Sonntag, 08. Dezember 2019

Am 27. Juli – Große BĂŒhnen-Fernsehshow mit DJ Ötzi am 26. Juli im Stadion

Nils Schmid startet Tour de LĂ€ndle

DJ Pressefotos Es ist Zeit (2012) - CMS Source

Die Vorbereitungen fĂŒr die BĂŒhnenshow laufen auf Hochtouren: Am 26. Juli treten unter anderem DJ Ötzi und Mara Kayser zum Start der Tour de LĂ€ndle auf. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/pm) Wenn am Samstag, 27. Juli, morgens um 08:30 Uhr fast 3.000 Radfahrer im Weinheimer Stadion zur „Tour de LĂ€ndle“ starten, dann ist die Schlagerkanone „DJ Ötzi“ wohl schon wieder bei seinem Anton aus Tirol. Aber in Weinheim ist der Vorabend des Tourstarts genauso wichtig wie das Radeln selbst. [Weiterlesen…]

Die Naturin Viscofan GmbH prĂ€sentiert sich gut aufgestellt fĂŒr die Zukunft

Naturin sagt „Ja“ zum Standort Weinheim

Der OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard (3.v.l.) und der Erste BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner (4.v.l.) in den Arbeitshallen der Firma Weidler auf dem GelĂ€nde der Naturin Viscofan GmbH in Weinheim.

 

Weinheim, 29. November 2012. (red/aw) Es liegen ereignisreiche Jahre hinter der Naturin Viscofan GmbH: Strukturwandel, Produktionsverlagerung, EinfĂŒhrung neuer Technologien. Die Unternehmsleitung bestĂ€tigt den Standort Weinheim und investiert in die Zukunft der Kunstdarm-Produktion. Besonders im Bereich der Collagen-WursthĂŒllen ist die Naturin Viscofan GmbH am Weltmarkt erfolgreich.

Von Alexandra Weichbrodt

Im nĂ€chsten Jahr feiert die Naturin ihr 80-jĂ€hriges Bestehen am Standort Weinheim. Seit 30 Jahren ist sie fester Bestandteil der weltweit agierenden Viscofan-Gruppe. In Rahmen einer FirmenfĂŒhrung mit Presse und Stadtverwaltung bekannte sich das Unternehmen nun klar zum Standort Weinheim in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Weinheimer Traditionsunternehmen legt Wert auf zeitgemĂ€ĂŸe Produktionstechnik, um im weltweiten Wettbewerb konkurrenzfĂ€hig zu bleiben.

Eine Mission und viele Visionen

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Naturin Viscofan GmbH Bertram Trauth fĂŒhrte aus, worauf es dem Unternehmen jetzt und auch in Zukunft ankommt:

Unser Ziel ist es besser, schneller und flexibler als alle anderen zu sein.

Die Aufgabe bestehe darin, das Optimum fĂŒr den Kunden zu erreichen. Möglich wĂ€re dies nur durch die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen fĂŒr einen weltweiten Markt.

Die Basis dafĂŒr sei banal: Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sowie eine klare und einfache Mitarbeiter-FĂŒhrung seien die Voraussetzung.

Wir arbeiten qualifiziert und leistungsorientiert. Wir sind kein MĂ€dchenpensionat.

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Trauth: „Wir sind kein MĂ€dchenpensionat.“

Ausserdem liege es im Interesse des Unternehmens Entwicklung, Produktion und Vertrieb möglichst wirtschaftlich miteinander zu vereinen. Besonders im Bereich der Collagen-Produkte wolle man in Zukunft als Kompetenzzentrum agieren.

„Strukturwandel erfolgreich geschafft“

Der Markt im Produktions-Segment der „essbaren HĂŒllen“ wĂ€chst. Die Grundlage fĂŒr das Wachstum eines Unternehmens, wie der Naturin Viscofan GmbH, sei die beste QualitĂ€t, so der Technische Leiter Wilfried Schobel.

Die Entscheidung ĂŒber die EinfĂŒhrung neuester Produktionstechnologien zur Herstellung von Collagen-Produkten fiel im Jahr 2007. Eineinhalb “heiße Jahre” spĂ€ter habe man die reibungslose FunktionalitĂ€t der neuen Anlage erreicht:

Seit 2009 verwenden wir im Bereich der essbaren HĂŒllen die modernste Technik weltweit.

Die Super Fast Edible-Technologie (SFE) wird im nÀchsten Jahr sogar um ein weiteres Modul ergÀnzt. SFE Plus ist ein neu entwickeltes Trocknungssystem, mit dem die Energie noch effizienter genutzt werden kann, indem beispielsweise Luft mehrfach verwendet wird.

Die Naturin Viscofan GmbH sieht sich fĂŒr die Zukunft daher gut aufgestellt:

Wir haben viel technologisches Potenzial unter unseren Mitarbeitern und außerdem starke Partner in der Region.

Zu den Partnern in der Region gehört auch die Firma Weidler aus Weinheim, die in den FirmengebÀuden der Naturin einen eigenen logistischen Teil in der Produktions- und Vertriebskette betreibt.

Energiekosten sind ein immer stÀrker werdender Faktor

In Zukunft wird die Naturin Viscofan GmbH vor allem im Bereich Energiegewinnung weitere Maßnahmen ergreifen, um die steigenden Ausgaben fĂŒr die benötigten Energien aufzufangen.

Man sei in Baden-WĂŒrttemberg wahrscheinlich der grĂ¶ĂŸte private Stromverbraucher ohne eigenes Kraftwerk, so Schobel. Noch sei man zum Teil EEG befreit. Auch, wenn die Grenze des Verbrauchs von 14 Prozent „schwer zu erreichen“ sei.

Bisher waren die Ausgaben der Naturin Viscofan GmbH „relativ stabil“. Allerdings sei mit Wegfall der EEG-Umlage ein deutlicher Anstieg zu erwarten. 2012 werden es noch etwa 11 Millionen Euro Energiekosten sein. Im Jahr 2013 rechnet man bereits mit Ausgaben in Höhe von 13,6 Millionen Euro.

Das Thema zwingt uns dazu, uns mit Kraft-WĂ€rme-Kopplungsanlagen auseinander zu setzen,

Hier wolle man investieren, versichert auch GeschĂ€ftsfĂŒhrer Trauth. Innerhalb der nĂ€chsten zwei Jahre soll das Projekt „Kraft-WĂ€rme-Kopplung“(KWK) in Angriff genommen werden. Wann genau eine Fertigstellung zu erwarten ist, weiß man derzeit aber noch nicht. Die Viscofan-Gruppe unterstĂŒtzt die Installation von KWK-Anlagen. In Spanien und Mexiko sind die Unternehmen zum Teil bereits damit ausgestattet.

Zahlreiche Vertreter der Stadt waren zum Informationsvortrag der GeschÀftsleitung erschienen.

Soziale Verantwortung

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard schĂ€tzt an der Naturin Viscofan GmbH besonders die „absolut hohe Identifikation des Unternehmens mit dem Standort Weinheim“:

Die Naturin ist fĂŒr uns ein Ansprechpartner ohne Schwelle.

Doch neben gemeinschaftlichem Engagement fĂŒr Kulturverantstaltungen, Schulen oder Vereinen legt das Unternehmen nach eigenen Angaben besonderen Wert auf eine „vorrausschauende Personalpolitik“.

Der Leiter der Abteilung „Personal und Soziales“ Uwe Seehaus erlĂ€uterte, dass mit ein bisschen FlexibiliĂ€t fast jeder Auszubildene ĂŒbernommen werden könne. Vielleicht nicht in seinem ursprĂŒnglich erlernten TĂ€tigkeitsfeld, aber mit einer sicheren BeschĂ€ftigung im Unternehmen.

Der OberbĂŒrgermeister lobt diese Einstellung:

Diese Art von Vorratspolitik ist aufgrund des demografischen Wandels wichtig und wird von der Naturin beeindruckend umgesetzt.

Mit einem Weiterbildungsbudget von 435.000 Euro im Jahr, werden Fachseminare, Talentprogramme, Workshops und Trainings der Mitarbeiter finanziert.

Die UnterstĂŒtzung berufsbegleitender Qualifikationen ist fĂŒr uns sehr wichtig,

betonte Seehaus. Daneben biete die Naturin Viscofan GmbH ihren 500 Arbeitnehmern in vielen Bereichen Leistungen, die „ĂŒber den tariflichen Bestimmungen“ lĂ€gen. Dazu gehöre die Bereitstellung von Arbeitskleidung und SchutzausrĂŒstung ebenso, wie die flexiblen Möglichkeiten einer Freistellung fĂŒr Mitarbeiter. Beispielsweise, wenn persönliche UmstĂ€nde eine „hĂ€uslichen Pflege“ erfordern.

Rekord-Umsatz im Jahr 2011

Mit der finanziellen Entwicklung des Unternehmens ist die GeschĂ€ftsleitung Ă€ußerst zufrieden. Die ErtrĂ€ge der Naturin Viscofan GmbH „entwickeln sich fantastisch“. Im Jahr 2011 hat das Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 140 Millionen Euro ein Rekord-Ergebnis erzielt.

Zuvor hatte man sich 2010 im Zuge des Wandels von allen Risiken, wie beispielsweise FremdwÀhrungen, befreit.

Das hat Geld gekostet,

erklĂ€rte Bernhard Kissel, der Leiter des Finanzwesens der Naturin Viscofan GmbH. Daher habe die Umsatzkurve in der Übersicht im Jahr 2010 einen deutlichen Knick. Etwa 127 Millionen Jahresumsatz konnten damals verbucht werden. Im Folgejahr dann aber bereits das Rekord-Ergebnis und auch fĂŒr die GeschĂ€ftsjahre 2013 und 2014 ist man optimistisch. Die Unternehmensleitung geht von einer weiteren Steigerung des Umsatzes auf 144 Millionen Euro im nĂ€chsten Jahr aus. FĂŒr 2014 rechnet man mit 147 Millionen Euro Gesamtumsatz.

Betrachte man den Markt der „essbaren WursthĂŒllen“, sei diese positive Entwicklung weiter fortzufĂŒhren bzw. noch auszubauen. Vertriebsleiter Alfred Bruinekool bestĂ€tigt, dass die Viscofan-Gruppe mit 32 Prozent Marktanteil im Collagen-Segment „deutlich fĂŒhrend“ ist.

Der WursthĂŒllenmarkt bestehe zur einen HĂ€lfte aus Natur- und zur anderen HĂ€lfte aus Kunstdarm-Produkten. Im Kunstdarm-Bereich sei Collagen mittlerweile ein viel verwendeter Bestandteil. Die Produktionsleistung des Weinheimer Unternehmens mit Hilfe der SFE-Technologie sei „weltweit spitze“.

Die Investionen der letzten Jahr haben sich also durchaus gelohnt,

versichert GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Trauth. Allein im Jahr 2011 investierte die Naturin Viscofan GmbH rund 15 Millionen Euro in die technische Verbesserung der Produktion. Damit habe man die:

richtige Produktion mit der weltweit modernsten Technik.

Im Zusammenspiel mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern könne man so die Kunden zufrieden stellen.

Das ermöglicht uns „Ja“ zum Standort Weinheim zu sagen. Sowohl der Standort als auch die ArbeitsplĂ€tze sind sicher.

So ganz ohne Entgegenkommen der Arbeitnehmer konnte dies allerdings nicht gewĂ€hrleistet werden. Daher schloss die Naturin Viscofan GmbH mit ihren BeschĂ€ftigten einen Standortsicherungsvertrag ab. Dieser beeinhaltet die Bereitschaft der Angestellten bis 2016 wöchentlich 39,5 statt 37 Stunden zu arbeiten. Ohne zusĂ€tzliche Bezahlung. Im Gegenzug verpflichtet sich die Naturin keine Entlassungen durchzufĂŒhren.

Ein kompletter Wegzug des Unternehmens, wie von Kritikern – nach der Verlagerung eines Produktionssegments nach Serbien im Jahr 2007 – befĂŒrchtet, ist aufgrund dieser Tatsachen eher unwahrscheinlich.

„Wir sagen „Ja“ zum Standort Weinheim.“ Diese Aussage freut nicht nur die BeschĂ€ftigten der Naturin sondern auch die Stadt.

 

JubilĂ€umsbroschĂŒre zur Feuerwehrgeschichte

75 Jahre Werkfeuerwehr Naturin – Viscofan

Weinheim, 18. Oktober 2012. (red/fw) Zu einer Feierstunde hatte die Werkfeuerwehr der Naturin Viscofan GmbH anlĂ€sslich ihres 75jĂ€hrigen Bestehens in das FeuerwehrgerĂ€tehaus in der Badeniastraße eingeladen. Neben zahlreichen Vertretern der Feuerwehren des Unterkreises Weinheim, waren Kreisbrandmeister Peter Michels, UnterkreisfĂŒhrer Sven Ballas sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverband Rhein Neckar Hans Joachim Gottuck und Naturins Ehrenkommandant Wolfgang Eberle zur JubilĂ€umsfeier gekommen. Volker JĂ€ger Kommandant der Werkfeuerwehr Naturin Viscofan begrĂŒĂŸte GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Trauth, den ersten BĂŒrgermeister der Stadt Weinheim Dr. Torsten Fetzner, Uwe Seehaus Leiter Personal und Soziales, Ralf Jung Sicherheitsingenieur sowie Mitglieder des Betriebsrats am Standort Weinheim.

Von Ralf Mittelbach

„Bertram Traut, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des auf dem Gebiet der Herstellung von WursthĂŒllen weltweit fĂŒhrenden Unternehmens, dankte seinen Mitarbeitern, die sich neben ihrer beruflichen TĂ€tigkeit bei Naturin Viscofan ehrenamtlich bei der Werkfeuerwehr engagieren. Jedes Jahr kommt es auf dem WerksgelĂ€nde zu circa vierzig Ereignissen. Bei den meisten handelt es sich um die Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen und technischen Hilfeleistungen. Trauth lobte die Mitglieder der Werkfeuerwehr, die durch ihren Einsatz sich zum Schutz ihrer Kollegen einsetzen aber auch den Standort Weinheim vor grĂ¶ĂŸeren Gefahren schĂŒtzen. Sein Dank galt auch den Feuerwehren der Umgebung fĂŒr die gute Zusammenarbeit. BĂŒrgermeister Torsten Fetzner ging in seinem Grußwort auch auf die gute Zusammenarbeit ein. Das die Werkfeuerwehr Naturin und die Feuerwehr Weinheim einen guten Draht haben, zeige auch, das Kommandant Volker JĂ€ger, wie auch schon sein VorgĂ€nger Wolfgang Eberle, der stellvertretende Stadtbrandmeister in Weinheim ist.

75 Jahre Feuerwehrgeschichte

Uwe Seehaus stellte die JubilĂ€umsbroschĂŒre vor, die anlĂ€sslich des 75 jĂ€hrigen JubilĂ€ums der Werkfeuerwehr erstellt wurde und nahm die GĂ€ste auf einer Reise durch 75 Jahre Feuerwehrgeschichte. Ernst Fichtner begann 1936 seine Arbeit bei Naturin und baute das Luftschutzkommando auf, aus der dann am 1. April 1937 die Werkfeuerwehr Naturin gegrĂŒndet wurde. Zu den GrĂŒndungsmitgliedern zĂ€hlten damals neben Ernst Fichtner, Karl Schreiber, Georg Grieser, Ernst GĂ€rtner und Peter Springer. Bereits am 8. Januar 1939 hatte die Werkfeuerwehr ihre erste BewĂ€hrungsprobe zu bestehen. Die sogenannte „Trockenhalle“ stand in Flammen und wurde mit Motorspritzen durch die UnterstĂŒtzung der Feuerwehren aus Mannheim und Weinheim gelöscht. 1941 wĂ€hrend der Kriegsjahre wurde die Werkfeuerwehr dann uniformiert und wurde in diesen Jahren elf Mal zur UnterstĂŒtzung nach Mannheim, Ladenburg und Umgebung gerufen. 1943 wurde die Werkfeuerwehr offiziell Anerkannt.

Nach dem Krieg baute Ernst Fichtner die Wehr neu auf. Nach einer Krise im August 1955 wurde Karl Schreiber beauftragt die Werkfeuerwehr der Firma Naturin neu aufzuziehen und so fand bereits im Oktober eine gemeinsame HauptĂŒbung mit der Feuerwehr Weinheim auf dem WerksgelĂ€nde statt. Am 18. Februar 1956 musst die Wehr erneut zeigen, dass sie nicht nur den Werkschutz sicherstellen kann, sondern auch ein verlĂ€sslicher Partner sein kann. Nach einer Explosion mit anschließendem Großbrand im Nora Werk der Firma Carl Freudenberg löschte die Werkfeuerwehr Naturin gemeinsam mit der Werkfeuerwehr Freudenberg, den Feuerwehren aus Weinheim und Heppenheim sowie der Berufsfeuerwehr Mannheim den Brand. Auch in den kommenden Jahren musste die Werkfeuerwehr immer wieder ausrĂŒcken um den Feuerwehren zu helfen. Zu den grĂ¶ĂŸten Ereignissen zĂ€hlten hier ein FlĂ€chenbrand im Februar 1957 in NĂ€chstenbach, ein Großbrand im MĂ€rz 1957 bei dem Weinheimer Nudelhersteller „Drei Glocken“ und ein Großbrand im Robuswerk auf dem FirmengelĂ€nde von Carl Freudenberg im Oktober 1957.

Meilenstein der Werkfeuerwehr

Ein Meilenstein in der Geschichte der Werkfeuerwehr konnte am 8. Februar 1978 gesetzt werden, als den Feuerwehrangehörigen zum Schutz der Mitarbeiter ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF8) ĂŒbergeben wurde. Bereits 1979 musste das Fahrzeug seine Feuerprobe bestehen. In diesem Jahr kam es zu zahlreichen BrĂ€nden, wobei der 2. August 1979 in die Firmengeschichte einging. Über eine Million DM Sachschaden entstand bei dem Brand, zu dem neben der Werkfeuerwehr Freudenberg und der Berufsfeuerwehr Mannheim auch alle Bergstraßen Feuerwehren gerufen wurden. In den folgenden Monaten kam es noch zu weiteren BrĂ€nden, die die Werkfeuerwehr in dem schwarzen Jahr fĂŒr die Firma Naturin löschen musste. Trotz der Krise ließen sich die Mitarbeiter nicht entmutigen und so konnte bereits im Dezember der Wiederaufbau des Werkes beendet werden.

In den weiteren Jahren wurde der vorbeugenden Brandschutz immer weiter ausgebaut und so blieb die Naturin vor weiteren verheerenden BrĂ€nden verschont. Trotzdem wurde die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Umgebung immer weiter ausgebaut und geĂŒbt. 1999 fand daher die UnterkreisĂŒbung mit 150 MĂ€nner und Frauen der Feuerwehr Weinheim, der Werkfeuerwehr Freudenberg, sowie der Feuerwehren aus Hemsbach, Laudenbach, Großsachsen und Leutershausen statt. Am 23.07.2009 kam es gegen 7 Uhr morgens zu einem Brand in einer Produktionshalle. Trotz des schnellen Eingreifens der Werkfeuerwehr Naturin, die den Brand mit der Werkfeuerwehr Freudenberg und der Weinheimer Feuerwehr löschte, wurden vier Mitarbeiter verletzt und mussten im Krankenhaus weiter behandelt werden.

Den letzten grĂ¶ĂŸeren Brand musste die Wehr im Juli diesem Jahres löschen, als es zu einem Brand im Destillat kam. GlĂŒcklicherweise kamen hier keine Mitarbeiter zu Schaden. Im JubilĂ€umsjahr ist die Werkfeuerwehr Naturin gut aufgestellt. Kommandant Volker JĂ€ger und sein Stellvertreter Reiner Drescher sind mit 23 EinsatzkrĂ€ften und 6 Alterskameraden fĂŒr die weitere Zukunft gut aufgestellt. Ihnen stehen zwei Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportwagen und ein SchlauchanhĂ€nger fĂŒr ihren Dienst zur VerfĂŒgung. Auch UnterkreisfĂŒhrer Sven Ballas dankte der Werkfeuerwehr fĂŒr die gute Zusammenarbeit innerhalb des Unterkreises. Er ĂŒberreichte im Namen der Feuerwehren des Weinheimer Unterkreises die JubilĂ€umsurkunde und wĂŒnschte der Wehr, das Sie immer wieder gesund von ihren EinsĂ€tzen zurĂŒckkommen.“

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Pressereferent der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim