Samstag, 19. Oktober 2019

Brand in der Mannheimer Stra├če

Eine Tote bei K├╝chenbrand

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Weinheim, 10. Mai 2013. (red/ld/fw/pol) Bei einem K├╝chenbrand in der Mannheimer Stra├če gestern Abend, ist eine 46 Jahre alte Frau gestorben. Das Feuer war wohl im Bereich der K├╝chenzeile ausgebrochen. Das ergab die Brandursachenuntersuchung der Polizei. Die Branduntersuchung musste am Nachmittag abgebrochen werden, da die Wohnung noch immer stark verraucht sei, hie├č es bei der Polizei. Am Montag werden die Untersuchungen fortgef├╝hrt. Zur Todesursache der Frau gibt es noch keine Ergebnisse. Die Leiche soll obduziert werden. [Weiterlesen…]

Anklage wegen versuchten Mordes erhoben

Mieter gezielt Rauchgasen ausgesetzt

Mannheim/Weinheim, 10. April 2013. (red/pol) Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen 55-j├Ąhrigen Mann aus dem Hochtaunuskreis Anklage wegen Verdachts des versuchten Mordes erhoben. Der Beschuldigte soll Mitte Januar als Verwalter eines Weinheimer Mehrfamilienhauses den Kamin mittels eines eigens angefertigten Blechs heimlich verschlossen haben. [Weiterlesen…]

Rauchmelder sollen zuk├╝nftig fr├╝her warnen

K├╝chenbrand wird im letzten Moment entdeckt

Dichter schwarzer Rauch dringt aus dem Fenster der K├╝che, die in Brand geriet. Foto: Ralf Mittelbach

 

Weinheim, 14. Februar 2013. (red/fw) Kurz vor 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu einem Trocknerbrand in die Albert Ludwig Grimm Stra├če gerufen. Das Feuer war in der K├╝che einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die 27j├Ąhrige Wohnungsinhaberin bemerkte den Brand ihres Trockners als erstes und informierte ihren 27-j├Ąhrigen Mann und die Feuerwehr ├╝ber den Notruf 112. Sie schlossen die T├╝r zur K├╝che um das Feuer einzud├Ąmmen und konnten die Wohnung noch rechtzeitig verlassen.

Von Ralf Mittelbach

Danach informierten sie die anderen Wohnungsinhaber, so dass sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits zehn Personen unverletzt ins Freie gerettet hatten. Die Weinheimer Feuerwehr war mit 24 Feuerwehrangeh├Ârigen, zwei L├Âschfahrzeuge, der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen im Einsatz. Auch Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht war vor Ort und ein Mannschaftstransportwagen wurde als Aufenthaltsraum f├╝r die Betroffenen umfunktioniert. Nachdem ein mobiler Rauchvorhang im Treppenhaus zur Wohnungseingangst├╝r gesetzt war, um eine Rauchausbreitung zu verhindern, ging ein Trupp unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Parallel dazu ging ein Sicherungstrupp in Stellung und die Wasserversorgung zum L├Âschfahrzeug wurde aufgebaut.

Die Beamten des Polizeireviers Weinheim sicherten die Einsatzstelle und ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe Viernheim k├╝mmerte sich um den Schutz der eingesetzten Kr├Ąfte. Mit einem L├╝fter wurde das Treppenhaus rauchfrei gehalten und der Rauch aus der Brandwohnung gedr├╝ckt. Nach zwanzig Minuten hatte die Feuerwehr das Feuer gel├Âscht und eine abschlie├čende Brandnachschau mit der W├Ąrmebildkamera gehalten. Da noch eine Person ├╝ber der Brandwohnung als vermisst gemeldet und best├Ątigt wurde, dass diese sich mit Sicherheit dort aufh├Ąlt, wurde die Wohnungst├╝r mit Spezialwerkzeug ge├Âffnet, nachdem auf Klopfen und Klingeln niemand reagiert hatte. Die Person war wohlauf und hatte von dem Brand und dem klingeln nichts mitbekommen.

Alle Bewohner konnten nach den L├Âscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zur├╝ck. Die K├╝che der Brandwohnung ist allerdings ein Totalschaden. Trotzdem hatten die Bewohner Gl├╝ck, da die K├╝chent├╝r mit einem Glaseinsatz versehen war. Wenn die Wohnungsinhaber den Brand nicht rechtzeitig bemerkt h├Ątten, w├Ąre ihnen sicherlich der Fluchtweg abgeschnitten gewesen. ÔÇ×Der Brand wurde im letzten Moment entdeckt, lange h├Ątte das Feuer nicht mehr gebraucht um sich rasant auszubreitenÔÇť, so Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht ÔÇ×Eine Rettung der zwei Bewohner w├Ąre dann nur noch ├╝ber Leitern oder Sprungpolster m├Âglich gewesenÔÇť erg├Ąnzt er.

Bisher waren keine Rauchmelder in der Wohnung installiert, aber das junge Paar war sich einig, dass Sie ihr Gl├╝ck nicht noch mal herausfordern wollen und ihre Wohnung nun mit Rauchmeldern ausstatten. Nachdem die Feuerwehr das L├Âschwasser und ein Teil des Brandschutts aus der K├╝che entfernt hatte, wurde die Einsatzstelle an die Polizei Weinheim ├╝bergeben. Der Bauhof wurde angefordert um Streusalz auf die Stra├če zu bringen, da das L├Âschwasser bei den Minustemperaturen gefror.

Anm. d. Red.: Ralf Mittelbach ist Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim.