.

Nach gut einer Stunde stand die „Agenda“ für den Runden Tisch fast schon fest. Zum Schluss konnten die Teilnehnmer ihre Anregungen und Wünsche mit „Wunschpunkten“ priorisieren. Über Sommer will die Lenkungsgruppe Vorschläge zur Umsetzung der einzelnen Themen erarbeiten und bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung im September diskutieren.

Wer weitere Anregungen und Vorschläge einbringen will, kann das auch beim DRK „Service für Menschen für Zuhause“ im Weinheimer Platanenweg 2/1 tun, Telefon 06201-602046 oder per Mail an christiane.springer@kv-mannheim.drk.de.“

Ein Film ist entstanden

„Kids Club“ ist jetzt ein „Teenie“

Weinheim, 30. Juni 2012. (red/pm) Schultreffs des Stadtjugendring Weinheim feiern in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag. Film über die Geschichte und aktuelle Entwicklung des „Kids Club“ kann auf Homepage angeschaut werden.

Information der Stadt Weinheim

„Du bist aber groß geworden!“ Sigi Groß vom Weinheimer Stadtjugendring kann es manchmal selbst kaum fassen. Sie ist bei den „Kids Clubs“ von Anfang an dabei.

Die offenen Freizeitangebote des Stadtjugendrings in der Nord- und Weststadt gibt es jetzt seit zehn Jahren. Der „Kids Club“ ist also ein „Teenie“. Er war in der Stadt Vorreiter für eine Nachmittagsbetreuung an Schulen.

Wie fing alles an? Maßgeblich beteiligt waren damals neben Sigi Groß und Stadtjugendring-Geschäftsführer Jürgen Holzwarth noch Christina Eitenmüller, Schulleiterin der Friedrich-Grundschule und der mittlerweile pensionierte Heinz-Hermann Metz von der Albert-Schweitzer-Grundschule.

Sie alle können sich noch gut daran erinnern, wie es war, als die gemeinsame Idee aufkam, die Schulen am Nachmittag zu öffnen: Offene Freizeitangebote für die Kinder in der Weinheimer Nord- und Weststadt wurden unter der Regie des SJR und mit großem Engagement der Schulen, Lehrkräfte, Ehrenamtlichen und Sportvereine in ein vielseitiges Programm gefasst, bei dessen Planung die Kinder selbst immer beteiligt sind und mitbestimmen sollen.

Der Kids Club Nord (Friedrich-Grundschule) und der Kids Club West (Albert-Schweitzer-Grundschule) waren geboren und werden bis heute von rund 100 Kindern pro Schule regelmäßig genutzt.

Grund genug, die Geschichte und aktuelle Entwicklung der Kids Clubs filmisch zu dokumentieren, dachten sich die Kids Club-Gründer.

Viele kleine Interviews mit AG-Leitungen und Teilnehmern sowie actionreiche Einblicke in die verschiedenen AGs, sowie viele Erinnerungen stellen in dem Streifen „10 Jahre Kids Club – der Film“ vor, was aus der damaligen Idee geworden ist, und wie vielseitig sich Programm und Teilnehmer des Kids Clubs entwickelt haben.

Da traf es sich gut, dass der talentierte Kamermann und Jungfilmer Robert Bogs beim Stadtjugendring gerade seinen „Bundesfreiwilligendienst“ ableistet.

Er hat nicht nur den Film gedreht und geschnitten hat. Er gibt auch mit unerschöpflichem Einsatz seinen Sport „Parkour“ und seine Begeisterung dafür an Kinder und Jugendliche in AGs und Workshops weiter, bescheinigt Sigi Groß.

Der Film wurde der Öffentlichkeit erstmals auf dem Weststadtfest vorgeführt, der SJR beteiligte sich aber auch am Bühnenprogramm mit der Tanz-AG der Albert-Schweitzer-Schule und bot zur Feier des Jubiläums kreative und sportliche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche an: Der Skaterverein Boardsport e.V. und der Parkourverein Movement Mannheim sorgten mit coolen Vorführungen und Workshops für Action und Bewegung.

Auch in der Weinheimer Nordstadt sollte das Jubiläum gebührend gefeiert werden. Auf dem Sommerfest der Mevlana Moschee gab es neben dem bunten Bühnenprogramm und den kulinarischen Köstlichkeiten, die der Moscheeverein jedes Jahr organisiert, auch hier den Kids Club- Film des SJR zu sehen und viele kreative Angebote mit der Leitung der Bastel-AG der Friedrich-Grundschule Luitgard Kaub und sportliche Aktivitäten zum Mitmachen.

Der Film und die aktuellen Kids Club Programme sind auf der Homepage des Stadtjugendring Weinheim e.V. www.stadtjugendring-weinheim.de zu finden oder auf der Weinheimer Facebook-Seite www.facebook.com/weinheim.

Sigi Groß: „Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit in den letzten zehn Jahren bei den Schulen und allen Kooperationspartnern, vor allem aber bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmen der Kids Clubs Nord und West.“

Neue Generation im Mehrgenerationenhaus


Guten Tag!

Weinheim, 13. Juli 2011. (red/pm) Stadtjugendring-Sozialarbeiter Daniel Merk übernimmt die Leitung des Mehrgenerationenhauses. Die erste Phase des Bundes-Förderprogrammes läuft aus, aber der Folgeantrag für das Bundesprogramm wird gerade vorbereitet. Buntes Sommerfest vereint Kulturen und Generationen.

Information der Stadt Weinheim:

„Auf dem Gelände um das Weinheimer Mehrgenerationenhaus wimmelte es von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Hautfarben von blass über südländisch bis schwarz, Kopftücher, bunte Kleider und dann wieder sommerlich kurze Röcke. Kaffee und Mokka, Marmorkuchen und Baklava, Bratwurst und Döner, Gitarrenklänge und afrikanische Trommelstücke, die „Moldau“ von Smetana und Vorlesen auf Deutsch und auf Türkisch – so wie es sich eben für ein Haus gehört, das die Vielfalt einer Stadtgesellschaft organisiert.

Vorlesetreff im Mehrgenerationenhaus.

Das Weinheimer Mehrgenerationenhaus (MGH), das einzige im Rhein-Neckar-Kreis, führt jetzt seit vier Jahren nicht nur Generationen sondern auch Kulturen zusammen, das wurde beim Sommerfest klar, dass das MGH-Team gemeinsam mit der KiTa Kuhweid ausrichtete. In der KiTa unterm selben Dach sind auch intergenerative Projekte untergebracht, wie zum Beispiel die Vorlesepaten des LionsClubs.

Deshalb begrüßte KiTa-Leiterin Antje Kerschbaum die vielen Gäste ebenso wie Jürgen Holzwarth und Wolfgang Metzeltin vom Stadtjugendring, aber auch Ulrike Süss vom kommunalen Bildungsbüro betonte, wie sehr das MGH zur „Weinheimer Bildungskette“ gehört. Gabi Lohrbächer-Gérard, Referentin von Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Beauftragte für Ehrenamt, berichtete dass derzeit gerade der Antrag auf das Folgeprogramm vorbereitet wird. Denn die ersten fünf Jahre des Weinheimer Mehrgenerationenhauses gehen bald zur Neige, die erste Phase des Bundes-Förderprogrammes läuft aus.

Aber sie sei zuversichtlich, dass das MGH auch weiterhin Bundeszuschüsse erhalten werde. Sie betonte, dass die Mannschaft des MGH auch einer der wesentlichen Initiatoren der Weinheimer Ehrenamtsinitiative war und ist. Im Herbst muss der Antrag fertig sein.

Wie Stadtjugendring-Geschäftsführer Jürgen Holzwarth berichtete, stellt sich das MGH für die nächste Phase des Mehrgenerationenhauses neu auf: Nach fünf Jahren Leitungsfunktion und zehn Jahren Mobiler Jugendarbeit, werden die „Mobilen“ jetzt in die Weinheimer Jugendzentrale in der Uhlandschule umziehen. „Sie werden in der City gebraucht“, begründete er. Er bescheinigte, dass Elke Weitenkopf und Volker Kugel mit großem persönlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass die erste Phase des MGH zum Erfolg wurde.

Das neuen Team zeigt: Wolfgang Metzeltin, Vors. SJR, Raffaela Sauchelli, Daniel Merk, Doris Announi und Jürgen Holzwarth, Geschäftsführer SJR.

Holzwarth: „Sie haben auch dafür gesorgt, dass man sich in dieser Ecke der Weinheimer Westside wieder wohler und sicherer fühlen kann.“ Die Leitung haben sie nun übergeben an den Stadtjugendring-Sozialarbeiter Daniel Merk, der mit neuem Elan und weiterer Kinder- und Jugendarbeit dafür sorgen werde, dass „die Türen dieses Hauses noch offener sind“, so Jürgen Holzwarth. Dabei wird er von der jungen und quirligen Raffaella Sauchelli unterstützt, die in Weinheims Jugendarbeit in den letzten Monaten sehr erfolgreiche Projekte umgesetzt hat. Auch das Café im MGH ist jetzt mit Doris Announi wieder regelmäßig besetzt, wird länger und häufiger geöffnet sein als bisher. Das Mehrgenerationenhaus freue sich auf viele Besucher. Das Sommerfest war schon mal eine gute Werbung.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

Jugendhilfeausschuss für Beibehaltung der Fördermittel – „Centro Culturale“ in der Weststadt


Guten Tag!

Weinheim, 04. Februar 2011. (pm) Die engagierte Jugendarbeit des Weinheimer Stadtjugendrings spürt trotz der angespannten Finanzlage Rückenwind aus der örtlichen Kommunalpolitik. Der Jugendhilfe-Ausschuss hat sich gestern klar in einer Empfehlung an den Gemeinderat für eine Beibehaltung der finanziellen Ausstattung der offenen Jugendarbeit im laufenden Jahr ausgesprochen. Außerdem begrüßte das Gremium eine Idee des Stadtjugendrings, das ehemalige „Spanische Zentrum“ in der Weststadt künftig als kulturelles Zentrum, also „Centro Culturale“, zu nutzen.

Information der Stadt Weinheim:

„Vertreter aller Fraktionen im Ausschuss zollten der Spitze des Stadtjugendrings großes Lob für dessen Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt. Geschäftsführer Jürgen Holzwarth hatte zuvor betont, dass offene Jugendarbeit in einer Stadt unverzichtbar bleibe – was auch sozialwissenschaftlich immer deutlicher herausgearbeitet werde. Laut einer Expertise des Deutschen Jugendinstituts sei offene Jugendarbeit gerade für die Kompetenzentwicklung und Motivationsbereitschaft der Jugendlichen erforderlich. Die Anforderung an die Jugendarbeit steige im Zuge des gesellschaftlichen Wandels sogar.

Der Stadtjugendring betreut für die Stadt so Projekte wie das Schülercafé in der Karrillon-Schule, den Kids Club Nord, das „Juzo“ in Oberflockenbach, einen Sommer-Kids- und einen Sommer-Teens-Club, sowie die Mobile Jugendarbeit im Mehrgenerationenhaus. Alleine in diesen Projekten werden rund 500 Kinder und Jugendliche betreut.

Der Stadtjugendring erfüllt generell die gesetzlichen kommunalen Aufgaben der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des Kinder- und Jugendschutzes. Alles zusammen erfordert einen jährlichen kommunalen Zuschussbedarf von rund 600 000 Euro. Im Haushaltsplan-Entwurf der Verwaltung seien keine Mittelkürzungen vorgesehen, bestätigte Oberbürgermeister Heiner Bernhard.

„Es gibt keinen besseren und kostengünstigeren Weg, die Jugend dieser Stadt zu betreuen“, hieß es im Gremium. Und: „Wenn die Stadt diese Jugendarbeit alleine machen wollte, wäre sie viel teurer.“

Der Gemeinderat soll im Zuge der anstehenden Haushaltsberatungen der Empfehlung des Ausschusses folgen, sowie einen weiteren kommunalen Zuschuss von 7000 Euro bewilligen, um den Wegfall einer Zivildienststelle auszugleichen.

In einem künftigen „Centro Culturale West“ in der Zeppelinstraße soll der im letzten Jahr neu gegründete Verein „Centro Italiano“ als Mieter der Stadt auftreten. Gründer und Vorsitzender des Vereins ist Michele Vetere, der auch Vorstandsmitglied im Weststadtverein „Pro West“ ist. Der Verein hat sich bereiterklärt, den Stadtjugendring als Partner einzubeziehen und ihm die Nutzung der Räume zu gestatten.

Wie Jürgen Holzwarth erklärte, gibt es zahlreiche Projekte und Gruppen, die Interesse an der Förderung einer Stadtteilkultur in der Weststadt haben. Im neuen „Centro“ könnten Kleinkunst, Tanzkreise, Lesungen. Seminare, Konzerte und Gruppentreffen eine neue Heimat finden.

Positiver Nebeneffekt: Das Mehrgenerationenhaus in der Konrad-Adenauer-Straße, das mittlerweile sehr gut angenommen wird, kann durch einen weiteren Standort für soziokulturelle Arbeit entlastet werden und steht künftig vermehrt für Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.

Die Unterhaltung des „Centro“ soll durch Mieteinkünfte und Benutzungsgebühren finanziert werden, so dass für die Stadt keine weiteren Kosten entstehen. Der Stadtjugendring hat dazu ein Konzept erarbeitet.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog