Samstag, 25. November 2017

Integration ist nicht nur Sprache - sondern auch Zugang zu Kultur

Kultur ist ĂŒberlebensnotwendig – auch fĂŒr FlĂŒchtlinge

Mannheim, 24. Dezember 2014 (red/cb) Über 5.000 FlĂŒchtlinge sind zur Zeit in der Region untergebracht. Was macht ein FlĂŒchtling den ganzen Tag? Sie selbst haben kaum Möglichkeiten, aus dem Alltagstrott von essen, schlafen, essen, schlafen, herauszukommen. Keine BĂŒcher, kein Kino, kein Theater, selten Internet, kein Fernsehen, kein CafĂ©-Treffen mit Freunden, keine Feste – die allermeisten leben hier ohne Verbindungen zu vertrauten Menschen in einer fremden Kultur. Sie werden versorgt – das ist gut. Sie erhalten aber keinen oder kaum Zugang zu Kultur – das ist schlecht fĂŒr’s GemĂŒt, fĂŒr die Seele. Ohne Zugang zu Kultur ist eine Integration kaum möglich. [Weiterlesen…]

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 29. September bis 05. Oktober 2014. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.
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Ab 01. August wird ILEK-Projekt von professionellem Regional-Management begleitet

Die blĂŒhende Bergstraße bewahren

Bergstraße, 25. Juli 2014. (red/pm) Die Kommunen sind sich einig: Ab dem 01. August wird das ILEK-Projekt von einem professionellem Regional-Management begleitet. [Weiterlesen…]

Am 12. Juli rund ums Schloss

25 Jahre SchĂŒlerflohmarkt

Weinheim, 09. Juli 2014. (red/pm) Am kommenden Samstag, den 12. Juli, findet der diesjĂ€hrige SchĂŒlerflohmarkt statt – diesmal kompakt rund ums Schloss. Der Flohmarkt wird seit 1989 von der Stadt organisiert. Somit feiert er dieses Jahr sein 25-jĂ€hriges Bestehen. [Weiterlesen…]

Bewerbungen fĂŒr Landesnaturschutzpreis 2014 bis 01. August möglich

„Vielfalt in Streuobstwiesen – Wir machen mit!“

Rhein-Neckar, 01. Juli 2014. (red/pm) Aktuell hat das Land Baden-WĂŒrttemberg den Landesnaturschutzpreis ausgeschrieben. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, VerbĂ€nde, KindergĂ€rten oder Schulen, die sich fĂŒr den Erhalt der Streuobstwiesen einsetzen. Bewerbungen sind noch bis zum 01. August möglich. [Weiterlesen…]

Vierter Freiwilligentag am 20. September

Auch Weinheim „schafft wieder was“

Weinheim/Rhein-Neckar, 24. Juni 2014. (red/pm) Die Stadtverwaltung ruft am 20. September zum vierten Mal zur Beteiligung am Freiwilligentag der Metropolregion auf. [Weiterlesen…]

Stadt unterstĂŒtzt Aktion „Extra-Stern fĂŒr Dein Sofa“

„Am liebsten sind wir Gastgeber“

Weinheim/Rhein-Neckar, 17. Juni 2014. (red/pm) Die Stadtverwaltung unterstĂŒtzt die Aktion „Extra-Stern fĂŒr Dein Sofa“ der Metropolregion. Sie hat eine hohe Bedeutung fĂŒr den Tourismus. [Weiterlesen…]

AustauschschĂŒler des Privatgymnasiums aus der Provence sind zu Gast in der Stadt

Junge Franzosen finden Weinheim „trùs bon“

Weinheim, 18. MĂ€rz 2014. (red/pm) Zur Zeit befinden sich AustauschschĂŒler des Privatgymnasiums aus der Provence zu Gast in Weinheim. Nach ihrer Ankunft konnten die Franzosen auf dem 40 Meter hohen Rathausturm die Stadt aus der Vogelperspektive betrachten. [Weiterlesen…]

Großprojekte der nĂ€chsten Jahre

Stadt legt Fahrplan fĂŒr Großprojekte vor

Weinheim, 23. Januar 2014. (red/pm) Es sind weitreichende Jahre fĂŒr Weinheims Zukunft, die Jahre der mittelfristigen Finanzplanung bis 2018. Nach den BeschlĂŒssen des Gemeinderates zu den Großprojekten der nĂ€chsten Jahre und der Einbringung des Haushalts vor Weihnachten hat die Stadtverwaltung jetzt zu den Ende Januar beginnenden Etatberatungen einen möglichen Fahrplan fĂŒr die Großprojekte vorgelegt. [Weiterlesen…]

Sportfördermittel fĂŒr 2013 verteilt

Rhein-Neckar, 15. November 2013. (red/pm) Vergangenen Dienstag wurden im Auschuss fĂŒr Schulen, Kultur und Sport die Sportfördermittel des Kreises fĂŒr das Jahr 2013 verteilt. [Weiterlesen…]

Veranstaltung findet dieses Jahr am "Blauen Hut" statt

Das „TaT“ schont dieses Jahr den Teich

Teich mit Laich

Um Froschlaich und Kaulquappen zu schĂŒtzen, wird das Festival „TaT“ dieses Jahr am Blauen Hut stattfinden. Foto: Stadt Weinheim

 


Weinheim, 09. Juli 2013. (red/pm) Die FestivalbĂŒhne der Veranstaltung „Theater am Teich“ wird dieses Jahr am Blauen Hut aufgebaut. Das viertĂ€gige Kulturfestival geht von Donnerstag, 11. Juli, bis Sonntag, 14. Juli. [Weiterlesen…]

Martin Grieb ĂŒbernimmt die GeschĂ€ftsfĂŒhrung ab MĂ€rz 2014

Kulturgemeinde bleibt in festen HĂ€nden

Martin Grieb wird der neue GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kulturgemeinde Weinheim. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 03. Juli 2013. (red/pm) Er ist in der Kulturszene Weinheims kein Unbekannter: Martin Grieb (48) wird der nĂ€chste GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kulturgemeinde Weinheim, jenem Verein, der den Theaterbetrieb in der Stadthalle organisiert. [Weiterlesen…]

NICOLE JO ist beim Theater am Teich-Festival

Soundtracks fĂŒrs Kopfkino

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Jazz mit ganz eigenem Sound: NICOLE JO am Freitag beim Theater am Teich-Festival in Weinheim. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 02. Juli 2013. (red/pm) Der Freitag des Weinheimer Kultursommerfestivals „Theater am Teich“ (TaT) widmet sich traditionsgemĂ€ĂŸ dem kreativen Jazz. Auch die Band NICOLE JO wird am Freitag, 12. Juli, an dem TaT-Festival teilnehmen. [Weiterlesen…]

20. bis 26. Mai 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 20. bis 26. Mai 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

15. bis 21. April 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 15. bis 21. April 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

Start mit Kinonachmittag am 4. April

Kulturprogramm geht in die zweite Runde

Weinheim, 30. MĂ€rz 2013. (red/pm) Als betagter Mensch in Weinheim genießt man durchaus Privilegien. Zum Beispiel bekommt man mit, wenn der OberbĂŒrgermeister persönlich „aus dem NĂ€hkĂ€stchen plaudert“. So verheißt es jedenfalls das neue Kulturprogramm des „Runden Tisch Demografie“ fĂŒr Seniorinnen und Senioren, das am 4. April startet. Es ist das zweite seiner Art, seit sich im Juli 2012 unter FederfĂŒhrung des DRK und gefördert vom Land Baden-WĂŒrttemberg der „Runde Tisch Demografie“ gegrĂŒndet hat, seine Intention: „Gemeinsam Ă€lter werden im Quartier Weinheim West“. [Weiterlesen…]

Runder Tisch Demografie lÀdt zur Ideenwerkstatt

Miteinander – fĂŒreinander – mitreden!

Weinheim, 22. MĂ€rz 2013. (red/pm) Die Auftaktveranstaltung im Rolf-Engelbrecht-Haus ist gerade mal neun Monate her, doch der Runde Tisch Demografie, der sich damals gegrĂŒndet hat, kann schon einige Erfolge aufweisen. Das Kulturprogramm fĂŒr Senioren in der Weststadt wird nun schon zum zweiten Mal aufgelegt, erste AusruhebĂ€nke wurden installiert. [Weiterlesen…]

Kinder lasen Senioren vor - Geschichten zum Sich-Erinnern und Schmunzeln

Rollentausch am bundesweiten Vorlesetag

Weinheim, 23. November 2012. (red/pm)  „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand

“
Wer kennt sie nicht, die bekannten EingangssĂ€tze der Ballade von Theodor Fontane? Das Gedicht hörte man oft in der Runde der Schulkinder und Senioren, die sich letzte Woche in verschiedenen Pflege- und Seniorenheimen in Weinheim trafen. Allerdings lasen nicht wie ĂŒblich die Erwachsenen den Kindern vor, die Rollen waren dieses Mal vertauscht: SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der 3. und 4. Klasse der Wald-, Friedrich- und Albert-Schweitzer-Schule gingen in die Einrichtungen in der NĂ€he ihrer Schule und lasen den Heimbewohnern Geschichten und MĂ€rchen zum Sich-Erinnern und Schmunzeln vor, sagten Gedichte auf und sangen der Jahreszeit entsprechende Lieder wie: „Bunt sind schon die WĂ€lder

“

Information der Stadt Weinheim:

„Aus Anlass des bundesweiten Vorlesetags, der von der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn ins Leben gerufen wurde, gibt es jedes Jahr im November in ganz Deutschland verschiedene Aktionen rund ums Vorlesen. Unter der FederfĂŒhrung des BildungsbĂŒros/Integration Central beteiligte sich dieses Jahr auch Weinheim daran und hatte sich diesen ganz besonderen Rollentausch ausgedacht.

Die Organisation hatte Elke König, die im BildungsbĂŒro fĂŒr das Ehrenamt zustĂ€ndig ist, ĂŒbernommen und zusammen mit den ehrenamtlichen Lesepatinnen, die schon seit einigen Jahren regelmĂ€ĂŸig in Kita und Schulen vorlesen, die Aktionen begleitet. Elke König: „Ich möchte, dass auch einmal die Kinder erfahren, wie andere sich freuen, vorgelesen zu bekommen.“ Ihr besonderes Anliegen ist es zudem, alte und junge Menschen zusammenzubringen und ihnen RĂ€ume und Möglichkeiten zum Austausch und zu gemeinsamen AktivitĂ€ten zu geben. Die ganze Woche gab es Vorleseaktionen in verschiedenen Einrichtungen wie dem Bodelschwingh-Heim, dem Haus Pamina des Deutschen Roten Kreuzes, dem GRN (Gesundheitszentrum Rhein-Neckar) und der Arbeiterwohlfahrt. Die Kinder, die von ihren Lehrerinnen gut vorbereitet wurden, hatten sich ĂŒberlegt, womit sie Ă€ltere Menschen erfreuen können. Frau von Hirschheydt von der Waldschule: „Wir haben schon vor einigen Wochen begonnen, im Unterricht diesen Lesetag vorzubereiten und gemeinsam Textpassagen ausgesucht und geprobt.“

Als es dann endlich soweit war, waren die GrundschĂŒler sehr aufgeregt: Sie durften AuszĂŒge aus ihren LieblingsbĂŒchern lesen – eine Herausforderung fĂŒr die Kinder, denn hier kam es darauf an, fĂŒr die Senioren besonders deutlich zu sprechen. Den Kindern machte das Vorlesen sichtlich Spaß, betont lasen sie ihre Lieblingsgeschichten oder Gedichte vor, die sie lange vorher im Unterricht geĂŒbt hatten. Die Senioren hörten interessiert zur und sparten nicht mit Beifall. Besonders aufmerksam aber wurden sie bei Geschichten, die sie kannten, wie die vom Fischer und seiner Frau „Ilsebill, die keiner will“ oder dem „Fliegende Robert“, und bei den bekannten Liedern sah man einige Senioren mitsingen.
Die SchĂŒler der ASS konnten im Haus Pamina des DRK mit dem MĂ€rchen „Dornröschen“ erfreuen. Die betagten Zuhörer in dem kleinen Aufenthaltsraum im Heim des DRK lauschten gespannt und waren fast ein wenig verwundert, wie fließend und betont die Neun- und ZehnjĂ€hrigen vorlesen konnten. Über das Vorlesen hinaus gab es spontane Pantomime (3. Klasse der Friedrichschule im GRN), Bewegungslieder (3. Klasse der Waldschule im Bodelschwingh-Heim), einen englischen Song (4. Klasse der Waldschule bei der AWO) und vieles mehr.

