Dienstag, 19. September 2017

Stadt Weinheim fragt nach

Energiekarawane 2013 in Sulzbach

Weinheim, 27. Oktober 2014. (red/pm) Vor knapp einem Jahr ließen sich rund 100 Sulzbacher bei der Energiekarawane kostenlos ĂŒber mögliche energiesparende Maßnahmen an und in ihren GebĂ€uden beraten.  [Weiterlesen…]

GrĂŒne stĂ€rker als im Bundesvergleich

Nordbaden wÀhlt schwarz!

btw 300Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 23. September 2013. (red/aw) Deutschland hat gewĂ€hlt: Die Union ist stĂ€rkste Partei – die FDP ist draußen. Doch wie haben die Wahlkreise in der Metropolregion Rhein-Neckar entschieden? Wir haben fĂŒr Sie die Übersicht behalten und verglichen. Das Ergebnis zeigt: Nordbaden wĂ€hlt schwarz! Alle Gewinner und Verlierer in den Wahlkreisen Mannheim, Heidelberg/Weinheim und Rhein-Neckar finden Sie hier. [Weiterlesen…]

EU Förderprogramm “Europa fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger” von KĂŒrzungen bedroht

Vereintes Europa: Fördermittel schwer gemacht

Europa ist nÀher als viele Menschen in der Region denken. TatsÀchlich wird hier umgesetzt, was dort beschlossen wird. Bild: Sébastien Podvin CC BY-SA 2.0

Ein Europa, in dem sich die verschiedenen Kulturen und Menschen nĂ€her kommen, wĂ€re schön. Die Umsetzung solcher Begegnungen kosten allerdings Geld. Das ohnehin schon knappe Budget fĂŒr solche Projekte soll nun auch noch gekĂŒrzt werden. Bild: SĂ©bastien Podvin CC BY-SA 2.0

 

Rhein-Neckar, 08. Juni 2013. (red/aw) Die Vorstellung eines vereinten Europas, ohne kulturelle Grenzen und Vorurteile, wird vielleicht noch lange Wunschvorstellung bleiben. Denn die Förderung eines solchen interkulturellen Dialogs soll ab 2014 um 23 Prozent gekĂŒrzt werden. Aus dem ohnehin nicht ĂŒbergroßen Topf von 215 Millionen Euro, bleiben nach aktuellen Vorstellungen im Haushaltsplan der EU-Kommission nur noch knapp 165 Millionen Euro ĂŒbrig. Die Aussicht auf eine Förderung von transnationalen Projekten sinkt fĂŒr Kommunen damit erheblich. Und das obwohl der Aufwand zum Erhalt solcher Fördermittel so riesig ist, dass viele Gemeinden und StĂ€dte gar nicht erst einen Antrag stellen. [Weiterlesen…]

1. ExistenzgrĂŒndertag Weinheim informiert zum Thema SelbststĂ€ndigkeit

Mit Know-How zum Erfolg

Die Referenten und Organisatoren des ersten ExistenzgrĂŒndertag in Weinheim (v.l.n.r.): Manfred MĂŒller-Jehle, Dieter G. Rauch, Uta Walkhoff, Manfred Hornung, Albert Dornick, Claus-G. Firchow, Dr. Dietmar May, Arthur Frank-Wetzel.

 

Weinheim, 14. November 2012. (red/aw) Im Rahmen der regionalen GrĂŒnderwoche der Metropolregion Rhein-Neckar veranstaltete auch Weinheim eine Veranstaltung fĂŒr ExistenzgrĂŒnder und Jungunternehmer. Der Förderkreis SelbststĂ€ndigkeit lud gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Weinheim zu einem Vortrags- und Informationsabend in das alte Rathaus und gab zahlreiche Tipps fĂŒr einen erfolgreichen Start in die SelbststĂ€ndigkeit.

Von Alexandra Weichbrodt

Wer sich heutzutage selbststĂ€ndig machen will, braucht Mut. Daneben sollten aber auch eine gute Vorbereitung und das nötige Know-How nicht fehlen. Der Förderkreis SelbststĂ€ndigkeit unterstĂŒtzt seit Mitte diesen Jahres ehrenamtlich Jungunternehmer und jene, die es werden wollen auf ihrem Weg.

Der SchlĂŒssel zum Erfolg sind nicht Informationen. Das sind Menschen.

So lautet das Motto der sechs Mitwirkenden des Förderkreises. Allesamt Experten aus den Bereichen Strategie, Konzeption, Kommunikation, Marketing und Vertrieb, Finanzplanung und Controlling. Man habe sich zusammengetan, um Wissens- und Erfahrungsreichtum weiterzugeben, so Claus-G. Firchow, der Marketing-Experte im Förderkreis SelbststÀndigkeit:

Wir wollen Menschen beraten und ihnen auch in kritischen Situationen beistehen.

Uta Walkhoff will ExistenzgrĂŒndern mit ihren Erfahrungen helfen.

Seit ihrem Zusammenschluss im Juni 2012 hat das Beraterteam 15 ExistenzgrĂŒndern zur Seite gestanden und ihnen ein wenig Starthilfe geleistet. Keine finanzielle, nur informelle und menschliche. Denn der Schritt in die SelbststĂ€ndigkeit will gut ĂŒberlegt sein.

„Gute Vorbereitung ist Gold wert“

Weiß auch das neueste Mitglied im Förderkreis SelbststĂ€ndigkeit Uta Walkhoff. Sie berichtete ĂŒber ihren ganz persönlichen Weg in die SelbststĂ€ndigkeit. Die 47-jĂ€hrige Diplom-Wirtschaftsingenieurin wagte den Sprung von einer sicheren Festanstellung in die UnabhĂ€ngigkeit:

Das ist eine lebensverÀndernde Entscheidung.

Die AusfĂŒhrungen ihrer Vorbereitungen auf das eigene Unternehmen, ist ein Musterbeispiel der ExistenzgrĂŒndung. Dazu gehörte die Orientierungsphase, in der man sich vielen verschiedenen Punkten widmen muss: Einer genauen Marktanalyse, der Auseinandersetzung mit möglichen Rechtsformen, der Buchhaltung und Versicherungen sowie der Erstellung des Business Plans:

Der Business Plan ist meine Basis. An ihm orientiere ich mich heute noch.

Und dabei schade es nicht, sich fachkundige Beratung zu holen. Denn nicht selten hat man vielleicht eine gute GeschĂ€ftsidee, bricht dann aber schnell unter den ganzen Anforderungen einer ExistenzgrĂŒndung zusammen. Uta Walkhoff war geduldig. Sie baute ihre Unternehmensberatung nebenberuflich auf und durchlief eine Testphase von ca. einem Jahr, bevor sie tatsĂ€chlich den sicheren Job an den Nagel hing:

Das war ein großer Moment. Da ist es mir kalt den RĂŒcken runtergelaufen.

Seit Anfang des Jahres ist sie nun Unternehmerin. Doch auch nach erfolgreichem Start dĂŒrfe man die GeschĂ€ftswelt nicht unterschĂ€tzen. Die AuftrĂ€ge kĂ€men nicht von alleine, man mĂŒsse vor allem selbst aktiv sein. Die GeschĂ€ftsentwicklung sollte immer im Auge behalten werden. Stichworte wie „Vorsicht und Weitsicht, PriöritĂ€ten setzen und Selbstdisziplin“ fallen.

SelbststÀndigkeit = Nur man selbst und das stÀndig

„Ungeheuren Respekt vor dem Schritt in die SelbststĂ€ndigkeit“ hat auch Seniorberater fĂŒr GeschĂ€ftskunden der Deutschen Bank Arthur Frank-Wetzel. Seit vielen Jahren betreut und berĂ€t er ExistenzgrĂŒnder, die Kredite von der Bank brauchen. Er referierte darĂŒber, wie die Kreditvergabe an UnternehmensgrĂŒnder ablĂ€uft und welche Anforderungen erfĂŒllt werden mĂŒssen. Was genau interessiert die Bank bei der Entscheidung ĂŒber Bewilligung oder Ablehnung einer Unternehmensfinanzierung?

