Sonntag, 08. Dezember 2019

Sanierung von Küche und Lüftungsanlage

Durchatmen in der Stadthalle

Weinheim, 29. Juli 2014. (red/pm) Während der spielfreien Zeit saniert die Stadt Weinheim die Küche im Keller und die Lüftungsanlage im Foyer der Stadthalle. [Weiterlesen…]

Brand in der Mannheimer Straße

Eine Tote bei Küchenbrand

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Weinheim, 10. Mai 2013. (red/ld/fw/pol) Bei einem Küchenbrand in der Mannheimer Straße gestern Abend, ist eine 46 Jahre alte Frau gestorben. Das Feuer war wohl im Bereich der Küchenzeile ausgebrochen. Das ergab die Brandursachenuntersuchung der Polizei. Die Branduntersuchung musste am Nachmittag abgebrochen werden, da die Wohnung noch immer stark verraucht sei, hieß es bei der Polizei. Am Montag werden die Untersuchungen fortgeführt. Zur Todesursache der Frau gibt es noch keine Ergebnisse. Die Leiche soll obduziert werden. [Weiterlesen…]

Rund 30 Weinheimer Gastronomien sind dabei

„Veggie-Tag“ stößt offene Türen ein

Weinheim, 07. März 2013. (red/pm) Bald ist „die Beer geschält“, wie der Volksmund sagt, dann wird in Weinheim der erste „Veggie-Tag“ in einer Stadt des Rhein-Neckar-Kreises aufgerufen. Am Donnerstag, 14. März, und dann immer donnerstags, soll unter den Burgen „ausschließlich oder überwiegend fleischlos“ aber durchaus nicht lustlos gegessen werden.

Information der Stadt Weinheim:

„Eine Gruppe ernährungsbewusster Bürgerinnen und Bürger der Stadt, [Weiterlesen…]

Rauchmelder sollen zukünftig früher warnen

Küchenbrand wird im letzten Moment entdeckt

Dichter schwarzer Rauch dringt aus dem Fenster der Küche, die in Brand geriet. Foto: Ralf Mittelbach

 

Weinheim, 14. Februar 2013. (red/fw) Kurz vor 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu einem Trocknerbrand in die Albert Ludwig Grimm Straße gerufen. Das Feuer war in der Küche einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die 27jährige Wohnungsinhaberin bemerkte den Brand ihres Trockners als erstes und informierte ihren 27-jährigen Mann und die Feuerwehr über den Notruf 112. Sie schlossen die Tür zur Küche um das Feuer einzudämmen und konnten die Wohnung noch rechtzeitig verlassen.

Von Ralf Mittelbach

Danach informierten sie die anderen Wohnungsinhaber, so dass sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits zehn Personen unverletzt ins Freie gerettet hatten. Die Weinheimer Feuerwehr war mit 24 Feuerwehrangehörigen, zwei Löschfahrzeuge, der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen im Einsatz. Auch Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht war vor Ort und ein Mannschaftstransportwagen wurde als Aufenthaltsraum für die Betroffenen umfunktioniert. Nachdem ein mobiler Rauchvorhang im Treppenhaus zur Wohnungseingangstür gesetzt war, um eine Rauchausbreitung zu verhindern, ging ein Trupp unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Parallel dazu ging ein Sicherungstrupp in Stellung und die Wasserversorgung zum Löschfahrzeug wurde aufgebaut.

Die Beamten des Polizeireviers Weinheim sicherten die Einsatzstelle und ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe Viernheim kümmerte sich um den Schutz der eingesetzten Kräfte. Mit einem Lüfter wurde das Treppenhaus rauchfrei gehalten und der Rauch aus der Brandwohnung gedrückt. Nach zwanzig Minuten hatte die Feuerwehr das Feuer gelöscht und eine abschließende Brandnachschau mit der Wärmebildkamera gehalten. Da noch eine Person über der Brandwohnung als vermisst gemeldet und bestätigt wurde, dass diese sich mit Sicherheit dort aufhält, wurde die Wohnungstür mit Spezialwerkzeug geöffnet, nachdem auf Klopfen und Klingeln niemand reagiert hatte. Die Person war wohlauf und hatte von dem Brand und dem klingeln nichts mitbekommen.

Alle Bewohner konnten nach den Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurück. Die Küche der Brandwohnung ist allerdings ein Totalschaden. Trotzdem hatten die Bewohner Glück, da die Küchentür mit einem Glaseinsatz versehen war. Wenn die Wohnungsinhaber den Brand nicht rechtzeitig bemerkt hätten, wäre ihnen sicherlich der Fluchtweg abgeschnitten gewesen. „Der Brand wurde im letzten Moment entdeckt, lange hätte das Feuer nicht mehr gebraucht um sich rasant auszubreiten“, so Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht „Eine Rettung der zwei Bewohner wäre dann nur noch über Leitern oder Sprungpolster möglich gewesen“ ergänzt er.

Bisher waren keine Rauchmelder in der Wohnung installiert, aber das junge Paar war sich einig, dass Sie ihr Glück nicht noch mal herausfordern wollen und ihre Wohnung nun mit Rauchmeldern ausstatten. Nachdem die Feuerwehr das Löschwasser und ein Teil des Brandschutts aus der Küche entfernt hatte, wurde die Einsatzstelle an die Polizei Weinheim übergeben. Der Bauhof wurde angefordert um Streusalz auf die Straße zu bringen, da das Löschwasser bei den Minustemperaturen gefror.

Anm. d. Red.: Ralf Mittelbach ist Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim.

Sachschaden gering

Küchenbrand in Sportzentrum

Weinheim, 13. Februar 2013. (red/fw) Glimpflich endete ein beginnender Küchenbrand im TSG Hector Sportzentrum in der Waidallee. Gegen 13:20 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu einem Brandmeldealarm bei der TSG alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr war das Gebäude bereits geräumt und der Einsatzleiter wurde von den Mitarbeiter über die Lage informiert.

Von Ralf Mittelbach

Die Mitarbeiter hatten vorbildlich gehandelt, so dass auch keine Panik aufkam. Mit einem Feuerlöscher hatte ein Mitarbeiter bereits das Feuer, das in einer Küchenzeile ausgebrochen war, versucht unter Kontrolle zu bringen. Nach dem Löschversuch verließ er die Küche und schloss die Tür. „Durch das Schließen der Tür verhinderte der Mitarbeiter nicht nur einen Rauchschaden, sondern sicherte auch den Fluchtweg, denn wenn dieser verraucht gewesen wäre, wäre er nicht mehr begehbar gewesen,“ so Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht. Nach Angaben der TSG Weinheim hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs circa 70 Personen in dem Gebäude auf. Sie alle konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Ein Trupp der Feuerwehr ging mit einem Rohr sowie Kleinlöschgerät ins Gebäude unter Atemschutz vor.

Die Küche befand sich im ersten Obergeschoss, wo die Drehleiter über den Multring in Stellung ging. Der erste Trupp setzte einen mobilen Rauchvorhang in den Türrahmen, um eine weitere Rauchausbreitung der komplett verqualmten Küche, beim vorgehen zu verhindern. Das Feuer war bereits unter Kontrolle und so mussten lediglich noch kleinere Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Parallel dazu wurde ein Fenster der Küche geöffnet und mit einem Lüfter der Rauch aus dem Gebäude gedrückt.

Nachdem die Lage unter Kontrolle war und für die Personen keine weitere Gefahr bestand, wurden die Sportler in einer Sporthalle im nicht betroffenen Bereich des Erdgeschoss untergebracht. Mit der Wärmebildkamera wurde die Brandausbruchstelle, die betroffenen Hängeschränke und die abgehängte Decke kontrolliert. Mit dieser Maßnahme wurde sichergestellt, das sich keine Glutnester gebildet hatten. Die Einsatzstelle wurde an die TSG und die Polizei Weinheim übergeben. Das Deutsche Rote Kreuz Weinheim war mit einem Rettungswagen vor Ort, musste aber nicht tätig werden.

Anm. d. Red.: Ralf Mittelbach ist Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr.

Eine Odyssee des Ärgers durch die „nächtliche“ Gastronomie


Guten Tag

Rhein-Neckar, 07. März 2011. Es ist Samstagabend, Gabi und ihr Mann besuchen ein Konzert und wollen danach noch etwas essen gehen – der Beginn einer Odysee des Ärgers, wie Gabi meint. Das kommt davon, wenn man Neues ausprobieren will.

Mein Mann und ich haben vor kurzem ein Konzert besucht und hatten anschließend noch Hunger. Zugegebenermaßen, wir befinden uns in Mittel- und nicht in Südeuropa und Hungergefühle nach 22 Uhr sind demnach nicht angebracht.

Doch der Konzertveranstalter hatte angekündigt, ein Restaurant, gleich um die Ecke, sei auf die Konzertgäste eingestellt. Und schließlich hatten wir Samstagabend.

Eigentlich hatten wir schon eine schöne, uns bekannte Gastronomie (tolles Ambiente, gute Preise, supernetter Service) im Blick, aber dann dachten wir: „Ok, was Neues“, und machten uns schnurstracks auf den Weg.

Wir betraten 15 Minuten vor 22 Uhr das Lokal, erfreuten uns der netten Atmosphäre und der variantenreichen Speisekarte. Wir wählten schnell aus und wollten zügig bestellen – denn, wie gesagt, wir hatten Hunger.

„Entweder Sie nehmen jetzt das oder gar nichts.“

Die Bedienung kam, lächelte und erklärte uns, ob der fortgeschrittenen Stunde gäbe es nur noch ein Essen, und zwar „Rinderbraten mit Knödel“. Ob es denn nicht auch etwas Leichteres geben würde, wollten wir wissen. Etwas, was in der Küche nicht viel Arbeit bereitet? „Nein“, lautete die rigorose Antwort, das sei mit dem Konzertveranstalter so ausgemacht, die Küche habe schließlich ab 22 Uhr geschlossen und „entweder Sie nehmen jetzt das oder gar nichts“, schloss die Kellnerin ihre „freundlichen“ Ausführungen.

Es könnte alles so nett sein, wenn da nicht das Problem mit der "Dienstleistung" wäre. Bild: rheinneckarblog.de

Herzlich willkommen in der Dienstleistungswüste Deutschland, dachten wir, und entschieden uns für „gar nichts“ und verließen die Restauration.

Gleich ums nächste Eck, hofften wir, freundlicher empfangen zu werden. Um 22 Uhr betraten wir das nächste Lokal, vergewisserten uns, dass die Küche bis 22.30 Uhr geöffnet hatte, und bekamen, leicht genervt, von der Bedienung, denn sie habe ja gleich Feierabend, wie sie uns vor- und die Karte auf den Tisch warf. Wir wechselten einen Blick und entschieden uns, der Dame keine Arbeit zu machen und nochmals die Stätte zu wechseln.

Nummer drei und vier unserer Odyssee sind nicht wirklich erwähnenswert, nur so viel: Bei der dritten Gastronomie gingen wir noch durch die Tür und trafen auf eine „geschlossene“ Stammtischgesellschaft, die uns wortlos anglotzte als seien wir Störenfriede, beim vierten „Restaurant“ hielten uns die Speisekarte mit „Küche bis 22 Uhr“ und gesalzene Preise davon ab einzutreten und unser „Glück“ in Versuchung zu bringen.

Oder vielleicht doch lieber einen Döner?

Zur Erinnerung – wir hatten Hunger. Mein verzweifelter Vorschlag, eine Dönerbude aufzusuchen oder bei dem amerikanischen Spezialitätenrestaurant vorbeizuschauen, wurde von meinem Mann ausgebremst – wahrscheinlich ein Fehler, dachte ich.

Noch war nicht aller Tage Abend, auch wenn wir uns schon bald der 23 Uhr-Grenze näherten.

„Ich hab-€™ da eine Idee“, sagte mein Göttergatte und wir bestiegen das Auto, um eine weitere Location etwas außerhalb aufzusuchen. Dort, da war er sich sicher, würden wir bestimmt noch etwas bekommen und gut bedient werden.

Lecker geht anders, freundlich auch.

Ja, dachten wir, als wir das Lokal betraten, hier sind etliche Tische noch besetzt, Essen scheint hier auch um diese Uhrzeit kein Problem zu sein. Eine reichliche Speisekarte wurde uns schnell gereicht und alles war bestellbar.

Keine zehn Minuten später wurde das Essen gebracht. Lieblos knallte uns die Bedienung die Teller hin, aber davon wollten wir uns nicht stören lassen, denn schließlich hatten wir ja Hunger und so schlecht sah das alles auch gar nicht aus.

Wir wurden satt. Mehr kann und will ich dazu nicht sagen.

Lecker geht anders, freundlich auch. Hätten wir doch nur einen Döner gegessen.

Oder wären dahin gegangen, wo wir uns wohlfühlen – aber wir wollten ja unbedingt „was Neues“ ausprobieren.

gabi