Sonntag, 19. November 2017

Neue Weststadt bis 2024

Sanierungsgebiet „Westlich Hauptbahnhof“ beschlossen

Weinheim, 21. MĂ€rz 2014. (red/ld) In den kommenden Jahren wird sich das Gebiet rund um den Hauptbahnhof drastisch verĂ€ndern. Gestern beschloss der Gemeinderat die Ausweisung des Bereichs zum Sanierungsgebiet. [Weiterlesen…]

Sommer Kids Club und Sommer Teen Club des Stadtjugendring Weinheim e.V.

Abwechslungsreiche Ferien fĂŒr Kinder

Weinheim, 13. MĂ€rz 2014. (red/pm) Der Sommer Kids Club und Sommer Teen Club des Stadtjugendring Weinheim e.V. bietet zwei abwechslungsreiche Ferienwochen mit AusflĂŒgen, Spiel- und Kreativangeboten fĂŒr Grundschulkinder und fĂŒr Teens. [Weiterlesen…]

Rede der GAL zur Haushaltsplanung 2014

„Selbst die jĂŒngsten Mehreinnahmen reichen nicht“

Weinheim, 12. MĂ€rz 2014. (red/pm) Zu viel vor, zu wenige Einnahmen und falsch gewichtete Dringlichkeiten mahnte die Fraktionsvorsitzende der GAL, Elisabeth Kramer, in ihrer Haushaltsrede am 26. Februar an. Die Stadt lasse auch eine klarere Ausrichtung zur Energiewende. Wir dokumentieren die Haushaltsrede: [Weiterlesen…]

Carrillonian - The Teen Club

Reinschauen, mitmachen, mitgestalten

Weinheim, 29. Januar 2014. (red/pm) Seit Oktober 2013 hat Weinheim einen neuen Jugendtreff: „Carrillonian – The Teen Club“. Die Jahres-Auftakt-Party findet am Freitag, den 31. Januar, statt. [Weiterlesen…]

Ergebnisse und Beratungen der Haushaltsstrukturkommission zur Kentniss genommen und bestÀtigt

Einsparungen nach arf-Gutachten

Weinheim, 15. Mai 2013. (red) Die Ergebnisse des arf-Gutachtens sind bereits seit Sommer letzten Jahres bekannt: 1,4 Millionen Euro Einsparungspotenzial innerhalb der Stadtverwaltung zeigten die Experten damals auf. Nachdem der Gemeinderat das Gutachten der arf-Gesellschaft fĂŒr Organisationsentwicklung zur Beratung an die Haushaltsstrukturkommission verwies, hat diese nun das Gutachten sowie Stellungnahmen dazu im einzelnen diskutiert. [Weiterlesen…]

Konzeptgruppe Ă€ußert sich positiv zum Zwischenergebnis

Jetzt geht es um die Synergieeffekte

Moderation Weststadt

 

Weinheim, 30. November 2012. (red/pm) Das Geschenk war mit einer blauen Schleife verziert und ansonsten ein StĂŒck Weinheimer Schulgeschichte. Es war ein schwerer alter KartenstĂ€nder mit Metallfuß, wie ihn Marc Pfeiffer aus seiner eigenen Schulzeit vom Erdkundeunterricht noch kannte. Das GerĂ€t stammt aus den ersten Jahren der Weinheimer Albert-Schweitzer-Grundschule vor fast 60 Jahren; Rektorin Jutta Wirth ĂŒberreichte es jetzt dem Moderator, der nun eineinhalb Jahre lang in Weinheim den Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ geleitet hat. Das Geschenk zum – vorlĂ€ufigen – Ende des Moderationsprozesses sollte wohl sinngemĂ€ĂŸ heißen: Die alten Lehrmittel bekommen ihren Ehrenplatz, denn jetzt ist Zeit fĂŒr Neues.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Konzeptgruppe des Moderationsprozesses, die Expertenrunde aus Lehrern, Eltern, Schulleitern sowie Vertretern von Verwaltung und Gemeinderat, traf sich jetzt im Alten Rathaus, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und die neulich getroffenen BeschlĂŒsse des kommunalpolitischen Gremiums zu bewerten.

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die vorgeschlagene Variante aus dem Moderationsprozess in einer Machbarkeitsstudie konkret prĂŒfen zu lassen. Diese sieht den Neubau eines Schul- und Kulturzentrums mit Grundschule und Förderschule am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses vor, wobei ĂŒber das genaue Raumprogramm fĂŒr den Anteil des Umbaus oder Neubaus des Rolf-Engelbrecht-Hauses noch nicht entschieden wurde.

Dahinter stecke ein schulpolitisches Gesamtkonzept, erlĂ€uterte OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard: Denn im gleichen Zuge sollen die Schulstandorte Albert-Schweitzer-Schule, Johann-Sebastian-Bach-Schule und Musikschule aufgegeben werden, Die jetzige Werkrealschule an der Karrillonschule wird ab dem kommenden Schuljahr in die Dietrich-Bonhoeffer-Schule integriert.

Standortkonzentration

Grund- und Förderschule werden am neuen Standort zusammengefĂŒhrt, die Musikschule soll dann in das frei werdende GebĂ€ude der Karrillonschule umziehen. Alles in allem spare die Stadt durch diese Standortkonzentration auf lange Sicht Personal-, Unterhaltungs- und Mietkosten in betrĂ€chtlicher Höhe, so das entscheidende Argument. Außerdem könnten frei werdende GrundstĂŒcke als BauplĂ€tze ausgewiesen und verkauft werden. Diese Synergien und einzusparenden Kosten wĂŒrden nun in der Machbarkeitsstudie nĂ€her beleuchtet, erklĂ€rte der OB. Dem Gemeinderat werde ein Finanzierungsplan vorgelegt. Bernhard: „In diesem Rahmen von Einsparungen und Verkaufserlösen halte ich eine Investition von bis zu 20 Millionen Euro in der mittelfristigen Finanzplanung fĂŒr machbar.“

Die Konzeptgruppe bestĂ€rkte den Verwaltungschef und den Gemeinderat in diesen Ideen und Zielen. Durch das Gesamtkonzept rĂŒcke das neue Schul- und Kulturzentrum in den Bereich der Realisierung. Einig war man sich in der EinschĂ€tzung, dass ein solches Zentrum mit Hort und Förderschule eine deutliche Aufwertung der Bildungslandschaft in Weinheims Westen darstellt – insbesondere unter dem Aspekt der Inklusion, die damit beispielhaft umgesetzt werde.

Die Ausarbeitung des konkreten Raumprogramms erfolgt in den nĂ€chsten Wochen und Monaten. Die Beauftragung eines externen FachbĂŒros zur Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie und die Auswahl eines kompetenten Projektsteuerers sind die nĂ€chsten Schritte in Richtung eines neuen Schul- und Kulturzentrums fĂŒr die Weststadt.

Zwar ist der Moderationsprozess laut Gemeinderatsbeschluss bis auf Weiteres ausgesetzt, Bernhard und Bildungsamtsleiterin Carmen Harmand sicherten jedoch zu, die Expertenrunde auch bei den weiteren Schritten einbinden zu wollen. „Wir wollen und können dabei auf diese Runde nicht verzichten“, so der OB.“