Das ist vor allem Ihre PrĂ€sentation der ExistenzgrĂŒnderunterlagen,

verrĂ€t er. Dazu gehöre allem voran der Business Plan. Dieser mĂŒsse natĂŒrlich vollstĂ€ndig ausgearbeitet, plausibel belegt und thematisch sortiert sein. „Und so wenig wie möglich Recherche von Seiten der Bank benötigen.“

Aber auch so genannte Fokusunterlagen gehören dazu: Lebenlauf, Qualifikationen, Zeugnisse, eine ausfĂŒhrliche Vorhabensentscheidung, Ergebnis- und LiquiditĂ€tsplanung sowie Standortbeschreibung und Wettbewerbssituation.

Arthur Franz-Wetzel gibt nĂŒtzliche Tipps fĂŒr eine erfolgreiche Unternehmensfinanzierung.

 

Sind all diese Unterlagen in guter AusfĂŒhrung vorliegend, beeinflussen aber noch einige andere Kriterien die Kreditvergabeentscheidung von Seiten der Bank. Dazu gehört die persönliche Qualifikation des UnternehmensgrĂŒnders ebenso wie eine positive Branchenaussicht. Auch die Schufa muss einwandfrei sein:

Haben Sie es sich einmal mit der Schufa versaut, dann ist die KreditwĂŒrdigkeit fĂŒr immer dahin.

Aber auch eine plausible Darstellung der Mittelverwendung möchte die Bank in der Regel sehen. Es sei nachvollziehbar, dass ein UnternehmensgrĂŒnder Geld fĂŒr bestimmte Anschaffungen wie zum Beispiel Maschinen brauche, aber ein Vertreter, der als GeschĂ€fstwagen gerne Ferrari fahren wĂŒrde, sei nicht angebracht.

Sie werden nicht glauben, was ich da schon alles gehört und gelesen habe.

Dem Finanzierungsinstitut geht es aber natĂŒrlich auch immer um die RĂŒckzahlung des Kredites. Wie risikobehaftet ist der Business Plan? Da spielen KapitaldienstfĂ€higkeit und eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Besicherung eine Rolle. „Wie viel Eigenkapital können Sie einbringen, welche Sicherheiten haben Sie?“

Nur die Idee, reicht schon lange nicht mehr

Mit einer guten GeschĂ€ftsidee, realistischen Kalkulationen und positiven Marktaussichten könne man aber auch durchaus mit wenig bis gar keinem Eigenkapital zum Unternehmer werden. Besonders fĂŒr frischgebackene Uni-Absolventen oder Arbeitslose sei diese Option oftmals wichtig.

Ja, die Krux mit den Finanzen kriegt der ExistenzgrĂŒnder schnell zu spĂŒren. Auch in Sachen Steuern. Das weiß Dr. Dietmar May, Steuerexperte und WirtschaftsprĂŒfer aus Weinheim. Er will den Anwesenden

die Angst vor dem Steuerrecht nehmen.

Dr. May fĂŒhrt die unterschiedlichen Steuerformen fĂŒr Gewerbetreibende und SelbststĂ€ndige auf. Auch in Sachen Umsatz- und Einkommensteuer gilt es viele Punkte zu beachten und nicht bereits im Vorfeld die falschen „Kreuzchen“ beim Fragebogen des Finanzamtes zu machen. Seine Tipps klingen einfach:

Geben Sie nicht nur Geld aus, um Steuern zu sparen. Legen Sie 15 bis 16 Prozent des Umsatzes fĂŒr die Steuerschuld zurĂŒck. Bei GeschĂ€ften im Ausland gilt besondere Vorsicht.

Bei der Umsetzung hapert es allerdings oft. All seine AusfĂŒhrungen bietet der Experte auf seiner Homepage kostenlos zur Ansicht (PDF) an und rĂ€t zu einem gewissenhaften Umgang mit dem Finanzamt. Steuern nicht zahlen zu können, sei nicht immer schlimm. Steuern nicht zu erklĂ€ren, hingegen schon.

Da versteht das Finanzamt keinen Spaß.

Doch was tun, wenn all diese HĂŒrden bereits genommen wurden? Der UnternehmensgrĂŒnder hat einen guten Business Plan entwickelt, die Finanzierung gesichert und die nötigen Angaben beim Finanzamt gemacht. Sein Unternehmen ist am Start. Doch noch weiß niemand davon. Woher kommen jetzt die Kunden?

„Let’s go local“

DarĂŒber referierte zum Abschluss des Abends der Verkaufs-Experte des Förderkreis SelbststĂ€ndigkeit Dieter G. Rauch und machte gleich zu Beginn seines Vortrags klar:

Die Gelben Seiten sind Out. Google ist In.

Fast 80 Prozent aller Deutschen seien mittlerweile im Internet unterwegs. Google habe tÀglich rund 180 Millionen Suchanfragen. Davon suchen rund 70 Millionen nach Informationen aus dem direkten, lokalen Umfeld. Daher sei es enorm wichtig, sich und sein Unternehmen dort möglichst prÀsent zu platzieren.

Dank Google Places kann heute jeder sein Unternehmen kostenlos bei Google veröffentlichen. Wichtig sei es, sich aktiv um die PrĂ€senz und Inhalte dieser EintrĂ€ge zu kĂŒmmern. Mit der Funktion AdWords habe man zusĂ€tzlich die Möglichkeit die beliebtesten Suchbegriffe herauszufinden und damit die Auffindbarkeit des eigenen Eintrags zu optimieren.

Denn wenn Google Sie nicht kennt, kennt Sie niemand.

Dieter G. Rauch informiert ExistenzgrĂŒnder gerne zu dem Thema „Kundengewinnung durch das Internet“.

Doch auch die Nutzung der mobilen EndgerĂ€te ist heute durchaus zu beachten. Das Problem: Nur 10 Prozent aller Websites sind „mobil-freundlich“.

Bevor man also mit einer neuen Homepage online gehe, sollte man darauf achten, dass diese auch auf Smartphones benutzergerecht angezeigt werde. Die GrĂ¶ĂŸendarstellung, MenĂŒ-FĂŒhrung und besonders das Nutzen von Flash-Elementen könnten den potenziellen Kunden schnell abschrecken.

Wichtig sei es, anders als am heimischen PC, dem SuchendenÂ ĂŒbersichtlich wichtige Informationen zu prĂ€sentieren. Dazu gehören vor allem Telefonnummer, Andresse und Anfahrt sowie besondere Angebote oder je nach Branche bspw. eine Speisekarte.

Diese Möglichkeit nicht zu nutzen sei „hochgradig fahrlĂ€ssig“ findet Dieter G. Rauch. ExistenzgrĂŒnder sollten sich von Beginn an, mit diesen technischen Gegebenheiten auseinandersetzen.

Und wenn Sie sich fragen: Warum jetzt? Dann bleibt nur die Antwort: Weil Ihre Kunden es schon lange getan haben.

Der Förderkreis SelbststĂ€ndigkeit unterstĂŒtzt Sie gerne dabei. Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat bieten die Experten im Rathaus – nach Vereinbarung – Sprechstunden an. Anmeldungen nimmt die Weinheimer Wirtschaftsförderung entgegen. Kontakt: Telefon 06201-82417 oder per E-Mail wirtschaftsfoerderung@weinheim.de.

Nach den VortrÀgen hatten die Interessierten genug Gelegenheit sich mit den Referenten und Experten noch einmal persönlich auszutauschen.

 

Anm. d. Red.: Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Rheinneckarblogs berĂ€t Unternehmen gerne in Sachen Online-PrĂ€sentation und Online-Werbung. Nehmen Sie einfach und unverbindlich Kontakt auf: anzeigen (at) rheinneckarblog.de.

