Mittwoch, 20. September 2017

Lange Debatte, viel Aggression, klare Niederlage für die Bürgermeister

Biergarten im Schlosspark vorerst verkümmert

Weinheim, 01. Mai 2014. (red) Der Schlosspark-Biergarten kommt 2014 nicht. Mit 18:17 Stimmen wurde beschlossen, ein Nutzungskonzept vorzulegen, das auch die Möglichkeit eines Biergartens beeinhaltet. Dieses Jahr bleibt der Platz am Blauen Hut noch so, wie er ist. Nächstes Jahr könnte sich das ändern. [Weiterlesen…]

Geprothmannt: Mal ein wenig Tacheles zur Kommunalpolitik

Wenn Hopfen und Malz verloren sind – der Biergarten als Metapher

Weinheim, 26. April 2014. (red) Angeblich reden alle über einen Biergarten am Blauen Hut. Die Grünen und Weinheim Plus haben Vorbehalte und sind eigentlich dagegen. Die CDU – oder zumindest einzelne Personen – ist dafür, von der SPD, den Freien Wählern hört man wenig, auch von Die Linke. Die Stadt, also Oberbürgermeister Heiner Bernhard, will den Biergarten gerne haben. Seine Chefsache ist aber keine mehr. Und die Zeitung vor Ort pusht ein Thema, das eines ist, nur nicht in der Art, wie es gepusht wird. Aber eigentlich geht es doch um was ganz Anderes. [Weiterlesen…]

Wann ist das Ende der Peinlichkeiten für die CDU erreicht?

Biergarten-Video: Scheißdreck-Humor und HJ-Scheitel als Geschmacksach

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Gekicher, Blödeleien, Beleidigungen und Hitlerjugend-Seitenscheitel – der junge Union-Vorsitzende Sascha Pröhl kandidiert auf Listenplatz vier und hat überall dort, wo es Probleme gibt, seine Finger im Spiel. Quelle: CDU Weinheim

 

Weinheim, 17. April 2014. (red) Ein durchgedrehtes Video des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Roger Schäfer unter Mitwirkung des CDU-Pressesprechers Dr. Thomas Ott und des CDU-Stadtrats Sascha Pröhl hat für Aufregung gesorgt. Ohne Sinn und Verstand beschädigen Teile der CDU im Kommunalwahlkampf die eigene Partei im Alleingang. Die Forderung nach Rücktritten stellt noch keiner – warum eigentlich nicht? Aktualisierung: Dr. Thomas Ott ist, wie er uns per email mitteilt, „unabhängig von unserem Bericht“, heute als Pressesprecher zurückgetreten. [Weiterlesen…]

Mittagstreff in der Ulner’schen Kapelle am Marktplatz

Wirtschaft trifft Denkmal

Weinheim, 06. Februar 2014. (red/pm) Es war ein Einstand nach Maß für den neuen Weinheimer Wirtschaftsförderer Jens Stuhrmann: Mehr als 100 Vertreter der Weinheimer Wirtschaft hatten sich jetzt zum Einstand des 32-jährigen gelernten Kaufmanns und Diplom-Geographen versammelt. [Weiterlesen…]

Unternehmensumfrage der Weinheimer Wirtschaftsförderung

Knapp 90 Prozent würden wiederkommen

Foto: Stadt Weinheim

Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 28. November 2013. (red/pm) Die Weinheimer Unternehmen sind mit dem Wirtschaftsstandort Weinheim zufrieden. Auch die Geschäftsentwicklung und –erwartung ist positiv. Fast zehn Prozent der Firmen planen zu espandieren. Dies geht aus der Unternehmensumfrage 2013 hervor, der letzten unter der Federführung des scheidenden Wirtschaftsförderers Manfred Müller-Jehle. Die Ergebnisse der Umfrage wurden jetzt dem Gemeinderat übergeben. [Weiterlesen…]

Wie geht es weiter mit dem Hammelsbrunnen?

Drei Fragezeichen begleiten die Schockstarre des OB

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Am 23. September haben wir gefragt: „Wie wird sich OB Bernhard nach der Niederlage präsentieren?“ Die Antwort: Bis heute gar nicht. Archivbild. OB Bernhard während der Podiumsdiskussion im Stadthaus

 

Weinheim, 16. Oktober 2013. (red) Die Tagesordnung der heutigen Gemeinderatssitzung ist dünn. Weil es keine Themen gibt? Oder weil der Saft gerade raus ist? Der Kampf um Breitwiesen hat viel Kraft gekostet. Dabei gibt es genug Themen, die teils liegengeblieben sind. Und natürlich ist das Thema Hammelsbrunnen noch lange nicht vom Tisch. [Weiterlesen…]

Hippie-Rentner und Vettel-Eltern

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Mannheim/Weinheim/Rhein-Neckar, 28. September 2013. (red/ld) Wenn der Glühbirne ein Liebeslied gesungen wird und der „Literaturpapst“ Marcel Reich-Ranicki gleich doppelt aus dem Jenseits predigt, dann stecken die Spitzklicker dahinter. Seit 30 Jahren begeistert das Kabarettensemble aus Weinheim ihre Zuschauer – am Freitagabend erstmals im nahezu ausverkauften Mannheimer Bürgersaal. [Weiterlesen…]

Massive Kritik an "Bekenner"-Kampagne der Stadt

Unzulässige Vorteile durch Verletzung des Neutralitätsgebots?

Auszug aus dem Schreiben der Stadt: Vorsätzliche Diffamierung der Bürgerinitiative.

Auszug aus dem Schreiben der Stadt: Vorsätzliche Diffamierung der Bürgerinitiative.

 

Weinheim, 18. September 2013. (red) Die Stadtverwaltung bleibt weiter in der Kritik. Aus der Stadtverwaltung heraus wird intensiv eine Unterstützungskampagne für die Befürworter des Flächentauschs betrieben – und damit einseitig städtische Ressourcen in Anspruch genommen. Der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Sckerl kündigt an zu prüfen, ob „Spielregeln für Bürgermeisterämter“ bei Bürgerentscheiden verschärft werden sollten. Sein Fazit aktuell: Auf dem Rathaus liegen die Nerven blank. [Weiterlesen…]

Exkursion zu Gewerbegebieten Heppenheim und Bensheim

Informationsfahrt zum Gewerbegebietstausch

Weinheim, 02. September 2013. (red/pm) Vor Jahren haben Weinheims Nachbarstädte Heppenheim und Bensheim Gewerbegebiete an der Autobahn A5 entwickelt. Nun bietet die Wirtschaftsförderung der Weinheimer Stadtverwaltung am Samstag, 14. September um 15:00 Uhr eine Exkursion zu den Gewerbegebieten in der Nachbarschaft an.
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Nachfolger von Manfred Müller-Jehle beginnt am 1. Oktober

Jens Stuhrmann fördert Weinheims Wirtschaft

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Jens Sturmann. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 27. Juli 2013. (red/pm) Generationswechsel in der Weinheimer Wirtschaftsförderung: Am 01. Oktober wird der 31-jährige gelernte Kaufmann und Diplom-Geograph Jens Stuhrmann seine neue Stelle als Wirtschaftsförderer antreten. Das hat der aktuelle Wirtschaftsförderer Manfred Müller-Jehle am Freitag auf dem Mittagstreff der Weinheimer Wirtschaft bekannt gegeben. [Weiterlesen…]

Neubaugebiet Lützelsachsen Ebene

Spatenstich für Heizzentrale

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Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, Architekt Roland Träger, Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, Uwe Gerbich-Demmer vom Pilgerhaus, Werner Sporer vom Autohaus Sporer und Manfred Müller-Jehle von der Wirtschaftsförderung der Stadt Weinheim (von Links) setzten heute den ersten Spatenstich für die neue Heizzentrale.

 

Weinheim, 02. Juli 2013. (red/ld) Heute mittag war Spatenstich für die neue Heizzentrale der Stadtwerke Weinheim. Sie soll im Oktober, zu Beginn der Heizperiode, in Betrieb gehen. In dem 250 Quadratmeter großen, einstöckigen Gebäude soll ein Heizkessel betrieben werden, der als Reserve dienen soll. Die restliche Wärmeleistung wird über die Abwärme des Blockheizkraftwerks von Landwirt Axel Großhans bezogen. [Weiterlesen…]

Eberhard Strunk referiert am 16. Mai im Bürgersaal

„Botschafter der Energiewende“

Weinheim, 10. Mai 2013. (red/pm) Er ist Hauptbrandmeister, Planungsingenieur, er gilt als „Botschafter der Energiewende“ und Vorzeigeunternehmer: Eberhard Strunk. Auf Einladung des „StrategieForum“ der Metropolregion Rhein-Neckar und der Wirtschaftsförderung der Stadt Weinheim spricht der studierte Versorgungstechniker, Diplom-Wirtschaftsingenieur und Ehrendoktor der Gesamthochschule Siegen am Donnerstag, 16. Mai, um 18:30 Uhr im Bürgersaal des Alten Rathauses am Marktplatz. [Weiterlesen…]

OB Bernhard informierte sich bei Weinheimer Unternehmen

Das Herzklopfen im Visier

Die Schwesterfirmen „MOMES“ und „O-Synce“ schwärmen von den Vorteilen von E-Bikes


Weinheim, 12. Dezember 2012. (red/pm) Dirk Sandrock hat ein Geheimrezept. „Wir sind alle selbst Nutzer unserer Technik“, sagt der Geschäftsführer der Weinheimer Firmen „MOMES“ (das steht für Moving Micro Electronic Solutions) und „O-Synce“. Im Keller des Firmensitzes in der Thaddenstraße 14a im Gewerbegebiet „Mult“ stehen einige topmoderne E-Bikes. Sie sind Testgeräte und Dienstfahrzeuge in einem. „Wenn ich abends nach der Arbeit im Sommer damit nach Hause fahre, dann ist das Abwechslung und ein Riesenspaß“, erklärt Sandrock, dem man den täglichen Sport durchaus ansieht. Der Unternehmer lebt seinen Job.

Information der Stadt Weinheim:

„Das faszinierte jetzt auch Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Wirtschaftsförderer Manfred Müller-Jehle bei einem Firmenbesuch in der Thaddenstraße. Dort befindet sich die Schaltzentrale beider Schwesterfirmen – eine Art Zukunfts- und Ideenwerkstatt. „Baden-Württemberg ist als Wirtschaftsstandort der Denker und Tüftler bekannt“, bescheinigte der OB, „und das hier sind die Denker und Tüftler unserer Zeit“. Sandrocks Firmen entwickeln und vertreiben Sportelektronik auf hohem Innovationsniveau; kleine „Helferlein“ für den Sportler. Meistens sind es leistungsorientierte Läufer und Radfahrer, denen die Endprodukte zur Optimierung der Leistung oder einfach nur zu mehr Spaß verhelfen. Die Firmen sind seit 2009 in Weinheim ansässig.

Eher unauffällig geht es in den Kellerräumen von „MOMES“ und „O-Synce“ zu. Ein junger Mann programmiert am Computer, ein anderer arbeitet feinmechanisch am Pedal eines Rennrades, ein dritter sitzt im Sattel eines futuristisch wirkenden Mountainbikes. Das ist das Denk-Labor der beiden Firmen. Die Kundschaft läuft, fährt und schwitzt auf der ganzen Welt. Mitinhaber von „MOMES“ sind Entwicklungsingenieur Michael Biermann und der Physiker Jean-Michel Asfour, der mit seiner Firma Dioptic  schon seit 16 Jahren erfolgreich in Weinheim agiert und innovativ mit Firmen wie BMW an „Head-Up-Displays“ arbeitet. Vor wenigen Wochen hat der Berliner Athlet Nils Frommhold, begleitet von Weinheimer Technik, den berühmten Ironman-Triathlon in USA gewonnen.

Entwickelt werden nicht einfach nur Sportcomputer und Tachometer – sondern deren Fortentwicklung. „Mit unserem know-how aus Sportwissenschaft und deutschem Engineering setzen wir modernste Elektronik in Produkte um, die in ihrer Bedienung und Wahrnehmung einzigartig sind“, erklärte Dirk Sandrock den Gästen aus dem Rathaus. Ein Vorzeigeprodukt ist zum Beispiel ein leichtes Stirnband mit einer Visualisierung der Trainingsdaten im Blickfeld, passender Slogan: „Herzklopfen im Visier.“ Bernhard und Müller-Jehle zeigten sich sehr angetan von dieser innovativen Weinheimer Firma und versicherten einen stets unbürokratischen und kooperativen Umgang mit der Stadtverwaltung. „Lassen Sie uns wissen, wenn irgendwo der Schuh drückt“, bot der OB an. Dirk Sandrock versicherte dem Rathauschef seinerseits: „Wir fühlen uns am Standort Weinheim sehr wohl.“

Studentin Julia Blanco sammelt Praxiserfahrung bei der Wirtschaftsförderung

„Standortfragen faszinieren mich“

Julia Blanco ist nun bei der kommunalen Stabsstelle für Wirtschaftsförderung als Studentin der Dualen Hochschule Mannheim tätig.

 

Weinheim, 12. Dezember 2012. (red/pm) „Ich freue mich auf gute Ideen und bin gespannt auf den Input“, sagt Weinheims Wirtschaftsförderer Manfred Müller-Jehle. Im Rathaus hat er Unterstützung bekommen und kann gleichzeitig von seinem Wissen und seiner langjährigen Erfahrung an eine junge Kollegin weitergeben: Julia Blanco, in Weinheim aufgewachsen und verwurzelt, ist seit ein paar Wochen bei der kommunalen Stabsstelle für Wirtschaftsförderung als Studentin der Dualen Hochschule Mannheim tätig.

