Samstag, 16. Dezember 2017

Sitzung des Kinder- und Jugendbeirats

ÔÇ×Weinheimer BildungsketteÔÇť h├Ąlt stabil

Weinheim, 03. Mai 2012. (red/pm) Die Stadt widmet sich mit gro├čem Engagement der besseren Chancengleichheit von Kindern ÔÇô ├ťberregional bedeutend. Bundesweit werden die beiden Worte Bildungsf├Ârderung und Weinheim oft in einem Atemzug genannt.

Information der Stadt Weinheim

„Einen m├Âglichst chancengleichen Zugang zur Bildung zu erm├Âglichen, besonders auch f├╝r Kinder mit Migrationshintergrund, ist eine der gro├čen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. In Weinheim ist man bei diesem Thema weiter als anderswo, das wurde jetzt einmal mehr bei der Sitzung des Kinder- und Jugendbeirates deutlich. Im Rahmen der Sitzung erfuhren die Verantwortlichen der Weinheimer Bildungsregion und der ÔÇ×Weinheimer BildungsketteÔÇť gro├čes Lob f├╝r ihre Konzepte, Projekte und ihre Netzwerkarbeit in der Kommune.

Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard betonte, dass die Arbeit, die in Weinheim f├╝r Kinder und Jugendliche aus schwierigem sozialem Umfeld geleistet wird, bundesweit auf gro├če Beachtung st├Â├čt. Wegen der F├╝lle an Angeboten und seit Jahren gewachsenen Strukturen war Weinheim im Januar 2011 zur Bildungsregion ernannt worden ÔÇô damals als erste Gro├če Kreisstadt in ganz Baden-W├╝rttemberg.

In der sprichw├Ârtlichen ÔÇ×Weinheimer BildungsketteÔÇť sind ein ganzes B├╝ndel von Projekten, Angebote und Ma├čnahmen zusammengefasst, die Kindern in Weinheimer Familien und Einrichtungen fr├╝h die T├╝ren zur Bildung ├Âffnen. Das beginnt mit fr├╝her Sprachf├Ârderung in den Kinderg├Ąrten, einer individuellen Lernf├Ârderung am ├ťbergang zur Schule, weiteren F├Ârderprogrammen unter Einbeziehung von Eltern und Elternbegleiterinnen, Bildungspartnerschaften mit Schulen, Jugendsozialarbeit, Berufsorientierung und einem kommunal gesteuerten ÔÇ×├ťbergangsmanagementÔÇť am Bildungs├╝bergang von der Schule ins Berufsleben. F├╝r diese ├ťbergangsarbeit setzt sich Weinheim gemeinsam mit rund 40 weiteren St├Ądten und Gemeinden auch bundesweit in einer ÔÇ×Weinheimer InitiativeÔÇť ein. Au├čerdem gibt es eine erfolgreiche Kooperation mit der ehrenamtlichen Organisation ÔÇ×Weinheimer Unterst├╝tzerkreis BerufsstartÔÇť WUB.

Bundesweit, so hie├č es immer wieder im Ausschuss, werden die beiden Worte Bildungsf├Ârderung und Weinheim oft in einem Atemzug genannt. F├╝r die Stadt sei dieser Schwerpunkt Programm, betonte OB Bernhard. In Weinheim werde der Begriff der ÔÇ×Kommunalen VerantwortungsgemeinschaftÔÇť gelebt. Die ÔÇ×Weinheimer BildungsketteÔÇť, in der ein Glied ins andere greift, sei weit ├╝ber die Region hinaus ein Begriff. Das Motto ÔÇ×Kein Kind darf verlorengehenÔÇť weise auf die lokale Gesamtstrategie in Weinheim hin.

Ulrike S├╝├č als Leiterin des Bildungsb├╝ros und Dr. Susanne Felger als Leiterin des kommunalen ├ťbergangsmanagements legten dem Gremium ausf├╝hrliche Berichte ├╝ber die einzelnen Aktionen vor und konnten auch auf konkret messbare Erfolge verweisen. Zwei Drittel der Bewerber f├╝r Ausbildungsstellen konnten jetzt in eine Ausbildung vermittelt werden.

Vier von f├╝nf Werkrealsch├╝ler hatten 2011 nach der neunten Klasse eine positive Ausbildungsperspektive. Was die ├ťbergangsquoten, gerade auch bei Kindern mit Migrationshintergrund, in weiterf├╝hrende Schulen angeht, sei Weinheim auf einem sehr guten Weg. Es gebe mittlerweile einen klaren Trend zu steigenden Gymnasialquoten und erfolgreichen ├ťberg├Ąngen ins Berufsleben.“