Dienstag, 21. November 2017

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist fĂŒr die Sicherheit im Hollmuthtunnel NeckargemĂŒnd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zustĂ€ndig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Straßenbauamt der Kreisbehörde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelröhre ein ungutes GefĂŒhl. [Weiterlesen…]

Informationsabend zum Thema „Erste Hilfe am Kind“ – auch fĂŒr Großeltern

Erste Hilfe am Kind

Weinheim, 18. Juni 2013. (red/pm) Oft liegt der Erste-Hilfe-Kurs so weit zurĂŒck, dass man sich nicht traut, sein Wissen im Notfall auch tatsĂ€chlich zu nutzen. Ist ein Kind das Opfer, ist die Hemmung umso grĂ¶ĂŸer. Der Runde Tisch Demografie bietet am Donnerstag, 20. Juni, einen Informationsabend zum Thema „Erste Hilfe am Kind“ an. [Weiterlesen…]

Informations- und AufklÀrungskampagne gestartet

Startschuss fĂŒr „Baden-WĂŒrttemberg gegen den Schlaganfall“

Stuttgart/Rhein-Neckar, 07. Mai 2013. (red/pm) Die Landesregierung, die Arbeitsgemeinschaft der Schlaganfallstationen Baden-WĂŒrttemberg und das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim haben gestern in Stuttgart den Startschuss fĂŒr die Initiative „Baden-WĂŒrttemberg gegen den Schlaganfall“ gegeben. [Weiterlesen…]

FeuerwehrsanitÀter stellen das GerÀt den Vereinen vor

Carl-Orff-Grundschule in Sulzbach bekommt einen „Laien-Defi“

Weinheim, 29. MĂ€rz 2013. (red/pm) Der Stadtteil Sulzbach bekommt ein eigenes AED-GerĂ€t. Mit dem „Laien-Defibrillator“ sollen kĂŒnftig Leben gerettet werden. Das GerĂ€t wird in der Carl-Orff-Grundschule aufgehĂ€ngt. Wie man es benutzt, fĂŒhrt die Feuerwehr Weinheim am Samstag, 06. April, vor. [Weiterlesen…]

Erste-Hilfe-Apps im Test - auch lokal

Helfen – ja, aber mit dem Smartphone?

Unser Testsieger: Die Erste-Hilfe-App des Samariterbund Österreich

 

Rhein-Neckar, 01. MĂ€rz 2013. (red/jkr) Ob Verkehrsunfall, verschluckte Erdnuss oder Herzinfarkt – immer wieder wird man im Leben als Ersthelfer gefragt. 73 Prozent der Menschen haben jedoch Angst, etwas falsch zu machen. Nicht unberechtigt, denn nur 3,5 Prozent der Befragten konnten die richtige Reihenfolge der zu treffenden Maßnahmen an einem Unfallort nennen. Können Erste-Hilfe-Apps im Notfall helfen? Wir haben einige unter die Lupe genommen.

Von Johanna Katharina Reichel

Wer hat nicht schon einmal auf der Autobahn im Stau gestanden, weil ein Unfall passiert ist? Wer hat nicht schon einmal im Freundes- oder Bekanntenkreis von einem Herzinfarkt gehört? Wer hat nicht als Kind irgendetwas angestellt, was ihn oder sie in Gefahr brachte? [Weiterlesen…]

Nachwuchs gesucht:

Wieder ein „Schnupperkurs“ bei der DRK Rettungshundestaffel Mannheim in Ladenburg

Der beste Freund des Menschen wird auch häufig zum Retter in der Not. Bild: DRK Rettungshundestaffel Mannheim

 

Weinheim/Ladenburg/Rhein-Neckar, 24. April 2012. (red/pm) Die DRK Rettungshundestaffel Mannheim veranstaltet am 09. Mai 2012 wieder einen „Schnupperkurs“. Dabei möchte die Rettungshundestaffel neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen – Zweibeiner genauso wie Vierbeiner.

Information der DRK Rettungshundestaffel Mannheim:

„Dank ihres hervorragenden Geruchsinnes sind Hunde in der Lage, in relativ kurzer Zeit auch unübersichtliches und unwegsames Gelände nach menschlicher Witterung abzusuchen.

Diese Fähigkeit nutzen wir, um mit unseren Hunden nach vermissten Personen in Notsituationen zu suchen und diese zu retten. Unsere Arbeit basiert vollständig auf ehrenamtlichem Engagement und ist im Einsatzfall kostenlos.

Für diese wichtige ehrenamtliche Tätigkeit möchten wir gerne neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen. Deshalb veranstalten wir für Interessierte mit und ohne Hund regelmäßig Schnupperkurse. Der Nächste beginnt am Mittwoch, dem 09. Mai 2012.

Der Kurs beinhaltet fünf Einheiten. Zu Beginn findet eine kurze Präsentation über die Rettungshundearbeit statt. Hier bekommt man einen umfassenden Überblick über die Ausbildung von Rettungshunden und dessen Führer.

Im Anschluss daran beginnt dann gleich für Interessierte der praktische Teil, der dann an den kommenden 3 Mittwochen fortgesetzt wird. Zusätzlich steht dann noch für die angehenden Hundeführer ein sonntägliches „Waldtraining“ auf dem Programm.

Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen. Natürlich auch „Nichthundebesitzer“ sind eingeladen.

Der Hund sollte von mittlerer Größe und nicht älter als drei Jahre sein, und in guter gesundheitlicher Verfassung. Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Mischling oder Rassehund handelt. Menschenfreundlichkeit und gute Verträglichkeit mit Artgenossen werden vorausgesetzt.

Wir hoffen, Sie zu unserem Kurs begrüßen zu dürfen. Er findet um 17:00 h in Räumen des VdH Ladenburg statt.

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Informationen:

www.rettungshunde-weinheim.de oder Tel.: 0170-20 17 17 6 bei Frau Sabine Müller“

„Manchmal ist es ganz schön knapp“

Nur wenige Zentimeter Platz blieb zwischen parkenden PkwÂŽs und den Feuerwehrfahrzeugen in Heidelberg-Pfaffengrund. Foto: Marco Priebe

 

 

Rhein-Neckar/Heidelberg-Pfaffengrund, 29. Januar 2012. RenĂ© Priebe ist freier Kamerareporter, arbeitet fĂŒr Fernsehsender wie SWR, ZDF, RTL, Zeitungen und auch fĂŒr unsere Redaktion. Er ist in der Region gut vernetzt und oft sehr schnell vor Ort, wenn etwas passiert ist. Und er stellt fest, dass die EinsatzkrĂ€fte oft durch parkende Autos behindert werden – jede Behinderung kann im Ernstfall fatale Folgen haben.

 

Von René Priebe

Der aktuelle Feuerwehreinsatz am Mittag in der Pfaffengrund Straße zeigte es deutlich, wie eng es werden kann wenn die Feuerwehr kommt.

Nur wenige Zentimeter war zwischen den parkenden Autos und der Löschfahrzeuge noch Platz um an den Einsatzort zu kommen, das Parken ist hier allerdings erlaubt.

GlĂŒcklichweise musste die Feuerwehr kein Feuer löschen, da der WohnungseigentĂŒmer den kleinen Brand bereits selbstĂ€ndig löschen konnte.

Aber man stelle sich mal vor,  ein Haus steht im Vollbrand, Menschenleben sind in Lebensgefahr und mĂŒssen gerettet werden, die Drehleiter wird dringend benötigt und es ist kein Durchkommen…

Nein, ich stelle es mir lieber nicht vor, da ich auch in so einer engen Straße in Pfaffengrund wohne. Aber jeder sollte sich einmal Gedanken darĂŒber machen und vielleicht muss auch gehandelt werden, bevor es zu einer Katastrophe kommt.

 

Information der Polizei zum Einsatz:

„Heidelberg-Pfaffengrund: Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntagmittag die SpĂŒlmaschine eines Einfamilienhauses in der Pfaffengrundstraße in Brand. Der HauseigentĂŒmer entdeckte das Feuer gegen 14.30 Uhr und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Doch diese musste nicht mehr eingreifen, da der 42-jÀhrige den Brand selbstÀndig löschen konnte. Vorsichtshalber wurden er und die anderen vier Familienmitglieder wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden belÀuft sich auf ca. 500,- Euro.

Quelle: Polizei Heidelberg, Stand: 29.01.12, 16.20 Uhr“

Siehe auch unseren Text:

Zugeparkte Straßen: „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“

Youtube-Video ĂŒber einen „engen“ Einsatz:

Zugeparkte Straßen: „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“


Weinheim/Rhein-Neckar, 16. April 2011. (red/pm) Der Weinheimer OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard hat als Chef der Feuerwehr den Selbstversuch gemacht: Zwei Stunden lang kurvte er am Steuer des feuerroten Löschmobils durch die Stadt. Das Ergebnis: In vielen Straßen war kein Durchkommen, weil die „Gasse“ durch parkende Autos zu eng war. Im Notfall kann das Menschenleben kosten. Das Problem haben Feuerwehren und HilfskrĂ€fte ĂŒberall – nicht nur in Weinheim.

Von Roland Kern

Der Mann am Steuer schwitzt. Er rangiert noch einmal, versucht, den Wagen ganz gerade an den Engpass zu steuern. Er kurbelt und schaltet, es muss schnell gehen. Noch einmal zurĂŒck, neuer Versuch. Dann gibt es er auf. Er kommt hier nicht durch. Aber dann fĂ€ngt das Malheur erst an. Die Straße hat keine Wendemöglichkeit, langsam tastet sich das Feuerwehrauto wieder rĂŒckwĂ€rts aus der Straße heraus, um den Einsatzort von der anderen Seite anzusteuern.

Das war diesmal nur ein Probe-Einsatz und der Mann am Steuer des Feuerwehrautos war kein echter Feuerwehrmann sondern Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, der selbst erfahren wollte, was seinen Feuerwehrleuten Kummer bereitet. Aber im Ernstfall gefĂ€hrden zuparkte Straßen und damit versperrte Rettungswege sogar Menschenleben. „Solche ParkzustĂ€nde“, erklĂ€rt Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht, „sind leider keine Ausnahme, sondern eher die Regel“.

Selbstversuch: Weinheims OB Bernhard ist verzweifelt - hier ist kein Durchkommen fĂŒr Rettungsfahrzeuge. Foto: Stadt Weinheim

Zwei Stunden lang kurvte OB Bernhard am Steuer des feuerroten Löschmobils durch die Stadt. Es gab zahlreiche Engstellen,
durch die er sich langsam durchtasten musste – was im Ernstfall wichtige Sekunden ausmacht. Und es gab Stellen, da passte definitiv kein Feuerwehrauto durch. Die Feuerwehr wollte damit möglichst öffentlich auf das Dilemma aufmerksam machen. „Wer beim Parken nicht auf das Freihalten von Rettungswegen achtet“, sagt Stadtbrandmeister Albrecht, „der handelt verantwortungslos“.

In der SaarbrĂŒcker Straße, wo zwei Fahrzeuge direkt gegenĂŒber parkten, gab es zum ersten Mal kein Durchkommen mehr. Mit Rangier- und Wendemanöver betrĂ€gt die Verzögerung gleich mal fĂŒnf Minuten. „Die können entscheidend sein“, weiß jetzt auch Heiner Bernhard selbst ganz genau.

Kurios dabei: Oft sind es die Anwohner selbst, die ihre Straßen blockieren und sich im Brandfall selbst am meisten schaden wĂŒrden. „Ich kann das einfach nicht verstehen“, schĂŒttelt Stadtkommandant Patrick MĂŒller den Kopf, als der Kamerad OB an der Einfahrt in der Kurzen Straße scheitert – es gibt kein Durchkommen. „Wenn es hier mal brennt, sind wir machtlos.“

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim.