Montag, 23. Juli 2018

Stadt stellt 110.000 Euro f├╝r TSG L├╝tzelsachsen bereit

Kunstrasenplatz bezuschusst

Weinheim, 21. November 2014. (red/ms) Bereits 2005 hat die TSG L├╝tzelsachsen einen sanierungsbed├╝ftigen Tennenplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt. Die Stadtverwaltung beurteilte das als eine richtige Entscheidung. Nun soll auch der zweite, beinahe 40 Jahre alte Tennenplatz zu einem Kunstrasenplatz werden. [Weiterlesen…]

Wird die TSG 1862 auf die Bikerpark-Erweiterung verzichten?


Hohe Unfallgefahr durch gewagte Spr├╝nge (Europa-Meisterschaften in S├╝dfrankreich 2005) - die TSG plant einen Bikepark, durch die Gemeinderatsentscheidung wird die Realisierung fraglich. Bild: wikipedia/Fabrizio Tarizzo

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Weinheim, 21. Juli 2011. (red) Die TSG 1862 erh├Ąhlt 100.000 Euro Zuschuss f├╝r einen Kunstrasenplatz. Zwischen Stadt und Verein wird ein neuer Vertrag zur Nutzung des Sepp-Herberg-Stadions geschlossen. Der Gemeinderat beschlie├čt eine 33-j├Ąhirge Erbpacht f├╝r einen „Bikerpark“ – zuwenig f├╝r den Verein? Nach unseren Informationen ist der Plan damit geplatzt.

Von Hardy Prothmann

Der Plan lautete so: Auf einem knapp 24.0000 Quadratmeter gro├čen Gel├Ąnde s├╝dlich des Sepp-Herberger-Stadions will die TSG 1862 einen „Bikerpark“ f├╝r bmx-Fahrer (bmx = bicycle moto-cross) errichten, eine Fahrradlernstrecke anbieten und eine Rasenfl├Ąche f├╝r Football.

Der Gemeinderat hat dem stattgegeben – allerdings nicht mit den Rahmenbedingungen, die sich der Verein w├╝nscht. Wegen der Unfallgefahr auf dem Bikerpark (wo man mit speziellen Cross-R├Ądern weite Spr├╝nge machen k├Ânnen soll), sollte dieser nur Mitgliedern offen stehen und unter Aufsicht befahren werden k├Ânnen.

Dagegen argumentierten verschiedene Stadtr├Ąte. Die Forderung: Der Park muss aus f├╝r nicht-Mitglieder offen sein. Das Problem: Die Haftungsfrage im Falle eines Unfalls. Das l├Ąsst sich aber sicher regeln.

Die TSG wollte aber auch eine Erbpachtdauer von 99 Jahren, doch das sah die Mehrheit des Gemeinderats anders. Christian Botz (CDU) pl├Ądierte f├╝r eine k├╝rzere Erbpacht von 33 Jahren: „Es ist von Vorteil, wenn wir handlungsf├Ąhig bleiben.“ Mit 22 Stimmen gegen 13 Nein-Stimmen und eine Enthaltung wurde der Antrag also mit der Bedingung der ├Âffentlichen Zug├Ąnglichkeit und einer Laufzeit von 33 Jahren beschlossen.

Wie wir aus TSG-Kreisen erfahren haben, steht damit die Entwicklung in den Sternen: „33 Jahre sind zu kurz.“ In der Konsequenz hei├čt das, dass die TSG die Fl├Ąche nicht entwickeln wird.

Unter TOP 5 beriet der Gemeinderat einen Zuschuss von 100.000 Euro f├╝r den Umbau des Fu├čball-Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz, der insgesamt 440.000 Euro kosten wird. Stadtrat Carsten Labudda (Die Linke) wandte sich dagegen: „Das ist ein sch├Ânes Projekt, aber die Stadt hat kein Geld.“ Bei der Abstimmung enthalten sich zwei Stadtr├Ąte, Labudda und Stadtr├Ątin Susanne Tr├Âscher (CDU) gegen die Ausgabe.

Der Zuschuss ist an eine Bedingung gekn├╝pft: Die Stadt schlie├čt mit dem Verein 2012 einen neuen Vertrag zur Nutzung des Sepp-Herberger-Stadins.

Danach ├╝bernimmt die STadt 90 Prozent der Betriebskosten f├╝r Strom, Wasser, Beregnungsanlage und Flutlicht. Der Kunstrasenplatz ist zur ausschlie├člichen Nutzung durch die TSG vorgesehen – hier gab es keine Forderungen, diesen auch f├╝r die ├ľffentlichkeit zug├Ąnglich zu machen.