Freitag, 24. November 2017

"Jede Schule ist ein Spezialfall"

Gemeinschaftsschule werden und bleiben

Rhein-Neckar, 08. Oktober 2014. (red/ld) Mindestens 40 SchĂŒler braucht eine Schule pro Jahrgang, um als Gemeinschaftsschule zugelassen zu werden – also 2 mal 20. Diese Zahlen mĂŒssen sie langfristig nachweisen. Wer darunter liegt, hat keinen Anspruch auf die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule, hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim aktuell entschieden. Kurios: Bestehende Gemeinschaftsschulen können deutlich weniger SchĂŒler pro Jahrgang haben. [Weiterlesen…]

Fremdevaluationen geben Auskunft ĂŒber SchulqualitĂ€t - aber nur dem Kultusministerium

Geheime Noten fĂŒr die Schulen

Rhein-Neckar, 09. Mai 2014. (red/ld) Halten Schulen, was sie in ihren Leitbildern versprechen? Das untersuchen 90 Mitarbeiter des Landesinstituts fĂŒr Schulentwicklung in Baden-WĂŒrttemberg im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Fremdevaluation. Die Ergebnisse veröffentlicht das Kultusministerium aber nicht – um ein Schulranking zu vermeiden. [Weiterlesen…]

MdL Sckerl (GrĂŒne) und Kleinböck (SPD) kritisieren neuerliche Verunsicherung durch MdL Wacker (CDU)

Gymnasiale Standards an Gemeinschaftsschulen vorhanden

Hirschberg/Heddesheim/Rhein-Neckar, 10. September 2013. (red/pm) Die beiden Landtagsabgeordneten Uli Sckerl (GrĂŒne) und Gerhard Kleinböck (SPD) kritisieren Georg Wacker (CDU). Dieser behauptet, dass an den Gemeinschaftsschulen die gymnasialen Standards fehlen. [Weiterlesen…]

Bildungs-StaatssekretÀr Dr. Frank Mentrup in Weinheim

Das Erfolgsmodell Weinheim ĂŒbertragen

Von links nach rechts: Ulrike SĂŒĂŸ, StaatssekretĂ€r Dr. Mentrup, OB Bernhard, Dr. Kruse und Dr. Susanne Felger. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 17. Juli 2012. (red/pm) Bildungs-StaatssekretĂ€r Dr. Frank Mentrup (MdL) informierte sich ĂŒber die „Weinheimer Initiative“. Bildungsregion Weinheim gilt als „Pilot“ fĂŒr das ganze Land.

Information der Stadt Weinheim:

„Ich bin ein Fan des Kommunalen“, sagt Dr. Frank Mentrup, der Bildungsexperte und StaatssekretĂ€r im baden-wĂŒrttembergischen Kultusministerium.

Und dass ein Übergang der Jugendlichen von der Schule ins Berufsleben am besten unter einer kommunalen Koordinierung gelingen könne, das sei „sehr gut nachvollziehbar“.

Die Stadt und Bildungsregion Weinheim, sowie die bundesweit tĂ€tige Arbeitsgemeinschaft „Weinheimer Initiative“ könnte dabei als Erfolgsmodell durchaus Pate stehen, findet der gelernte Arzt, der in Mannheim viele Jahre selbst in der Kommunalpolitik engagiert war.

Die Vertreter des Kommunalen Übergangsmanagements in Weinheim trafen auf offene Ohren und viel Aufgeschlossenheit, als der BildungsstaatssekretĂ€r jetzt zu einem HintergrundgesprĂ€ch das Weinheimer Rathaus besuchte.

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard als Sprecher der „Weinheimer Initiative“ informierte gemeinsam mit dem Dortmunder Sozialforscher Dr. Wilfried Kruse, dem Koordinator der Initiative, ĂŒber die neuesten Erkenntnisse und Entwicklungen am „Übergang Schule-Beruf“.

An dem GesprĂ€ch nahmen außerdem Dr. Susanne Felger, die Leiterin des kommunalen Übergangsmanagement in Weinheim, teil, dazu Ulrike SĂŒss als Leiterin des BildungsbĂŒros und Andreas Salewski, der das Kommunale Übergangsmanagent in der Stadtverwaltung Mannheim betreut und auch in der „Weinheimer Initiative“ vertritt.

Mannheim, Weinheim, Freiburg und Stuttgart sind die baden-wĂŒrttembergischen StĂ€dte, die in der Arbeitsgemeinschaft neben rund 40 weiteren Kommunen und Landkreisen vertreten ist.

Als wissenschaftlich begleitete kommunale Interessensvertretung findet die „Weinheimer Initiative“ bundesweit Beachtung.

Im Februar 2013 findet die nĂ€chste Jahrestagung der Initiative in Freiburg statt – zum ersten Mal in Baden-WĂŒrttemberg. Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft und StaatssekretrĂ€r Dr. Mentrup waren sich sofort einig, dass auch das Land diese Tagung von nahmhaften Bildungsexperten aus der ganzen Republik nutzen sollte, um sich als bildungsfreundlicher Standort zu zeigen.

Dabei könne die Stuttgarter Landesregierung die Kompetenz der „Weinheimer Initiative“ gut nutzen, um landesweit Fachdiskussionen um gelingende ÜbergĂ€nge zwischen Schule und Beruf zu fördern. „Um mit einer kommunalen Koordinierung Bildung vor Ort zu gestalten brauchen die StĂ€dte die RĂŒckendeckung vom Land“, warb indessen OB Bernhard um UnterstĂŒtzung.

Die Bildungsregion Weinheim mit den sorgfĂ€ltig begleiteten Bildungsbiografien von der KiTa bis zum Berufseinstieg (der „Weinheimer Bildungskette“) und dem starken unterstĂŒtzenden bĂŒrgerschaftlichen Engagement könne als „Pilot“ fĂŒr das ganze Land gelten.

Dr. Frank Mentrup sicherte zu, die Ideen und Erkenntnisse der „Weinheimer Initiative“ in den zustĂ€ndigen Ministerien vorzubringen.“