Dienstag, 11. Dezember 2018

Verkehrsbehörde will durchgreifen

Falschparker behindern die Busse

Weinheim, 09. April 2014. (red/pm) Der neue Stadtbus fährt, muss aber zu oft anhalten – Falschparker behindern die Busse. Die Verkehrsbehörde will durchgreifen. [Weiterlesen…]

Kommunalwahl am 25. Mai

Torsten Fetzner leitet Gemeindewahlausschuss

Weinheim, 15. Januar 2014. (red/ld) Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner wurde einstimmig zum Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses für die Kreistags-, Gemeinderats- und Ortschaftsrätewahl am 25. Mai gewählt. Als sein Stellvertreter wurde Markus Böhm, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, gewählt. [Weiterlesen…]

Kontrolle an sieben Stellen

Auch in Weinheim blitzt es

Weinheim, 09. Oktober 2013. (red/pm) Raser aufgepasst: Auch der kommunale Ordnungsdienst Weinheim beteiligt sich am 10. Oktober am bundesweiten „Blitzmarathon“. [Weiterlesen…]

Bundestageswahl und Bürgerentscheid über Flächentausch am 22. September

Briefwahl-Unterlagen auch online

Weinheim, 31. August 2013. (red/pm) Zur Bundestagswahl und zum Bürgerentscheid am 22. September können Wahlscheine jetzt auch elektronisch beantragt werden. Das Wahlamt der Stadt Weinheim bietet dazu die Beantragung eines Wahlscheines per Internet auf ihrer Homepage www.weinheim.de an. [Weiterlesen…]

Rathaus-Mitarbeiter ließen sich von der Polizei schulen

Wegschauen gilt nicht

Rathaus-Mitarbeiter ließen sich von der Polizei schulen. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 18. Mai 2012. (red/pm) Rathaus-Mitarbeiter ließen sich von der Polizei schulen. Auch die Volkshochschule bietet einen Kurs zum Thema „Zivilcourage“ an.

Information der Stadt Weinheim:

„Kleine Gesten sind manchmal wirkungsvoller als Worte. Wie selbstbewusst man auf jemanden zugeht, wie laut oder leise man ihn anspricht. Wie man dasteht spielt eine Rolle im Konfliktfall.

Wie man hilft, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen – das war jetzt das Thema eines Seminars in Zivilcourage, das Präventionsexperten der Polizei jetzt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Weinheimer Stadtverwaltung angeboten haben. Auch die VHS Badische Bergstraße hat sich jetzt dem Thema mit einem Kurs gewidmet.

Solche Aktionen in Partnerschaft zwischen Polizei und der Stadt haben in Weinheim Tradition. Die Zusammenarbeit im Verein Kommunale Kriminalprävention Rhein Neckar sei vorbildlich, bestätigten jetzt Günther Bubenitschek, der Geschäftsführer des Vereins, und Markus Böhm, der Leiter des Weinheimer Bürger- und Ordnungsamtes.

Anschaulich, ernsthaft aber unterhaltsam führten Bubenitschek und die Heidelberger Theaterpädagogin Stefanie Ferdinand durch das Seminar und schulten die städtischen Mitarbeiter aus allen Ämtern und Arbeitsebenen in den Details des Umgangs.

Dabei stützten sie sich im Wesentlichen auf die Erkenntnisse, die auch in die bundesweite Polizeiaktion „Tu was“ eingeflossen sind.

Diese Aktion animiert die Menschen, sich mit offenen Augen durch ihr Umfeld zu bewegen, um nicht unätig zu sein, wenn sie Zeugen einer Straftat werden. Denn oft genug komme eine solche Untätigkeit vor, erklärt Präventionsexperte Bubenitschek.

„Was geht’s mich an?“, „Was kann ich schon tun?“ und: „Gibt es da nicht andere, die für so etwas zuständig sind?“ Es seien immer die gleichen Fragen und Einwände, mit denen sich „Weggucker“ rechtfertigen, die untätig Zeuge einer Straftat geworden sind.

Die Aktion „Tu was“ baut auf sechs praktischen Regeln auf. Erstens: „Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.“ Zweitens: Ich fordere andere aktiv und direkt zut Mithilfe auf.“ Drittens: Ich beobachte genau, präge mir Tätermerkmale ein.“ Viertens: Ich organisiere Hilfe.“ Fünftens: Ich kümmere mich um Opfer“. Sechstens: „Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.“

Kriminalhauptkommissar Bubenitschek beschrieb: „Im Ernstfall sind Sie mit Aufregung und Herzklopfen als direkt Betroffener oder Beobachterin mittendrin. Das Seminar bietet Ihnen ein Handlungsrepertoire, aus dem Sie schöpfen können. Sie erlangen mehr Klarheit und Sicherheit im Verhalten als Beobachter, Helfer und Betroffener in Gewaltsituationen. Das Seminar macht Mut und vermittelt neue Impulse für lösungsorientiertes Handeln.“

Der Verein Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar bietet für Gruppen, zum Beispiel aus Vereinen und Firmen verschiedene Zivilcourage-Seminare an.“

Infos: Prävention Rhein-Neckar e.V., Telefon 06221/99-1241, Fax: 06221/99-1247
mail: info@praevention-rhein-neckar.de, Internet : www.praevention-rhein-neckar.de.

Weststadt hat ein Bürgerbüro – dienstags und donnerstags

Guten Tag!

Weinheim, 07. Dezember 2010. (pm) Ein wenig ungewöhnlich ist die Konstruktion schon – aber aus Sicht der BürgerInnen sicher ein Service. In den Räumen der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord in der Königsberger Straße gibt es seit gestern immer dienstags und donnerstags ein Teilzeit-Bürgerbüro.

Information der Stadt Weinheim:

„Monika und Wolfgang Schmitt, Weststädter vom Scheitel bis zur Sohle, waren die ersten Bürger, die jetzt das nagelneue und erste Bürgerbüro in der Weinheimer Weststadt besuchten. Pünktlich um 14 Uhr – wie angekündigt und künftig jeden Donnerstag – öffnete mit der Filiale der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord in der Königsberger Straße auch das neue Bürgerbüro der Stadtverwaltung, das unter demselben Dach untergebracht ist.

Wolfgang Schmitt hat vor zwei Wochen einen neuen Personalausweis beantragt und wollte sich jetzt erkundigen, wann er denn nun das neue Dokument entgegennehmen kann. Es war für Nina Kessler und Petra Ziemann, beides erfahrene Mitarbeiterinnen des Weinheimer City-Bürgerbüros, die erste Diensthandlung im neuen Bürgerbüro.

Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag gastiert das Bürgerbüro in den Räumen der Sparkasse. Bild: Stadt Weinheim

Die Auskunft erfolgte unter prominenter Aufsicht: Oberbürgermeister Heiner Bernhard begrüßte die ersten Kunden des Weststadt-Bürgerbüros genauso wie Uli Sonntag, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord, Geschäftsgebietsleiter Willi Tremmel, Bürger- und Ordnungsamtschef Markus Böhm sowie Fritz Weber aus dem Vorstand des Weststadtvereins und Stadtrat Carsten Labudda, der im Sommer eine Unterschriftenaktion für ein Bürgerbüro organisiert hatte.

Egon Schweinsberg-Kellermann, EDV-Chef im Weinheimer Rathaus, schaltete den beiden Mitarbeiterinnen selbst den Computer an und überprüfte, ob alles funktionierte. Es war Maßarbeit.

OB Bernhard bedankte sich bei den Vertretern der Sparkasse, die der Stadt gegen eine Beteiligung an den Nebenkosten zweimal in der Woche einen Büroraum zur Verfügung stellt. Damit nehme das regionale Bankhaus in vorbildlicher Weise seinen öffentlichen Auftrag wahr, bescheinigte Bernhard.

Er ging auch auf die Diskussionen der letzten Monate ein und bekräftigte, dass ein Bürgerbüro an zentraler Stelle für die Weststadt mittlerweile eine sehr sinnvolle Einrichtung sei. Denn auch die Menschen im größten Weinheimer Stadtteil werden älter und teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt, so dass auch in der Weststadt die Erfordernis von Zentralität wachse.

Vor zwei Jahren habe die Stadt dieser Entwicklung mit der Förderung des „Bonus-Marktes“ als Nahversorger inmitten der Weststadt schon einmal Rechnung getragen, nun folge die Eröffnung des Bürgerbüros als zweiter Schritt im Konzept. Der technische Fortschritt und die innovative EDV-Abteilung des Rathauses habe nunmehr auch eine kostengünstige Realisierung ermöglicht.

Personell soll das neue Weststadtbüro, wie Amtsleiter Böhm erläuterte, kostenneutral betrieben werden. Für die neuen Weststadt-Öffnungszeiten (Dienstag 9 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag 14 Uhr bis 17 Uhr) werden die Öffnungzeiten des Bürgerbüros in der neuen Weinheim Galerie am Freitagmittag reduziert.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog