Freitag, 17. August 2018

Konzeptgruppe Ă€ußert sich positiv zum Zwischenergebnis

Jetzt geht es um die Synergieeffekte

Moderation Weststadt

 

Weinheim, 30. November 2012. (red/pm) Das Geschenk war mit einer blauen Schleife verziert und ansonsten ein StĂŒck Weinheimer Schulgeschichte. Es war ein schwerer alter KartenstĂ€nder mit Metallfuß, wie ihn Marc Pfeiffer aus seiner eigenen Schulzeit vom Erdkundeunterricht noch kannte. Das GerĂ€t stammt aus den ersten Jahren der Weinheimer Albert-Schweitzer-Grundschule vor fast 60 Jahren; Rektorin Jutta Wirth ĂŒberreichte es jetzt dem Moderator, der nun eineinhalb Jahre lang in Weinheim den Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ geleitet hat. Das Geschenk zum – vorlĂ€ufigen – Ende des Moderationsprozesses sollte wohl sinngemĂ€ĂŸ heißen: Die alten Lehrmittel bekommen ihren Ehrenplatz, denn jetzt ist Zeit fĂŒr Neues.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Konzeptgruppe des Moderationsprozesses, die Expertenrunde aus Lehrern, Eltern, Schulleitern sowie Vertretern von Verwaltung und Gemeinderat, traf sich jetzt im Alten Rathaus, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und die neulich getroffenen BeschlĂŒsse des kommunalpolitischen Gremiums zu bewerten.

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die vorgeschlagene Variante aus dem Moderationsprozess in einer Machbarkeitsstudie konkret prĂŒfen zu lassen. Diese sieht den Neubau eines Schul- und Kulturzentrums mit Grundschule und Förderschule am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses vor, wobei ĂŒber das genaue Raumprogramm fĂŒr den Anteil des Umbaus oder Neubaus des Rolf-Engelbrecht-Hauses noch nicht entschieden wurde.

Dahinter stecke ein schulpolitisches Gesamtkonzept, erlĂ€uterte OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard: Denn im gleichen Zuge sollen die Schulstandorte Albert-Schweitzer-Schule, Johann-Sebastian-Bach-Schule und Musikschule aufgegeben werden, Die jetzige Werkrealschule an der Karrillonschule wird ab dem kommenden Schuljahr in die Dietrich-Bonhoeffer-Schule integriert.

Standortkonzentration

Grund- und Förderschule werden am neuen Standort zusammengefĂŒhrt, die Musikschule soll dann in das frei werdende GebĂ€ude der Karrillonschule umziehen. Alles in allem spare die Stadt durch diese Standortkonzentration auf lange Sicht Personal-, Unterhaltungs- und Mietkosten in betrĂ€chtlicher Höhe, so das entscheidende Argument. Außerdem könnten frei werdende GrundstĂŒcke als BauplĂ€tze ausgewiesen und verkauft werden. Diese Synergien und einzusparenden Kosten wĂŒrden nun in der Machbarkeitsstudie nĂ€her beleuchtet, erklĂ€rte der OB. Dem Gemeinderat werde ein Finanzierungsplan vorgelegt. Bernhard: „In diesem Rahmen von Einsparungen und Verkaufserlösen halte ich eine Investition von bis zu 20 Millionen Euro in der mittelfristigen Finanzplanung fĂŒr machbar.“

Die Konzeptgruppe bestĂ€rkte den Verwaltungschef und den Gemeinderat in diesen Ideen und Zielen. Durch das Gesamtkonzept rĂŒcke das neue Schul- und Kulturzentrum in den Bereich der Realisierung. Einig war man sich in der EinschĂ€tzung, dass ein solches Zentrum mit Hort und Förderschule eine deutliche Aufwertung der Bildungslandschaft in Weinheims Westen darstellt – insbesondere unter dem Aspekt der Inklusion, die damit beispielhaft umgesetzt werde.

Die Ausarbeitung des konkreten Raumprogramms erfolgt in den nĂ€chsten Wochen und Monaten. Die Beauftragung eines externen FachbĂŒros zur Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie und die Auswahl eines kompetenten Projektsteuerers sind die nĂ€chsten Schritte in Richtung eines neuen Schul- und Kulturzentrums fĂŒr die Weststadt.

Zwar ist der Moderationsprozess laut Gemeinderatsbeschluss bis auf Weiteres ausgesetzt, Bernhard und Bildungsamtsleiterin Carmen Harmand sicherten jedoch zu, die Expertenrunde auch bei den weiteren Schritten einbinden zu wollen. „Wir wollen und können dabei auf diese Runde nicht verzichten“, so der OB.“

Konzeptgruppe der Schulentwicklung Weststadt spricht Empfehlung aus

Moderation mĂŒndet in der Politik

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/pm) FĂŒr Marc Pfeiffer, den Moderator im Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“, ist es ein „Spurwechsel“. Nach rund einem Jahr intensiver BĂŒrgerbeteiligung, zwei World CafĂ©s, mehreren Workshops und Konzepttreffen, mĂŒndet der Prozess nun – wie geplant – in der Kommunalpolitik. Nach dem Wunsch der Stadtverwaltung beschĂ€ftigt sich der Gemeinderat in den nĂ€chsten zwei Monaten gleich zweimal mit der weiteren Entwicklung der Schullandschaft in Weinheims Westen – jeweils öffentlich.

Information der Stadt Weinheim:

„Am Mittwoch, 24. Oktober, soll das Gremium ĂŒber den Stand des Moderationsprozesses informiert werden und erstmals die Empfehlungen diskutieren. Dann könnte in der November-Sitzung der Gemeinderat das weitere Vorgehen beschließen. Wie das aussehen könnte, darĂŒber herrschte neulich im letzten Treffen der Konzeptgruppe vor der Gemeinderatssitzung Konsens. Im Laufe der vergangenen Monate hatten sich zwei Szenarien herauskristallisiert. Beide sehen den Neubau einer Grundschule in einem GebĂ€udekomplex mit dem Rolf-Engelbrecht-Haus in der Breslauer Straße vor; mit Nutzung von Synergien, so dass ein gemeinsames „Bildungs- und Kulturzentrum“ entstehen könnte. Eine Variante sieht die Integration der Johann-Sebastian-Bach-Schule im GebĂ€udekomplex vor.

Der Schulstandort der heutigen Albert-Schweitzer-Schule wÀre damit aufgegeben. Der zweite Grundschulstandort in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule soll erhalten bleiben.
Den Mitgliedern der Konzeptgruppe ist außerdem wichtig, dass die QualitĂ€t des SchĂŒlerhorts in der Weststadt in jedem Szenarium erhalten bleibt. Vor allem die PĂ€dagogen im Prozess betonten, dass die Kompetenz des Hortes weiter erforderlich sein wird, selbst wenn die „neue“ Albert-Schweitzer-Grundschule Ganztagesschule wird.

Die Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule hat inzwischen den Antrag gestellt, ab dem nĂ€chsten Schuljahr eine offene Ganztagesschule zu sein. Auch damit beschĂ€ftigt sich der Gemeinderat am 24. Oktober. Bekanntlich hat die Schulentwicklung im Laufe des letzten Jahres parallel zum Moderationsprozess an Fahrt aufgenommen, seit dem klar ist, dass der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung zu sinkenden SchĂŒlerzahlen vor allem bei den Werkrealschulen fĂŒhrt. Die Karrillon-Werkrealschule und die DBS-Werkrealschule sollen daher mit Beginn des nĂ€chsten Schuljahres fusionieren. Die neuen Entwicklungen konnten im Moderationsprozess gleich berĂŒcksichtigt werden und der Gemeinderat wird hierĂŒber in seiner Novembersitzung beraten.

Wie soll es nun im politischen Raum nach Wunsch der Teilnehmer des Moderationsprozesses weitergehen? ZunĂ€chst sollen die beiden prĂ€ferierten Szenarien im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht und mit Kosten belegt werden. Aufgabenstellung soll dabei auch sein, mögliche Einspareffekte zu prĂŒfen, zum Beispiel durch die Vermarktung des heutigen GrundstĂŒcks der Johann-Sebastian-Bach-Schule. Im Zuge der Machbarkeitsstudie hĂ€lt die Verwaltung die Einschaltung einer externen Projektsteuerung fĂŒr ratsam.