"Pavillon-Aktion" zur Rettung des Waldpavillons

LĂŒtzelsachsener helfen sich gegenseitig

Gemeinsame Sache: LĂŒtzelsachsener BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Handwerker, Jugendliche und Marktbetreiber retten den „wohl schönsten“ Waldpavillon der Region. Foto: Stadtverwaltung Weinheim.

Weinheim, 14. September 2012. (red/pm) Es ist ein Zufall, aber ein passender: WĂ€hrend sich am Samstag, 15. September, im Rahmen des Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar, ĂŒberall in der Region Menschen sammeln, um ehrenamtlich Gutes zu tun, rettet LĂŒtzelsachsen seinen wohl schönsten Waldpavillon; Die HĂŒtte war im FrĂŒhsommer unter anderem durch unzulĂ€ssige Grillfeste arg strapaziert worden.        

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Zwischendurch bestand sogar die Gefahr, dass sie ganz abgerissen werden muss. Hoch ĂŒber den DĂ€chern und Weinbergen des Dorfes bietet der Untersitz einen sensationellen Blick in die Ebene.

Ortsvorsteherin Doris Falter ist es mit einem Aufruf im Juni aber gelungen, einige Helfer und Gönner zu finden, so dass jetzt die dringend nötige Sanierung der WaldhĂŒtte in Angriff genommen werden kann.

„Ich bin schon ein bisschen stolz, dass bei uns die Dorfgemeinschaft so gut funktioniert“,

freut sich die Ortsvorsteherin. Morgens um 9 Uhr geht’s los. Der Großsachsener Schreinermeister Arno Spilger hat ehrenamtlich die fachliche Leitung des Projekts ĂŒbernommen. Er hat nach einer sorgfĂ€ltigen PrĂŒfung auch entschieden, dass der Pavillon nicht komplett abgetragen werden muss, sondern durchaus sanierfĂ€hig ist. „Es war aber höchste Eisenbahn, dass etwas passiert“, so der Handwerker, der am Sonntag auf eine Gruppe von Helfern zurĂŒckgreifen kann – darunter auch Jugendliche, die den Pavillon gerne fĂŒr Treffen nutzen.

Tragende Balken und Holzlatten werden ersetzt, das Dach wird erneuert, die gesamte WaldhĂŒtte wird hergerichtet. Geld fĂŒr das Holzmaterial steuerten Spender bei, die Ortsvorsteherin selbst nutzt die Erlöse aus der neulichen Heimataustellung des Museums. LĂŒtzelsachsener helfen sich gegenseitig: Gegen Mittag wird vom Frischemarkt Schröder ein Vesper zum Mittagessen zum Pavillon geliefert, um 15 Uhr organisiert Doris Falter einen abschließenden Umtrunk vor Ort, um sich bei allen zu bedanken. Die Gönner und Spender seien dazu herzlich eingeladen, sagt sie.“

Mit mindestens sechs Projekten am 15. September, dem Freiwilligentag der Metropolregion

Auch Weinheim schafft an diesem Tag

Beim Freiwilligentag vor zwei Jahren legten die Helfer im Kindergarten St. Laurentius einen Barfuß-Pfad an. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 17. August 2012. (red/pm) Der Pausenhof braucht frische Farbe, der Kindergarten dringend eine Renovierung. Es gibt DenkmÀler in der Stadt, die wuchern fast zu, so dass man sie kaum noch erkennt. Und der Sportplatz hÀtte eigentlich mal eine Runderneuerung dringend nötig.

Information der Stadt Weinheim:

So geht es vielen StĂ€dten in der Metropolregion Rhein-Neckar – Weinheim auch. LĂ€ngst ist nicht mehr alles, was die Gesellschaft fordert, von der öffentlichen Hand alleine zu leisten. Muss es auch nicht, denn gleichzeitig gibt es viele Menschen, die ihre Freizeit gerne mit einer ehrenamtlichen TĂ€tigkeit und einer freiwilligen Hilfsleistung sinnvoll fĂŒllen. Diese Idee, dass Helfen dem Helfer und „Geholfenen“ Spaß macht, ist der Hintergrund des Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar am 15. September.

Dieser Tag mit zahlreichen Projekten aus der Region, die helfende HĂ€nde dringend brauchen, findet nun schon zum dritten Mal statt. Weinheim ist von Anfang an dabei; diesmal sogar als einer der Aktivposten.

Bedeutendes Ehrenamt

Seit sich im letzten Jahr die Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI als Dach bereits engagierter Akteure gegrĂŒndet hat, besitzt das Thema Ehrenamt in Weinheim eine noch höhere Bedeutung. Das merkt man beim diesjĂ€hrigen Freiwilligentag unter dem Motto „Wir schaffen was“ besonders.

Auf der Landkarte der Metropolregion auf  www.wir-schaffen-was-de gibt es – symbolisch – drei verschiedene Farben und GrĂ¶ĂŸen von WĂŒrfeln. Ganz wenige StĂ€dte schaffen einen gelben WĂŒrfel (mehr als zehn Projekte), darunter die großen StĂ€dte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen.

Die meisten Kommunen bekommen einen kleinen blauen WĂŒrfel (bis fĂŒnf Projekte), Weinheim liegt mit einem grĂŒnen WĂŒrfel (ĂŒber fĂŒnf Projekte) im vorderen Mittelfeld. Im Rathaus koordiniert Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard, Referentin des OberbĂŒrgermeisters und Beauftragte fĂŒr Ehrenamt, den Weinheimer Beitrag zum Freiwilligentag.

Sechs Weinheimer Projekte

Sechs teilweise ganz unterschiedliche Projekte werden in Weinheim angeboten. Zum Beispiel sollen die HĂŒpfspiele auf dem Pausenhof der Albert-Schweitzer-Schule „mit frischer Farbe zu neuem Leben erweckt werden“, wie es in der AnkĂŒndigung heißt (Arbeitseinsatz 10 Uhr bis 16 Uhr).

Auch wenn die Tage der Schule gezĂ€hlt sind, sollen sich die Kinder in der verbleibenden Zeit nicht wie in einer Abriss-Schule fĂŒhlen. Mindestens eine Grundschulgeneration könne sich noch an den SpielgerĂ€ten erfreuen und die zwei großen Pausen mit viel Bewegung und Teamgeist verbringen.

Zwei KindertagesstĂ€tten haben sich als Projekt beworben und hoffen am 15. September auf viele helfenden HĂ€nde: Das Kinderhaus Postillon in der Fichtestraße, dort sollen die ZimmerwĂ€nde gestrichen werden. Alle RĂ€ume mĂŒssten vorab ausgerĂ€umt und abgeklebt werden und nach der Aktion wieder eingerĂ€umt werden.

Außerdem sollen mit UnterstĂŒtzung der Freiwilligen im Gartenbereich verschiedene Pflege- und Instandhaltungsarbeiten vorgenommen werden (10 Uhr bis 16 Uhr).  Auch der Kindergarten „Kinderland“ in der Schlossgartenstraße könnte einen neuen Anstrich sehr gut gebrauchen (9 Uhr bis 14 Uhr – acht Helfer könnten hier zu wahren HeinzelmĂ€nnchen werden.

SportgelÀnde wird renoviert

Wirklich alle HĂ€nde voll zu tun gibt es auch auf dem Sportplatz in Sulzbach: Das SportgelĂ€nde und seine Nebenanlagen sind in die Jahre gekommen und sollen, nun nachdem ein neues Kiosk und ein neuer Garagenbau entsteht, mit der UnterstĂŒtzung freiwilliger „Schaffer“ aufgehĂŒbscht werden. Geplant ist die RasenflĂ€che vor den Umkleidekabinen wieder fĂŒr sportliche AktivitĂ€ten bespielbar zu machen.

Weiter sollen die Schiedsrichterumkleidekabinen hergerichtet werden. Auch sonst stehen kleinere Reperaturarbeiten an (zum Beispiel am losen Betonpflaster und der Beleuchtung). Arbeitsdienst ist eingeplant von 7.30 Uhr bis  10.30 Uhr. Der TSV Sulzbach freut sich ĂŒber jeden ehrenamtlichen Helfer.

Denkmal vom Unkraut befreien

Zweier zentraler, geschichtlich interessanter aber mitunter etwas in Vergessenheit geratener DenkmĂ€ler will sich die BĂŒrgerstiftung am 15. September zuwenden. Dem Werder-Denkmal an der Ecke Alte Poststraße/Bergstraße, sowie dem Adam-Platz- Denkmal in der Werderstraße. Sie sind von Unkraut zu befreien, das Umfeld muss neu bepflanzt werden, die Steine selbst gesĂ€ubert. Mindestens sechs Helfer könnten dort zwischen 10 Uhr und 15 Uhr werkeln.

Es gibt aber auch Projekte des Herzens. Die Mitarbeiter der Sparkassenfiliale Rhein-Neckar-Nord in Weinheim verbringen gemeinsam mit den sehbehinderten, blinden und mehrfach behinderten Menschen des Paul-und-Charlotte-Kniese-Haus in Weinheim und des Franz-Mersi-Haus in Mannheim, zwei Einrichtungen der Nikolauspflege GmbH, einen Tag im Heidelberger Zoo. Weitere Begleitpersonen werden gesucht, die diese Aktion mit Spaß begleiten, und denen der partnerschaftliche Umgang mit behinderten Menschen Freude bereitet und am Herzen liegt. Der Ausflug dauert von 10 Uhr bis 16 Uhr.

Anmeldeschluss 31. August

Und so funktioniert es: Auf der Internetseite www.wir-schaffen-was.de können sich Personen, die sich fĂŒr einen ehrenamtlichen Einsatz interessieren, einen Überblick ĂŒber die Maßnahmen schaffen und sich auch gleich verbindlich als Helfer fĂŒr einen Tag eintragen.

Wer sich nicht ĂŒbers Internet eintragen will, der bekommt von der Stadt Weinheim, Stelle fĂŒr Ehrenamt, UnterstĂŒtzung unter 06201-82 397.  Bis zum 31. August können sich auch noch weitere Projektanbieter auf der selben Internetseite anmelden.

 

BĂŒrgerbeteiligung ist nicht nur in Weinheim ein Thema

„Den BĂŒrgern eine starke Lobby geben“

Weinheim/Rhein-Neckar, 19. Juli 2012. (red/la/tegernseerstimme.de) Morgen findet der „BĂŒrgerdialog“ zum Gewerbegebiet Breitwiesen statt. Deutschlandweit wĂ€chst der Wunsch nach mehr BĂŒrgerbeteiligung – nicht nur in Weinheim. Wir stellen daher einen Beitrag unseres bayerischen Partnerblogs „Tegernseer Stimme“ vor, der auch fĂŒr Weinheim und andere Gemeinden in der Region DenkanstĂ¶ĂŸe bietet. Viel Spaß beim Kennenlernen dieser interessanten Variante der BĂŒrgerbeteiligung.

Von Steffen Greschner

Die Suche nach neuen Formen der BĂŒrgerbeteiligung beschĂ€ftigt die Politik. Landauf, landab wird nach Möglichkeiten gesucht, den Menschen eine Stimme zu geben. Egal, ob am Tegernsee, in Berlin oder in Weinheim. Selbst die Bundeskanzlerin traf sich vergangene Woche beim Dialog ĂŒber Deutschland mit BĂŒrgern, um deren Ideen und WĂŒnsche zu diskutieren.

Der Wunsch, sich einzubringen und gehört zu werden, wĂ€chst – auch im hohen Norden, in Friesland, hat man darauf reagiert. Möglicherweise eine wegweisende Entwicklung fĂŒr die Lokalpolitik der Zukunft.

BĂŒrgerbeteiligung darf nicht nur Alibi sein

Vieles davon wird als Alibidebatte angesehen, als eine Möglichkeit, lediglich das GefĂŒhl zu vermitteln, mitsprechen zu können. Einmal diagonal durch Deutschland, weit entfernt vom Tegernseer Tal oder Weinheim, wie es weiter nicht geht, passiert dagegen etwas, was zukunftsweisend fĂŒr die Lokalpolitik werden könnte: In Friesland wird aller Voraussicht nach ab Herbst dieses Jahres die Beteiligungssoftware „Liquid Feedback“ eingesetzt.

BĂŒrgerbeteiligung ĂŒber das Internet bietet die Chance, dauerhaft an der Entscheidungsfindung mitzuwirken.

Liquid Feedback ist eine Software, die es ermöglicht, in Echtzeit und gemeinsam an neuen Ideen und Dokumenten zu arbeiten und ĂŒber bestehende VorschlĂ€ge abzustimmen. In einem auf ein Jahr begrenzten Pilotprojekt soll den FrieslĂ€ndern unter dem Projektnamen Liquid Friesland so eine direkte politische Beteiligung in ihrem Landkreis ermöglicht werden.

In der letzten Woche haben bereits der Spiegel, die TAZ, das Hamburger Abendblatt und viele andere Medien darĂŒber berichtet. Das Mutigste und Cleverste an dem ostfriesischen Projekt versteckt sich aber in der Beschlussvorlage, die am 11. Juli dem Kreistag zur Abstimmung vorgelegt wird (PDF). In der Vorlage ist ein Kunstgriff gelungen, der die Entscheidungsfindung in der Lokalpolitik dauerhaft verĂ€ndern könnte. Ohne irgendetwas an bestehenden Gesetzen und Verfassungen zu Ă€ndern, hat man eine Möglichkeit zur BĂŒrgerbeteiligung geschaffen, die eigentlich lange ĂŒberfĂ€llig war:

  • Die Organisation zusĂ€tzlicher BĂŒrgerbeteiligung mit Online-Instrumenten hat deshalb zu gewĂ€hrleisten, dass dieser faktische Einfluss auf der einen Seite abgebildet wird und gleichzeitig die gesetzlich vorgegebenen Entscheidungsregeln (formale BeschlĂŒsse durch Kreisgremien) nicht ausgehebelt werden. Dieses beachtend, schlĂ€gt die Kreisverwaltung fĂŒr wichtige Themen in eigener ZustĂ€ndigkeit des Landkreises, die Belange der örtlichen Gemeinschaft betreffen, vor:
  • Vorlagen fĂŒr die Gremien, parallel in „Liquid Feedback“ zur Diskussion und Abstimmung zu stellen und so ein Meinungsbild zu erzeugen und
  • Initiativen aus dem Nutzerkreis, die im Internet die erforderlichen Quoren gewonnen haben, als Anregung nach § 34 NKomVG und § 8 Abs. 4 der Hauptsatzung des Landkreises Friesland zu behandeln.

Was da so trocken klingt, ist eine wirklich spannende Lösung, die auch in der Metropolregion Rhein-Neckar funktionieren wĂŒrde und einige Debatten und Diskussionen sicherlich positiv verĂ€ndern könnte. Man muss sich den Vorgang folgendermaßen vorstellen: Der Gemeinderat tagt wie bisher auch. Mit dem Unterschied, dass alle Beschlussvorlagen einige Zeit vor der Sitzung bereits im Netz einsehbar sind und von interessierten BĂŒrgern diskutiert werden können. Die BĂŒrger selbst können also neue VorschlĂ€ge oder ÄnderungswĂŒnsche einbringen. Am Ende wird von den BĂŒrgern ĂŒber die anstehenden Punkte der nĂ€chsten Sitzung abgestimmt.

Ergebnisse der BĂŒrgerabstimmung sind nicht verbindlich

Die Ergebnisse der BĂŒrgerabstimmung sind allerdings weder fĂŒr das Rathaus noch fĂŒr den Gemeinderat in irgendeiner Art und Weise verbindlich. Aber in Friesland hat man sich verpflichtet, die BĂŒrgermeinung vor jeder Abstimmung in den GemeinderĂ€ten zu verkĂŒnden. Die Meinung der BĂŒrger bekommt damit formal einfach nur den gleichen Stellenwert wie beispielsweise die offiziellen Stellungnahmen des Bund Naturschutz, die Stellungnahme der Schutzgemeinschaft oder anderer Lobbygruppen, wie sie beispielsweise bei Bauvorhaben vorgetragen werden.

Die Abstimmungsergebnisse der BĂŒrger wĂŒrden in der Gemeinderatssitzung vor der eigentlichen Abstimmung bekannt gegeben.

In der RealitĂ€t sĂ€he das so aus: Bevor die GemeinderĂ€te in Weinheim beispielsweise ĂŒber das Schicksal der Breitwiesen entschieden hĂ€tten, wĂ€re bereits von den Weinheimer BĂŒrgern darĂŒber abgestimmt worden. Es wĂ€ren wohl GegenvorschlĂ€ge ausgearbeitet und ebenfalls diskutiert und darĂŒber abgestimmt worden. Am Ende, im Gemeinderat, wird die Meinung der BĂŒrger vor der Abstimmung verkĂŒndet: „Beteiligt haben sich xy BĂŒrger. xy % stimmten fĂŒr JA, xy % fĂŒr NEIN. xy % wĂŒrden fĂŒr JA stimmen, wenn man folgende Änderungen in den Beschluss ĂŒbernimmt.“

Den BĂŒrgern eine eigene Lobby geben

Welche Auswirkungen das auf die Entscheidungen haben kann, wird man in Friesland mitverfolgen können. Klar ist aber, dass die Meinung der Menschen so viel schwerer ignoriert werden kann. Außerdem ergibt sich die Chance, dass kleine Projektgruppen interessierter BĂŒrgern jederzeit eigene Ideen und VorschlĂ€ge ausarbeiten können. Finden sich dafĂŒr genĂŒgend UnterstĂŒtzer aus der Bevölkerung, die den Vorschlag mit JA bewerten, muss der Vorschlag auch in den GemeinderĂ€ten diskutiert werden. Wie die RĂ€te darĂŒber am Ende entscheiden, bleibt natĂŒrlich den gewĂ€hlten Vertretern ĂŒberlassen.

Im Anschluss an BĂŒrgerwerkstĂ€tten könnten die Ideen online weiter ausgearbeitet werden, bis sie genĂŒgend UnterstĂŒtzer fĂŒr eine Abstimmung bekommen.

Ohne direkt und rechtlich verbindlich mitbestimmen zu können, wird der „Lobby der BĂŒrger“ durch die Bekanntgabe der aktuellen Stimmungsbilder also ein sehr hoher „emotionaler“ und vor allem dauerhafter Stellenwert eingerĂ€umt und nicht erst bei BĂŒrgerentscheiden und Protestaktionen – die jede Menge Nerven und Zeit kosten und in Weinheim den Steuerzahlter aktuell 40.000 Euro fĂŒr den „BĂŒrgerdialog“.

Dagegen wird sich kein Lokalpolitiker auf Dauer verwehren können. Aus dem einfachen Grund: Rechtlich verbindlich oder nicht – kein Politiker stellt sich schließlich gerne, und in Friesland in Zukunft sogar wissentlich, gegen die Mehrheit seiner potenziellen WĂ€hler.

Wer sich einer umfassenden BĂŒrgerbeteiligung verschließt, muss sich hingegen fragen lassen, ob er nicht wissen möchte, was seine WĂ€hlerinnen und WĂ€hler wollen.

Anm. d. Red.:
Der Medienexperte Steffen Greschner ist freier Journalist und lebt in Berlin. Er betreibt im Internet das Blog xpolitics.de

NaturvertrÀglicher Ausbau der Windenergie möglich und nötig

NaturvertrÀglicher Ausbau der Windenergie möglich und nötig

Rhein-Neckar, 13. Juli 2012. (red/pm) Der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald möchte die Diskussion zur Windenergienutzung in der Region vorantreiben und hat dazu eine Studie veröffentlicht.

Information des BUND Rhein-Neckar-Odenwald:

„Auf Grundlage des Windatlas Baden-WĂŒrttemberg wurden exemplarisch windhöffige Standorte im baden-wĂŒrttembergischen Teil der Metropolregion untersucht. So sollen einerseits Standorte positiv eingebracht werden und andererseits diejenigen Standorte benannt werden, bei denen eine Umsetzung abgelehnt wird.

Richard Landenberger, Vorsitzender des BUND Rhein-Neckar-Odenwald erlĂ€utert: „Mit dem Positionspapier wollen wir einen positiven Beitrag zur Energiewende leisten. Der Ausbau der Windkraft ist dafĂŒr zentraler Bestandteil. Auch in unserer Region besteht ein erhebliches ungenutztes Potential. Der Ausbau muss aber naturvertrĂ€glich erfolgen!“ Nach Auffassung des Umweltverbandes sei aber auch klar, dass jegliche Form der Energiegewinnung Auswirkungen habe, der „ökologische Rucksack“ der Windenergie sei im Vergleich mit anderen EnergietrĂ€gern deutlich kleiner.

„Nach unserer Analyse bleiben etliche Standorte in der engeren Auswahl und lohnen eine nĂ€here Betrachtung! Das Positionspapier, das unter Mitwirkung der Aktiven vor Ort entstanden ist, soll eine Grundlage fĂŒr die weitere Diskussion sein. Es kann dabei keine umfassende Einzelfallbetrachtung ersetzen“, ergĂ€nzt Gerhard Röhner, Naturschutz-Experte beim BUND.

Das Positionspapier wird unterstĂŒtzt vom NABU Rhein-Neckar-Odenwald. Es kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden unter: www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie

Der Ausbau der Windkraft ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende – die Landesregierung plant, dem Anteil bis 2020 auf mindestens zehn Prozent der Bruttostromerzeugung auszubauen. Unter den Erneuerbaren Energien gilt die Technik als weit entwickelt und weist einen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig niedrigen FlĂ€chenverbrauch, geringe Kosten und eine gute energetischer Amortisationszeit auf.

Weitere Informationen:
Positionspapier Windenergie Rhein-Neckar:
www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/windenergie
Position des BUND-Baden-WĂŒrttemberg zur Windenergie:
www.bund-bawue.de/windenergie

Ideenwettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar

Heimat neu erfahren: Frische Tourismus-Ideen fĂŒr die Region

Rhein-Neckar, 05. Juni 2012. (red/pm)Tourismus-Ideenwettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar. Einsendeschluss ist am 29. Juni 2012.

Information der Metropolregion Rhein-Neckar:

„Die Profis der Branche, die Touristiker in den Destinationen der Metropolregion Rhein-Neckar, stehen eindeutig hinter dem Wettbewerb „Heimat neu erfahren: Frische Tourismus-Ideen fĂŒr die Region“ und zeigen damit ihre Offenheit fĂŒr Neues und ihre Bereitschaft, jungen Leuten ihr Arbeitsfeld auch in Form von Praktika vorzustellen.

Neben einer ansehnlichen Geldpreissumme von 5.000 Euro zĂ€hlen diese Praktika zu den Gewinnen des Wettbewerbs. Teilnahmeberechtigt sind Einzelteilnehmer oder Gruppen bis zu fĂŒnf Personen zwischen 12 und 21 Jahren aus der Metropolregion Rhein-Neckar.

Die Jugendlichen sollen sich aus touristischer Perspektive kreativ mit ihrer Heimat auseinandersetzen. Gefragt wird: Was macht die eigene Heimat fĂŒr Touristen attraktiv, wie sollen GĂ€ste die eigene Heimat sehen oder erleben, welches Mittel oder Produkt ist zur Vermittlung besonders geeignet?

Wichtig ist, es muss etwas Neues sein, etwas, das bisher nicht im jeweiligen touristischen Angebot zu finden ist. Das können neben neuen Orten, SehenswĂŒrdigkeiten, Landschaften oder Routen auch neue, besondere Perspektiven oder auch Bekanntes mit bisher nicht eingesetzten Darstellungsformen sein.

FĂŒr bisher nicht oder nicht genĂŒgend berĂŒcksichtigte Zielgruppen können Angebote erstellt werden, ebenso denkbar sind „Pakete“ mit unterschiedlichen AktivitĂ€ten, die sich an Familien, spezielle Gruppen oder Einzelreisende richten.

Damit deutlich wird, was es schon gibt und damit diese bereits vorhandenen Angebote schnell sichtbar werden, haben sich die „Paten“-Destinationen auf der Internetseite www.m-r-n.com/slh eintragen und verlinken lassen.

Entstanden ist ein eindrucksvolles und flĂ€chendeckendes „who ist who“ der TourismusbĂŒros der Region.

Alle machen mit, vom Neckar-Odenwald-Kreis bis zur SĂŒdlichen Weinstraße, die Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz), der Pfalz Touristik e.V. aus Neustadt, Stadt und Kreis Germersheim, die Mittelhardt um den Landkreis Bad DĂŒrkheim, der Kreis Bergstraße, der Überwald, die StĂ€dte Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim, Ladenburg, NeckargemĂŒnd, Schwetzingen, Speyer, Weinheim, Worms und Viernheim.

Ihnen angeschlossen haben sich Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie der Landauer Zoo, die Stadtpark Mannheim GmbH, das OdenwÀlder Freilandmuseum und die Reiss-Engelhorn-Museen. Dem Nachwuchs eine Chance geben auch Hotels, in Mannheim die Ariva Hotel GmbH, das Dorint und das InterCityHotel sowie das Hotel Residenz in Limburgerhof.

Die Teilnehmer können die Art ihres Beitrags frei wÀhlen. Die Abgabe kann sowohl per Post als auch per E-Mail erfolgen.

Bei elektronischer Abgabe wird darum gebeten, eines der ĂŒblichen Formate zu verwenden (doc, docx, pdf); bei Filmen und Spots ein ĂŒbliches Audio- oder Videodateiformat (mp3, mpeg4, wmv). In beiden FĂ€llen muss ein Formblatt, zu finden unter www.m-r-n.com/slh, unterschrieben beiliegen. Einsendeschluss ist Freitag, der 29. Juni 2012.

Rhein-Neckar-Kreis: UnbĂŒrkratische Behördenhilfe jetzt auch in der Metropolregion

115 – Der direkte Draht in die Behörden

Rhein-Neckar-Kreis, 11. Mai 2012. (red/cr) UnbĂŒrokratische und schnelle AuskĂŒnfte, sind die Maxime der kommunalen Servicecenter der Hotlinenummer 115. Von 8 bis 18 Uhr stehen zahlreiche Mitarbeiter fĂŒr BĂŒrgerfragen aller Art zur VerfĂŒgung. Ab dem 11. Mai steht dieser Service auch BĂŒrgern in der ganzen Metropolregion zur VerfĂŒgung.

Die 115 ist Ă€hnlich wie die 112 (Feuerwehr und Krankenwagen) und 110 (Polizei) eine deutschlandweite Servicerufnummer. Die Telefonnummer stellt von 8 bis 18 Uhr den Kontakt zu einer  regionalen Behördenauskunft her. Die Mitarbeiter beantworten Behördenfragen von Personalausweis ĂŒber KFZ-Angelegenheiten bis hin zur PraxisgebĂŒhr oder der Rente.

Ein Anruf bei der 115 soll nicht einfach eine Telefonweiterleitung sein, die den BĂŒrger mit der passenden Behörde verbindet, sondern die gestellten Fragen sollen gleich bei dem Anruf beantwortet werden. WĂ€hlt ein BĂŒrger die Rufnummer wird er automatisch mit dem kommunalen Servicecenter in Ludwigshafen verbunden. Ausgenommen von dieser Leistung sind bislang noch die Gemeinden Nußloch und Sandhausen.

Um die Mitarbeiter der Servicecenter mit passenden Informationen zu versorgen, haben sie Zugriff auf den 115-Wissenspool. Dies ist eine Datenbank in der die Leistungsbeschreibungen zu den 100 meist nachgefragten Verwaltungsleistungen aller teilnehmenden Kommunen behandelt werden. ZusÀtzlich sind Leistungsbeschreibungen zu Themen der Landes- und Bundesebene enthalten. Da die Kommunen, die LÀnder und der Bund weitere Leistungsbeschreibungen einstellen können, wÀchst der 115-Wissenspool stetig.

Kann eine Frage trotz des 115-Wissenspools nicht abschließend beantwortet werden, wird der Anrufer an einen Kollegen innerhalb des 115-Servicecenters weitergeleitet. Sollte es der BĂŒrger wĂŒnschen, kann die Anfrage auch elektronisch an die zustĂ€ndige Fachverwaltung ĂŒbergeben werden. Diese soll innerhalb von 24h die Frage abschließend klĂ€ren oder zumindest einen Zwischenstand mitteilen.

Ein erweitertes Angebot bietet die Stadt Heidelberg den Gemeinden Heidelberg, Eppelheim und Dossenheim. Dort bleibt die bisherige BĂŒrgerservice-Hotline (Rufnummer 06221 58-10580) weiterhin bestehen, ist aber ab sofort auch unter der 115 erreichbar. Die BĂŒrgerservice-Hotline ist bereits seit 10 Jahren aktiv und kann sich bei der Beantwortung von Fragen auf eine umfassende interne Wissensdatenbank mit ĂŒber 1.000 EintrĂ€gen stĂŒtzen. Der Service steht montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr zur VerfĂŒgung. Die BĂŒrgerservice-Hotline arbeitet vernetzt mit dem kommunalen Servicecenter Ludwigshafen zusammen.

 

 

 

 

30. April bis 6. Mai 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 30. April bis 06. Mai 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft unter „Termine“.

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Mittwoch, 02. Mai 2012, 20:00 Uhr, Olympia-Kino

Das Duo

Hirschberg. „ViviĂ©ndola“ – das ist eine argentinische Redewendung und heißt „das Leben lebend“. Und genau das tun Inga Bachmann und Lalo MartĂ­nez mit geballter Energie: in ihren Liedern und auf der BĂŒhne.

„ViviĂ©ndola“ ist sĂŒdamerikanisches Temperament und deutscher Chanson: Geschichten, die das Leben schreibt. Sie sind nachdenklich, lustig, traurig, tiefgrĂŒndig, schrĂ€g und liebevoll. Lebendig, eben. Und nie langweilig.

Die SĂ€ngerin und Bassistin Inga Bachmann verfasst seit ihrer Kindheit Lieder, Gedichte und Geschichten, singt und spielt Gitarre und Percussion.

Als Songwriterin und SĂ€ngerin zeichnet sie sich aus durch ihre wortspielerischen, humorvollen und tiefgrĂŒndigen Texte, die – gepaart mit ihrer gefĂŒhlvollen, authentischen Stimme – das Publikum mitreißen und zwischen TrĂ€nen, LachanfĂ€llen und Schadenfreude schwanken lĂ€sst.

Der Musiker und Schauspieler Lalo MartĂ­nez stammt aus Cordoba, Argentinien. Der Multi-Instrumentalist spielte jahrelang in verschiedenen Musikgruppen, bis er mit „ViviĂ©ndola“ Latin Jazz und deutschen Chanson verbinden konnte.
Ort: Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 13 Euro / 11 Euro fĂŒr Förderkreis-Mitglieder. Voranmeldung: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600. Vorverkauf: Postagentur (Leutershausen) Tel. 06201 – 4881755, Schreibwaren Schuhmann (Großsachsen) Tel. 06201 – 53012 , Opus (Schriesheim) Tel. 06203 – 937684.

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Mittoch, 02. Mai 2012, 18:00 Uhr, Rathaus

Wanderausstellung im Viernheimer Rathaus.

Viernheim. Die spannende Wanderausstellung „Stadt, Land, Heimat“ beleuchtet mit einigen ausgewĂ€hlten Schlaglichtern die Entwicklung des Raums, den wir heute Metropolregion Rhein-Neckar nennen. Ein Raum, der im besten Sinne Menschen bewegt hat und immer noch bewegt. Im Zeitalter der Industrialisierung beginnen die Menschen dorthin zu gehen, wo Arbeit und die Hoffnung auf Wohlstand ist – Strukturen entwickeln sich.

„Stadt, Land, Heimat“ – so lautet der Titel der auch fĂŒr den Schulunterricht ideal geeigneten Ausstellung, die vom 02. bis 20. Mai 2012 im Viernheimer Rathaus – bzw. Rathausfoyer gezeigt wird. Die offizielle Eröffnung durch BĂŒrgermeister Matthias Baaß findet am Mittwoch, 2. Mai, um 18:00 Uhr statt.

Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Doppelquartett „Corda vocale“ unter der Leitung von Hermann Wunderle.

Info: Weitere Ausstellungstermine der Wanderausstellung „Stadt, Land, Heimat“ in der Metropolregion finden Sie hier.

Ort: Rathaus, Apostelplatz, Viernheim.
 

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Freitag, 04. Mai 2012, Olympia-Kino

Valentin Thurn im Olympia-Kino.

Hirschberg. Mit dem Film „Taste the Waste“ hat Valentin Thurn fĂŒr Furore gesorgt. Kritisch setzt sich der Film mit der Verschwendung von Lebensmitteln auseinander. Am 4. Mai ist Thurn zu Gast im Olympia-Kino in Hirschberg.

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fĂŒnfte Brot. Das meiste davon endet im MĂŒll, bevor es ĂŒberhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. – Valentin Thurn fragt: Wer macht aus Essen MĂŒll? Welche Folgen hat dies fĂŒr uns alle? Und er findet weltweit Menschen, die die irrsinnige Verschwendung stoppen wollen.

Der Förderkreis Olympia-Kino hat den Regisseur Valentin Thurn eingeladen, um im Anschluss an den Film den Zuschauern Rede und Antwort zu stehen.

Valentin Thurn ist ein Ă€ußerst engagierter, mit vielen Preisen ausgezeichneter Filmemacher, der vor allem fĂŒrs Fernsehen arbeitet und schon viele heiße Eisen angepackt hat.

Ort: Hölderlinstr. 2 , 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: 9 Euro. Es empfiehlt sich eine Vorbestellung unter: foerderkreis@olympia-leutershausen.de oder Tel. 06201 – 53600.

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Die ganz besondere Weinprobe in Majer

Freitag, 04. Mai 2012, 19:30 Uhr, Majer’s Weinscheuer
 

Schriesheim. „Tasting in the Dark“ – eine Weinverkostung im Dunkeln am 04. Mai 2012 in Majer’s Weinscheuer.

Sehen, tasten, riechen schmecken, hören – die fĂŒnf Sinne sind fĂŒr uns die wichtigsten InformationsĂŒbertrĂ€ger. Zu einem Großteil verlassen wir uns auf unseren Sehsinn, der uns unsere Umwelt wahrnehmen lĂ€sst und uns verschiedene EindrĂŒcke und Situationen erkennen lĂ€sst. Doch was passiert, wenn wir den Sehsinn vorĂŒbergehend ausschalten?

Sensorik in the dark: schmecken, riechen, tasten und bewegen im Dunkeln. Verkostung von fĂŒnf Weinen, dazu werden kleine Appetizer gereicht: KĂ€se, SchokoladentrĂŒffel und verschiedene Brotsorten.

Im Preis inbegriffen ist die musikalische Untermalung sowie ein Überraschungsgeschenk.

Eintritt: 24,00 Euro pro Person, Telefon 06203-61240.
Ort: Bismarckstrasse 40, 69198 Schriesheim.

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Samstag, 05. Mai 2012, 20:00 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei

Weinheim. „Xangpur“ prĂ€sentiert nach zweijĂ€hriger BĂŒhnenabstinenz sein neues Programm „Waldeslust“ in der Alten Druckerei.

Die bekannte Mischung aus Pop, Schlagerparodien, Balladen und Comedy wird diesmal mit einer krĂ€ftigen Prise Jazz gewĂŒrzt und bekommt mit vielen eigenen Songs und Texten ein unverwechselbares Gesicht.

Quer durch die Epochen und Stilrichtungen wird A-cappella- Musik auf unterhaltsame Art und Weise, mit viel hintergrĂŒndigem Humor dargeboten.

Karten: 15 Euro, Telefon: 06201/81 345.
Ort: Friedrichstr. 24, Weinheim.

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Poetisches mit Stefanie Rieker.

Sonntag, 06. Mai 2012, 19:30 Uhr, KulturbĂŒhne Max

Hemsbach.  Die KulturbĂŒhne Max prĂ€sentiert einen „Liederabend“ mit Stefanie Riecker, Jonathan Böttcher und Jörg Schreiner am Sonntag, 06. Mai 2012.

Drei Songpoeten der Extraklasse entfĂŒhren Sie bei diesem gehaltvollen Konzertereignis in eine Liederwelt mit eigenen, deutschsprachigen Kompositionen, die sie mit viel Humor, Tiefgang und sichtbarer Freude prĂ€sentieren.

Das Publikum kann sich auf einen außergewöhnlichen Abend freuen und entspannende Musik fĂŒr alle Sinne genießen!
 

Ort: Hildastr. 8, 69502 Hemsbach.
Karten: Abendkasse.

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Sonntag, 06. Mai 2012, 11:00 Uhr, Altes Rathaus

Heddesheim. „No Stars – But Stripes“ lautet der Titel der nĂ€chsten Ausstellung des Kunstverein Heddesheim, die am Sonntag, 06. Mai 2012, im Alten Rathaus eröffnet wird.

Der ausstellende KĂŒnstler, Norbert Huwers, studierte an der Karlsruher Akademie der Bildenden KĂŒnste Grafik und Malerei bei Klaus Arnold; in der Bildhauerklasse von Wilhelm Loth erprobte er vornehmlich die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen.

Huwers kĂŒnstlerisches Werk prĂ€sentiert sich inzwischen in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen – darunter auch dem renommierten Museum fĂŒr Neue Kunst/ZKM Karlsruhe, der Sammlung Hoppe-Ritter in Waldenbuch, der Sammlung der Bausparkasse SchwĂ€bisch Hall, der Sammlung der Badischen Stahlwerke, Kehl, der Sammlung der L-Bank, Stuttgart, der Sammlung der SAP-AG sowie der Sammlung Reinhold WĂŒrth, KĂŒnzelsau.

 Info: Die Ausstellung wird am Sonntag, 06. Mai 2012, um 11:00 Uhr mit einer Vernissage im Alten Rathaus eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni 2012, immer sonntags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr zu sehen.
Ort: Altes Rathaus, Unterdorfstraße,  Heddesheim.

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Bis 06. Mai 2012, Pflanzenschauhaus Luisenpark

Mannheim. Die Ausstellung “Der Garten Gethesemane” im Pflanzenschauhaus des Luisenparks ist noch bis zum 06. Mai 2012 zu sehen.

„Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorĂŒber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst“. Das waren laut MatthĂ€us-Evangelium die Worte, die Jesus im Garten Gethesemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete. Der heilige Ort befindet sich am Fuß des Ölbergs in Jerusalem.

Acht uralte knorrige ÖlbĂ€ume, die hier an diesem historisch wichtigen Ort stehen, gelten als direkte Nachkömmlinge der BĂ€ume, die zu Zeiten von Jesus Christus vor ĂŒber 2000 Jahren schon standen.

Der Olivenbaum ist einer der robustesten BĂ€ume, die die Natur hervorgebracht hat. DarĂŒber hinaus ist der Ölbaum in vielen Kulturen einer der symboltrĂ€chtigsten und wertvollsten Pflanzen ĂŒberhaupt.

Unsere diesjÀhrige Osterausstellung begibt sich auf die Spuren dieses Heiligen Baumes und erleuchtet seine WertschÀtzung in der Menschheitsgeschichte.

Verkostung und Verkauf von Olivenölen an den Sonntagen.

Ort: Pflanzenschauhaus, Luisenpark, Mannheim.
Eintritt: Parkeintritt.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Tipps und Termine: Diese Woche“:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 🙂

Stiftung MRN schreibt BĂŒrgerpreis aus

Mannheim/Rhein-Neckar, 28. März 2012. (red/pm) Gesucht sind neue Projektideen im Ehrenamt. Insgesamt gibt es 30.000 Euro Startkapital in drei Kategorien. Der Bewerbungsschluss ist am 30. Juni 2012.

Information der Metropolregion Rhein-Neckar:

Die Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar schreibt in diesem Jahr zum dritten Mal ihren Bürgerpreis aus. Gesucht werden ab sofort Menschen aus der Region, die gemeinsam und mit neuen, bislang noch nicht verwirklichten Ehrenamts-Projekten das Miteinander in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) stärken und fördern oder gesellschaftliche Herausforderungen angehen möchten.

Bewerbungen für den Bürgerpreis sind möglich in den drei Kategorien „Junioren“ (Schüler, Auszubildende und Studierende bis 27 Jahre, die ihre Idee im Team entwickeln), „Starter“ (Personen, die ihre Idee im Team entwickeln) und „Profis“ (Personen, die ihre Idee als Gruppe innerhalb einer bestehenden gemeinnützigen Institution, Initiative oder Verein entwickeln).

Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro pro Kategorie und dient als Startkapital zur ehrenamtlichen Verwirklichung der geplanten Projekte. Teilnehmer aus der Kategorie „Junioren“ dürfen ihre Idee mit der Unterstützung eines Mentors (z.B. Jugendgruppenleiter oder Lehrer) erarbeiten.

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2012.

Die festliche Preisverleihung findet am 25. September 2012 im Mannheimer Rosengarten statt. Der Bürgerpreis ist neben dem Freiwilligentag die zweite Aktion, mit der sich die Metropolregion Rhein-Neckar in diesem Jahr an der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements beteiligt.

Infos: Zum Bürgerpreis sowie den Bewerbungsbogen finden Interessierte unter www.m-r-n.com/buergerpreis oder www.wir-schaffen-was.de. Fragen beantwortet Carmen Daramus, Telefon 0621 12987-44, carmen.daramus@m-r-n.com.

Frische Tourismusideen fĂŒr die Region gesucht

Tourismuswettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar. Foto: MRN.

Rhein-Neckar, 25. März 2012. (red/pm) Die Metropolregion Rhein-Neckar startet Wettbewerb für 12- bis 21-Jährige. Es gibt Preise im Wert von 5.000 Euro und Praktika zu gewinnen. Einsendeschluss ist der 29. Juni 2012.

Information der Metropolregion Rhein-Neckar:

„Unter den pfiffigen Slogans „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ und „Komm mit, ich zeig Dir was“ steht der neue Wettbewerb „Heimat neu erfahren: Frische Tourismusideen für die Region“ der Metropolregion Rhein-Neckar.

Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren sind ab sofort dazu aufgerufen, sich aus touristischer Perspektive kreativ mit ihrer Heimat auseinanderzusetzen. Entwickelt werden sollen neue Marketingkonzepte, die besondere Orte, Sehenswürdigkeiten oder Landschaften für Gäste aus dem In- und Ausland erlebbar machen, wie z. B. interaktive Führungen, Kurzfilme oder Internetangebote.

Den ganzen Artikel lesen Sie im Rheinneckarblog.de.

Ausstellung in der "Weinheim Galerie"

Die Puppenkiste mal anders

"Mannheimer Puppenkiste" in der "Weinheim-Galerie". Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 6. Februar 2012. (red/pm) Vier Wochen Ausstellung der „Mannheimer Puppenkiste“ in der „Weinheim Galerie“. Ein einzigartiges Kunstprojekt aus der Region.

Information der Stadt Weinheim:

„Aus weißen Baumwoll-Puppen in leeren Weinkisten schufen knapp 100 KĂŒnstler und Menschen aus sozialen Einrichtungen aus der Metropolregion Rhein-Neckar gemeinsam ein Kunstwerk. Entstanden ist das einzigartige Kunstprojekt unter Leitung des gemeinnĂŒtzigen Vereins „Social Meets Culture“ im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2011. Nun geht die „Mannheimer Puppenkiste“ auf Tour durch die Region.

Ab Samstag, 11. Februar, geht es fĂŒr vier Wochen in der Weinheim Galerie, dem Shopping-Center in der Innenstadt, weiter.

„Zur Langen Nacht der Museen wollten wir als Verein, der sich um die ZusammenfĂŒhrung von kulturellem und sozialem Engagement bemĂŒht, etwas Einzigartiges prĂ€sentieren“, sagt Andrew Van Scoter, Vorsitzender von „Social Meets Culture“.

„Die Idee des Puppenprojekts, bei dem Menschen aus sozialen Einrichtungen gemeinsam mit etablierten KĂŒnstlern ein Gesamtwerk kreieren, hat uns sofort ĂŒberzeugt.“ Zusammen mit SchĂŒlern der Justus von Liebig Schule in Mannheim ließ der Verein 100 Blanko-Puppen herstellen. Diese wurden an Einrichtungen und KĂŒnstler verteilt, die den Puppen ihre eigene Note gegeben haben.

Beteiligt waren zahlreiche FrauenhĂ€user und Jugendeinrichtungen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Zu den KĂŒnstlern gehören unter anderem Matthias Jacob-Burger, vom „Dschungel“ in Mannheim, die KostĂŒmbildnerin Katharina Kromminga, der BallettĂ€nzer Sigmund Hegstad oder die Musiker der Band „Anstatt Blumen“.

Imposantes und einzigartiges Kunstwerk

Herausgekommen ist ein imposantes Kunstwerk: „Mit viel Liebe zum Detail, teilweise gesellschaftskritisch oder einfach nur getrieben von TrĂ€umereien, drĂŒcken sich die KĂŒnstler aus und regen damit zum Nachdenken an“, sagt Kathrin Maczeizik, die zusammen mit Johanna Funk das Puppenprojekt leitet.

Schnell war fĂŒr den Verein klar, dass dieses einzigartige Kunstwerk noch mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Deshalb haben die Mitglieder in ehrenamtlicher TĂ€tigkeit eine Ausstellungstour organisiert. Weitere UnterstĂŒtzung kam von der Justus von Liebig Schule und dem Verein MetropolMent e.V., der Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben begleitet.

Gemeinsam, unter der Leitung von Walter Fischer wurden 30 Ausstellungspodeste fĂŒr die Wanderausstellung angefertigt. Mindestens vier Wochen wird das Puppenprojekt wĂ€hrend der regulĂ€ren Öffnungszeiten Montags bis Samstags von 9 bis 20 Uhr nun in der Weinheim Galerie zu bestaunen sein. Aufgebaut wird die Ausstellung neben „Depot“ im erstenObergeschoss. Der Eintritt ist frei.
Danach soll die „Mannheimer Puppenkiste“ an weiteren Orten in der Metropolregion gezeigt werden.

Übrigens: Am Ende der Tour soll das Kunstwerk verkauft werden. Entweder komplett oder auch in Teilen. Interessierte KĂ€ufer können jetzt schon ein Gebot in Form einer Spendeanmeldung abgeben. Der Erlös fließt dem Workshop-Projekt von Social Meets Culture zu, mit dem der Verein Kunst-Workshops in sozialen Einrichtungen ermöglicht.“

Weitere Infos: www.socialmeetsculture.org.