Mittwoch, 20. September 2017

Besinnliche Weihnacht. Zeit, sich zu besinnen: Was war, was ist und was sein soll

Auch Jesus war ein Fl├╝chtling

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Dieser Bub spielt unter Aufsicht seines Vaters im neuen „Garten auf Zeit“ – im Hintergrund sieht man Blumen, die er gerade gepflanzt hat. Die Aufnahme entstand im August 2013 in Ladenburg. Ab Mitte Januar 2014 wird die Familie aus der Alten Martinsschule ausgezogen sein und in Container in Schweztingen umgesetzt.

 

Rhein-Neckar, 24. Dezember 2013. (red/Rose) Rund 700 neu eingetroffene Asylsuchende hat der Rhein-Neckar-Kreis dieses Jahr aufnehmen m├╝ssen – auch die kreisfreien St├Ądte in unserer Region werden hunderte Menschen aufnehmen. Und es werden mehr werden, denn in Syrien tobt ein grausamer B├╝rgerkrieg, die Menschen fliehen aus Afghanistan, aus dem Irak, aus dem Sudan. Hinter den Zahlen stehen Schicksale. Menschen. Und die brauchen Hilfe. [Weiterlesen…]

Weinheim plant "Willkommenssituation" f├╝r 200 Asylbewerber

Schutz f├╝r Menschen ist eine Selbstverst├Ąndlichkeit

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(von links) Landrat Stefan Dallinger (CDU) und Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard (SPD) informierten ├╝ber die geplante Unterbringung von 200 Asylbewerbern in Weinheim ab Herbst 2015.

 

Weinheim, 03. Dezember 2013. (red/ld) Mit der Zusage, das Grundst├╝ck an der Heppenheimer Stra├če dem Landkreis f├╝r ein Asylbewerberheim zu verpachten, hilft Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard dem Landrat Stefan Dallinger aus der Klemme: Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich die Anzahl der Asylbewerber im Landkreis verdoppelt. Und die m├╝ssen irgendwo unterkommen. Der Oberb├╝rgermeister bereitet schon jetzt darauf vor, fordert eine „Willkommenssituation“. Doch die Widerst├Ąnde sind vorprogrammiert. [Weiterlesen…]

Standort beim Krankenhaus

Ab 2014 leben 200 Asylbewerber in Weinheim

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Begegnung zwischen Bev├Âlkerung und Asylsuchenden beim Asylcaf├ę in Ladenburg.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 29. November 2013. (red) Weinheim wird im kommenden Jahr rund 200 Asylbewerber aufnehmen. Geplant ist nach unseren Informationen die Unterbringung im Umfeld des Krankenhauses. Am kommenden Dienstag informieren Landrat Stefan Dallinger (CDU) und Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard (SPD) ├╝ber die Pl├Ąne. [Weiterlesen…]

Interview mit Dirk Niebel, Bundesminister f├╝r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

„Wer einen Plan B hat, verfolgt Plan A nicht konsequent genug“

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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP): „Die FDP kommt sicher in den n├Ąchsten Bundestag.“ Foto: Photothek.net

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 18. Juni 2013. (red/pro/ld) Der Heidelberger FDP-Bundestagsabgeordnete Dirk Niebel ist Minister f├╝r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Bundesregierung und Spitzenkandidat auf der FDP-Landesliste. Die Umfragewerte seiner Partei liegen derzeit zwischen vier und sechs Prozent. Im Interview zeigte sich der Kandidat sicher, dass er auch in der n├Ąchsten Legislaturperiode Minister wird. [Weiterlesen…]

Wie haben Sie den Terroranschlag erlebt? Gedanken zum 11. September 2001

Die qualmenden Reste des WTC nach den Anschl├Ągen vom 11. September 2001. Bild: Wikipedia/Shizhao

Rhein-Neckar, 08. September 2011. (red) Am kommenden Sonntag vor zehn Jahren ersch├╝tterten die Terroranschl├Ąge vom-┬á 11. September 2001 die Welt. Wir m├Âchten gerne von Ihnen wissen, wie Sie diesen Tag erlebt haben. Schreiben Sie uns!

Von Hardy Prothmann

Fast 3.000 Menschen wurde vor zehn Jahren Opfer eines terroristischen Massenmords. Am 11. September 2001 entf├╝hrten insgesamt 19 Al-Quaida-Terroristen vier Flugzeuge. Zwei steuerten sie ins World-Trade-Center, eines ins Pentagon und eines erreichte das Terrorziel nicht, sondern wurde vermutlich durch Passagiere zum Absturz gebracht.

Jeder kennt die Bilder der rauchenden und berstenden T├╝rme aus denen verzweifelte Menschen in den sicheren Tod gesprungen sind, um nicht zu verbrennen. Die Rauch- und Ascheschwaden in den Stra├čen von New York. Die Angst der Menschen.

Die Terroranschl├Ąge vom 11. September 2011 gelten als historische Z├Ąsur. Seitdem herrscht ein Weltkrieg – auch wenn man das offiziell nicht so nennt: Der (christliche) Westen ist im Kampf mit dem (muslimischen) Osten. Vor allem im Irak und in Afghanistan, wo auch deutsche Truppen in den Krieg verwickelt sind.

Politiker und andere „wichtige“ Menschen werden sich zuhauf dazu ├Ąu├čern. Uns interessiert aber Ihre Meinung, Ihre Erinnerung. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser um Zuschriften: Wie haben Sie die Terroranschl├Ąge erlebt? Was haben Sie empfungen, was gedacht? Hatten Sie Freunde, Bekannte, Kollgen in New York? Waren Sie selbst dort? Und vielleicht schreiben Sie auch, wie Sie heute, zehn Jahre danach, dar├╝ber denken? Was hat sich ver├Ąndert?

Wenn wir mindestens ein Dutzend Standpunkte zusammenbekommen, ver├Âffentlichen wir Ihre Zuschriften in einem gemeinsamen Artikel. Im Andenken an die Opfer dieses Terrorakts, der die ganze Welt ersch├╝tterte. Schreiben Sie uns! Besten Dank vorab!