Sonntag, 26. Mai 2019

Gemeinderat beschließt, Planung Nordanbindung Freudenberg fortzusetzen

OB Bernhard: „Hände hoch!“

Wenn es nach der Stadtverwaltung geht gelangen Traktoren und Erntemaschinen künftig entweder über Sulzbach oder die B38 auf die Felder nördlich der Freudenberg.

Wie kommen Traktoren und Erntemaschinen künftig auf die Felder nördlich der Freudenberg? Die Langmaasbrücke soll durch eine Geh- und Radwegbrücke ersetzt werden.

 

Weinheim, 16. Januar 2013. (red/ld) Die Nordanbindung an das Freudenberg-Werksgelände wird für die Stadt mit 778.000 Euro mehr als doppelt so teuer wie bisher angenommen. Trotzdem soll die Verwaltung das Planungsvorhaben weiter vorantreiben, beschloss gestern der Gemeinderat nach langer Debatte mehrheitlich. Hauptkritikpunkte sind die Kostenbeteiligung der Stadt und der Ersatz für die Langmaasbrücke. [Weiterlesen…]

Franziska Brantner zeigt Verständnis für kommunale Probleme beim Besuch im Weinheimer Rathaus

„Für Euch, hier vor Ort, ist das unglaublich schwierig.“

Weinheim_Brantner-Besuch_Franziska Brantner_Heiner Bernhard_12.06.2013_004-3-2

Hier trifft Kommunalpolitik auf Europapolitik: Oberbürgermeister Heiner Bernhard und die Europaabgeordnete Dr. Franziska Brantner.

 

Weinheim, 12. Juni 2013. (red/aw) In lockerer Atmosphäre traf sich am Morgen die Europaagbgeordnete Dr. Franziska Brantner mit den Bürgermeistern der Stadt Weinheim, Heiner Bernhard und Dr. Torsten Fetzner sowie einigen GAL-Mitgliedern im Rathaus. Die Runde sprach über aktuelle Geschehnisse in Weinheims Kommunalpolitik sowie deren Bezüge zur Europapolitik. Es ging um Lärmschutz, Krippenplätze und Windenergie. Im September will Franziska Brantner für Bündnis ’90/Die Grünen in den Bundestag einziehen. Um sich auf ihre neue Rolle als Bundestagsabgeordnete vorzubereiten, besucht sie derzeit die Bürgermeister in ihrem Wahlkreis Heidelberg-Weinheim. [Weiterlesen…]

Strategie-Abstimmung mit der Stadt

Mit Rückenwind gegen den Bahnlärm

Die Bürgerinitiative legt fast 500 Unterschriften zur Bekräftigung des Lärmaktionsplanes vor. Foto: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 12. November 2012. (red/pm) Die Bürgerinitiative „Schutz vor Bahnlärm“ gibt keine Ruhe. Das wird auch nicht von ihr erwartet. Ganz im Gegenteil. Die Menschen in Weinheim sind offensichtlich dankbar für diese Vertretung der Bürgerschaft, und die Verwaltungsspitze im Rathaus freut sich über den Rückenwind; denn die Forderungen nach Lärmschutz bei den übergeordneten Behörden und bei der Deutschen Bahn erfordern Nachdruck. „Deshalb sind wir sehr froh über deutliche Meinungsäußerungen aus der Bevölkerung“, erklärte jetzt Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner bei einem Treffen mit den Vertretern der Bürgerinitiative.

Information der Stadt Weinheim:

„Deren Sprecher Dr. Hans Irion, Joachim Körber und Peter Thunsdorff überbrachten dem Dezernenten an die 500 Unterschriften und Kommentare von Bürgerinnen und Bürgern, die sich jetzt für eine Verbesserung der Lärmsituation in Weinheim ausgesprochen haben. Viele Bürgerinnen und Bürger haben nicht nur eine Unterschrift geleistet, sondern konkrete Anregungen gemacht, wie ein besserer Lärmschutz erreicht werden könnte. Dass es in Weinheim in der Nähe der Bahnlinie zu laut ist – darin ist sich die Bürgerinitiative mit der Stadtverwaltung einig. Das Amt für Stadtentwicklung erarbeitet im Moment einen Lärmaktionsplan. Kastor Höhn, der Stellvertretende Leiter des Fachamtes, erläuterte,
dass die Eingaben der Bürger zur richtigen Zeit kommen; so können sie während der Phase der Offenlage gleich in den Lärmaktionsplan einfließen. Gemeinsames Ziel: Mehr Lärmschutz entlang der Bahnhlinie auf der kompletten Weinheimer Gemarkung.

Bürgermeister Dr. Fetzner bot regelmäßige Treffen mit der Vertretern der Bürgerinitiative an, um jeweils die weitere Strategie abzustimmen. Schließlich ziehe man an einem Strang – und dies sollte man auch in Berlin (im Bundesverkehrsministerium) und in Bonn (beim Eisenbahnbundesamt) spüren. Irion, Körber und Thunsdorff erklärten, dass sie auf allen politischen Ebenen einen höheren Grad der Sensibilisierung wecken wollen. In der nächsten Zeit wollen sie die Fraktionen des Gemeinderates besuchen. Ihr Anliegen: Das Gremium soll die Mittel bewilligen, mit denen die Stadt auf eigene Kosten ein unabhängiges Lärmschutzgutachten erstellen lässt. Den Gutachten der Bahn, die außerdem schon einige Jahre alt sind, wolle man nicht vertrauen. Die Lärmbelastung habe sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Ein eigenes Gutachten werde, so die BI, die Argumentationsbasis der Stadt und ihrer Bürger verbessern. Desweiteren werde man Kontakt mit den Bundestagsabgeordneten und dem Regierungspräsidium aufnehmen. Auch der Bundestag beschäftige sich im Moment mit dem Thema Bahnlärm, berichtete Joachim Körber und bestätigte: „Da ist was im Gange.“ Auch er bekräftigte den Willen, konstruktiv mit der Stadtverwaltung zusammenzuarbeiten. „Wenn die Stadt Weinheim gewinnt, bekommen die Bürger den Lärmschutz, den sie verdient haben.“