Dienstag, 19. September 2017

Nachfrage und QualitÀt steigen

Familienberatungsstelle leistet wichtige Arbeit

Weinheim, 27. Oktober 2014. (red/pm) Das erleichterte Aufatmen bei den Gemeinderatspolitikern am Weinheimer Ratstisch war deutlich zu spĂŒren. Vor zwei Jahren hatte das Gremium vor dem Hintergrund einer kommunalen Strukturdiskussion die kommunale Psychologische Beratungsstelle fĂŒr Familien- und Erziehungsberatung in die TrĂ€gerschaft des Pilgerhauses ĂŒbergeben. [Weiterlesen…]

Sitzung des Kinder- und Jugendbeirats

„Weinheimer Bildungskette“ hĂ€lt stabil

Weinheim, 03. Mai 2012. (red/pm) Die Stadt widmet sich mit großem Engagement der besseren Chancengleichheit von Kindern – Überregional bedeutend. Bundesweit werden die beiden Worte Bildungsförderung und Weinheim oft in einem Atemzug genannt.

Information der Stadt Weinheim

„Einen möglichst chancengleichen Zugang zur Bildung zu ermöglichen, besonders auch fĂŒr Kinder mit Migrationshintergrund, ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. In Weinheim ist man bei diesem Thema weiter als anderswo, das wurde jetzt einmal mehr bei der Sitzung des Kinder- und Jugendbeirates deutlich. Im Rahmen der Sitzung erfuhren die Verantwortlichen der Weinheimer Bildungsregion und der „Weinheimer Bildungskette“ großes Lob fĂŒr ihre Konzepte, Projekte und ihre Netzwerkarbeit in der Kommune.

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard betonte, dass die Arbeit, die in Weinheim fĂŒr Kinder und Jugendliche aus schwierigem sozialem Umfeld geleistet wird, bundesweit auf große Beachtung stĂ¶ĂŸt. Wegen der FĂŒlle an Angeboten und seit Jahren gewachsenen Strukturen war Weinheim im Januar 2011 zur Bildungsregion ernannt worden – damals als erste Große Kreisstadt in ganz Baden-WĂŒrttemberg.

In der sprichwörtlichen „Weinheimer Bildungskette“ sind ein ganzes BĂŒndel von Projekten, Angebote und Maßnahmen zusammengefasst, die Kindern in Weinheimer Familien und Einrichtungen frĂŒh die TĂŒren zur Bildung öffnen. Das beginnt mit frĂŒher Sprachförderung in den KindergĂ€rten, einer individuellen Lernförderung am Übergang zur Schule, weiteren Förderprogrammen unter Einbeziehung von Eltern und Elternbegleiterinnen, Bildungspartnerschaften mit Schulen, Jugendsozialarbeit, Berufsorientierung und einem kommunal gesteuerten „Übergangsmanagement“ am BildungsĂŒbergang von der Schule ins Berufsleben. FĂŒr diese Übergangsarbeit setzt sich Weinheim gemeinsam mit rund 40 weiteren StĂ€dten und Gemeinden auch bundesweit in einer „Weinheimer Initiative“ ein. Außerdem gibt es eine erfolgreiche Kooperation mit der ehrenamtlichen Organisation „Weinheimer UnterstĂŒtzerkreis Berufsstart“ WUB.

Bundesweit, so hieß es immer wieder im Ausschuss, werden die beiden Worte Bildungsförderung und Weinheim oft in einem Atemzug genannt. FĂŒr die Stadt sei dieser Schwerpunkt Programm, betonte OB Bernhard. In Weinheim werde der Begriff der „Kommunalen Verantwortungsgemeinschaft“ gelebt. Die „Weinheimer Bildungskette“, in der ein Glied ins andere greift, sei weit ĂŒber die Region hinaus ein Begriff. Das Motto „Kein Kind darf verlorengehen“ weise auf die lokale Gesamtstrategie in Weinheim hin.

Ulrike SĂŒĂŸ als Leiterin des BildungsbĂŒros und Dr. Susanne Felger als Leiterin des kommunalen Übergangsmanagements legten dem Gremium ausfĂŒhrliche Berichte ĂŒber die einzelnen Aktionen vor und konnten auch auf konkret messbare Erfolge verweisen. Zwei Drittel der Bewerber fĂŒr Ausbildungsstellen konnten jetzt in eine Ausbildung vermittelt werden.

Vier von fĂŒnf WerkrealschĂŒler hatten 2011 nach der neunten Klasse eine positive Ausbildungsperspektive. Was die Übergangsquoten, gerade auch bei Kindern mit Migrationshintergrund, in weiterfĂŒhrende Schulen angeht, sei Weinheim auf einem sehr guten Weg. Es gebe mittlerweile einen klaren Trend zu steigenden Gymnasialquoten und erfolgreichen ÜbergĂ€ngen ins Berufsleben.“

Kinder – und Jugendbeirat lobt den Bericht der Jugendarbeit im Stadtjugendring

Die „Mobilen“ sind gut aufgestellt

Weinheim, 03. Mai 2012. (red/pm) Großes Lob an die „Mobilen Jugendsozialarbeiter“. Kinder und Jugendliche sollen in Beteiligungsprojekte mit einbezogen werden.

Information der Stadt Weinheim

„Jugendliche und Heranwachsende sind in Weinheim gut betreut. Der Kinder- und Jugendbeirat hat jetzt mit großer Zustimmung den aktuellen Bericht der Mobilen Jugendsozialarbeit des Stadtjugendrings beraten und großes Lob an die „Mobilen Jugendsozialabeiter“ Elke Weitenkopf und Volker Kugel verteilt.

Seit elf Jahren gibt es diese Einrichtung in Weinheim. Nach den ersten zehn Jahren in der Weststadt, haben die „Mobilen“ im letzten Jahr ihr Wirken auch mit neuen Projekten auf die gesamte Stadt inklusive der Ortsteile ausgeweitet. Es geht dabei um Einzelfallhilfe, das „Streetworking“, also die aufsuchende TĂ€tigkeit im Lebensraum, die Gemeinwesenarbeit und neue Projekte.

FĂŒr besonderes Aufsehen hat dabei ein so genanntes Beteiligungsprojekt in LĂŒtzelsachsen und Hohensachsen gesorgt, wo sich Jugendliche in einem selbst renovierten Bauwagen treffen. DarĂŒberhinaus soll dort ein neues Beteiligungs-Gremium eingerichtet werden, in dem generationsĂŒbergreifend das Zusammenleben in einer Gemeinde diskutiert werden soll. Kinder und Jugendliche sollen dabei durchaus in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden.

Die Jugendsozialarbeiter erwarten sich dadurch einen „wichtigen Beitrag zur Entstehung einer neuen Engagement-Kultur in der Stadt“. Dadurch soll die Vermittlung von Beteiligung entstehen, Jugendliche könne verbessert in Planungsprozesse einbezogen werden und lernen, Verantwortung zu ĂŒbernehmen; die BĂŒrger sollen andererseits sensibilisiert werden fĂŒr die Belange Jugendlicher.

Die „Mobilen“ erklĂ€ren: „Jugendlichen Verantwortung fĂŒr und in der Gemeinschaft zu ĂŒbertragen, ist die beste Methode, sie zu beteiligen und zu integrieren.“. Im Rahmen der „Mobilen Jugendarbeit“ werden den Jugendlichen auch so genannte „niederschwellige Sportarten“ angeboten.

Die „Mobilen“ sind auch medial auf Draht und haben ihre Sozialarbeit mittlerweile auch auf die Sozialen Medien wie Facebook ausgeweitet. Denn dort gebe es mittlerweile fĂŒr Jugendliche eigene SozialrĂ€ume und Lebenswelten, in denen sie von der Sozialarbeit Ă€hnlich aufgesucht werden mĂŒssen wie frĂŒher auf der Straße.“