Dienstag, 15. Oktober 2019

Lydia Dartsch wollte schon immer mal Feuerwehrfrau sein - die Feuerwehr Weinheim hat ihr den Wunsch erfĂŒllt

Respekt, was die leisten!

Weinheim, 24. MĂ€rz 2014. (red/ld) Wir Reporter kennen FeuerwehreinsĂ€tze. Tun wir das wirklich? Wir stehen manchmal dabei, beobachten die Rettungsarbeiten. Oder gehen auf Pressekonferenzen. Wie das aber wirklich ist, wenn die Wehr einen Einsatz hat, das wissen wir nicht. Lydia Dartsch war fĂŒr uns als Teammitglied dabei – zwar nur auf einer Übung im 3-Glocken-Center, aber immerhin unter fast realistischen Bedingungen.
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Straßensperrung

Gasgeruch im Schlosspark

GefÀhrlicher Gasgeruch: Suche nach der Ausbruchsstelle. Quelle: Ralf Mittelbach, Feuerwehr Weinheim.

Weinheim, 22. August 2012. (red/fw) Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Weinheim mit den Abteilungen Stadt und LĂŒtzelsachsen – Hohensachsen zu einem Gasgeruch gerufen. Kurz nach 21 Uhr meldete ein aufmerksamer Passant einen auffĂ€lligen Gasgeruch in der LĂŒtzelsachsener Straße, Ecke Prankelstraße in Höhe des Schlosspark.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Die Feuerwehr Weinheim rĂŒckte mit 25 EinsatzkrĂ€ften und dem Gefahrgutzug unter der Einsatzleitung von ZugfĂŒhrer Klaus Neitzel zur Einsatzstelle aus. Es stellte sich heraus, dass an der Schlossparkmauer zeitweise ein auffĂ€lliger Geruch wahrnehmbar war. Auch erste Messungen der Weinheimer Feuerwehr ergaben leicht erhöhte Messwerte.

Daher wurden die Stadtwerke Weinheim mit der Abteilung Gas zur Einsatzstelle nachgefordert. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle weitrÀumig abgesperrt. Auch die Besucher des Weinheimer Schlossparks wurden aufgefordert diesen zur Vorsorge zu verlassen.

Nachdem auch die MessgerĂ€te der Stadtwerke Weinheim reagierten, war schnell klar, dass es zu einem Defekt im Bereich der Gasleitung gekommen sein musste. WĂ€hrend der Mess- und Sucharbeiten durch die Weinheimer Stadtwerke unterstĂŒtzte die Weinheimer Feuerwehr die Polizei im Rahmen der Amtshilfe und sicherte die Einsatzstelle. Kurz nach 23 Uhr wurden die Stadtwerke dann fĂŒndig und konnten die Ausbruchstelle einkreisen. Nach einer kurzen Lagebesprechung wurde entschieden, dass die Straße in dem betroffenen Bereich weiter voll gesperrt bleiben muss.

Außerdem wurde eine Baufirma verstĂ€ndigt, um die Straße zu öffnen und die Ursache zu ermitteln und zu beheben. Der Baubetriebshof sperrte die Straße ab und die Feuerwehr konnte den Einsatz beenden.

Weitere Informationen zum genauen Schaden und der Schadenshöhe sind bislang nicht bekannt“

Mehrfamilienhaus nicht mehr bewohnbar

Wohnungsvollbrand in der Leuschnerstraße

 

Weinheim, 04. Agusut 2012. (red/fw/RM/local4u) Heute Nacht ist es zu einem massiven Wohnungsbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses gekommen. Der Wohnungsinhaber und die anderen Hausbewohner konnten sich selbstĂ€ndig in Sicherheit bringen – 40 FeuerwehrkrĂ€fte bekĂ€mpften den Brand, der die Wohnung vollstĂ€ndig zerstört hat. Auch die restlichen Wohnungen im Haus sind nicht mehr bewohnbar. Der Schaden wird auf 180.000 Euro geschĂ€tzt.

Von Ralf Mittelbach

Mit dem Alarmstichwort Wohnungsbrand mit Übergriff auf Scheune wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt in der Nacht von Freitag auf Samstag um 2:54 Uhr alarmiert. Bereits fĂŒnf Minuten nach Alarmeingang rĂŒckte die Freiwillige Feuerwehr mit dem ersten Löschfahrzeug aus. Auch der stellvertretende Stadtbrandmeister Andreas Schmitt fuhr die Einsatzstelle an und hatte mit ZugfĂŒhrer Klaus Neitzel die Einsatzleitung.

Vor Ort stellte sich heraus, das es zu einem massiven Wohnungsbrand in der Erdgeschoss Wohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen war. Eine Scheune wie zunĂ€chst gemeldet war nicht betroffen. Das Feuer hatte aber bereits so eine Gewalt entwickelt, dass es auf den Balkon im ersten sowie im zweiten Obergeschoss ĂŒbergegriffen hatte und die Fenster dieser Wohnungen sowie der Nachbarwohnung im Erdgeschoss zum Platzen brachte.

Die Feuerwehr Weinheim war mit 40 Feuerwehrangehörigen des AusrĂŒckebereich 1 mit den Abteilungen Weinheim Stadt und Sulzbach im Einsatz. Ein Trupp unter Atemschutz ging in die Brandwohnung mit dem ersten Rohr und der WĂ€rmebildkamera vor. Um eine weitere Rauchausbreitung im GebĂ€ude zu verhindern wurde ein mobiler Rauchverschluss zur Brandwohnung eingesetzt. Der Wohnungsinhaber konnte sich gerade noch retten und auch die restlichen Bewohner des Hauses konnten sich selbststĂ€ndig in Sicherheit bringen, so dass sich die Weinheimer Feuerwehr auf die BrandbekĂ€mpfung konzentrieren konnte.

Die starke WĂ€rmeentwicklung erschwerte die Löscharbeiten. Trotzdem konnten die eingesetzten KrĂ€fte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und das Übergreifen auf das restliche GebĂ€ude verhindern. Um die Bewohner zu betreuen wurde der AbrollbehĂ€lter Betreuung in den Einsatz gebracht. Das GebĂ€ude wurde mit einem HochdrucklĂŒfter entraucht und die Einsatzstelle mit der WĂ€rmebildkamera abschließend kontrolliert.

Die Brandwohnung wurde komplett zerstört. Im Wohnzimmer wĂŒtetet der Brand so stark, dass dieses Zimmer restlos ausbrannte. Die Temperaturen waren so heiß, dass der kompletten Putz von der Wand brannte und den vorderen Fensterbereich mit Mauer zerstörte. Auch die anderen Zimmer wurden durch den Brand fast vollstĂ€ndig vernichtet. Neben der Brandwohnung sind auch drei weitere Wohnungen des Mehrfamilienhauses unbewohnbar.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Axel Schuh machte sich vor Ort ein Bild der Lage und stand der Weinheimer Feuerwehr beratend zur Seite. Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort und kĂŒmmerte sich um die Bewohner sowie den Schutz der eingesetzten KrĂ€fte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wird auf 180000 € geschĂ€tzt.

Anm. d. Red.: Ralf Mittelbach ist Feuerwehrmann und Pressewart der Feuerwehr Weinheim.