Im Moderationsprozess selbst wollen Marc Pfeiffer und die Akteure der Stadtverwaltung als nĂ€chstes die Vereine einbinden, um ĂŒber kĂŒnftige Nutzungen des Rolf-Engelbrecht-Haus als Teil eines Kultur- und Bildungszentrums zu diskutieren. Dazu sind alle betroffenen Vereine, also auch jene, die derzeit in der Schweitzer-Schule oder der Joh.-Seb.-Bach-Schule untergebracht sind, am Mittwoch, 15. November, 19 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus, im Nebenzimmer des „Alex“, eingeladen. Nach den Entscheidungen am 21. November soll der Moderationsprozess ordnungsgemĂ€ĂŸ abgeschlossen werden, auch darauf hat sich die Konzeptgruppe verstĂ€ndigt. Hierzu ist eine Sitzung mit „Manöverkritik“ fĂŒr 26. November angesetzt.
Info

Der Moderationsprozess Schulentwicklung Weststadt hat zwei Szenarien erarbeitet, die nun im Weinheimer Gemeinderat beraten werden. Die Verwaltung beantragt, dass fĂŒr beide Szenarien eine Machbarkeitsstudie mit Kostenermittlung in Auftrag gegeben wird. Beide Szenarien sehen vor, dass eine neue Weststadt-Grundschule in einem GebĂ€udekomplex („Schul- und Kulturzentrum“) mit dem Rolf-Engelbrecht-Haus entsteht. Eine Variante integriert zusĂ€tzlich die Johann-Sebastian-Bach-Förderschule. Bei beiden Szenarien bleibt die zweite Weststadt-Grundschule in der DBS erhalten, ebenso die „SchĂŒlerhort-QualitĂ€t“ mit eigener pĂ€dagogischer Ausrichtung. Der Gemeinderat berĂ€t am Mittwoch, 24. Oktober, 17 Uhr in öffentlicher Sitzung die Ergebnisse des Moderationsprozesses.“

Konzeptgruppe der Schulentwicklung Weststadt spricht Empfehlung aus

Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“

Im „World CafĂ©â€œ geht’s weiter

Weinheim, 10. Mai 2012. (red/pm) Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ wird am kommenden Samstag, 12. Mai 2012, offen diskutiert. Neu-Einsteiger sind willkommen.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Schulentwicklung Weststadt nimmt nun konkretere Formen an – und soll nochmal möglichst offen und transparent diskutiert werden.

Die Möglichkeit zur Diskussion besteht beim nĂ€chsten so genannten „World CafĂ©â€œ. Dieses öffentliche Forum wird am Samstag, 12. Mai 2012, im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfinden.

Moderator Marc Pfeiffer, die Vertreter der Rathaus-FachĂ€mter und die Akteure der Konzeptgruppe, die neulich PrioritĂ€tenvorschlĂ€ge erarbeitet hat, wĂŒnschen sich dabei eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung.

Das „World CafĂ©â€œ wird an einem Samstag von 10 Uhr bis 14 Uhr angeboten werden; es können sich auch Personen anmelden (s. Info), die bislang im Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ noch nicht aktiv waren.

In einem Treffen der Konzeptgruppe im Verlauf des Moderationsprozesses wurden neulich von 16 möglichen Szenarien sechs priorisiert. Daraus geht hervor, wie die Schullandschaft in der Weststadt kĂŒnftig aussehen könnte.

Die „Konzeptgruppe“, die aus einem ersten „World CafĂ©â€œ Ende letzten Jahres hervorgegangen ist, setzte sich ĂŒberwiegend aus Vertretern der betroffenen Schulen, Elternvertretern, der Gemeinderatsfraktionen und Schulleitungen zusammen. Im „World CafĂ©â€œ kann nun jeder mitreden.

Wie lauten bislang die VorschlĂ€ge der „Konzeptgruppe“? Am deutlichsten kristallisierte sich das Szenario heraus, bei dem es auch kĂŒnftig in der Weststadt zwei GrundschulgebĂ€ude
geben soll.

Ein Neubau (anstelle der heutigen Albert-Schweitzer-Schule) in Kombination mit einem neuen oder umfassend sanierten Rolf-Engelbrecht-Haus als Schul- und Kulturzentrum mit der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule. Hohe Zustimmung fand dieses Szenario auch ohne Anbindung der Johann-Sebastian.-Bach-Schule.

Nach wie vor halten die Mitglieder der Konzept-Gruppe die Förderschule fĂŒr eine sehr gute ErgĂ€nzung innerhalb der Schullandschaft Weinheims; der Dietrich-Bonhoeffer-Schulverbund wĂ€re dann nach wie vor der zweite Grundschulstandort.

Denkbar wĂ€re aber auch die Variante eines einzigen GrundschulgebĂ€udes fĂŒr alle GrundschĂŒler der Weststadt in Kombination mit dem Rolf-Engelbrecht-Haus.

Was die Werkrealschulen angeht, hĂ€lt die Konzeptgruppe kĂŒnftig eine Werkrealschule am Standort der DBS fĂŒr sinnvoll und ausreichend.

Eine weitere Variante, nach der zusĂ€tzlich die Karrillon-Schule weiter bestehen bleibt, dort frei werdende RĂ€ume aber eine andere Verwendung finden, wurde nicht verworfen, fand aber in der „Konzeptgruppe“ keine breite Mehrheit.

So soll auch dieses Szenario im „World CafĂ©â€œ am Samstag nochmal auf den Tisch. SĂ€mtliche Szenarien und Dokumente zum Verlauf des Moderationsprozesses stehen auch auf www.weinheim.de zur Ansicht und zum Download zur VerfĂŒgung.

Info: „World CafĂ©â€œ im Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ am Samstag, 12. Mai 2012, 10:00 Uhr bis circa 14:00 Uhr, im Rolf-Engelbrecht-Haus. Auch neue Teilnehmer sind herzlich eingeladen. Anmeldungen sind noch bis zum 10. Mai per E-Mail: f.goduti@weinheim.de oder h.buerner@weinheim.de, Fax: 06201- 2 516 möglich.

NĂ€chstes Treffen am 12. Mai

Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ priorisiert sechs Szenarien

Weinheim, 25. April 2012. (red/pm) Die Konzeptgruppe „Schulentwicklung Weststadt“ hat aus sechzehn möglichen Szenarien sechs priorisiert. Diese sechs Szenarien sollen nun beim nĂ€chsten „World CafĂ©“ mit einer möglichst großen Zahl an BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern diskutiert werden. Das „World CafĂ©â€œ findet am Samstag, 12. Mai von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus statt.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Schulentwicklung Weststadt nimmt nun konkretere Formen an.

In einem weiteren Treffen der Konzeptgruppe im Verlauf des Moderationsprozesses wurden jetzt von 16 möglichen Szenarien sechs priorisiert. Daraus geht hervor, wie die Schullandschaft in der Weststadt kĂŒnftig aussehen könnte.

Die „Konzeptgruppe“, die aus einem ersten „World CafĂ©â€œ Ende letzten Jahres hervorgegangen ist, setzt sich ĂŒberwiegend aus den Vertretern der betroffenen Schulen, Elternvertretern, der Gemeinderatsfraktionen und Schulleitungen zusammen.

„Mit diesen sechs Szenarien wird die Konzept-Gruppe nun in die breite Diskussion mit der Bevölkerung eintreten“, erlĂ€uterte Marc Pfeiffer, Moderator des partizipativen Schulentwicklungsprozess das Votum aus der Konzeptgruppe.

Die Möglichkeit zur Diskussion besteht beim nĂ€chsten World CafĂ©. Dieses öffentliche Forum wird am Samstag, 12. Mai im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfinden. Pfeiffer, die Vertreter der Rathaus-FachĂ€mter und die Akteure der Konzeptgruppe wĂŒnschen sich dabei eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung.

Das „World CafĂ©â€œ wird an einem Samstag von 10 Uhr bis 14 Uhr angeboten werden; es können sich auch Personen anmelden (s. „Info“), die bislang im Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ noch nicht aktiv waren.

Bis zum nĂ€chsten Treffen der „Konzeptgruppe“ sollen die in die engere Wahl gekommenen Szenarien mit ersten KostenschĂ€tzungen hinterlegt werden, sicherten die Vertreter der Stadtverwaltung zu.

Wie lauten die VorschlĂ€ge der „Konzeptgruppe“? Am deutlichsten kristallisierte sich das Szenario heraus, bei dem es auch kĂŒnftig in der Weststadt zwei GrundschulgebĂ€ude geben soll.

Ein Neubau (anstelle der heutigen Albert-Schweitzer-Schule) in Kombination mit einem neuen oder umfassend sanierten Rolf-Engelbrecht-Haus als Schul- und Kulturzentrum mit der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule. Hohe Zustimmung fand dieses Szenario auch ohne Anbindung der Johann-Sebastian-Bach-Schule.

Nach wie vor halten die Mitglieder der Konzept-Gruppe die Förderschule fĂŒr eine sehr gute ErgĂ€nzung innerhalb der Schullandschaft Weinheims; Der Dietrich-Bonhoeffer-Schulverbund wĂ€re dann nach wie vor der zweite Grundschulstandort.

Denkbar wĂ€re aber auch die Variante eines einzigen GrundschulgebĂ€udes fĂŒr alle GrundschĂŒler der Weststadt in Kombination mit dem Rolf-Engelbrecht-Haus.

Was die Werkrealschulen angeht, hĂ€lt die Konzeptgruppe kĂŒnftig eine Werkrealschule am Standort der DBS fĂŒr sinnvoll und ausreichend.

Eine weitere Variante, nach der zusĂ€tzlich die Karrillon-Schule weiter bestehen bleibt, dort frei werdende RĂ€ume aber eine andere Verwendung finden, wurde nicht verworfen, fand aber in der „Konzeptgruppe“ keine breite Mehrheit. So soll auch dieses Szenario im „World CafĂ©â€œ nochmal auf den Tisch.

Vor dem neuerlichen „Konzepttreffen“ hatten die Vertreter der betroffenen Weststadt-Schulen alle vorher als möglich erachteten Varianten in ihren Gremien diskutiert und in SWOT-Analysen die StĂ€rken und SchwĂ€chen der Szenarien analysiert.

Nach dem „World CafĂ©â€œ am 12. Mai und im Vorfeld der Gemeinderatsentscheidung werden die ausgewĂ€hlten Szenarien nun weiter konkretisiert. Eine Gemeinderatsentscheidung ist fĂŒr Herbst vorgesehen.

Info:

„World CafĂ©â€œ im Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ am Samstag, 12. Mai, 10 Uhr bis circa 14 Uhr, im Rolf-Engelbrecht-Haus.

Auch neue Teilnehmer sind herzlich eingeladen.

Anmeldungen sind bis zum 5. Mai per E-Mail: f.goduti@weinheim.de oder h.buerner@weinheim.de, Fax: 06201-82 516.

Der Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ wird sich auch im Rahmen des Weststadtfestes am Samstag, 16. Juni der Öffentlichkeit vorstellen.“

Schulentwicklung: Moderationsprozess ist gut vorbereitet

Moderationsprozess beim „World-CafĂƒÂ©â€œ

Weinheim, 20. November 2011. (red/pm) Die Perspektiven der Schullandschaft in der Weinheimer Weststadt wird das Thema sein in der Bonhoeffer-Schule am 26. November. Beim sogenannten „World-Cafe“ sind alle interessierten BĂŒrger aufgefordert, teilzunehmen und mitzureden.

Information der Stadt Weinheim:

„Es verspricht spannend zu werden. In einem ausgeklĂŒgelten Moderationsprozess will die Stadt Weinheim ihre BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ab November zur regen Teilnahme auffordern, wenn es um die Perspektiven fĂŒr die Schullandschaft in der Weststadt geht.

In einem so genannten „World-CafĂ©â€œ am Samstag, 26. November in der Bonhoeffer-Schule sei reichlich Raum fĂŒr Menschen und Ideen, erklĂ€rte jetzt Marc Pfeiffer, der im Auftrag der Stadt den Moderationsprozess leiten wird.

Ziel ist: Die sich aktuell deutlich und rasch verĂ€ndernden Rahmenbedingungen fĂŒr die Schulen und den SchultrĂ€ger sollen von einer möglichst breiten BĂŒrgerbeteiligung begleitet werden.

In einem ersten Schritt bereiteten sich jetzt die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, mit OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner an der Spitze, sowie Vertreter des Gemeinderates
auf den beginnenden Prozess vor.

Auch sie werden Teilnehmer am „World CafĂ©“ sein und am Ende die politisch verantwortlichen Entscheidungen zu treffen und umzusetzen haben. OB Bernhard ermunterte nochmals die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, sich zu engagieren und konstruktive VorschlĂ€ge beizusteuern.

In zwei zweistĂŒndigen Workshops fĂŒr Vertreter der Gemeinderats-AusschĂŒsse ging es zunĂ€chst um eine möglichst prĂ€zise Analyse des Ist-Zustandes.

Dieser ist von zwei Entwicklungen geprĂ€gt: Einerseits einer verĂ€nderten Bildungspolitik der grĂŒn-roten Landesregierung in Stuttgart, wie Bildungsamtsleitern Carmen Harmand erlĂ€uterte.

Zwar seien exakte Prognosen noch nicht möglich. Aber durch den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung, das Ziel der flĂ€chendeckenden Ganztagesschule, die angekĂŒndigte gesetzliche Verankerung der Inklusiven Schule, der Möglichkeit einer Gemeinschaftsschule und anderen Reformprojekten sei es wahrscheinlich, dass sich die SchĂŒlerströme in den nĂ€chsten Jahren verĂ€ndern.

Dazu komme, dass auch in Weinheim die Zahl der GrundschĂŒler – im Vergleich zum Ende der 2010er-Jahre – mittelfristig sinken werde, zunĂ€chst auf wohl rund 1500 SchĂŒler. Im Schuljahr 2008 waren es noch rund 1650. Daraus ergebe sich schon rein rechnerisch, dass in den vorhandenen GrundschulgebĂ€uden mehr Platz entsteht.

Andererseits mĂŒsse man mit weiteren Anforderungen an die GebĂ€ude rechnen, wenn zum Beispiel ĂŒberall eine Ganztagesschule eingerichtet wird. Vieles sei also im Fluss, und bei den anstehenden Entscheidungen sei es wichtig, den BĂŒrger mitzunehmen.

Dazu kommt: Insgesamt stelle sich der baulich-technische der SchulgebĂ€ude in der Weststadt trotz teilweise betrĂ€chtlicher Sanierungs- und Unterhaltungssummen in den letzten Jahren sehr unterschiedlich dar, berichtete Peter Zschippig, der Leiter der Hochbauabteilung im Amt fĂŒr Immobilienwirtschaft.

In einem guten bis befriedigenden Zustand seien derzeit die Johann-Sebastian-Bachschule und das Dietrich-Bonhoeffer-Schulzentrum, die Karrillon-Schule immerhin in einem „vertretbaren Zustand“, aber die Albert-Schweitzer-Schule sei als GebĂ€ude auf Dauer nicht mehr geeignet.

Wo die Alternativen liegen, dazu soll unter anderem im „World CafĂ©â€œ AnstĂ¶ĂŸe geben. Auch im Workshop kamen einige Visionen auf den Tisch. Aber Marc Pfeiffer moderierte: „Es ist noch Zeit genug, in Szenarien zu denken.“

Info: „World CafĂ©â€œ im Zuge des Moderationsprozesses „Perspektiven der Schullandschaft in der Weststadt“ am Samstag, 26. November, Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Jeder interessierte BĂŒrger ist eingeladen, sich in die Diskussion einzubringen. Anmeldungen (bis zum 15. November) und weitere Infos beim Amt fĂŒr Bildung und Sport unter 06201-82 540 oder -541.“