Mittwoch, 20. September 2017

"Ich habe doch auch blaue Augen" - Paul Niedermann ├╝berlebte als j├╝discher Junge ein Konzentrationslager der Nazis

Von Karlsruhe bis Gurs – ein weiter Weg

Weinheim/Rhein-Neckar, 13. November 2014. (red/cb) Paul Niedermann ist 87 Jahre alt, Jude und einer der letzten Zeitzeugen des Nationalsozialismus. Als er 13 Jahre alt war, wurde er mit seiner gesamten Familie in ein Internierungslager nach Gurs in S├╝dfrankreich gebracht. Au├čer ihm und seinem Bruder hat keiner seiner Angeh├Ârigen diese Zeit ├╝berlebt. Am 12. November war er nun zu Gast der┬áJohann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) und hat ├╝ber die grausamen Erlebnisse berichtet. [Weiterlesen…]

Jugendliche aus Ramat Gan sind zurzeit in Weinheim

So bleibt die Partnerschaft immer jung

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Seit 1986 gibt es offizielle Jugendbegegnungen zwischen den beiden St├Ądten Ramat Gan und Weinheim. Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 23. Juli 2013. (red/pm) Er ist ein wichtiges Kapitel V├Âlkerverst├Ąndigung und ein Jungbrunnen f├╝r die St├Ądtepartnerschaft: Der regelm├Ą├čige Austausch von Jugendlichen aus Weinheim und der israelischen Partnerstadt Ramat Gan. Im Moment h├Ąlt sich wieder einmal eine Gruppe von Jugendlichen in Weinheim auf. Der Stadtjugendring organisiert wie immer den Aufenthalt, der au├čerdem eng von den beiden Weinheimer Gymnasien begleitet wird. [Weiterlesen…]

Stadt gedachte am 9. November der Reichspogromnacht von 1938

Steine gegen das Vergessen

Am 9. November gedachte Weinheim der Progromnacht: W├Ąhrend der B├╝rgermeister die Namen aller 114 j├╝discher Personen verlas, die am 9. November 1938 in Weinheim gelebt haben, legten Sch├╝ler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Steine am Mahnmal nieder

 

Weinheim, 16. November 2012. (red/pm) ÔÇ×In den fr├╝hen Morgenstunden wurde mein Vater von SA-Leuten abgeholt und wie alle j├╝dischen M├Ąnner Weinheims ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Als ich sp├Ąter zur gewohnten Zeit in die Schule gehen wollte, da konnte ich nicht mehr aus dem Haus. Bald r├╝ckten auf einem offenen Lieferwagen Schl├Ągertrupps mit gro├čen ├äxten an und begannen, alles kurz und klein zu schlagen. Die gro├čen Schaufenster und das ganze Inventar der Gesch├Ąfte meiner Gro├čeltern und meines Gro├čonkels wurden zerst├Ârt und ├╝ber den Splittern der Schaufenster wurden dann die Bettfedern von aufgeschlitzten Kopfkissen verstreut. Es war ein Bild des Grauens.ÔÇŁ

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