Information der Stadt Weinheim:

„Das heißt, sie wird die nächsten drei Jahre ihres Studiums bis zum „Bachelor of Arts“ jeweils drei Monate lang abwechselnd an der Hochschule und in der Praxis verbringen – und die Wissenschaft jeweils mit dem Tagesgeschäft ergänzen können. Die 20-jährige Studentin kann ihre Interessen verbinden. Im Weinheimer Gymnasium hat sie bis zum Abitur hin Geographie als Leistungskurs belegt und sagt: „Standortfragen haben mich immer fasziniert.“

Gleichzeitig lebt sie gerne in Weinheim, hat hier ihren Freundeskreis, ist in Vereinen engagiert. Sie ist gespannt darauf, „wie sich die Theorie in der Praxis umsetzen lässt“. Die Duale Hochschule bietet für junge Studierende mit diesen Interessen erstmals ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Wirtschaftsförderung an. 21 junge Menschen aus der Region haben sich für das erste Semester eingetragen; sie kommen aus der öffentlichen Verwaltung genauso wie aus der freien Wirtschaft. Wirtschaftsförderer sind ja unter anderem auch bei Beratungsunternehmen beschäftigt.

Gewerbeansiedlung und Arbeitsplätze

„Es ist gut und wichtig“, findet Weinheims Wirtschaftsförderer Manfred Müller-Jehle, dass die Wirtschaftsfreundlichkeit einer Kommune jetzt auch in der Hochschul-Ausbildung einen höheren Stellenwert gewinnt“. Schließlich würden Themen wie Gewerbeansiedlung und Arbeitsplätze vor Ort immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Die lokale Wirtschaft trägt zur kommunalen Daseinsvorsorge bei“, sagt er.

Im ersten Monat lernte Julia Blanco die Arbeit der Wirtschaftsförderung kennen, erfuhr, wie Verkaufsgespräche für kommunale Gewerbegrundstücke und lokale Netzwerkarbeit funktionieren. Im Verlauf ihres Studiums soll sie auch an anderen wirtschaftsnahen Stellen der Stadt hospitieren, etwa beim Stadt- und Tourismusmarkting, aber auch in der freien Wirtschaft Einblicke gewinnen.

Das Studium selbst ist praxisorientiert ausgerichtet, der Fachbereichsleiter ist zum Beispiel Professor Dr. Carl-Christian Beckmann, der frühere Wirtschaftsförderer des Landkreises Bergstraße. Müller-Jehle und er waren einige Jahre lang gute Kollegen. Julia Blanco ist nach den ersten Monaten des Dualen Studiums sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sie lernt BWL und VWL, aber auch Regional- und Stadtmarketing, sowie Regionalplanung, Wirtschaftsenglisch und Wirtschaftsmathematik. Nach der aktuellen Uni-Phase kann sie ab Frühjahr 2013 das Gelernte auf die Praxis anwenden.“

1. Existenzgründertag Weinheim informiert zum Thema Selbstständigkeit

Mit Know-How zum Erfolg

Die Referenten und Organisatoren des ersten Existenzgründertag in Weinheim (v.l.n.r.): Manfred Müller-Jehle, Dieter G. Rauch, Uta Walkhoff, Manfred Hornung, Albert Dornick, Claus-G. Firchow, Dr. Dietmar May, Arthur Frank-Wetzel.

 

Weinheim, 14. November 2012. (red/aw) Im Rahmen der regionalen Gründerwoche der Metropolregion Rhein-Neckar veranstaltete auch Weinheim eine Veranstaltung für Existenzgründer und Jungunternehmer. Der Förderkreis Selbstständigkeit lud gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Weinheim zu einem Vortrags- und Informationsabend in das alte Rathaus und gab zahlreiche Tipps für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit.

Von Alexandra Weichbrodt

Wer sich heutzutage selbstständig machen will, braucht Mut. Daneben sollten aber auch eine gute Vorbereitung und das nötige Know-How nicht fehlen. Der Förderkreis Selbstständigkeit unterstützt seit Mitte diesen Jahres ehrenamtlich Jungunternehmer und jene, die es werden wollen auf ihrem Weg.

Der Schlüssel zum Erfolg sind nicht Informationen. Das sind Menschen.

So lautet das Motto der sechs Mitwirkenden des Förderkreises. Allesamt Experten aus den Bereichen Strategie, Konzeption, Kommunikation, Marketing und Vertrieb, Finanzplanung und Controlling. Man habe sich zusammengetan, um Wissens- und Erfahrungsreichtum weiterzugeben, so Claus-G. Firchow, der Marketing-Experte im Förderkreis Selbstständigkeit:

Wir wollen Menschen beraten und ihnen auch in kritischen Situationen beistehen.

Uta Walkhoff will Existenzgründern mit ihren Erfahrungen helfen.

Seit ihrem Zusammenschluss im Juni 2012 hat das Beraterteam 15 Existenzgründern zur Seite gestanden und ihnen ein wenig Starthilfe geleistet. Keine finanzielle, nur informelle und menschliche. Denn der Schritt in die Selbstständigkeit will gut überlegt sein.

„Gute Vorbereitung ist Gold wert“

Weiß auch das neueste Mitglied im Förderkreis Selbstständigkeit Uta Walkhoff. Sie berichtete über ihren ganz persönlichen Weg in die Selbstständigkeit. Die 47-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieurin wagte den Sprung von einer sicheren Festanstellung in die Unabhängigkeit:

Das ist eine lebensverändernde Entscheidung.

Die Ausführungen ihrer Vorbereitungen auf das eigene Unternehmen, ist ein Musterbeispiel der Existenzgründung. Dazu gehörte die Orientierungsphase, in der man sich vielen verschiedenen Punkten widmen muss: Einer genauen Marktanalyse, der Auseinandersetzung mit möglichen Rechtsformen, der Buchhaltung und Versicherungen sowie der Erstellung des Business Plans:

Der Business Plan ist meine Basis. An ihm orientiere ich mich heute noch.

Und dabei schade es nicht, sich fachkundige Beratung zu holen. Denn nicht selten hat man vielleicht eine gute Geschäftsidee, bricht dann aber schnell unter den ganzen Anforderungen einer Existenzgründung zusammen. Uta Walkhoff war geduldig. Sie baute ihre Unternehmensberatung nebenberuflich auf und durchlief eine Testphase von ca. einem Jahr, bevor sie tatsächlich den sicheren Job an den Nagel hing:

Das war ein großer Moment. Da ist es mir kalt den Rücken runtergelaufen.

Seit Anfang des Jahres ist sie nun Unternehmerin. Doch auch nach erfolgreichem Start dürfe man die Geschäftswelt nicht unterschätzen. Die Aufträge kämen nicht von alleine, man müsse vor allem selbst aktiv sein. Die Geschäftsentwicklung sollte immer im Auge behalten werden. Stichworte wie „Vorsicht und Weitsicht, Priöritäten setzen und Selbstdisziplin“ fallen.

Selbstständigkeit = Nur man selbst und das ständig

„Ungeheuren Respekt vor dem Schritt in die Selbstständigkeit“ hat auch Seniorberater für Geschäftskunden der Deutschen Bank Arthur Frank-Wetzel. Seit vielen Jahren betreut und berät er Existenzgründer, die Kredite von der Bank brauchen. Er referierte darüber, wie die Kreditvergabe an Unternehmensgründer abläuft und welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Was genau interessiert die Bank bei der Entscheidung über Bewilligung oder Ablehnung einer Unternehmensfinanzierung?

Das ist vor allem Ihre Präsentation der Existenzgründerunterlagen,

verrät er. Dazu gehöre allem voran der Business Plan. Dieser müsse natürlich vollständig ausgearbeitet, plausibel belegt und thematisch sortiert sein. „Und so wenig wie möglich Recherche von Seiten der Bank benötigen.“

Aber auch so genannte Fokusunterlagen gehören dazu: Lebenlauf, Qualifikationen, Zeugnisse, eine ausführliche Vorhabensentscheidung, Ergebnis- und Liquiditätsplanung sowie Standortbeschreibung und Wettbewerbssituation.

Arthur Franz-Wetzel gibt nützliche Tipps für eine erfolgreiche Unternehmensfinanzierung.

 

Sind all diese Unterlagen in guter Ausführung vorliegend, beeinflussen aber noch einige andere Kriterien die Kreditvergabeentscheidung von Seiten der Bank. Dazu gehört die persönliche Qualifikation des Unternehmensgründers ebenso wie eine positive Branchenaussicht. Auch die Schufa muss einwandfrei sein:

Haben Sie es sich einmal mit der Schufa versaut, dann ist die Kreditwürdigkeit für immer dahin.

Aber auch eine plausible Darstellung der Mittelverwendung möchte die Bank in der Regel sehen. Es sei nachvollziehbar, dass ein Unternehmensgründer Geld für bestimmte Anschaffungen wie zum Beispiel Maschinen brauche, aber ein Vertreter, der als Geschäfstwagen gerne Ferrari fahren würde, sei nicht angebracht.

Sie werden nicht glauben, was ich da schon alles gehört und gelesen habe.

Dem Finanzierungsinstitut geht es aber natürlich auch immer um die Rückzahlung des Kredites. Wie risikobehaftet ist der Business Plan? Da spielen Kapitaldienstfähigkeit und eine verhältnismäßige Besicherung eine Rolle. „Wie viel Eigenkapital können Sie einbringen, welche Sicherheiten haben Sie?“

Nur die Idee, reicht schon lange nicht mehr

Mit einer guten Geschäftsidee, realistischen Kalkulationen und positiven Marktaussichten könne man aber auch durchaus mit wenig bis gar keinem Eigenkapital zum Unternehmer werden. Besonders für frischgebackene Uni-Absolventen oder Arbeitslose sei diese Option oftmals wichtig.

Ja, die Krux mit den Finanzen kriegt der Existenzgründer schnell zu spüren. Auch in Sachen Steuern. Das weiß Dr. Dietmar May, Steuerexperte und Wirtschaftsprüfer aus Weinheim. Er will den Anwesenden

die Angst vor dem Steuerrecht nehmen.

Dr. May führt die unterschiedlichen Steuerformen für Gewerbetreibende und Selbstständige auf. Auch in Sachen Umsatz- und Einkommensteuer gilt es viele Punkte zu beachten und nicht bereits im Vorfeld die falschen „Kreuzchen“ beim Fragebogen des Finanzamtes zu machen. Seine Tipps klingen einfach:

Geben Sie nicht nur Geld aus, um Steuern zu sparen. Legen Sie 15 bis 16 Prozent des Umsatzes für die Steuerschuld zurück. Bei Geschäften im Ausland gilt besondere Vorsicht.

Bei der Umsetzung hapert es allerdings oft. All seine Ausführungen bietet der Experte auf seiner Homepage kostenlos zur Ansicht (PDF) an und rät zu einem gewissenhaften Umgang mit dem Finanzamt. Steuern nicht zahlen zu können, sei nicht immer schlimm. Steuern nicht zu erklären, hingegen schon.

Da versteht das Finanzamt keinen Spaß.

Doch was tun, wenn all diese Hürden bereits genommen wurden? Der Unternehmensgründer hat einen guten Business Plan entwickelt, die Finanzierung gesichert und die nötigen Angaben beim Finanzamt gemacht. Sein Unternehmen ist am Start. Doch noch weiß niemand davon. Woher kommen jetzt die Kunden?

„Let’s go local“

Darüber referierte zum Abschluss des Abends der Verkaufs-Experte des Förderkreis Selbstständigkeit Dieter G. Rauch und machte gleich zu Beginn seines Vortrags klar:

Die Gelben Seiten sind Out. Google ist In.

Fast 80 Prozent aller Deutschen seien mittlerweile im Internet unterwegs. Google habe täglich rund 180 Millionen Suchanfragen. Davon suchen rund 70 Millionen nach Informationen aus dem direkten, lokalen Umfeld. Daher sei es enorm wichtig, sich und sein Unternehmen dort möglichst präsent zu platzieren.

Dank Google Places kann heute jeder sein Unternehmen kostenlos bei Google veröffentlichen. Wichtig sei es, sich aktiv um die Präsenz und Inhalte dieser Einträge zu kümmern. Mit der Funktion AdWords habe man zusätzlich die Möglichkeit die beliebtesten Suchbegriffe herauszufinden und damit die Auffindbarkeit des eigenen Eintrags zu optimieren.

Denn wenn Google Sie nicht kennt, kennt Sie niemand.

Dieter G. Rauch informiert Existenzgründer gerne zu dem Thema „Kundengewinnung durch das Internet“.

Doch auch die Nutzung der mobilen Endgeräte ist heute durchaus zu beachten. Das Problem: Nur 10 Prozent aller Websites sind „mobil-freundlich“.

Bevor man also mit einer neuen Homepage online gehe, sollte man darauf achten, dass diese auch auf Smartphones benutzergerecht angezeigt werde. Die Größendarstellung, Menü-Führung und besonders das Nutzen von Flash-Elementen könnten den potenziellen Kunden schnell abschrecken.

Wichtig sei es, anders als am heimischen PC, dem Suchenden übersichtlich wichtige Informationen zu präsentieren. Dazu gehören vor allem Telefonnummer, Andresse und Anfahrt sowie besondere Angebote oder je nach Branche bspw. eine Speisekarte.

Diese Möglichkeit nicht zu nutzen sei „hochgradig fahrlässig“ findet Dieter G. Rauch. Existenzgründer sollten sich von Beginn an, mit diesen technischen Gegebenheiten auseinandersetzen.

Und wenn Sie sich fragen: Warum jetzt? Dann bleibt nur die Antwort: Weil Ihre Kunden es schon lange getan haben.

Der Förderkreis Selbstständigkeit unterstützt Sie gerne dabei. Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat bieten die Experten im Rathaus – nach Vereinbarung – Sprechstunden an. Anmeldungen nimmt die Weinheimer Wirtschaftsförderung entgegen. Kontakt: Telefon 06201-82417 oder per E-Mail wirtschaftsfoerderung@weinheim.de.

Nach den Vorträgen hatten die Interessierten genug Gelegenheit sich mit den Referenten und Experten noch einmal persönlich auszutauschen.

 

Anm. d. Red.: Die Geschäftsführung der Rheinneckarblogs berät Unternehmen gerne in Sachen Online-Präsentation und Online-Werbung. Nehmen Sie einfach und unverbindlich Kontakt auf: anzeigen (at) rheinneckarblog.de.

Stadtrat Labudda hinterfragt Rolle des Wirtschaftsförderers

Eine Frage der Nähe

Weinheim, 17. Juli 2012. (red/pm) Stadtrat Carsten Labudda (Die Linke) hat eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt, in der er sich erkundig, ob es zutreffe, dass Wirtschaftsförderer Manfred Müller-Jehle an der Immobilienmesse Expo Real 2011 in München teilgenommen habe. Im Haushaltsplan seien dazu 14.000 Euro für Werbung/Marketing aufgeführt. Gibt es einen Interessenkonflikt? Nein – sagt die Stadt.

Herr Labudda, so die Anfrage, sei „aus der Bürgerschaft“ darauf aufmerksam gemacht worden, dass Herr Müller-Jehle vor Ort Visitenkarten als Vertreter der Freudenberg Immobilienmanagement GmbH (FIM GmbH) verteilt habe. Auch im Ausstellerverzeichnis sei er als Ansprechpartner der Firma vermerkt. Deshalb stellte er folgende Fragen an die Verwaltung:

  • Ist der Stadtverwaltung bekannt, dass Herr Müller-Jehle als Vertreter der FIM GmbH an der EXPO Real 2011 teilgenommen hat, obwohl er dem Haushaltsplan nach als Wirtschaftsförderer der Stadt dort teilnehmen sollte?
  • Handelt es sich dabei um eine gemeldete Nebenbeschäftigung?
  • Wie erklärt die Verwaltung den Widerspruch zwischen dem Vermerk im Haushaltsplan und der Tätigkeit Herrn Müller-Jehles als Firmenvertreter?
  • Sieht die Stadtverwaltung in der Teilnahme des städtischen Wirtschaftsförderers an der Messe als Vertreter einer privaten Firma das Risiko eines Interessenkonflikts oder geht die Verwaltung von davon aus, dass die Interessen der Stadt und der FIM GmbH identisch sind?

Die Stadtverwaltung beantwortete die Anfrage umgehend. Wir dokumentieren die Information durch die Pressestelle der Stadt Weinheim:

Die Stadtverwaltung sieht keine Probleme, als "Untermieter" von Freudenberg auf einer Immobilienmesse aufzutreten. Im Bild: Wirtschaftsförderer Müller-Jehle. Quelle: Stadt Weinheim

„Herr Müller-Jehle hat an der EXPO-Real klar erkennbar als Wirtschaftsförderer der Stadt Weinheim teilgenommen und ist in dieser Funktion auch öffentlich aufgetreten. Seine Visitenkarten weisen ihn klar als Wirtschaftsförderer der Stadt Weinheim aus. Eine Visitenkarte, die Herrn Müller-Jehle als Mitarbeiter der FIM GmbH ausweist, existiert nicht. Es erschließt sich der Stadtverwaltung nicht, woher Stadtrat Labudda „aus der Bürgerschaft“ diese Erkenntnis gewonnen haben will.

Es stimmt, dass Herr Müller-Jehle im Teilnehmerverzeichnis der FIM GmbH zugeordnet war. Als Wirtschaftsförderer der Stadt Weinheim, und als solcher deutlich erkennbar, war er am Stand der FIM GmbH vertreten und konnte die Infrastruktur dort mitnutzen. Durch die Synergieeffekte konnte die Stadt deutlich Kosten sparen.

In den erwähnten 14 000 Euro für Werbung/Öffentlichkeit sind diverse andere erforderliche Ausgaben zusammengefasst, u.a. Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Broschüren, Werbemittel und teilweise die Unternehmsumfrage 2011. Für einen adäquaten solitären EXPO-Real-Stand, alleine auf Kosten der Stadt, hätte dieser gesamte Werbe-Etat gar nicht ausgereicht.

Inhaltlich gibt es insbesondere bei der aktuellen Vermarktung des FIM-Technologieparks und der unmittelbar benachbarten städtischen Gewerbegrundstücke in der Viernheimer Straße natürlich Berührungspunkte. Es ist überaus sinnvoll, wenn das Grundstücksangebot in diesem Bereich möglichst vielseitig und damit attraktiv sein kann. Das gemeinsame Interesse der Stadt und der FIM an der Vermarktung privater und kommunaler Grundstücke ist nachvollziehbar. Es gehört sogar zu den wesentlichen Aufgaben eines Wirtschaftsförderers, auch die Vermarktung privater Gewerbegrundstücke am Wirtschaftsstandort Weinheim zu unterstützen und Kontakte anzubahnen. Interessenskonflikte sind dabei keine zu erkennen. Eine gewisse Nähe zur Wirtschaft ist dabei durchaus positiv zu sehen, mitunter sogar erforderlich. Auch die Ansiedlung des weltweit tätigen Planungsbüros Wittke auf einem FIM-Grundstück kam auf Vermittlung der kommunalen Wirtschaftsförderung zustande. Dagegen ist nichts zu sagen.

Fazit: Der gemeinsame Expo-REAL-Auftritt der kommunalen Wirtschaftsförderung und der FIM GmbH hat im Sinne des Wirtschaftstandortes Weinheim wichtige Synergien genutzt und dem Steuerzahler sogar noch Geld gespart. Interessenskonflikte sind für uns in diesem Zusammenhang nicht zu erkennen, viel eher sind gemeinsame Interessen bei der Vermarktung von Gewerbegrundstücken, der Gewinnung von Investoren und der Ansiedlung neuer Unternehmen natürlich vorhanden und legitim.“

Ist die Weinheimer Wirtschaft wirklich mit dem Standort zufrieden?


Guten Tag!

Weinheim, 13. Juli 2011. (red/pm) Geht es nach der Sicht der Stadtverwaltung, ist die Wirtschaft mit der Wirtschaftsförderung sehr zufrieden. Doch die Belege dafür sind mangelhaft.

Von Hardy Prothmann

„Die Weinheimer Unternehmen, aber auch die Kommunalpolitiker sind mit dem Standort Weinheim und der bei der Stadtverwaltung angesiedelten Stabsstelle für Wirtschaftsförderung zufrieden. Das wurde am Mittwoch im Gemeinderat klar, in der Wirtschaftsförderer Manfred Müller-Jehle einen ausführlichen Bericht vorlegte“, informiert die Stadt Weinheim nach der Gemeinderatssitzung.

Der „ausführliche Bericht“ ist im Kern eher ein „Image-Papier“, in dem steht, dass alles gut ist. Probleme sind nicht benannt, was immer misstrauisch machen muss.

Beispiel Gewerbeanmeldungen: Grafik, Tabelle und Text sind wenig aussagekräftig. 2010 hat es mit 78 neuen Gewerbeanmeldungen ein Plus von nahezu 15 Prozent gegeben. Aber welches Gewerbe ist gemeint? Zwischen den Jahren 2000-2008 seien 3.000 neue Arbeitsplätze entstanden, vor allem bei „Dienstleistungen“. Auch Pizza- oder Umzugsdienste sind „Dienstleistungsgewerbe“.

Übersichten ohne substanzielle Aussagekraft. Quelle: Stadt Weinheim

Die produzierende Industrie hat hingegen in den vergangenen zwanzig Jahren die Hälfte der Arbeitsplätze abgebaut. Aktuell sind es rund 17.500 – 3.000 weniger als 1990.

„Vertreter der Fraktionen bekräftigten, dass kommunale Wirtschaftsförderung in einer Stadt wie Weinheim eine wichtige und sinnvolle Dienstleistung für Firmen und Unternehmen am Standort darstellt. Es sei wichtig, dass es in der Stadtverwaltung einen festen Ansprechpartner mit „Lotsenfunktion“ gebe, auch die Zuordnung der Wirtschaftsförderung als Stabsstelle beim Oberbürgermeister sei richtig“, schreibt die Stadt.

Das ist sicher richtig und der richtige Weg – was das allerdings qualitativ bedeutet, ist nicht erkennbar. Erstaunlich ist der Zuwachs der Zufriedenheit – laut einer Umfrage der Stadt seien 2007 genau 78 Prozent der Unternehmen mit dem Standort zufrieden gewesen und aktuell 90 Prozent.

Warum genau es zu diesem kräftigen Zuwachs gekommen ist, sagt der „Bericht“ nicht. Interessant auch in diesem Zusammenhang, dass nur 68 Prozent der Unternehmen Wirtschaftsförderung für wichtig halten und 55 Prozent einen „wachsenden Geschäftsverlauf“ sehen.

Schaut man auf die Arbeitsmarktzahlen und die „Zufriedenheit“ der Wirtschaft, kann man zumindest vermuten, dass „Wirtschaftsförderung“ nicht unbedingt mit „Arbeitsmarktförderung“ einhergeht.