Freitag, 22. September 2017

Gemeinderat beschließt Kita-Trägerschaft

Kinderzentrum Kunterbunt kommt nach Lützelsachsen-Ebene

Weinheim, 20. März 2014. (red/ld) Die Kinderzentren Kunterbunt gGmbH aus Nürnberg wird Träger der neuen Kindertagesstätte Lützelsachsen Ebene. Neben dem privaten Betreiber hatten sich gestern noch die AWO Kreisverband Rhein-Neckar und die evangelische Kirchengemeinde Lützelsachsen vorgestellt. [Weiterlesen…]

3,3 Millionen Euro für die Kinder

Mit dem Spatenstich beginnt die Zukunft

P1030172

Im Dezember 2014 soll die KiTa fertig sein. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 04. Dezember 2013. (red/pm) Der Startschuss bei den Bauarbeiten zur neuen Kindertagesstätte in „Lützelsachsen Ebene“ ist gefallen. 3,3 Millionen Euro investiert die Stadt insgesamt in den Neubau. [Weiterlesen…]

Erneute Auslage des Bebauungsplans nach Änderungen

Erneute Offenlage des Bebauungsplans „Lützelsachsener Straße-Süd“

Das „Anwesen Harder“ wurde aktuell begrenzt. Quelle: Stadt Weinheim

Weinheim, 11. Juli 2013. (red/ld) Nach der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans für den Bereich „Lützelsachsener Straße-Süd“ wurden die Träger öffentlicher Belange am Prozess beteiligt und auch die vorgebrachten Anregungen und Stellungnahmen zum Thema wurden geprüft. Demnach hat sich für die einzelnen Teilbereiche der Planung ein Änderungsbedarf ergeben, der eine erneute öffentliche Auslegung des Planentwurfs erforderlich macht. [Weiterlesen…]

Neubaugebiet Lützelsachsen Ebene

Spatenstich für Heizzentrale

Weinheim-Luetzelsachsen Ebene-Spatenstich Heizzentrale-20130702-002 (7)_610

Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, Architekt Roland Träger, Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, Uwe Gerbich-Demmer vom Pilgerhaus, Werner Sporer vom Autohaus Sporer und Manfred Müller-Jehle von der Wirtschaftsförderung der Stadt Weinheim (von Links) setzten heute den ersten Spatenstich für die neue Heizzentrale.

 

Weinheim, 02. Juli 2013. (red/ld) Heute mittag war Spatenstich für die neue Heizzentrale der Stadtwerke Weinheim. Sie soll im Oktober, zu Beginn der Heizperiode, in Betrieb gehen. In dem 250 Quadratmeter großen, einstöckigen Gebäude soll ein Heizkessel betrieben werden, der als Reserve dienen soll. Die restliche Wärmeleistung wird über die Abwärme des Blockheizkraftwerks von Landwirt Axel Großhans bezogen. [Weiterlesen…]

Neubau in Lützelsachsen-Ebene

Architekten Görtz bauen Kindertageseinrichtung

Weinheim, 20. Juni 2013. (red/ld) Der Gemeinderat hat gestern in einer geheimen Abstimmung das Archtitekturbüro Görtz & Fritz aus Weinheim mit der Planung eines Neubaus für die Kindertageseinrichtung Lützelsachsen Ebene beauftragt. Das Architekturbüro erhielt im zweiten Wahlgang die meisten Stimmen der Gemeinderäte. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Raumprogramm und Bauweise

Lützelsachsen Ebene: KiTa-Planung in vollem Gange

Weinheim, 15. Mai 2013. (red) Für das neu entstandene Wohngebiet „Lützelsachsen Ebene“ entsteht für die Stadt Weinheim ein zusätzlicher Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen. Neben der gesetzlichen Verpflichtung, bis August 2013, allen Kindern vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Einrichtungsplatz zur Verfügung zu stellen, bedarf dieser „Zuwachs“ von Kindern weitere Planung im Ausbau der Kindertagespflege. Ein Neubau muss her. Rahmenbedingungen sowie die Bauweise für diese Einrichtung wurden nun vom Gemeinderat beschlossen.

