Mittwoch, 20. September 2017

Weltuntergang mit Popcorn

Weltuntergang? Filmplakat zu „The Day after Tomorrow“.

Rhein-Neckar, 17. September 2012. In regelmäßigen Abständen wird der Weltuntergang angekündigt. Laut Maya-Kalender soll es im Dezember diesen Jahres mal wieder soweit sein. Alles Quatsch – oder doch nicht? Gesina Stärz macht sich so ihre Gedanken.

Am nächsten Sonntag wird’s nochmal richtig warm, so sagte ich eines Nachmittag zu einer Freundin. Die Welt geht am 21.12.2012 unter, sagt der Maya-Kalender voraus.

Zwischen den Jahren 2003 und 2022 gibt es einen Klimacrash, verkündete der Arzt und Apotheker Michel de Nostradamus, der von 1503 bis 1566 lebte, in seinen Prophezeiungen.

Mit meiner Wettervorhersage hatte ich nicht ganz recht, wenn auch die Sonne schien blieb es doch bei knappen 20 Grad. Weltuntergangsstimmung für meine Freundin, die mit ihrer neuen Liebe an den See wollte. Aber ansonsten war die Wettervorhersage ohne verheerende Folgen für die Menschheit.

Ebenso ist es mit den Weltuntergangsszenarios. Mit denen hatte bisher noch niemand recht. Nicht einmal die Bibel. Viele Daten wurden neben den beiden wohl berühmtesten schon genannt, sind verstrichen – und die Erde dreht sich immer noch. Und dennoch: Etwas ist anders. Ich lese gerade von Frank Schätzing „Der Schwarm“. In diesem Thriller geht es um ein Weltuntergangsszenario, wie wir es aus Kinofilmen kennen.

Film rein – Alltag raus

New York ist in diesen schon mehrfach untergegangen, die gesamte Welt ist schon mehrmals untergegangen, und wir haben zugesehen, wenn „Deep Impact“ oder „The Day After“ liefen, mehr oder weniger amüsiert mit einer Tüte Popcorn auf dem Schoß im Kino. Ich selbst schaue solche Filme oder lese Bücher dieses Genres am liebsten nach anstrengenden Arbeitstagen zur Belohnung. Die sind so fesselnd, ziehen einen so rein, da vergisst man schnell stressige, nervenaufreibende Arbeitstage und Alltagsszenarien.

Es ist dann so ein bisschen, als sitze man in einem beheizten Wintergarten und um einen herum tobt ein schweres Gewitter, es stürmt, hagelt oder schneit gar, und man ist zwar mittendrin, aber es kann einem weder etwas passieren noch wird man nass. Ein kühles Glas Weißwein, ein zimmerwarmer Rotwein oder ein Tee rundet das Wohlfühlambiente ab.

Doch ganz so ist es mit dem Wohlfühlambiente nicht mehr. Wenn ich in Frank Schätzings „Der Schwarm“ lese, dass intelligente Wesen dafür sorgen, dass das in Meeren gespeicherte Methan austritt, dann wird mir zunehmend unbehaglich. Zur Erinnerung: Methan ist einer der größten Klimakiller und sorgt neben Kohlendioxid für den Treibhauseffekt.

Die Erde dreht sich weiter

Ebenso steigt Unbehagen in mir auf, wenn ich an Textstellen komme, in denen vom Versiegen des Golfstroms die Rede ist und den unabsehbaren Konsequenzen. Solche Dinge finden sich zunehmend nicht nur in Prophezeiungen, in fiktiven Texten, wie Literatur auch genannt wird, sondern ebenfalls in den wissenschaftlich fundierten Klimaberichten, den Berichten des Club of Rome und Fachzeitschriften und vielen mehr.

Es ist ein bisschen so, als stünden wir mit Harry Potter auf dem Bahnsteig 9 ¾ des King’s Cross Bahnhofs in London und würden gleich mit dem Hogwarts-Express in eine fiktive Welt fahren, die sich, kaum angekommen, in unsere reale verwandelt.

Wie unverfänglich ist es im Vergleich dazu, über schlechtes Wetter  zu jammern als gebe es schwere menschliche Verluste zu beklagen. Genau genommen ist das – im Vergleich zu den sich immer mehr annähernden literarischen Weltuntergangszenarios an die wissenschaftlichen Belege unseres Klimawandels – nahezu ein Vergnügen.

Gerade als ich dies schreibe, fallen schwere Regentropfen auf meinen Laptop, mit dem ich am Gartentisch sitze, Donner grollt heran, und ich denke: Hoffentlich ist es nur ein gewöhnliches Gewitter und nicht der Beginn der Sintflut.

Alice und ihre Welt - Kolumne von Gesina StÀrz

Schreiben ist gefÀhrlich

Eignungstests fĂŒr alle Lebenslagen.

Rhein-Neckar, 07. Mai 2012. Es gibt Eignungstests fĂŒr alle Lebenslagen. FĂŒr Medziner, Piloten, Diplomaten … Aber gibt e s das auch fĂŒr Schriftsteller? Oder wie stellt man fest, wie und ob man fĂŒr diesen Beruf geeignet ist?

Wer Pilot oder Fluglotse werden will, der muss sich umfangreichen Tests stellen. 90 Prozent der Bewerber sollen bei den Eignungstests der Lufthansa durchfallen. Und bei tausend Bewerbern, die sich im Gesundheitscheck einem Gehirnscreening unterziehen, sollen zwei dabei sein, bei denen man einen Gehirntumor feststellt – ist zumindest von Insidern zu erfahren.

Das ist hart, denn wer will schon vor der Zeit in seine Zukunft blicken. Doch die Sicherheit von Menschen fordert diesen Tribut von den Bewerbern.

Es gibt auch StudiengĂ€nge, die mit frustrierenden Selektionstests beginnen, deren Motivation unklar ist. Physikstudenten treten im ersten Semester voller Hoffnung an und erfahren von den Dozenten zur BegrĂŒĂŸung, dass ohnehin mehr als die HĂ€lfte der Studenten die Tests im ersten Semester nicht bestehen. Warum die HĂŒrden so hoch sind, versteht niemand, denn immerhin braucht das Land der Dichter und Denker Naturwissenschaftler.

Chefs oder andere Herausforderungen

FĂŒr Dichter oder besser, die Berufsgruppe der Schriftsteller, gibt es keine Eignungstests – abgesehen davon, dass es nicht mal eine Ausbildung gibt. Man könnte sagen, dass dieser Berufsstand völlig sich selbst und den Gesetzen des freien Marktes ĂŒberlassen ist, auch wenn Gesetzestexte und Verbandsempfehlungen anderes suggerieren.

Auf die tatsÀchlichen Herausforderungen, die Schriftsteller im Berufsleben erwarten, bereitet einen keiner mit Eignungstests vor. Die ergeben sich aus dem Berufsleben selbst.

Das erfuhr ich, als mich ein Programmdirektor, da er Interesse an meinem Romanmanuskript hatte, in sein BĂŒro einlud und mich mit einer kleinen EinfĂŒhrung in die HĂ€rten des Berufes empfing: Er machte mich darauf aufmerksam, dass heute sowieso kaum noch einer lese. Nur noch Frauen wĂŒrden lesen, MĂ€nner eigentlich gar nicht mehr.

Das Berufsleben sei so herausfordernd, da bliebe keine Zeit zum Lesen. Als Beweis dafĂŒr wies er auf die vielen BuchlĂ€den hin, die, wenn nicht gerade ein neuer „Harry Potter“ auf den Ladentisch kommt, aufgeben mĂŒssen. Wie viele BuchlĂ€den gibt es eigentlich in der Metropolregion? Doch damit nicht genug. Das Bildungsniveau sinke immer weiter ab, sodass nur noch Romane mit klarem Aufbau gelesen wĂŒrden.

Der Lesemarkt verÀndert sich

Ich hörte staunend zu. Nicht weil diese Informationen mich ĂŒberraschten. Solches ist seit Jahrzehnten aus den VerlagshĂ€usern, die ebenfalls immer weniger werden, zu hören. Und auf jedes Statement hĂ€tte ich mit einem Gegenargument antworten können, in der Richtung, dass die Vertriebswege fĂŒr Geschriebenes sich Ă€ndern, dass ich auf meinen Lesereisen viele Menschen, unter ihnen BuchhĂ€ndler und Bibliothekare kennengelernt habe, die von ihren Kunden als leidenschaftliche Leser berichten.

Ich hÀtte ihm von Bibliotheken erzÀhlen können, die besonders unter den mÀnnlichen Lesern in mittleren Jahren ZuwÀchse verzeichnen. Und ich hÀtte berichten können, wie gierig in KrankenhÀusern und Pflegeheimen Menschen, die selbst nicht mehr lesen können, darauf warten, dass ihnen jemand vorliest und vieles mehr.

Kurz und gut: Der Markt verÀndert sich, aber er verschwindet nicht einfach und die Menschen lieben gute, unterhaltsame Geschichten mit Anspruch und wenn sie als Filmen in den Kinos daherkommen.
All das, war ich im Moment des GesprĂ€chs nicht in der Lage zu sagen. Immerhin erklĂ€rte mir gerade jemand, der Interesse an meinem Manuskript bekundete, dass Schriftsteller komplett ĂŒberflĂŒssig seien. Ich verstand die Welt nicht mehr, auch wenn ich es gewöhnt war, mich mit meine Figuren auf Reisen in Erlebniswelten zu begeben, die mir selbst bizarr erschienen.

Eignungstests und BewÀltigungsstrategien

Sollte man nicht angesichts solcher Erlebnisse, die wohl viele Schriftsteller irgendwann im Laufe ihres Berufslebens unvorbereitet treffen, Eignungstests fĂŒr diese Berufsgruppe einfĂŒhren und ihre Frustrationstoleranz sowie Stressresistenz prĂŒfen?

Sie darauf hinweisen, dass sie in solchen Situationen die Kopfhörer ihres Smartphones ins Ohr stöpseln oder besser, noch mindestens drei Berufe im Hintergrund haben sollten? Bevor ich ĂŒber weiteren Gedanken verrĂŒckt wurde, rezensierte ich anschließend in einem CafĂ© bei einem Espresso seine kleine Rede und kam zu dem Schluss: Vermutlich meinte er nicht, was er sagte. Vermutlich sagte er all das nur, weil er etwas anderes meinte.

Ich eignete mich offensichtlich fĂŒr den Beruf des Schriftstellers, hatte ich doch eine BewĂ€ltigungsstrategie gefunden. Erleichtert bestellte ich mir noch einen Espresso und notierte mir Ideen fĂŒr einen Krimi in dem der Leiter eines Verlages unter mysteriösen UmstĂ€nden verschwindet 


Kolumne: Professor Paul Kirchhof und die Insel der GlĂŒckseligen

Alice und ihre Welt – eine Kolumne von Gesina StĂ€rz

Alice findet, die Welt wird den surrealen Bildern des spanischen Malers Salvador Dali immer Ă€hnlicher. Was bisher als sicher galt, das löst sich auf. Nichts ist mehr wie es ist, nur wie ist es dann? Alice berichtet aus einer sich verĂ€ndernden Welt


Und was Herr Kirchhof mit jedem von uns zu tun hat, erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen.

Denn Alice sieht die Welt mit anderen Augen. Der besondere Blick verschafft wunderbare Einsichten.

[Weiterlesen…]

Mariettas Kolumne: Zwischen Wechseljahren und Midlife Crisis – oder einfach nur in der Lebensmitte?


Rhein-Neckar, 24. Juli 2011 (red) Marietta berichtet aus ihrem bewegten Alltag. Ihre Geschichten kosten keinen Eintritt und sind mitten aus dem Leben – manchmal geht die Phantasie mit ihr durch, aber vielleicht auch nur wegen der RealitĂ€t. Doch was ist real, was phantastisch? Bei Marietta mischen sich da manchmal die SphĂ€ren. Und wie ist das mit den Wechseljahren, der Midlife Crisis und mit den MĂ€nnern? Kompliziert. Soviel steht fest.

Von Marietta Herzberger

Schwaches Geschlecht?

Mit ungefÀhr Mitte vierzig ist es erstrebenswert, persönliche Ziele, soweit vorhanden, annÀhernd erreicht zu haben oder sich zumindest in einem gewissen Zustand der Zufriedenheit zu befinden.

Gehen wir davon aus, das Projekt „Zielerreichung“ oder „angenehmer Zufriedensheitspegel“ wurde in weiten Teilen umgesetzt, so lehnt man sich zurĂŒck, schaut sich das Ganze bewusst an und resĂŒmiert: Alles wunderbar. Kann so bleiben.

Dann erwischt sie dich, die Erkenntnis, dass du massiv auf die Wechseljahre zusteuerst oder schon direkt drin bist. So genau kann das keiner sagen, weil diese individuellen Befindlichkeiten bei Frauen gut 15 Jahre dauern können. Die Grenzen zwischen Beginn und Ende sind fließend und können nicht mal hundertprozentig ĂŒber einen Hormontest fixiert werden. Je nach Tageszeit, Laune, Fett- und Antibiotikumgehalt der Vortagesmahlzeit.

Mal ehrlich: Haben wir als Frau nicht sowieso schon, und völlig ungerechtfertigterweise, den Stempel des schwachen Geschlechtes? Kurz aufgelacht. Wir pubertieren im Laufe eines weiblichen Lebens gleich zweimal und zwischendrin bekommen wir im schlimmsten Fall einmal im Monat schreckliche BauchkrĂ€mpfe, welche sich immer den besten Zeitpunkt, wie zum Beispiel den jĂ€hrlichen Urlaub, aussuchen. In jungen Jahren werden wir schlagartig mit Östrogenen zugeschĂŒttet, die BrĂŒste wachsen, die HĂŒften werden rund, die Pickel sprießen. Nach einer Weile lichtet sich das Hormonchaos und wir haben uns daran gewöhnt, mehr oder weniger.

Totale Fehlplanung

Knappe dreißig bis fĂŒnfunddreißig Jahre spĂ€ter spult der Film rĂŒckwĂ€rts. Das Östrogen hat keine Lust mehr und zieht sich zurĂŒck. Der langsame RĂŒcklauf jedoch funktioniert nicht in allen Bereichen so wie wir es gerne hĂ€tten. Ich gebe zu, die Zeit ohne diesen monatlichen Dorn stelle ich mir recht angenehm vor. Die dĂ€mlichen Begleiterscheinungen jedoch mĂŒssten nicht sein. Hat das Östrogen damals Brust und HĂŒften wachsen lassen, lĂ€uft das jetzt nicht unbedingt umgekehrt. Blöde Sache. Der BrĂŒste schrumpfen zwar, das Gewebe aber bleibt und zieht nicht nur deine Selbstachtung nach unten. Die HĂŒften schrumpfen allerdings nicht. Schön wĂ€re es. Nein, sie wachsen weiter, weil der sich der Stoffwechsel ohne sein Östrogen auch nicht mehr so frisch fĂŒhlt und in aktive Altersteilzeit wechselt. Er ist zwar noch da, arbeitet jedoch nur noch anteilig. Wir setzen mehr Fett um die Körpermitte an, um das in kalten Wintern zu schĂŒtzen, was wir dann sowieso nicht mehr brauchen. Totale Fehlplanung.

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Könnten wir nicht auf die letzten Meter noch mal schön schlank, glatt und gestrafft sein? Nein, können wir nicht, weil die Natur vorsieht, nur die GebĂ€rfreudigen und -fĂ€higen ins Beuteschema fallen zu lassen. Verabschiedet sich bei uns das letzte Ei, können die Herrschaften noch so lange Nachwuchs zeugen, bis sie tot ĂŒberm Pissoir hĂ€ngen. Das ist der Gipfel der EvolutionsunverschĂ€mtheiten. Wenn dann kein finanzielles Polster zur besonderen VerfĂŒgung trĂ€ge auf dem Konto liegt, um die Vielfalt der Schönheitschirurgie auszutesten, wird man sich weise und erhaben dem ganz natĂŒrlichen Prozess ĂŒberlassen mĂŒssen. Wenn ich es mir so recht ĂŒberlege, ich das angesichts der zuhauf in den Medien vertretenen Botox-Monster sicher nicht das Falscheste.

Wir Frauen mĂŒssen irgendwann mal wĂ€hrend der Schöpfung ganz laut „Hier!“ geschrien haben. Hier, wir nehmen das kĂŒnftige Leid aller Menschen auf uns, sind einmal im Monat unrein und gebĂ€ren unter Schmerzen unsere Kinder – so wurde es zumindest – und wird es manchmal auch immer noch, von den verschiedenen Religionen gepredigt. Ein gut funktionierendes Modell? Nach dem Motto: „Never change a running system“?
Und die MĂ€nner? Das starke Geschlecht? Meine lieben Damen, liebe MĂŒtter und VerbĂŒndete. Mal ehrlich, wie vielen MĂ€nnern gebt ihr die Chance eine Geburt zu ĂŒberleben? Richtig. Keine. Die Menschheit wĂ€re ausgestorben, wĂŒrden wir diesen Part dem starken Geschlecht ĂŒberlassen!

Wechseljahre oder Midlife Crisis. Was ist besser?

In der Jugend kĂ€mpfen sie ebenfalls mit der PubertĂ€t, den sprießenden Pickeln und – davor bleiben wir verschont – dem einhergehenden Stimmbruch. Kommen wir in die Wechseljahre, kommen sie in die Midlife Crisis. Das klingt besser. Ist es auch.

Haben wir SchweißausbrĂŒche, weil die Hormone versuchen, sich auf Teufel komm raus gegenseitig zu ersetzen, haben sie SchweißausbrĂŒche, wenn die nette junge Nachbarin ein zartes, junges „Hallo“ haucht. Haben wir SchwindelanfĂ€lle, weil der Körper sich umstellt, ist ihnen schwindelig, wenn sie zu viel trinken oder sich mit Mitte fĂŒnfzig noch mal ins Cabrio setzen (das sie sich erst jetzt leisten können) und zu schnell fahren.

Was fĂŒr uns der Töpferkurs zur Selbstfindung, ist fĂŒr sie die neue junge Frau mit der Wahnsinnsfigur. Ist die Midlife Crisis nichts anderes, als der verzweifelte Versuch eines alternden Mannes, seine Samen nochmals erfolgreich in die Welt zu streuen? Das ResĂŒmee in der Lebensmitte? Reichen ihm Frau und Kinder? Ist der Job der richtige? Hat er alles getan, was er tun konnte? War es das jetzt? Er stellt seine Erfolge in Frage und sich in Szene. Einige setzen dann noch mal ganz neu auf.

Wenn ich detailliert darĂŒber nachdenke, dann haben wir Frauen nicht nur die Wechseljahre sondern zu allem Überfluss die Midlife Crisis gratis dazu. Auch wir ziehen ResĂŒmee und so manche fragt sich, ob es das jetzt war, mit dem ehemaligen Adonis, der inzwischen geschĂ€tzte 120 Kilos auf die Waage bringt, auf dem Sofa sitzt und weder seinen Geist noch seinen Hintern hochbekommt.

Wir versuchen, uns zu erhalten. Sie versuchen, sich zu vermehren. Ganz simpel eigentlich, wenn man es schwarz-weiß sieht. Tun wir aber nicht, dafĂŒr sind wir Frauen. Wir sind verstĂ€ndnisvoll und beleuchten immer alles von allen Seiten, um es allen anderen und uns selbst Recht zu machen. Wir sind stolz darauf, was wir sind und insgeheim wissen wir, dass das vermeintlich „starke Geschlecht“ unterhalb von Weicheiern begrenzt ist. Und trotzdem lieben wir es!

Warum erzĂ€hle ich das alles? Nun ja, mit Mitte vierzig ist man eben keine dreißig mehr.
In diesem Sinne

Eure Marietta

Marietta Herzberger.

Anmerkung der Redaktion: Marietta Herzberger lebt in Weinheim und schreibt in ihren Kolumnen ĂŒber den ganz normalen Wahnsinn des Alltags. Erfundene Geschichten, in denen doch das eine oder andere wahr ist. Die Personen gibt es meistens, manchmal nicht. Mal ist es, wie beschrieben, mal gnadenlos ĂŒberzogen. Es sind keine „journalistischen“ Texte mit dem Anspruch auf Faktentreue, sondern Lesetext mit dem Ziel, Lesefreude zu verbreiten. Sie hat jede Menge Weisheiten gerne, zwei sind: „Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen“ – Konrad Adenauer. Und: „Wer kĂ€mpft, kann verlieren. Wer nicht kĂ€mpft, hat schon verloren“ – Bertolt Brecht. Wir wĂŒnschen unseren Lesern viel Lesespaß mit ihren Texten!

Geprothmannt: Mit „klassischen Medien“ werden Sie aus zweiter Hand informiert. PrĂ€dikat: „mangelhaft“.


Guten Tag!

07. Februar 2011. Haben Sie mitbekommen, dass in der arabischen Welt eine Revolution stattfindet? Ja? Wie haben Sie sich darĂŒber informiert? Über ARD und ZDF? In Ihrer lokalen Tageszeitung? Dann sind Sie leider vermutlich sehr schlecht informiert. Oder haben Sie sich online informiert? Dann könnten Sie besser informiert sein, wenn Sie die richtigen Quellen kennen.

Von Hardy Prothmann

Wer sich in Deutschland ĂŒber die Revolution in den arabischen Staaten informieren möchte, ist denkbar schlecht beraten, wenn er dafĂŒr ARD und ZDF oder „seine Zeitung“ benutzt und darauf vertraut, umfassend, hintergrĂŒndig und aktuell informiert zu werden.

Informationen? Klar – gibts im Ausland.

Tatsache ist: Man ist viel besser informiert, wenn man die Programme von Al Jazeera, CNN oder BBC einschaltet. Oder die Berichterstattung der amerikanischen New York Times, der spanischen El Pais, der französischen Le Monde oder des britischen Guardian verfolgt.

Das Problem dabei ist: Man muss schon einigermaßen gut Englisch können, um die Nachrichten der Sender und Zeitungen zu verfolgen. Oder ausreichend Spanisch oder Französisch. Gute arabische Sprachkenntnisse wĂ€ren noch mehr von Vorteil – denn dann könnte man viele Originalmeldungen verstehen.

Begrenzte Globalisierung.

Das grĂ¶ĂŸte Problem: Wenn man das nicht kann, ist man auf die Angebote von ARD und ZDF oder der Lokalzeitungen im wahrsten Sinne des Wortes „begrenzt“ – und das in Zeiten der Globalisierung.

Sie können sicher davon ausgehen, dass weder der Mannheimer Morgen, noch die Rhein-Neckar-Zeitung und schon gar nicht die Weinheimer Nachrichten irgendeine eigene redaktionelle Leistung zur Lage anbieten wollen oder können. Was Sie auf den Titelseiten lesen, sind ganz ĂŒberwiegend „Agenturmeldungen“.

Die erscheinen auch in Dutzenden anderen Zeitungen. 1:1. Das sind Berichte, die wie industriell gefertigte TielkĂŒhlpizzen vervielfĂ€ltigt werden. Ohne „eigenes Rezpt“, ohne eigene „Experten“, ohne eine eigenstĂ€ndige Leistung der jeweiligen Redaktion.

Vor Ort ist immer lokal.

Unser Anspruch ist die lokale und regionale Berichterstattung – aber immer, wenn die Nachrichtenlage es erfordert, bringen wir auch die „Weltnachrichten“ zu unseren Leserinnen und Lesern. Denn wir alle leben vor Ort, interessieren uns aber auch dafĂŒr, was woanders passiert.

Hardy Prothmann schreibt seine Meinung auf. Die ist "geprothmannt". Bild: sap

Unser Interview mit Christoph Maria Fröhder, einem der erfahrensten und besten deutschen Krisenreporter der vergangenen Jahrzehnte auf dem Rheinneckarblog hat Wellen geschlagen. ARD und ZDF waren „not amused“ ĂŒber die klaren Worte und die eindeutige Kritik. „Intern“ haben wir erfahren, dass das ZDF „stinksauer“ auf uns ist.

„So what“, sagen wir und sind ebenfalls „stinksauer“ – ĂŒber die unzureichende und schlechte Berichterstattung der mit Milliarden an GEZ-GebĂŒhren „gepamperten“ Sender, von denen wir und unsere Leserinnen und Leser zu Recht mehr als diese schwachen Leistungen erwarten.

Über das Interview mit Herrn Fröhder hinaus haben wir uns um exklusive Nachrichten bemĂŒht und „berichten“ anders, als das öffentlich-rechtliche Sender und Zeitungen tun. Wir verlinken Quellen und kommentieren diese auf Facebook und Twitter. Zwei Internet-Dienste, die mit dafĂŒr verantwortlich gemacht werden, dass die „arabische Revolution“ gegen den Terror und die Diktaturen ĂŒberhaupt möglich geworden ist.

Es gibt durchaus eine Verbindung zwischen den arabischen LĂ€ndern und Deutschland. Wer sich hier wie dort auf die „klassischen Medien“ verlĂ€sst, erhĂ€lt immer nur gefilterte Nachrichten.

Zweifel an der QualitĂ€t mĂŒssen immer möglich sein.

ARD und ZDF sind ebenso wie Lokalzeitungen sicherlich nicht mit der Rolle von staatlich gesteuerten Medien in Diktaturen zu vergleichen – aber man darf durchaus Zweifel an der QualitĂ€t ihrer Produkte haben. Vor allem dann, wenn man vergleicht, was das Produkt, in diesem Fall Journalismus, leistet.

WĂŒrde man den Journalismus vieler deutscher Medien mit der Autoindustrie vergleichen, stĂ€nde unumstĂ¶ĂŸlich fest, dass deutsche Medien deutlich weniger Komfort, Leistung, Innovation bieten als „auslĂ€ndische Anbieter“, dass das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis ebenso wie die „Pannenstatistik“ und auch der „Service“ katastrophal sind und unterm Strich einfach nur ein „mangelhaft“ ĂŒbrig bleibt.

Das gilt selbst fĂŒr den „gelben Faktor“, also die so genannte „Yellow-Press“. Alle interessanten „Nachrichten“ und „Infos“, die man hierzu in Deutschland lesen kann, sind nur ein „Ab-„Klatsch internationaler Meldungen und werden in Deutschland „wiederverwertet“. Ausnahmen liefern ab und an Bild und Bunte, die „Promis“ aus der vorletzten Reihe irgendwie „interessant“ machen.

Die UmbrĂŒche in der arabischen Gesellschaft zeigen einen desaströsen Zustand des deutschen Journalismus. Wo lesen, hören, sehen Sie die Berichte von vor Ort ĂŒber das, was Muslime hier erleben, wenn diese die Nachrichten in Tunesien und Ägypten verfolgen? Wo sind die Berichte, wie Deutschland sich mit seiner weltweit einzigartigen „Erfindung“ des Mauerfalls als Partner fĂŒr europĂ€ische NachbarlĂ€nder (und das sind alle Mittelmeer-Anreiner-Staaten) einsetzen könnte?

Geduld? hat die Welt nicht mehr.

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel diskreditiert sich völlig, wenn sie zur „Geduld“ mit einem Diktator wie Husni Mubarak aufruft. Übersetzt heißt das: „Habt Geduld mit mir, denn ich habe keine Ahnung, wie ich mit der Situation umgehen soll.“

Was haben Tunesien und Ägypten nun mit unserer lokalen und regionalen Berichterstattung zu tun?

Sehr viel mehr, als heute, hier und jetzt auf den ersten Blick klar sein mag.

ZukĂŒnftig werden Entscheidungen und Entwicklungen, die in Bayern oder Schleswig-Holstein fallen, auch in Nordbaden ein Rolle spielen.

Warum? Weil man hier vor Ort erfahren kann, was dort vor Ort passiert oder passiert ist.

Facebook und Twitter schaffen Demokratie. Absurd? Nein. Real.

Man kann diese Informationen verwenden, um den Schaden, der woanders entstanden ist, abzuwenden. Und noch viel besser: Man kann das, was woanders gut oder sehr gut „gelaufen ist“ einfach ĂŒbernehmen. Gut informiert – mit allen „problematischen“ und allen „positiven“ Erfahrungen.

Das ist ein Erfolg der „Facebook“-Generation, der freien Medien oder auch nur der „Handy-Revolution“, wie Beobachter Ägypten einordnen. Man verbindet sich, man kommuniziert miteinander, man tauscht sich aus, man hat mehr als eine Quelle der Information.

Das ist die Basis fĂŒr friedliche „Revolutionen“ – die Ă€gyptischen Regime-Gegner sind nicht als Brandschatzer und Gewaltverbrecher aufgefallen, sondern durch ihren Willen zur Demokratie – sehr zur Verwirrung „geprĂ€gter“ Meinungen, die sich schwer tun, eine Muslim-Bruderschaft als notwendige Organisation anzuerkennen.

Das ist neu, das ist einzigartig, das gibt Hoffnung.

Von den Medien darf man erwarten, dass sie Mubarak einen alten Mann sein lassen. Der 82-jĂ€hrige Diktator soll sich in Heidelberg behandeln lassen dĂŒrfen. Egal, was das kostet. Gönnen wir ihm den „goldenen Abgang“ – der Mann ist so reich und hat sein Volk so sehr betrogen. Bringt irgendein „Tribunal“ eine Besserung fĂŒr seine „Untaten“?

Eher nicht.

Tunesien und Ägypten sind beliebte ReiselĂ€ner der Deutschen – und mal ganz ehrlich? Lohnt es sich nicht, fĂŒr einen entspannten Urlaub unter afrikanischer Sonne, ein wenig fĂŒr Demokratie, gerechte Löhne und stabile VerhĂ€ltnisse einzutreten?

Der „Service“ wĂŒrde sicher davon profitieren. Oder auch unserer aller Bekenntnis zur Demokratie.

Deswegen: Nutzen Sie die neue Medien. Verfolgen Sie, was passiert.

Schreiben Sie Ihre Meinung auf. Schreiben Sie an die ProgrammbeirÀte von ARD und ZDF. Stellen Sie Forderungen. Schreiben Sie an die Zeitungen und fordern Sie mehr Informationen.

Die Menschen in Ägypten und Tunesien und anderswo tun das auch. Weil sie gerne in einer freiheitlichen Ordnung leben wĂŒrden.

Diese Menschen gehen dabei ein hohes Risiko ein – wir haben die Möglichkeit, ohne Risiko fĂŒr Menschenrechte, Freiheit und Demokratie einzutreten.

Tun wir das nicht, wÀchst das Risiko, dass wir das irgendwann nicht mehr ohne Risiko können.

Anmerkung der Reaktion:
Unsere „allererste“ Aufgabe, die lokale Berichterstattung mag etwas „gelitten“ haben – wir hoffen, Sie sehen uns das nach, angesichts der Belastung. Wir sind nur ein kleines Team. Sie können sicher sein, dass wir an den Themen vor Ort dranbleiben.

„Geprothmannt“ erscheint im Wechsel mit anderen Kolumnen immer montags.

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser in, aus und um Weinheim!

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Guten Tag!

Weinheim, 29. November 2010. Mit dem weinheimblog startet das vierte lokaljournalistische Blog des Journalisten Hardy Prothmann und seines Teams.

Hardy Prothmann. Bild: sap

Heute ist ein schöner Tag – unser viertes „Blog“ startet fĂŒr Weinheim.

Wir nennen unsere Seiten „Blog“, weil wir eine so genannte Blog-Software benutzen. Eine weltweit verbreitetes Redaktionssystem. Sie mĂŒssen wissen: In einem Blog ist die neueste Nachricht immer der erste Artikel. Wenn Sie also „Ă€ltere“ Artikel lesen möchten, lesen Sie wie in einem Tagebuch. Nur von hinten nach vorne.

Aktiver Journalismus.

Was Sie bei uns lesen können, ist aktiver Journalismus. Lokal fĂŒr Weinheim und ĂŒberregional oder international, wenn es Weinheim betrifft.

Wir schreiben lebendig, sind sehr meinungsfreudig, recherchieren intensiv und sind vor allem eins: unabhÀngig.

Wir berichten ĂŒberwiegend mit Texten und Bildern, aber auch mit Videonachrichten.

Wer ist wir?

Hardy Prothmann ist als freier Journalist verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Sabine Prothmann betreut die Termine und schreibt viel ĂŒber Kunst und Kultur.
Christian MĂŒhlbauer ist unser derzeitiger Praktikant, den wir auch hier nochmals recht herzlich begrĂŒĂŸen.
Anna Ewald aus Schriesheim hat schon vor einiger Zeit ihr Praktikum begonnen.
Jule Kuhn-Weidler ist kurz davor, ihres zu beenden und wird dann Freie Mitarbeiterin.

Als Fotografen sind hĂ€ufig die Agentur local4u fĂŒr uns tĂ€tig sowie der Freie Mitarbeiter Robin Birr.

Weiter schreibt unsere Kolumnistin Gabi fĂŒr Sie – jeden Montag. Über Familien- und Frauenthemen.
Matthias Petry ist unser Gesundheitskolumnist. Der Sportwissenschaftler „bewegt uns“.

DarĂŒber hinaus schreiben befreundete Journalisten bei uns.

Machen Sie mit.

Oder auch Sie: Vor allem mit Kommentaren zu unseren Artikeln.

Sie können aber auch GastbeitrÀge schreiben. Auch die Vereine sind herzlich willkommen, bei uns Ihre Artikel zu veröffentlichen.

Wir bieten Ihnen professionellen Journalismus an. Das bedeutet, alle BeitrĂ€ge unterliegen unserer redaktionellen Kontrolle und mĂŒssen dementsprechende Standards erfĂŒllen.

Ihre Meinung interessiert uns sehr. Wir bieten einen bĂŒrgernahen Journalismus, der kritisch hinschaut.

Wir bieten aber keinen „BĂŒrgerjournalismus“ – den finden wir gut und richtig. Er unterscheidet sich aber meist von professionellen Angeboten.

Professioneller, moderner Journalismus.

Wir verstehen uns als Chronisten. Wir notieren Termine, gehen dorthin und schreiben spĂ€ter darĂŒber.

Wir suchen uns aber immer wieder „eigene Geschichten“, PortrĂ€ts und Reportagen und auch investigative Stories. Lassen Sie sich ĂŒberraschen.

Wir bieten außerdem viel Service und Nutzwert.

Ganz schön viel? Bestimmt. Vor allem, weil wir eine kleine Redaktion sind.

Wir starten heute und ab morgen „lernen“ wir uns in die Stadt ein. Wir bieten um VerstĂ€ndnis, dass alles in Weinheim fĂŒr uns „neu“ ist.

Das ist tatsÀchlich so, weil Weinheim ein neues Berichtsgebiet ist und wir lernen immer dazu, weil wir neugierig sind.

Wir lernen schnell.

Sehen Sie uns nach, wenn wir nicht gleich alles und jeden kennen – wir lernen jedoch schnell. Nach einem Jahr werden wir (fast) alles einmal miterlebt haben – was die Veranstaltungen angeht.

Nach einigen Monaten kennen wir hoffentlich die meisten Vereine und vor allem viele Menschen. Unser Motto ist: onlinejournalismus.de: Interview Heddesheimblog: Seinen Job lieben und die Leser ernst nehmen

Sehen Sie uns deshalb auch nach, dass wir nicht jeden Termin besetzen können. Das kann kein Medium.

Intensiver Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie möchten, dass wir ĂŒber Sie berichten. Oder ĂŒber etwas anderes berichten sollen. Unsere Form von „BĂŒrgerjournalismus“ ist ein intensiver Austausch mit den Leserinnen und Lesern.

FĂŒr diese engagierte Arbeit wurde Hardy Prothmann 2009 unter die „100 Journalisten des Jahres“ gewĂ€hlt. Er wird hĂ€ufig als Referent oder fĂŒr Podiumsdiskussionen gebucht. Zuletzt beim 15. Mainzer Mediendisput 2010.

Bei dctp (Spiegel TV) können Sie ein Interview mit ihm ĂŒber seine Arbeit sehen (37min.).

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Weitere Medienberichte ĂŒber unsere Arbeit finden Sie hier.

Wir sind gerne auch Partner fĂŒr Sie, wenn Sie in unserem offenen und kritischen Angebot werben möchten. In unserem ĂŒberraschenden und meinungsstarken journalistischen Umfeld finden Sie hier viel Aufmerksamkeit.

Wir freuen uns sehr auf Weinheim. BĂŒrgermeister Heiner Bernhard haben wir bereits einen „Antrittsbesuch“ abgestattet, mit der Stadt stehen wir in regem Austausch.

Damit sind die FormalitĂ€ten erledigt. 🙂

Ab sofort berichten wir und freuen uns auf Ihre RĂŒckmeldung.

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Einen schönen Tag wĂŒnschen Ihnen das weinheimblog,
Ihr Hardy Prothmann und sein Team