Donnerstag, 21. September 2017

Stadt stellt 110.000 Euro f√ľr TSG L√ľtzelsachsen bereit

Kunstrasenplatz bezuschusst

Weinheim, 21. November 2014. (red/ms) Bereits 2005 hat die TSG L√ľtzelsachsen einen sanierungsbed√ľftigen Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt. Die Stadtverwaltung beurteilte das als eine richtige Entscheidung. Nun soll auch der zweite, beinahe 40 Jahre alte Tennenplatz zu einem Kunstrasenplatz werden. [Weiterlesen…]

Wird die TSG 1862 auf die Bikerpark-Erweiterung verzichten?


Hohe Unfallgefahr durch gewagte Spr√ľnge (Europa-Meisterschaften in S√ľdfrankreich 2005) - die TSG plant einen Bikepark, durch die Gemeinderatsentscheidung wird die Realisierung fraglich. Bild: wikipedia/Fabrizio Tarizzo

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Weinheim, 21. Juli 2011. (red) Die TSG 1862 erh√§hlt 100.000 Euro Zuschuss f√ľr einen Kunstrasenplatz. Zwischen Stadt und Verein wird ein neuer Vertrag zur Nutzung des Sepp-Herberg-Stadions geschlossen. Der Gemeinderat beschlie√üt eine 33-j√§hirge Erbpacht f√ľr einen „Bikerpark“ – zuwenig f√ľr den Verein? Nach unseren Informationen ist der Plan damit geplatzt.

Von Hardy Prothmann

Der Plan lautete so: Auf einem knapp 24.0000 Quadratmeter gro√üen Gel√§nde s√ľdlich des Sepp-Herberger-Stadions will die TSG 1862 einen „Bikerpark“ f√ľr bmx-Fahrer (bmx = bicycle moto-cross) errichten, eine Fahrradlernstrecke anbieten und eine Rasenfl√§che f√ľr Football.

Der Gemeinderat hat dem stattgegeben – allerdings nicht mit den Rahmenbedingungen, die sich der Verein w√ľnscht. Wegen der Unfallgefahr auf dem Bikerpark (wo man mit speziellen Cross-R√§dern weite Spr√ľnge machen k√∂nnen soll), sollte dieser nur Mitgliedern offen stehen und unter Aufsicht befahren werden k√∂nnen.

Dagegen argumentierten verschiedene Stadtr√§te. Die Forderung: Der Park muss aus f√ľr nicht-Mitglieder offen sein. Das Problem: Die Haftungsfrage im Falle eines Unfalls. Das l√§sst sich aber sicher regeln.

Die TSG wollte aber auch eine Erbpachtdauer von 99 Jahren, doch das sah die Mehrheit des Gemeinderats anders. Christian Botz (CDU) pl√§dierte f√ľr eine k√ľrzere Erbpacht von 33 Jahren: „Es ist von Vorteil, wenn wir handlungsf√§hig bleiben.“ Mit 22 Stimmen gegen 13 Nein-Stimmen und eine Enthaltung wurde der Antrag also mit der Bedingung der √∂ffentlichen Zug√§nglichkeit und einer Laufzeit von 33 Jahren beschlossen.

Wie wir aus TSG-Kreisen erfahren haben, steht damit die Entwicklung in den Sternen: „33 Jahre sind zu kurz.“ In der Konsequenz hei√üt das, dass die TSG die Fl√§che nicht entwickeln wird.

Unter TOP 5 beriet der Gemeinderat einen Zuschuss von 100.000 Euro f√ľr den Umbau des Fu√üball-Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz, der insgesamt 440.000 Euro kosten wird. Stadtrat Carsten Labudda (Die Linke) wandte sich dagegen: „Das ist ein sch√∂nes Projekt, aber die Stadt hat kein Geld.“ Bei der Abstimmung enthalten sich zwei Stadtr√§te, Labudda und Stadtr√§tin Susanne Tr√∂scher (CDU) gegen die Ausgabe.

Der Zuschuss ist an eine Bedingung gekn√ľpft: Die Stadt schlie√üt mit dem Verein 2012 einen neuen Vertrag zur Nutzung des Sepp-Herberger-Stadins.

Danach √ľbernimmt die STadt 90 Prozent der Betriebskosten f√ľr Strom, Wasser, Beregnungsanlage und Flutlicht. Der Kunstrasenplatz ist zur ausschlie√ülichen Nutzung durch die TSG vorgesehen – hier gab es keine Forderungen, diesen auch f√ľr die √Ėffentlichkeit zug√§nglich zu machen.