Donnerstag, 22. November 2018

Gemeinderat stimmt fĂŒr Einzug von Musikschule, Stadtarchiv und Volkshochschule

Neues Leben an alter Karillonschule

In der Grundstruktur soll die Karillonschule erhalten bleiben. Im Hof entsteht ein Neubau fĂŒr das Magazin des Stadtarchivs.

In der Grundstruktur soll die Karillonschule erhalten bleiben. Im Hof entsteht ein Neubau fĂŒr das Magazin des Stadtarchivs. Quelle: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Der Gemeinderat hat gestern einstimmig beschlossen, dass die Musikschule und die Volkshochschule in das leerstehende GebĂ€ude der Karillonschule ziehen werden. Zuvor sind Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 6 Millionen Euro vorgesehen. FĂŒr Diskussionen sorgte vor allem der Umzug des Stadtarchivs, fĂŒr dessen Magazin ein Neubau im Hof des SchulgebĂ€udes entstehen soll. Dies wurde bei sechs Enthaltungen beschlossen. Seit 1992 sind die BĂŒros als „Zwischenlösung“ im GebĂ€ude der Pestalozzi-Grundschule untergebracht. Die Magazine haben bereits SchimmelschĂ€den erlitten. [Weiterlesen…]

Beratung ĂŒber Kosten im Haushalt 2014

Stadt- und Tourismusmarketing zieht in altes Rathaus

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Das alte Rathaus am Marktplatz wird fĂŒr 250.000 Euro fĂŒr den Stadt- und Tourismusmarketing e.V. (STM) ausgebaut. Der jetzige Standort in der Hauptstraße 47 wird von dem Verein und der Stadtverwaltung aufgrund der GrĂ¶ĂŸe und der Erreichbarkeit als unbefriedigend angesehen. Auf dem Marktplatz wĂ€re sie zentral gelegen. [Weiterlesen…]

Weitergabe von privaten Daten und GebĂŒhren fĂŒr Blinde

Der neue Rundfunkbeitrag

Rhein-Neckar, 02. April 2013. (red/ms) Innerhalb der nĂ€chsten zwei Jahre werden MeldeĂ€mter von Kommunen und StĂ€dten private Daten an die neue GEZ weitergeben. So will man ĂŒberprĂŒfen, wer sich noch nicht freiwillig gemeldet hat. Außerdem mĂŒssen seit 2013 auch Taube und Blinde einen „Rundfunkbeitrag“ zahlen. Auch fĂŒr Unternehmen hat sich mit der Neuregelung Vieles verĂ€ndert. [Weiterlesen…]

Der Gemeinderat bewilligt BaukostenzuschĂŒsse in Höhe von insgesamt 115.960 Euro

KindergÀrten werden saniert

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Verschiendene Kindertageseinrichtungen werden durch Beschluss des Gemeinderats gefördert. Die Stadtkasse trÀgt dabei jeweils siebzig Prozent der Gesamtkosten. Insgesamt belÀuft sich die Höhe der Gelder auf knapp 116.000 Euro.

Übersicht ĂŒber die Förderungen:

Waldorf-Kindergarten

Da in der Vergangenheit Wasser in das GebĂ€ude eindringen konnte, wurde beschlossen, das Dach des Waldorf-Kindergarten in der Kurt-Schumacher-Straße 15 im Jahr 2013 zu sanieren. Außerdem wird aus hygienischen GrĂŒnden die Holzterasse durch eine PflasterflĂ€che ersetzt werden. Dabei belaufen sich die Kosten auf knapp 20.000 Euro, die Stadt ĂŒbernimmt 13.940 Euro.

Kindergarten St. Josef

Mehrere GerĂ€te am SpielhĂŒgel des katholischen Kindergarten St. Josefs im Langgewann 14, LĂŒtzelsachsen, waren heruntergekommen und die Sicherheit der Kinder gefĂ€hrdet. Um eine Sanierung zu ermöglichen, steuert die Stadt Weinheim etwa 15.000 Euro aus dem Vermögenshaushalt 2013 bei.

Kindergarten St. Marien

FĂŒr verschiedene Investitionen im Kindergarten St. Marien im LĂ€rchenweg 2 genehmigt die Stadt Weinheim einen Baukostenzuschuss in Höhe von 32.130 Euro: Neben dem Erbau von Rampen und einem Unterstellplatz fĂŒr Kinderwagen, einer Fußbodenrenovierung soll auch eine Heizungsanlage ausgetauscht werden, da diese aufgrund ihres Alters nicht mehr zu regulieren ist. Außerdem wurde fĂŒr die Kosten von 18.500 Euro ein Personalraum fĂŒr Besprechungen und als RĂŒckzugsmöglichkeit fĂŒr die Mittagspausen renoviert und eingerichtet. Vorher hatten die 17 PĂ€dagogen keinen solchen.

Kindergarten St. Laurentius

In den Sommermonaten klagte man im Kindergarten St. Laurentius in der Moltkestraße 8 ĂŒber eine starke ErwĂ€rmung im GebĂ€ude: der Sonnenschutz sei nicht ausreichend und das Arbeiten beeintrĂ€chtigt. Um dem entgegenzuwirken soll neuer Sonnenschutz angebracht werden: Eine Außenjalousie fĂŒr den Gruppenraum und ein neues Sonnensegel im Flurbereich, Kostenpunkt fĂŒr die Stadt: 11.480 Euro.

Evangelische KindergÀrten Sulzbach

Die Raumsituation in den evangelischen Kindergarten Sulzbach, Gartenstraße 8,  ist beengt, außerdem fehlt ein Personalzimmer. Die Kirchengemeinde ĂŒberlĂ€sst den KindergĂ€rten die Empore der Kirche. Um diese bis 2014 zu renovieren und umzubauen, sind insgesamt 62.151 Euro veranschlagt, die Stadt beteiligt sich mit siebzig Prozent (rund 43.400 Euro).

 

 

 

Vom Gemeinderat erfolgreich beurteiltes Projekt wird fortgesetzt

Elternberatung auch 2013 und 2014

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Der Gemeinderat Weinheim hat in der öffentlichen Sitzung vom 21. November 2012 beschlossen, die Elternberatung am Übergang von der Schule zum Beruf fortzusetzen und auf die Friedrich Realschule zu erweitern. Haushaltsmittel in Höhe von 7.500 Euro werden ab 2013 zur VerfĂŒgung gestellt werden.
Seit Januar 2010 wird das Projekt des EuropĂ€ischen Sozialfonds (ESF) „Azubi statt ungelernt – mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund ausbilden“ an der Karillon- und der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule in Weinheim unter der Leitung der Fachstellen Eltern-Schule und Jugendberufshilfe umgesetzt, das Familien mit Migrationshintergrund in der Übergangsphase zwischen Schule und Beruf helfen soll. Dabei wurden die Kosten bislang vollstĂ€ndig vom ESF und dem Ministerium fĂŒr Finanzen und Wirtschaft Baden-WĂŒrttemberg getragen.
Da das Projekt als erfolgreich beurteilt wird, wurde nun ein Folgeantrag gestellt, außerdem plant man die Zielgruppe zu erweitern: Bisher konnten nur tĂŒrkische ElternhĂ€user unterstĂŒtzt werden, kĂŒnftig sollen auch weitere Familien mit entsprechendem Bedarf gefördert werden. Ab 2013 soll auch die Friedrich-Realschule in das Projekt mit aufgenommen werden.
WĂ€hrend im Zeitraum 2010 bis 2012 fĂŒr die Stadt Weinheim keine Kosten fĂŒr das Projekt entstanden sind, ist nun eine Ko-Finanzierung in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten Voraussetzung fĂŒr eine Förderzusage – konkret bedeutet das, im Jahr 2013 mĂŒssen 7.500 Euro, im Jahr 2014 5.800 Euro aus dem Vermögenshaushalt gezahlt werden.