[Weiterlesen…]

MVV übergibt Neubaugebiet an die Stadt Weinheim

Lützelsachsen Ebene als neue „Visitenkarte“ Weinheims

uebergabe_luetzelsachsenebene-15

Schnitten gemeinsam das „Band zur Übergabe“ durch: (v.l.n.r.) Dr. Georg Müller (Vorstandsvorsitzender der MVV Energie), Oberbürgermeister Heiner Bernhard, Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, Ortsvorsteherin Doris Falter und Projektleiter Dr. Alexander Kuhn (MVV Enamic Regioplan).

 

Weinheim, 29. April 2013. (red/pro/aw) Weinheim hat eine neue Visitenkarte: Das Neubaugebiet Lützelsachsen Ebene. Auf 20 Hektar Fläche werden hier bald etwa 390 Familien Platz finden. Ein Projekt, dass mit vielen Vorteilen – insbesondere Familien mit Kindern – lockt. Und von dem sich die Stadt Weinheim viel verspricht. [Weiterlesen…]

Gemeinderat verabschiedet Haushaltsplanung für 2013

Der Plan: Große Investitionen, ohne neue Schulden

Weinheim, 04. März 2013. (red/aw) Der Weinheimer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 27. Februar die Haushaltsplanung 2013 verabschiedet. Die Planung sieht große Investitionen für Schulen, Kultur und Vereine vor und soll trotzdem ohne neue Schulden auskommen. Insgesamt hat sich die finanzielle Lage der größten Stadt im Rhein-Neckar-Kreis verbessert. Mit deutlicher Mehrheit stimmte der Gemeinderat dem Beschlussantrag der Stadtverwaltung zu. [Weiterlesen…]

Lützelsachsen Ebene

Mit Google Maps zum zukünftigen Bauplatz

So funktioniert gekonnte Nutzerführung – Am Klick führt kein Weg vorbei. (Bild:www.luetzelsachsen.de)

Weinheim, 28. September 2012. (red/cm) Wie bereitet man kommunale Informationen transparent auf? Keine einfache Aufgabe. Mit dem Online-Projekt „www.luetzelsachsen.de“ hat die Stadt Weinheim den Selbstversuch gewagt. Ist er gelungen?

Von Christian Mühlbauer

Auf der Suche nach einem Bauplatz fällt es nicht immer leicht, alle Faktoren zügig zu erfassen. Was kostet die Fläche? Wie groß ist sie? Wie sieht es in der Umgebung aus? Die Stadt Weinheim geht mit der Lützelsachsen Ebene nun den Online-Weg – und der ist grandios gelungen.

Wer von Weinheim aus kommend etwas südlich fährt, gelangt zur Lützelsachsen Ebene. Ein auf den ersten Blick eher unscheinbares Areal. Unscheinbar im Sinne von „ganz normal“. Im dortigen Wohngebiet befinden sich jedoch zahlreiche Bauplätze.
Wer auf der Suche nach einem solchen Bauplatz für ein Eigenheim ist, muss fast noch immer einen schwierigen Weg gehen, um an alle relevanten Informationen zu gelangen. Die Stadt Weinheim setzt mit der Website www.luetzelsachsen.de nun auf ein anderes Pferd.

Wie funktioniert die digitale Bauplatz-Übersicht?

Sobald man die Website aufgerufen hat, wird man fast schon automatisch über die zentrale Ansicht zum Klicken verleitet. Der Weg führt zu einer Google Maps Karte der Lützelsachsen Ebene. Jedoch nicht so, wie man diese aus Google Maps kennt.

In Zusammenarbeit mit der Internet-Agentur WebQ wurde das Satellitenbild mit kommunalen Daten unterfüttert. Oder anders ausgedrückt: Die Zuschnitte der Bauplätze wurden exakt in der Aufnahme eingetragen.

Das Ergebnis kann sich mehr als nur sehen lassen. Detaillierte Übersichten über das Baugebiet und seine freien Plätze mit vielen weiteren Informationen.

Bringt www.luetzelsachsen.de einen echten Mehrwert?

Wer ein Haus bauen möchte und dafür nach dem idealen Platz sucht, wird von vielen Faktoren angetrieben. Der Preis für das Baugrundstück steht bei vielen verständlicherweise an der Spitze.

Um den Zuschnitt, die Fläche sowie alle anfallenden Erschließungskosten für ein Grundstück zu erfahren, muss man jedoch meist einen kleinen Informationsmarathon auf sich nehmen.

Die Website nimmt einem diesen Vorgang weitgehend ab. Ein Grundstück mit rund 700qm Fläche kostet etwa 280.000 Euro – inklusive Erschließungskosten und Abwasserbeitrag.

Eine schnelle, klare und eindeutige Information, die für Käufer echte Vorteile bietet. Vor allem da die Stadt von mehreren Interessenten pro Grundstück ausgeht. Über die Website ist es nämlich auch möglich, sich gleich über andere freie Alternativ-Grundstücke zu informieren.

Zusatzinformationen für Interessenten

Der Preis allein zieht jedoch noch keine Käufer an. Auch das hat man mit luetzelsachsen.de wohl bedacht. Vielfältige Informationen zu Kultur, Sport, Nahverkehr und vielem mehr stehen auf der Homepage bereit, von Interessenten geprüft zu werden.
Der eigentliche Clou ist und bleibt aber tatsächlich die Integration von Google Maps.

Interessiert uns beispielsweise, ob ein Gymnasium in der Nähe ist, erhalten wir zügig die Adresse. Leider können wir diese über die Bauplan-Karte nicht eingeben. Ganz instinktiv öffnet man nun aber Google Maps in einem neuen Tab und prüft, wo das Gymnasium denn nun im Verhältnis zum Baugebiet liegt.

Volle Integration – zumindest fast

Das Angebot ist eine großartige und vor allem auch optisch informative und ansprechende Lösung. Ohne Zweifel musste hier etwas investiert werden. Das wirft dann aber die Frage auf, wieso man bei den Bauplätzen den Strich gezogen hat.

Wir vermissen ähnlich kleine, niedliche Icons, die uns beim Herauszoomen aus dem Wohngebiet auf die ganzen weichen Faktoren der Umgebung aufmerksam machen. Vielleicht ein kleines Euro-Symbol für ein Einkaufszentrum wie die Weinheim-Galerie? Oder eine Tafel für Schulstandorte?

Eine exzessive Umsetzung wäre gar nicht notwendig gewesen. Weinheim selbst hätte hier schon genügt. Eventuell noch Viernheim, welches bereits nach einem halbfertigen Scrollen mit der Maus vollständig im Bild zu sehen ist.

Insgesamt betrachtet ist dies aber ein attraktives Angebot, bei dem die Möglichkeiten des Internets auf eine sehr gute Art und Weise verknüpft und umgesetzt wurden.

Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“ wird mit Biogasanlage verbunden

Weinheim, 07. Dezember 2011. (red/pm) Die Stadtwerke Weinheim verlegen zur Zeit eine rund 900 Meter lange Fernwärmeleitung zum 18 Hektar großen Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“. Künftig sollen die hier entstehenden Häuser mit der Fernwärme einer Biogas-Analage bezeizt werden.

[Weiterlesen…]

Erleichterung für Lützelsachsen in Sicht


Weinheim, 24. Mai 2011. (red/pm) Stadt drängt auf Nachbesserungen bei den Arbeiten im Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“. Karl-Heinz Bernhardt hielt mit seinem Ärger nicht hinterm (Sand-)berg: „So kann man das den Anliegern nicht zumuten“, schimpfte der Leiter des Weinheimer Tiefbauamtes. Gemeinsam mit Lützelsachsens Ortsvorsteherin Doris Falter bestand Bernhardt jetzt auf einem weiteren Vor-Ort-Termin mit der Mannheimer MVV Regioplan, die für die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet „Lützelsachsen Ebene“ zuständig ist.

Information der Stadt Weinheim:

Baustellenbesuch gegen den Staub.

„Die Stadt setzt sich dafür ein, dass die Belästigungen durch Staub und Schmutz für die Bevölkerung im Umfeld der Großbaustelle deutlich zurückgehen. „Wir tun, was wir können“, versprach MVV-Projektleiter Dr. Alexander Kuhn nach einem fast einstündigen Gespräch, in dem sich auch Vertreter der Anwohner in der Bachwiesenstraße zu Wort meldeten. Die Verärgerung der Anlieger sei verständlich, gestand der MVV-Mann zu – man werde nachbessern.

Kuhn verwies aber auch darauf, dass sein Unternehmen in den letzten Tagen nach zunehmender Trockenheit und nicht abreißenden Beschwerden bereits mit einer regelmäßigen Bewässerung reagiert habe. Rund 30 Kubikmeter Wasser pro Tag würden im Moment auf dem Areal aufgebracht, erklärte er. Die Menge und Frequenz der Wasserfahrten soll nun noch einmal erhöht werden.

Kuhn versicherte, dass die MVV Regioplan als Erschließungsträger vom ausführenden Bauunternehmen Leonhard Weiss weitere Verbesserungen einfordern werde. Im Moment wird zum Beispiel eine befestigte Baustraße quer durchs Baugebiet gelegt. Darauf sollen die Lastwagen fahren und deutlich weniger Staub aufwirbeln. Karl-Heinz Bernhardt legte besonderen Wert darauf, dass sämtliche Baustellen-Einfahrten auf der ersten Strecke geschottert werden. Außerdem müsse die Straßenreinigung intensiviert werden. „Jeden Tag mindestens einmal“, so der Tiefbauamtschef.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

„Günstiges Baugebiet“ wird teuer für die Stadt


Guten Tag!

Weinheim, 01. April 2011. (red/pm) Um die Erschließung des Neubaugebietes „Lützelsachsen Ebene“ und die Vorbereitungen für die „S-Bahn“ nicht zu verzögern, tritt die Stadt Weinheim in diesem Jahr in Vorlage, um den Neubau des Bahnsteiges Ost und einer Lärmschutzwand voranzutreiben. Kosten: rund 1,1 Millionen Euro.

Bei der Maßnahme geht es darum, die Zugstrecke bereits zum Zeitpunkt der Besiedelung mit einer Lärmschutzwand zu versehen. Fördermittel des Bundes fließen allerdings erst laut Zeitplanung der Bahn.

Rund 1,1 Millionen will die Stadt in diesem Jahr „vorschießen“, um die Maßnahme nicht zu gefährden. Denn die Bahn als Vorhabenträger plant die Maßnahme erst zur Fertigstellung der S-Bahn in den Jahren 2014 und 2015, was wiederum schlecht mit den Bau- und Erschließungsmaßnahmen in „Lützelsachsen Ebene“ vereinbar wäre. Der Gemeinderat segnete in seiner Sitzung am Mittwoch – wie zuvor schon der Lützelsachsener Ortschaftsrat – eine so von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise ab.

Soll durch Lärmschutz aufgewertet werden: Baugebiet Lützelsachsen Ebene. Bild: weinheimblog.de

 

Neues Immobilienamt im Rathaus rechnet im Frühjahr mit großer Nachfrage auf städtische Bauplätze

Bernhard Schwab und Maria Zimmermann wissen Bescheid. Die beiden obersten Touristiker der Ferienstraße Bergstraße kennen die Synergieeffekte zwischen Tourismus und Stadtmarketing sehr gut.


Guten Tag!

Weinheim, 23. März 2011. (pm) Das Anfang des Jahres neu gegründete Amt für Immobilienwirtschaft der Stadtverwaltung Weinheim will in diesem Frühjahr bei den Verkäufen der städtischen Grundstücke in zwei bereits bestehenden Baugebieten möglichst flexibel sein. Als „Schnäppchen“ bezeichnet die Stadt Bauplätze in „Sulzbach West II“. Ein Grundstück für die Bebauung mit einer Doppelhaushälfte kann bereits zum Komplettpreis von rund 71 000 Euro erworben werden.

Von Roland Kern

„Achtung, aktuell Verhandlungsspielraum beim Kaufpreis.“ So steht es in roter Schrift unter „Bauen/Wohnen“ auf der Internetseite der Stadt Weinheim.

Und hinter den Grundstücken im „Oberen Sterzfluß“ im Neubaugebiet „Hohensachsen West II“ steht die Anmerkung „Kaufpreisvorstellung“. Die Botschaft ist klar und deutlich: Das Anfang des Jahres neu gegründete Amt für Immobilienwirtschaft der Stadtverwaltung Weinheim will in diesem Frühjahr bei den Verkäufen der städtischen Grundstücke in zwei bereits bestehenden Baugebieten möglichst flexibel sein.

Deshalb hatte sich das Fachamt vom Gemeinderat bei den Grundstücken im Baugebiet „Hohensachsen-West II“ einen Spielraum genehmigen lassen, um mit dortigen Interessenten freier verhandeln zu können. Im Baugebiet „Sulzbach West II“ hatte das Gremium schon Ende des letzten Jahres erhebliche Kaufpreisreduzierungen beschlossen.

"Verhandlungsspielraum" wird geboten - aber auch aus Sicht der Stadt attraktive Bauplätze und für die Stadt dringend benötigte Einnahmen. Bild: Stadt Weinheim

Denn rund 4,18 Millionen Euro an Grundstückserlösen sind im aktuellen Haushaltsplanentwurf an Grundstücksveräußerungen eingeplant – das ist ein ambitionierter Ansatz, das weiß man auch in der Stadtverwaltung. Davon sind rund 800 000 Euro für Gewerbegrundstücke, der Rest verteilt sich im Wesentlichen auf „Hohensachsen West II“ auf „Sulzbach West II“ und auf „Römerloch Ost“, der Hanglage ganz im Norden der Zweiburgenstadt. Dazu kommt aktuell ein Grundstück in Oberflockenbach – Ortsteil Steinklingen.

Das „Römerloch Ost“ bietet derzeit unter den kommunalen Angeboten Grundstücke mit allerbester Bergstraßenwohnlage. Die ersten vier Bauplätze für die Bebauung mit einem Einzelhaus sind bereits verkauft. Lediglich ein Grundstück für diese Bebauungsmöglichkeit ist aktuell noch zu haben.

Der Quadratmeterpreis beträgt hierfür 495 Euro zuzüglich Erschließungskosten und Abwasserbeitrag.

Dagegen sind dort weitere fünf Bauplätze noch im Angebot der Stadt, die für die Bebauung mit einer Doppelhaushälfte vorgesehen sind. Sie werden günstiger angeboten: für 480 Euro zuzüglich Erschließungskosten und Abwasserbeitrag. Etwas günstiger – rund 450 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Erschließungs- und Abwasserbeitrag – sind die letzten drei städtischen Grundstücke im eigentlich fast schon komplett besiedelten „Hohensachsen West II“ zu haben.

Eines für eine Doppelhaushälfte und zwei für Reihenendhäuser. Dort räumt die Stadt derzeit Sonderkonditionen ein. Fast schon „Schnäppchen“ sind seit letztem Jahr in „Sulzbach West II“ zu ergattern. Ein Grundstück für die Bebauung mit einer Doppelhaushälfte kann bereits zum Komplettpreis von rund 71 000 Euro erworben werden.

Das Fachamt rechnet damit, in den nächsten Wochen viele Anfragen zu bekommen, da die Rahmenbedingungen, auch am Kreditmarkt, derzeit günstig sind. Die Käufer schätzen die Stadt bei Immobiliengeschäften ohnehin als verlässlichen Partner. Außerdem entstehen den Käufern keine Maklergebühren, eine nicht unerhebliche Kostenersparnis.

Voraussichtlich ab Herbst diesen Jahres werden auch die Vermarktungstätigkeiten für „Lützelsachsen Ebene“ beginnen. Interessenten können sich bereits jetzt unverbindlich auf einer Liste eintragen lassen, um mit Ausschreibungsbeginn der städtischen Bauplätze die Ausschreibungsunterlagen direkt per Email zu erhalten.

Info:
Amt für Immobilienwirtschaft, Stadtverwaltung Weinheim, Ansprechpartnerin Alexandra Schütz, Telefon 06201-82 232, Mail: a.schuetz@weinheim.de
Bei Interesse an einem Grundstück in „Lützelsachsen Ebene“ bitte die Mailadresse luetzelsachsen-ebene@weinheim.de verwenden. Alle verfügbaren Grundstücke mit weiteren Angaben unter www.weinheim.de (Leben in-Bauen/Wohnen).

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim

Bürgermeister Just ist „not amused“ über Bauplatzpreis-Diskussion


Guten Tag!

Hirschberg, 28. Februar 2011. Bei der „Eröffnung“ des Baugebiets „Sterzwinkel“ fand Bürgermeister Manuel Just noch ein paar Worte in Richtung Weinheim – die Debatte über die „höheren Preise“ im Sterzwinkel gegenüber denen in „Lützelsachsen Ebene“ habe „gute Gründe“.

Von Hardy Prothmann

Wer Bürgermeister Manuel Just ein wenig kennt, weiß, dass der Mann ein sportliches Gemüt hat.

Die Diskussion der vergangenen Tage über die „höhere Attraktivität“ des Baugebiets „Lützelsachsen Eben“ in Weinheim gegenüber dem „Sterzwinkel“ in Hirschberg wurde vor allem durch die „Weinheimer Nachrichten“ vorangetrieben – befeuert durch „Zitate“ aus dem Weinheimer Rathaus.

Das scheint Herrn Just nicht gerade geärgert, aber doch ein wenig herausgefordert zu haben. Und Herausforderungen nimmt der dynamische Jungbürgermeister an.

Bürgermeister Just wendete sich zu Eröffnung des Sterzwinkels an die Besucher, darunter Familien, die hier Bauplätze erworben haben, um ein paar deutliche Worte zu finden. „Nicht als Kampfansage“, wie er sagte: „Viele haben darauf hingewiesen, dass in Weinheim deutlich günstigere Baupreise angeboten werden als im Sterzwinkel. Als Bürgermeister bin ich selbstbewusst genug, um zu sagen, das hat auch seinen Grund.“

Die Gründe nennt Herr Just in unserer Videodokumentation:

Erschließungskosten Lützelsachsen Ebene steigen für die Stadt auf 3,6 Millionen Euro

Guten Tag!

Weinheim, 16. Februar 2011. Das neue Baugebiet Lützelsachsen Ebene erfordert weitere rund 300.000 Euro Erschließungskosten für die städtischen Grundstücke. Der Gemeinderat kann die „Verteuerung“ nur „zur Kenntnis nehmen“.

Der Erschließungsträger, MVV Energiedienstleistungen GmbH Regioplan, wurde massiv in der Sitzung über die Fraktionen hinweg kritisiert.

Stadtrat Carsten Labudda (Die Linke) wunderte sich: „Bauvorhaben werden immer teurer als gedacht. Ich frage mich, wieso so oft die ersten Schätzungen immer zu niedrig liegen.“

OB Heiner Bernhard sagte daraufhin: „Wir sind keine Hellseher und wehre mich dagegen, dass unterschwellig der Eindruck erweckt wird, wir häten da nicht aufgepasst.“ Weiter führte er aus, dass die Prüfung sorgfältig erfolgt sei, man aber nur bedingt Einfluss habe, wenn die Erschließung „außerhalb“ durchgeführt werden.

Weitere Kostensteigerungen sind durch die Beleuchtung entstanden. Ursprünglich waren hier 160.000 Euro angesetzt, aktuell sind es 300.000 Euro.

Weitere 100.000 Euro entstehen durch Bauzuschusskosten für die Verlegung von Telefon- und Internetleitungen. Dazu kommen rund 80.000 Euro mehr für die Gestaltung des „Quartierplatzes“.

Die zusätzlich benötigten Mittel von 296.000 Euro sollen durch die Bildung von Haushaltsresten zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt müssen 3,6 Millionen Euro aufgewändet werden.

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog