Sonntag, 17. Dezember 2017

Kommunale Kinderbetreuung im Vergleich

Enorme Unterschiede bei Kosten und Angeboten zur Kinderbetreuung

Rhein-Neckar/Weinheim, 04. April 2014. (red/ae/ms) Seit dem 01. August 2013 haben Kinder ab Vollendung des ersten bis zum Ende des dritten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder einer Kindertagespflege. Reichen die Plätze in den Gemeinden des Landtagswahlkreis Weinheim? Wie viele Kindergärten und Kindertagesstätten gibt es in den Gemeinden? Was kostet welches Angebot? Wir haben für Sie recherchiert und liefern den Überblick zu den Angeboten. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Kita-Trägerschaft

Kinderzentrum Kunterbunt kommt nach Lützelsachsen-Ebene

Weinheim, 20. März 2014. (red/ld) Die Kinderzentren Kunterbunt gGmbH aus Nürnberg wird Träger der neuen Kindertagesstätte Lützelsachsen Ebene. Neben dem privaten Betreiber hatten sich gestern noch die AWO Kreisverband Rhein-Neckar und die evangelische Kirchengemeinde Lützelsachsen vorgestellt. [Weiterlesen…]

Anmeldefrist ist der 31. März 2014

Jetzt für städtische Kindertagesstätten anmelden

Weinheim, 05. März 2014. (red/pm) Vergangenes Jahr wurde ein einrichtungsübergreifendes Anmeldeverfahren für alle städtischen Kindertagesstätten eingeführt. Die Stadt erinnert Eltern, sich bald für einen Betreuungsplatz registrieren zu lassen. Anmeldefrist ist der 31. März 2014. [Weiterlesen…]

immer mehr Tagesmütter

Kinder sind gut aufgehoben

Weinheim, 09. Januar 2014. (red/pm) Die kommunale Förderung und die Betreuung durch das Fachamt im Rathaus zeigt Wirkung: Es gibt immer mehr Tagesmütter, die kleine Kinder betreuen – zwei Tagesväter sind auch dabei. [Weiterlesen…]

3,3 Millionen Euro für die Kinder

Mit dem Spatenstich beginnt die Zukunft

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Im Dezember 2014 soll die KiTa fertig sein. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 04. Dezember 2013. (red/pm) Der Startschuss bei den Bauarbeiten zur neuen Kindertagesstätte in „Lützelsachsen Ebene“ ist gefallen. 3,3 Millionen Euro investiert die Stadt insgesamt in den Neubau. [Weiterlesen…]

Stadt erweitert Kita "Bürgerpark" um 20 Plätze

Eine Kindergartengruppe mehr

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Um 20 Ganztagesplätze – eine Kindergartengruppe – wird die Kindertagesstätte „Bürgerpark“ erweitert. Die Aufstockung und die damit verbundenen Umbauarbeiten beschloss der Gemeinderat gestern einstimmig. Bis zum Beginn der Umbaumaßnahme sollen dem Stadtseniorenrat Ersatzräume zur Verfügung gestellt werden. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Raumprogramm und Bauweise

Lützelsachsen Ebene: KiTa-Planung in vollem Gange

Weinheim, 15. Mai 2013. (red) Für das neu entstandene Wohngebiet „Lützelsachsen Ebene“ entsteht für die Stadt Weinheim ein zusätzlicher Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen. Neben der gesetzlichen Verpflichtung, bis August 2013, allen Kindern vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Einrichtungsplatz zur Verfügung zu stellen, bedarf dieser „Zuwachs“ von Kindern weitere Planung im Ausbau der Kindertagespflege. Ein Neubau muss her. Rahmenbedingungen sowie die Bauweise für diese Einrichtung wurden nun vom Gemeinderat beschlossen.

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Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt Bebauungsplanauftstellung für Nordanbindung Industriepark

„Mir gebet nix!“

Weinheim, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Nordanbindung an den Industriepark kommt. Die Bahnbrücke am Langmaasweg muss bis 2014 abgerissen werden. Das sieht der Bebauungsplanvorentwurf vor, den der Ausschuss für Technik und Umwelt am Mittwoch beschlossen hat. Besonders kritisch betrachteten die Stadträte die Kostenverteilung zwischen der Firma Freudenberg und der Stadt. Nach ihrer Meinung profitiert hauptsächlich das Unternehmen von dem Bebauungsplan. Die größten Anteil der Kosten trägt aber die Stadt. [Weiterlesen…]

Schon 96 Plätze vergeben

KiTa-Platzvergabe: Zweite Runde im Mai

Weinheim, 25. April 2013. (red/pm) Schon seit einiger Zeit hat die Stadt Weinheim ein neues, einrichtungsübergreifendes Anmeldeverfahren entwickelt, das die KiTA-Platzvergabe vereinfachen soll. Das zentrale Anmeldeverfahren läuft gut. Die ersten 96 Plätze sind bereits vergeben. [Weiterlesen…]

Der Gemeinderat beschließt Ausbau der Kindertageseinrichtungen

Wird die Betreuungsquote erreicht?

Weinheim, 18. April 2013. (red/ld) Ab dem 01. August tritt der Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in Kraft. Kinder ab einem Jahr haben dann bis zur Einschulung einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung. Für Weinheim wird die Zeit knapp, die von der Landesregierung vorgeschriebene Betreuungsquote von 34 Prozent zu erreichen. Dafür fehlen noch 40 Plätze. Der Gemeinderat hat heute Ausbaumaßnahmen in Höhe von knapp 6,5 Millionen Euro beschlossen. [Weiterlesen…]

Gebühren "weltlicher" Träger werden den kirchlichen "angenähert"

Die Stadt übernimmt einen höheren Anteil an Kita-Betriebskosten

Kindergarten „Kinderland“. Archivbild: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Da die freien Plätze außerhalb der meist vollkommen besetzten konfessionellen Kindertagesstätten (Kitas) wesentlich teurer und somit für viele Familien zu unattraktiv sind, hat man am 21. November im Gemeinderat beschlossen, ab 2013 die Kitas „Sternschnuppe“ und „Kinderhaus“ finanziell stärker zu unterstützen.

Wenn man als Familie Glück hat, erwischt man einen freien Platz in einer konfessionellen Kita Weinheims und zahlt 182 Euro pro Monat. Hat man mehrere Kinder nimmt der Betrag pro Kind ab, für drei Kinder zahlt man dann 92 Euro pro Kopf, bei vieren sind es nur noch 30 Euro. Doch leider sind diese Plätze sehr begehrt und meistens schnell vergriffen. Die verbleibenden freien Plätze sind erheblich teurer, sodass sie für manche Familien kaum noch bezahlbar sind und für die meisten unattraktiv wirken.

Postillion e.V. leitet in Weinheim zwei Kinderkrippen und zwei Kindertagesstätten, das „Kinderhaus“ und die „Sternschnuppe“. Aktuell kostet dort ein Platz pro Kind 210 Euro, beziehungsweise 264 Euro. Dies ist vor allem für Familien mit mehreren Kindern problematisch, denn auch weitere Kinder kosten den vollen Betrag: Bei vier Kindern müssten monatlich mehr als 1.000 Euro  gezahlt werden – ein Betrag, den sich zahlreiche Familien schlichtweg nicht leisten können.

Belastung der Kinder vermeiden

Wer einen Platz in einer der beiden Kitas hatte, wechselte zumeist in eine konfessionelle, sobald dort ein Platz frei wurde. Die ständigen Wechsel erschwerten nicht nur, eine Regelmäßigkeit in den Betrieb zu bringen, sondern sind, mehreren Pädagogen zufolge, auch eine starke Belastung für die betroffenen Kinder, da diese sich schon nach wenigen Monaten wieder an eine neue Umgebung gewöhnen müssen.

Daher beschloss der Gemeinderat, ab 2013 einen höheren Anteil an den Betriebskosten zu übernehmen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 63 Prozent, bislang waren es 65 beziehungsweise 75 Prozent, nun sollen sie auf 85 Prozent erhöht werden. Für den Haushalt der Stadt bedeutet das einen Kostenmehraufwand von etwa 90.000 Euro.

Dafür wird man nächstes Jahr im „Kinderhaus“ und im „Löwenzahn“ gleichermaßen für ein einzelnes Kind 200,20 Euro und für vier jeweils 33,00 Euro zahlen.

Das Projekt zur Förderung der Naturwissenschaften in Kindertageseinrichtungen wird fortgesetzt

Kinder sollen weiterhin forschen

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Damit schon im Kindesalter der Zugang zum Forschen ermöglicht wird, wurde im Gemeinderat am 21. November beschlossen, das Projekt zur Förderung der Naturwissenschaften fortzusetzen, obwohl ab 2013 für die Stadt Kosten entstehen.

Zwei- bis dreimal im Monat kommen Mitarbeiter der Gesellschaft für Umweltbildung Baden-Württemberg e.V. (GUB), welche ihren Sitz in Weinheim hat, in verschiedene Kindertageseinrichtungen der Region, um mit Kindern und begleitenden Erziehern Experimente durchzuführen.  Dabei erhalten die anwesenden Erzieher zu jedem Experiment eine Anleitung, um diese nachzuvollziehen und später auch selbst mit den Kindern durchführen zu können. Außerdem werden die Erzieher regelmäßig weitergebildet.

In den Kindergärten „Schatzinsel“, „Wurzelkindergarten“, „St. Laurentius“, „Bürgerpark“, dem Kindergarten Waid und dem „Kinderhaus Rasselbande“, welche von Anfang an am Projekt teilnehmen, ist die Grundausbildung beispielsweise bereits abgeschlossen – die Erzieher können nun selbstständig Experimente durchführen. Inzwischen nehmen auch die evangelische Kindertagesstätte Hohensachsen und die Kindertagesstätte „Mäusenest“ am Projekt teil. Ab 2013 starten auch noch „Pusteblume“, „Löwenzahn“ und der Kindergarten St. Maria.

Seit 2007 bezieht das Projekt Fördergelder von der Hector Stiftung, die nicht nur die fachliche Begleitung finanziert hat, sondern es den Kindergärten auch ermöglicht hat, sich so genannte Forschungsräume einzurichten. Während über die Jahre einen sechsstelliger Betrag gesponsort wurde – davon allein rund 50.000 Euro für Materialkosten – hat die Stiftung nun angekündigt, ihre Forschungsgelder 2013 auf 27.000 zu reduzieren und 2014 komplett zu streichen.

Im Gemeinderat war man sich einig, dass eine Fortsetzung des Projektes erstrebenswert ist: Da es im Bereich der Naturwissenschaften an Fachkräften mangle, sei es besonders wichtig, Kinder schon im jungen Alter an diese Themen heranzuführen. Um neue Austattung zu finanzieren, die Experementierstunden zumindest einmal im Monat fortzusetzen und die Nachbetreuung der Erzieher zu sichern, werden 2013 etwa 8.000 Euro und 2014 ca. 12000 Euro durch den städtischen Haushalt beigesteuert.