Sonntag, 19. November 2017

Von Schriesheim ├╝ber Weinheim nach Lorsch

Historische Kutschfahrt entlang der Bergstra├če

Weinheim, 03. Oktober 2014. (red/pm) Eine Zeitreise zum Anschauen und f├╝r die Freunde von Pferden und historischen prachtvollen Kutschen ein besonderer Augenblick: Am kommenden Sonntag, 05. Oktober, werden rund 30 Turnierpferde von Fahrsportlern der Region zwei-, drei- oder viersp├Ąnnig zehn historische und sorgsam restaurierte Kutschen die Bergstra├če entlang ziehen: Von Schriesheim ├╝ber Weinheim bis nach Lorsch, also grenz├╝bergreifend. [Weiterlesen…]

Imagekampagne aus der "Odenwaldh├Âlle"

Herzapfel aus dem Paradies

Foto: Landratsamt Kreis Bergstra├če

Der Erl├Âs der Aufkleber-Aktion ÔÇ×Ich bin ein Odenw├ĄlderÔÇť flie├čt in weitere Therapiema├čnahmen der jungen Grasellenbacherin Joline Kolb. Das Bild zeigt neben Joline, Landrat Matthias Wilkes (links) sowie Mutter Jeanette Kolb und Bruder Leon. Foto: Landratsamt Kreis Bergstra├če

 

Kreis Bergstra├če/Rhein-Neckar, 21. Januar 2014. (red/ld) Die FAS-Redakteurin Antonia Baum bescherte mit ihrem Schm├Ąhartikel ├╝ber die von ihr bezeichneten „Odenwaldh├Âlle“ dem Landkreis Bergstra├če eine hei├če Debatte und – indirekt – eine neue Imagekampagne: „Ich bin ein Odenw├Ąlder“ erkl├Ąrt Landrat Matthias Wilkes seit Freitag auf seinem Auto. F├╝r 50 Cent pro St├╝ck werden die Aufkleber in den Rath├Ąusern der Odenwald-Gemeinden sowie in den Touristeninformationen verkauft. Der Erl├Âs soll einem neunj├Ąhrigen M├Ądchen zu Gute kommen, das seit ihrer Geburt k├Ârperlich behindert ist. [Weiterlesen…]

"Odenwaldbeschimpfung" als Teil einer literarischen Tradition?

FAS empfiehlt „Odenwaldh├Âlle“ als „Schullekt├╝re“

Birkenau_schloss

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sieht in der „Odenwaldbeschimpfung“ die Fortsetzung einer literarischen Tradition. Foto: Schloss in Birkenau, Wikipedia, J├╝rgen Kader, CC BY-SA 3.0

 

Kreis Bergstra├če/Rhein-Neckar, 04. Januar 2014. (red) Der Feuilleton-Beitrag „Dieses St├╝ck Germany“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) hat hohe Wellen geschlagen. Eine ganze Region f├╝hlt sich beleidigt, Landrat Matthias Wilkes fordert eine Richtigstellung und der Ressortleiter des Feuilletons legt nach. Er empfiehlt den Text seiner Kollegin Antonia Baum als „Schullekt├╝re“ und meint, der Odenwald solle sich dar├╝ber freuen. [Weiterlesen…]

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sorgt f├╝r "gro├čes Entsetzen"

„Odenwaldh├Âlle“: Landrat Wilkes fordert Richtigstellung zu „bodenloser Frechheit“

Matthias Wilkes

Matthias Wilkes, Landrat Kreis Bergstra├če. Foto: Landratsamt

Kreis Bergstra├če/Rhein-Neckar, 03. Januar 2014. (red/pm) Landrat Matthias Wilkes zeigt sich „entsetzt“ und hat schnell auf den Schm├Ąh-Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung reagiert. Er fordert die Chefredaktion zu einer „Klarstellung“ auf und bietet der Berliner Redaktion „Hilfe“ in Form von „fundierten und wahrheitsgetreuen Informationen zur Verf├╝gung“. Wir dokumentieren das Schreiben. [Weiterlesen…]

FAS-Redakteurinnen haben es schwer - Versuch einer beschwichtigenden Verstehung

Der nekrophile Nihilismus der Antonia B.

 

Kreis Bergstra├če/Rhein-Neckar, 03. Januar 2014. (red) ├ťberhaupt keinen guten Start ins neue Jahr erleben die s├╝dhessischen Orte Birkenau und Rimbach sowie der komplette Odenwald. Laut der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist der Odenwald die H├Âlle auf Erden und Orte wie Birkenau, M├Ârlenbach und Rimbach sind die „scheu├člichsten Orte der Welt“. Wer hier lebt, wird angeblich „im Kopf kaputt gemacht“. Einfach so. Weil man hier lebt. Die unausweichliche Folge laut der FAS-Redakteurin Antonia Baum: Drogen und Rauchen ab dem Alter von elf Jahren, Ladendiebstahl und eine die Pers├Ânlichkeit deformierende Depression. [Weiterlesen…]

Sch├╝ler und Eltern der Alexander-von-Humboldt-Schule wehren sich gegen "Willk├╝r" der Schulbeh├Ârde

Formfehler: D├╝rfen F├╝nftkl├Ąssler nicht nach G9 wechseln?

Die F├╝nftkl├Ąssler der Alexander-von-Humboldt-Schule wollen erst in der 13. Klasse Abitur machen. Dieses Recht wollen sie sich jetzt vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt erstreiten.

Die F├╝nftkl├Ąssler der Alexander-von-Humboldt-Schule wollen erst in der 13. Klasse Abitur machen. Das staatliche Oberschulamt will das nicht erlauben – dagegen wird geklagt. Jetzt muss das Verwaltungsgericht Darmstadt entscheiden.

 

Viernheim/Rhein-Neckar, 13. Juni 2013. (red/ld) Ein Jahr l├Ąnger zur Schule gehen: Das wollen die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Alexander-von-Humboldt-Schule (AvH). Im vergangenen Dezember hat die Schulleitung den Antrag f├╝r die R├╝ckkehr zum neunj├Ąhrigen Gymnasium (G9) gestellt und darin auch beantragt, die 65 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der drei bestehenden f├╝nften Klassen mitzunehmen. Seit der ├änderung des Hessischen Schulgesetzes im Dezember 2012 ist das nicht mehr m├Âglich. Deshalb erging der Antrag der Schulleitung vor diesem Termin. Im April dann die Entscheidung: Antrag abgelehnt, wegen eines Formfehlers. Nachreichen nicht m├Âglich. Die Eltern sind stinksauer. Sie sehen sich einer Beh├Ârdenwillk├╝r ausgesetzt. [Weiterlesen…]

Das badisch-hessische Doppeldorf Flockenbach war f├╝r einen Tag das Zentrum und das Symbol f├╝r die Metropolregion

H├Ąnde reichen ├╝ber alle Grenzen

1.000 Jahre Flockenbach. Bild: Stadt Weinheim

Weinheim/Gorxheimertal, 21. Mai 2012. (red/pm) Am Wochendende feierten die beiden Ortschaften Ober- und Unterflockenbach das 1.000-j├Ąhrige Bestehen.

Von Roland Kern

„Es war noch gar nicht so lang her, Hans Salbinger, der heutige Ortsvorsteher des Weinheimer Odenwald-Ortsteils Oberflockenbach, kam ins heiratsf├Ąhige Alter. Da erkl├Ąrte ihm seine Oberflockenbacher Mutter: ÔÇ×Junge, wennÔÇÖs jetzt ans Heiraten geht, blo├č koanie vum Tal.ÔÇť Salbinger erz├Ąhlte diese Story am Sonntagmorgen schmunzelnd vom RNF-Truck herunter, der Festb├╝hne zum grenz├╝bergreifenden Jubil├Ąumsfest ÔÇ×1000 Jahre Flockenbach. Und Hunderte von Menschen vor der B├╝hne bewiesen, dass diese Zeiten vorbei sind.

Auf der Festmeile zwischen den historisch verschwisterten Gemeinden Oberflockenbach und Unterflockenbach begegneten sie sich auf der Grenzlinie zwischen Baden und Hessen. Ohne dass es verordnet war, sprachen alle Redner und Moderator Ralph K├╝hnl am Ende des offiziellem Festaktes nur noch von ÔÇ×FlockenbachÔÇť ÔÇô als g├Ąbe es weder Unter- noch Ober.

Unterflockenbachs B├╝rgermeister Uwe Spitze lieb├Ąugelte augenzwinkernd, immerhin in Anwesenheit des hessischen Bergstra├čen-Landrates Matthias Wilkes und Matthias Graf aus dem hessischen Innenministerium, sogar mit einer Eingemeindung nach Weinheim. ÔÇ×Wir w├╝rden Euch nehmenÔÇť, ging Weinheims Oberb├╝rgermeister auf das Angebot ein. Nach dem musikalischen Entr├ęe durch den Muskiverein Gorxheimertal war aber erst einmal der Auftritt von Heimatforscher Gerhard Schmitt an der Reihe.

Der fr├╝here Schulrektor und Flockenbach-Kenner, auch Autor der Feschrift, f├╝hrte die beiden Gemeinden am ÔÇ×FluchenbahÔÇť, dem Felsenbach, historisch zusammen. Im Mittelpunkt standen dann feierliche Verleihungen und Ehrengaben. Ministerialdirigent Matthias Graf, im Wiesbadener Innenministerium Abteilungsleiter der Kommunalabteilung, hatte f├╝r Unterflockenbach die Freiherr-vom-Stein-Medaille im Gep├Ąck.

Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises und Weinheims Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard, ├╝berreichten an Oberflockenbachs Ortsvorsteher Hans Salbinger eine wertvolle Plastik aus dem Atelier des K├╝nstlers G├╝nther Braun; sie wird im Rathaus des Ortsteils einen Ehrenplatz bekommen. Die beiden Landr├Ąte Dallinger und Wilkes bekr├Ąftigten im Interview mit RNF-Moderator Ralph K├╝hnl den Gedanken der Metropolregion Rhein-Neckar.

An diesem Sonntag r├╝cke die badisch-hessische Gemeinde Flockenbach in deren Mittelpunkt und werde zum Symbol f├╝r ein grenzenloses Miteinander in der Region. Dann folgte ein besonderer H├Âhepunkt: Klaus Ackermann und Helmut Lerchl hatten zum Jubil├Ąum einen eigenen Song geschrieben, den sie vortrugen. Der dritte Musikus im Bunde war kein Geringerer als Weinheims Erster B├╝rgermeister Dr. Torsten Fetzner.

Die drei strahlten mit der Sonne und vielen Tausend Besuchern um die Wette, als sie sp├Ąter noch musizierend die Festmeile mit den mehr als 60 originellen Buden und St├Ąnden hoch und runter zogen. Diesen Tag wird man beiderseits der Landesgrenze nicht so schnell vergessen.“

Anm. d. Red.: Roland Kern ist Pressesprecher der Stadt Weinheim.