Mittwoch, 18. September 2019

Die Bergstraße soll schöner werden

Landrat Dallinger nimmt ILEK-Bericht entgegen

Matthias GĂŒthler (rechts) ĂŒbergibt Landrat Stefan Dallinger den ILEK Abschlussbericht.

Schriesheim, 08. Mai 2012. (red/cr) Am Sonntag lud  Landrat Stefan Dallinger zur ILEK – Wanderung.  Trotz starker Regenschauer kamen etwa 100 Teilnehmer. Wer bis zum Endpunkt in Schriesheim kam, hatte die Gelegenheit, an einer Verlosung teilzunehmen. Weinheim gewinnt Rundflug.

Von Christian Ruser

Was ist ILEK?

ILEK steht fĂŒr Integriertes LĂ€ndliches Entwicklungskonzept. Unter dem Titel „BlĂŒhende Badische Bergstraße“ entwickeln die Bergstraßengemeinden Laudenbach, Hemsbach, Weinheim, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim momentan ein Modellprojekt. Ziel ist es, die Bergstraße attraktiver zu gestalten.

Am 20. April 2011 hatten die Gemeinden die Firma Ökologie-Planung-Forschung aus Ludwigsburg beauftragt, die Möglichkeiten und SchwĂ€chen der Bergstraße zu untersuchen. Erforscht wurde das Potential fĂŒr Landwirtschaft, Weinbau, Naturschutz, Landwirtschaftspflege sowie Erholung, Freizeit und Tourismus.

Geplant sind unter anderem das Anlegen eines durchgĂ€ngigen Wanderwegs entlang der Bergstraße und eine teilweise Flurbereinigung. BĂŒrgermeister Höfer berichtet, dass fĂŒr dieses Jahr erste Neuordnungen am Kuhberg zwischen Dossenheim und Schriesheim und die Pflanzung von KirschbĂ€umen zwischen Schriesheim und Leutershausen geplant sind.

Großes Interesse an der Bergstraße

Zur Übergabe des ILEK-Abschlussberichts lud Landrat Dallinger zur Gartenwanderung ein. Es kamen ĂŒber 100 interessierte Wanderer aus den Bergstraßengemeinden, aber auch aus Sinsheim, Weibstadt und WaghĂ€usel. Landrat Dallinger selbst konnte nicht mitwandern. DafĂŒr ging BĂŒrgermeister Hansjörg Höfer mit gutem Beispiel voran. Mit ihm waren auch GemeinderĂ€te der Bergstraßengemeinden dabei.

Nach dreieinhalb Stunden kommen die Wanderer sichtlich beeindruckt in Schriesheim an. Dort werden sie mit Schriesheimer Wein und Bratwurst empfangen. Landrat Dallinger ist inzwischen auch in Schriesheim eingetroffen. PĂŒnktlich zur Übergabe des ILEK-Abschlussberichts.

Der Weg war das Ziel. Aber nur die erste Etappe.

So sieht der Landrat das Modellprojekt und versichert der Bergstraße auch fĂŒr die DurchfĂŒhrung der angeregten Projekte seine UnterstĂŒtzung.

Im Anschluss werden unter den Mitwanderern Blumensamen, Grußkarten, BildbĂ€nde und Bio Apfelsaft verlost. Den zweiten Preis, ein Einkaufsgutschein fĂŒr die GĂ€rtnerei Huben, gewinnt die Dossenheimer GemeinderĂ€tin Dr. Helga Waller-Baus. Der heißbegehrte Rundflug ĂŒber die Bergstraße geht an Bernd Schulz aus Weinheim.

 

 

Rhein-Neckar Rhythm & Brass gibt neue CD heraus

Satter Sound fĂŒr Big-Band-Fans

„The Third Stepp“ ist die brandneue CD der Jazz-Big-Band „Rhein-Neckar Rhythm & Brass“ ĂŒberschrieben, die der Leiter der Band, Karl-Heinz SchĂ€fer, am 23. April Landrat Stefan Dallinger ĂŒbergab. Foto: Silke Hartmann.

 

Rhein-Neckar, 24. April 2012. (red/pm) „The Third Step“: Rhein-Neckar Rhythm & Brass gibt neue CD heraus. Die Jazz-Big-Band wird auch den BĂŒrgerempfang des baden-wĂŒrttembergischen MinisterprĂ€sidenten Winfried Kretschmann am Donnerstag, 03. Mai 2012, ab 18:00 Uhr in der Stadthalle Weinheim, Birkenauer Talstraße 1 musikalisch umrahmen.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„Nach der CD „Brasserie“ im Jahr 2000 und der CD-Produktion mit Peter Herbolzheimer und Barbara Dennerlein 2002 hat die Big Band des Rhein-Neckar-Kreises „Rhein-Neckar Rhythm & Brass“ nun ihre dritte CD eingespielt.

„The Third Step“ ist der neue Silberling ĂŒberschrieben, den der Leiter der Big Band, Karl-Heinz SchĂ€fer, am Montag, 23. April 2012, Landrat Stefan Dallinger ĂŒbergeben hat.

„Satter Sound fĂŒr eingefleischte Big-Band-Fans und alle, die es noch werden wollen“, bezeichnet Landrat Stefan Dallinger die dritte CD der Kreis-Big-Band. Diese sei etwas ganz Besonderes, weil zum ersten Mal SĂ€ngerin Michelle Walker die Band – bestehend aus ambitionierten Amateur- und Berufsmusikern unter der Leitung von Karl-Heinz SchĂ€fer – mit von der Partie ist.

„Nach zehn Jahren Abstinenz ist es an der Zeit eine neue CD zu prĂ€sentieren“, so Karl-Heinz SchĂ€fer. Der Saxophonist und stellvertretende Leiter der Musikschule Weinheim grĂŒndete 1993 die Rhein-Neckar Rhythm & Brass. Er profitierte beim Aufbau der derzeit 19-köpfigen Band von seiner eigenen ĂŒber 20-jĂ€hrigen Erfahrung als Big-Band-Musiker.

Mit Titeln wie „It don`t mean a thing“, „Butterfly“ oder „Cherokee“ gibt es bekannte Arrangements genauso zu hören wie den „Noname Samba“ von Peter Herbolzheimer. Die Aufnahmen sind in der „Kleinen Audiowelt“ in Sandhausen unter der Leitung von Tonmeister Markus Born entstanden. „Die neue CD“, so SchĂ€fer, „ist ein stimmiges musikalische Konzept, bestehend aus einem Mix aus Arrangements unter anderem von Peter Herbolzheimer, Joe Gallardo und Herbie Hancock, die nicht nur bei Fans von fetziger Big-Band-Musik Anklang finden wird.“

Bei regelmĂ€ĂŸigen Konzerten in der Region, Konzertreisen im In- und Ausland, besonders Frankreich und Schweden, haben die Musiker viele unvergessliche Auftritte erlebt und bei einem breiten Publikum fĂŒr gute Laune gesorgt. Die letzte Konzertreise fĂŒhrte Rhein-Neckar Rhythm & Brass im vergangenen Sommer nach SĂŒdfrankreich.

NĂ€chster Auftritt in Zuzenhausen

Der nÀchste Auftritt der Band ist am kommenden Samstag, 28. April 2012, 19:30 Uhr in Zuzenhausen im Rahmen der Partnerschaftsfeier zwischen La Colle-sur-Loup und Zuzenhausen. Bei diesem Konzert gibt es die Titel der neuen CD zu hören, die bei dieser Gelegenheit auch offiziell der Bevölkerung offizielle vorgestellt wird. Der Eintritt ist frei.

Die CD „The Third Step“ kann beim Amt fĂŒr Schulen, Kultur und Sport des Rhein-Neckar-Kreises zum Preis von 15 Euro erworben werden. Ansprechpartnerin ist Anja Sauer unter Tel. 06221/522-1356 oder E-Mail anja.sauer@rhein-neckar-kreis.de. Sie ist auch zu einem Sonderpreis von zwölf Euro beim Konzert in Zuzenhausen erhĂ€ltlich.

Die Jazz-Big-Band wird auch den BĂŒrgerempfang des baden-wĂŒrttembergischen MinisterprĂ€sidenten Winfried Kretschmann am Donnerstag, 03. Mai 2012, ab 18:00 Uhr in der Stadthalle Weinheim, Birkenauer Talstraße 1 musikalisch umrahmen.

Wer sich zu dieser Veranstaltung anmelden möchte, kann dies ĂŒber die Homepage des Rhein-Neckar-Kreises www.rhein-neckar-kreis.de, „Aktuelles“ tun. Dort ist ein Anmeldeformular eingestellt.“ Alternativ besteht die Möglichkeit sich per E-Mail unter oeffentlichkeitsarbeit@rhein-neckar-kreis.de anzumelden.

"Porphyrwerke wollen Fakten schaffen"

Weiterhin Sorge um den Wachenberg

Weinheim, 02. April 2012. (red/pm) Der Abbau im Steinbruch am Wachenberg durch die Porphyrwerke schreitet noch immer voran. Die BĂŒrgerinitiative “Rettet den Wachenberg” wandte sich mit der Bitte um genauere Nachfragen an den Landtagsabgeordneten Uli Sckerl. Hintergrund ist der Abbau an Randzonen des Steinbruchs sowie an bereits renaturierten Steilbereichen.

Update 15:15 Uhr: Nach Auskunft des Landratsamtes des Rhein-Neckar-Kreises handelt es sich bei den „AbbautĂ€tigkeiten“ um die Neuanlage von Wegen sowie das Versetzen bestehender Begrenzungen um Vermessungsarbeiten durchzufĂŒhren. Über die „Baumleichen“ sei nichts bekannt, man werde die Sachlage jedoch erneut prĂŒfen.

Information der BĂŒrgerinitiative „Rettet den Wachenberg“:

„Ebenso wenig wie der Steinbruch am Wachenberg zu Ruhe kommt, ergeht es auch der BĂŒrgerinitiative „Rettet den Wachenberg“.

Sie sieht mit Sorge, dass an Randzonen des Steinbruchs, auch an bereits renaturierten Steilbereichen, ein Abbau erfolgt und wandte sich deshalb erst kĂŒrzlich mit der Bitte um genauere Nachfragen an den Landtagsabgeordneten Uli Sckerl.

„Unsere Fragen an das Landratsamt sind leider nur ausweichend beantwortet worden, deshalb wenden wir uns jetzt an eine andere Ebene“, begrĂŒndet Gisela Schmitt diesen Schritt.

TatsÀchlich hatte es einen kleinen Hoffnungsschimmer gegeben:

Landrat Stefan Dallinger habe eine sofortige PrĂŒfung zugesagt, berichtet Gunda Krichbaum, GrĂŒndungsmitglied der BĂŒrgerinitiative:

Im Vorfeld des entscheidenden Prozesses um die Zukunft des Steinbruchs ist die genauere PrĂŒfung des gegenwĂ€rtigen Zustands immens wichtig, auch um GrenzĂŒberschreitungen der noch gĂŒltigen Genehmigung zu verhindern. Offenbar wollen die Porphyrwerke nach wie vor Fakten schaffen.

Damit bezieht sich die BĂŒrgerinitiative auf weitere AbbautĂ€tigkeiten, meist ohne Sprengungen, im Bereich unterhalb der Wachenburg und auch auf Erweiterungen im nördlichen Steinbruchbereich in Richtung Birkenau.

„In beiden Bereichen sind auch inzwischen bewaldete FlĂ€chen zerstört worden, die rĂŒcksichtslose Bearbeitung hat viele Baumleichen zurĂŒckgelassen“, wie auch Willy Welti von der Initiative beanstandet hat.

Erstaunlich schnell hat nun das Landratsamt auf die Eingabe von Sckerl reagiert – allerdings, wie die Initiative bedauert, mit einer oberflĂ€chlichen PrĂŒfung ohne grĂŒndlichere Recherchen.

So hĂ€tten in der Erwiderung die zerstörten BĂ€ume gar keine ErwĂ€hnung gefunden und die Erweiterung nach Norden wĂ€re ohne BegrĂŒndung gelassen und einfach abgetan. Die Initiative bestĂ€tigt, dass seit Dezember zwar keine Sprengungen mehr stattgefunden hĂ€tten. Allerdings sei mit schwerem GerĂ€t direkt im Steilbereich immer mehr Material gelockert worden, so dass nun befĂŒrchtet werden mĂŒsse, dass weitere AbbrĂŒche und eine unzulĂ€ssige Versteilung erfolgen werden.

Immerhin zeigt sich die Initiative froh ĂŒber den geplanten Begehungstermin mit dem Landtagsabgeordneten, dem Landratsamt und der Stadtverwaltung Weinheim, allerdings kĂ€me der Termin erst im Mai.

Dabei mĂŒssten dann auch die strittige Grenzziehung ĂŒberprĂŒft werden. Die Initiative hofft sehr, „dass bis dahin die Zerstörungen im Steinbruch nicht noch weitergehen“.“

BĂŒrgermeister-Umfrage: Was bedeutet Stuttgart 21 fĂŒrs „Wohl und Wehe“ der Gemeinden?

Unsere Animation zeigt, was man wĂ€hlt, wenn man mit "Ja" oder "Nein" stimmt. Unsere Umfrage dokumentiert, wie die BĂŒrgermeister zum Thema stehen. Animation: Christian MĂŒhlbauer

Rhein-Neckar/Wahlkreis Weinheim, 14. November 2011. Das Streitthema um Stuttgart 21 wird am 27. November 2011 mit einem Ja oder Nein entschieden. Im Vorfeld warnen die Gegner vor den Folgen von Stuttgart 21 fĂŒr die Region, wenn das Projekt weiter vorangetrieben wird. Die BefĂŒrworter warnen vor den Folgen, wenn es nicht weiter vorangetrieben wird. Es geht also ums „Wohl und Wehe“ – auch fĂŒr die Gemeinden in Nordbaden. Dazu haben wir die BĂŒrgermeister im Wahlkreis 29/Weinheim befragt, wie diese zu Stuttgart 21 stehen. Die teils ĂŒberraschenden Antworten lesen Sie in unserer Dokumentation. [Weiterlesen…]