Aber auch die Einrichtungen hatten sich gut vorbereitet, das Bodelschwingh-Heim hatte sogar ein Podest und ein Mikrofon fĂŒr die kleinen Akteure bereitgestellt – und in allen HĂ€usern hatten die Leiterinnen dafĂŒr gesorgt, dass als Dankeschön fĂŒr die Kinder Saft, GummibĂ€rchen und etwas SĂŒĂŸes fĂŒr den Nachhauseweg bereit stand. Überall wurde der Wunsch laut, diese Aktion zu wiederholen! Auch die Kinder wollten unbedingt wiederkommen – und nicht nur wegen der Urkunden und den Buchgeschenken, die sie vom BildungsbĂŒro zum Dank erhielten.
Diesen Wunsch möchte Elke König sehr gerne aufgreifen. Nach den guten Erfahrungen in der vergangenen Woche plant sie, diese generationsĂŒbergreifenden Begegnungen zwischen Jung und Alt regelmĂ€ĂŸig und im Rahmen des Programms des Mehrgenerationenhauses fortzufĂŒhren. Elke König: „Diese Begegnungen unterstĂŒtzen nicht nur die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, sie beleben auch den Alltag der Senioren und schaffen eine AtmosphĂ€re gegenseitiger Achtung und WertschĂ€tzung.“

Die Arbeit der Fachstelle „Ehrenamt in der Weinheimer Bildungskette“ des BildungsbĂŒros/Integration Central wird von der Freudenberg Stiftung, dem Generali Zukunftsfonds sowie vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Programm „MehrgenerationenhĂ€user II“ gefördert.“

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: UneigennĂŒtzige WohltĂ€tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine SpendenĂŒbergabe die nĂ€chste – so wie vergangenes Jahr auch und nĂ€chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, ĂŒber mildtĂ€tige Spenden fĂŒr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion fĂŒr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht ĂŒber Spenden, egal wie großzĂŒgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „KalkĂŒl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildtĂ€tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus Überzeugung spendet oder unterstĂŒtzt, braucht seine Haltung nicht an die „große Glocke“ zu hĂ€ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld fĂŒr alle möglichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine öffentliche Nennung.

Wer hingegen der „Öffentlichkeit“ seine „GroßzĂŒgigkeit“ mitteilen möchte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht ĂŒber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir ĂŒber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet: Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort prĂ€sentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße FlĂ€che).

Das ist die einzige „saubere“ Lösung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergrĂ€bt die GlaubwĂŒrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubwĂŒrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente AufklĂ€rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „HĂ€rtefĂ€llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern völlig inaktzeptable „BlĂŒten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen: „Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten darĂŒber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen fĂŒr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angekĂŒndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die BegrĂŒndung:

Die Werbung im Fußball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omniprĂ€sent geworden. Da mĂŒssen intelligentere Lösungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz ĂŒber Sport berichtet, tĂ€glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabhĂ€ngiger werden.

Guter Ansatz – leider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine ErklĂ€rung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergĂ€nzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen – denn es  geht doch um MildtĂ€tigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen AnlĂ€ssen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig wĂ€re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen wĂŒrden – das aber darf man tatsĂ€chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon lĂ€ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld fĂŒrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „AuftrĂ€gen“ ein paar mehr Nullen dranhĂ€ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „RĂŒcksicht“ nimmt und fĂŒr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die hĂ€ngen von der Höhe der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grundsĂ€tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? DarĂŒber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grundsĂ€tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende GlaubwĂŒrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erwĂ€hnen, weil das tatsĂ€chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verfĂ€hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich fĂŒr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als VermarktungsflĂ€che missbrauchen lassen, sollten tatsĂ€chlich darĂŒber nachdenken, worum es geht.

Um Förderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „Förderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders GeschmĂ€ckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch AuftrĂ€ge und GeschĂ€fte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschĂ€ftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „ĂŒblich“.

Spendenziele mĂŒssen transparent sein

Gemeinden mĂŒssen Spenden beispielsweise lĂ€ngst öffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das GeldwĂ€schegesetz so vor. Und dafĂŒr gibt es ganz sicher GrĂŒnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz fĂŒr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „MissverstĂ€ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Großkonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. FĂŒr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen Möglichkeiten. FĂŒr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „großzĂŒgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? WorĂŒber sollte man dankbarer sein? WorĂŒber berichten?

Denken Sie mal drĂŒber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – dafĂŒr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anfĂ€nglich auch ĂŒber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog ĂŒber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. KĂŒnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Herzlich willkommen bei einem der besten Terminkalender der Region


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. MĂ€rz 2011. (red) Jedes unserer Blogs fĂŒr die Orte Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim hat einen eigenen Terminkalender – und die erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Der Grund: Unsere Terminkalender sind einfach zu bedienen und von jedem Internet-Computer zu jeder Zeit kostenfrei abrufbar.

Obwohl zum Beispiel der Terminkalender vom Rheinneckarblog aktuell gut 200 Termine im MĂ€rz ausweist, ist er trotzdem einfach zu bedienen und verschafft schnell einen tollen Überblick. Und auch die Terminkalender in unseren „Ortsblogs“ fĂŒr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim sind gut sortiert und sind ein klasse Angebot.

Ob Fest, Vereinstermin, Sport, Kultur, Politik, Kultur, Freizeit – unsere Kalenderinformationen wachsen stetig.

Sie können sich die Termine wochen- oder monatsweise oder in einer tĂ€glichen Übersicht anschauen. Und wenn Sie nicht an allen Terminen interessiert sind, können Sie nur die Kalender anzeigen lassen, die Sie sehen wollen.

Ein Klick und Sie sehen wo die Veranstaltung ist.

Ein Klick öffnet den Termin, sofern eine Straße angegeben ist, können Sie sich den Terminort per Google Maps anzeigen lassen. Und wer dann noch mehr will, kann sich sogar die Route anzeigen und berechnen lassen.

GegenĂŒber der Zeitung haben elektronische Kalender noch viel mehr Vorteile: Sofern Sie selbst einen kostenfreien Google-Kalender haben, können Sie interessante Termine einfach per Klick in ihren Kalender ĂŒbernehmen – auch in Outlook beispielsweise. DafĂŒr mĂŒssen Sie nur ihren Outlook-Kalender mit ihrem Google-Kalender synchronisieren.

Sie sparen sich Zeit, mĂŒssen keinen Termin per Hand eintragen.

Und es geht noch besser: Wenn Sie den Kalender als „Feed“ kostenfrei abonnieren, erhalten Sie jedes Mal eine Nachricht per email, wenn ein neuer Termin hinzukommt. Interessiert Sie der Termin, ĂŒbernehmen Sie ihn, interessiert er nicht, löschen Sie die email.

Die TermineintrĂ€ge sind oft sehr informativ – nicht wie in der Zeitung nur ein paar Zeilen. Wir bieten meist umfangreiche Beschreibungen mit Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Sie wollen Freunde auf einen Termin aufmerksam machen? Kein Problem – per Kopieren und EinfĂŒngen ĂŒbernehmen Sie den Termin in eine email und ab damit.

Und wenn Sie Hinweise auf Termine haben, die noch nicht im Kalender stehen, dann schreiben Sie uns eine email an termine (at) rheinneckarblog.de – natĂŒrlich auch, wenn Sie einen Fehler feststellen. Niemand ist perfekt und wir freuen uns ĂŒber solche Hinweise, weil wir umgehend korrigieren, was wieder allen zugute kommt.

Die Zeitung bietet Ihnen einen solchen Service nicht – die mĂŒssen Sie fĂŒr teures Geld kaufen oder abonnieren.

Der Terminkalender Rhein-Neckar - klicken Sie auf das Bild, um ihn aufzurufen. Sie finden auf allen unseren Blogs links oben in der zweiten MenĂŒzeile den Link "Termine" - dort werden dann die lokalen Terminkalender angezeigt.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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