Samstag, 25. November 2017

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist f√ľr die Sicherheit im Hollmuthtunnel Neckargem√ľnd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zust√§ndig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Stra√üenbauamt der Kreisbeh√∂rde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelr√∂hre ein ungutes Gef√ľhl. [Weiterlesen…]

Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei

Notruf 112 gilt europaweit

Rhein-Neckar, 15. April 2014. (red/fw) Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europ√§ischen Union die Nummer in Notf√§llen. Auch in s√§mtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zust√§ndigen Notrufzentrale. [Weiterlesen…]

Festwochenende Sulzbach mit Wandertag und bayrischem Abend

Die 112 wird 112 Jahre alt

Foto: Feuerwehr Weinheim

Die Feuerwehr lädt zum Festwochenende nach Sulzbach. Foto: Feuerwehr Weinheim


Weinheim, 26. September 2013. (red/fw) Die Feuerwehr Weinheim hat Grund zum Feiern: Ganze 112 Jahre existiert die Feuerwehrabteilung Sulzbach jetzt. Mit einer Veranstaltung vom 03. bis zum 05. Oktober will die Wehr nun auf ihre Notrufnummer 112 aufmerksam machen. [Weiterlesen…]

Feuerwehr Weinheim testet neue Sicherheitstechnik

√úbung im Saukopftunnel

 

Die Sperrung des Saukopftunnels war f√ľr die Feuerwehren Weinheim und Birkenau eine Gelegenheit, die Sicherheitsvorkehrungen f√ľr den Notfall zu testen. Foto: Mirko Sch√∂bel

Die Sperrung des Saukopftunnels war f√ľr die Feuerwehren Weinheim und Birkenau eine Gelegenheit, die Sicherheitsvorkehrungen f√ľr den Notfall zu testen. Foto: Mirko Sch√∂bel

 

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/fw) Der Weinheimer Saukopftunnel, der die Weinheim und Birkenau durch die B 38 verbindet, wurde 1999 eingeweiht. Er ist 2.715 Meter lang und damit der l√§ngste einr√∂hrige, im Gegenverkehr betriebene Stra√üentunnel in Mitteleuropa au√üerhalb der Alpen. An Werktagen fahren im Durchschnitt rund 20.400 Fahrzeuge durch den Saukopftunnel. Alle drei Monate wird er wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten eine Woche lang nachts zwischen 20:00 und 06:00 Uhr f√ľr den Stra√üenverkehr gesperrt.

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Die Polizeidirektion Heidelberg nutzt die Social Media jetzt dauerhaft

„Facebook ersetzt keinen Notruf“

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Facebook-Seite der Polizeidirektion Heidelberg hat sich bew√§hrt. Seit Montag betreut die Pressestelle den Social Media-Auftritt dauerhaft. Im Februar war die Seite gestartet worden, um besondere Polizeieins√§tze wie Fu√üballspiele oder Abschlussfeiern von Sch√ľlern zu begleiten. Die Beamten wollen Facebook ab sofort zur Vorbeugung gegen Straftaten und zur Zeugensuche nutzen. Den Notruf 110 oder die pers√∂nliche Anzeigenerstattung ersetzt die Seite aber nicht. [Weiterlesen…]

Informations- und Aufklärungskampagne gestartet

Startschuss f√ľr ‚ÄěBaden-W√ľrttemberg gegen den Schlaganfall‚Äú

Stuttgart/Rhein-Neckar, 07. Mai 2013. (red/pm) Die Landesregierung, die Arbeitsgemeinschaft der Schlaganfallstationen Baden-W√ľrttemberg und das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim haben gestern in Stuttgart den Startschuss f√ľr die Initiative ‚ÄěBaden-W√ľrttemberg gegen den Schlaganfall‚Äú gegeben. [Weiterlesen…]

Notrufe richtig absetzen

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr suchen erfolglos Verletzten

Weinheim, 10. Februar 2013. (red/pm) Aufgrund eines Fehlalarms am vergangenen Freitag weist die Feuerwehr Weinheim aktuell auf einige grundlegende Aspekte beim Absetzen eines Notrufs hin.

Information der Feuerwehr Weinheim

„Kurz nach 18 Uhr wurden die Helfer vor Ort Einheit der Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt am Freitagabend, gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei zu einem unklaren Notfall auf die Mannheimer Stra√üe gerufen. Ein Anrufer meldete, dass zwischen der Tankstelle und dem Lildl Markt eine Person auf der Stra√üe liegen w√ľrde. Die Feuerwehrsanit√§ter waren als erstes an der Einsatzstelle und konnten nichts finden. Polizei und Rettungsdienst trafen kurz danach ein und so wurde der komplette H√§ndelknoten abgesucht. Weder der Anrufer, noch die verletzte Person konnte gefunden werden. Die Leitstelle versuchte den Anrufer zur√ľck zurufen, was aber nicht gleich gelang. Daher schickte die Leitstelle die Fahrzeuge in die Grundelbachstra√üe um sicher zu gehen, dass nicht der dortige Lidl Markt gemeint ist, zumal dort auch eine Tankstelle in unmittelbarer N√§he ist. Auch hier Fehlanzeige. Inzwischen konnte wurde der Anrufer erreicht und best√§tigte, das die Einsatzstelle doch am H√§ndelknoten sein muss. Der Rettungsdienst fuhr darauf den Bereitstellungsraum Lidl Parkplatz an und die Polizei kontrollierte noch einmal Breitwieser Weg, H√§ndelstra√üe und Fichtestra√üe. Die Feuerwehr √ľberpr√ľfte die Parkanlage an der Haltestelle ‚ÄěH√§ndelstra√üe‚Äú und den Bereich Cavaillionstra√üe. Inzwischen wurde der Anrufer ausfindig gemacht und eine Streife der Polizei Weinheim konnte den Sachverhalt vor Ort kl√§ren. Feuerwehr und Rettungsdienst konnten den Einsatz abbrechen. Solche Eins√§tze sind leider keine Seltenheit. Immer wieder kommt es vor, dass Notrufe abgesetzt werden, ohne auf Hilfe zu warten. Das erschwert die Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst. Eventuell geht dadurch auch wertvolle Zeit verloren wenn man Einsatzstellen erst suchen muss. Daher ist es wichtig, nach absetzen eines Notruf auch auf die Helfer zu warten, sich bemerkbar zu machen und Sie einzuweisen. Dies betrifft gerade H√§user, die hintereinander gebaut sind und Unterhausnummern haben wie a,b,c oder Eckh√§user, die eventuell ihren Hauseingang in einer anderen Stra√üe haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall oder die Feuerwehr benötigen, rufen Sie den Notruf 112 an. Wenn Sie die Polizei benötigen, rufen Sie die 110 an.

Was Sie beim Notruf wissen und beantworten m√ľssen:

  • Wo ist es passiert?

Geben Sie die genau Ortsangabe, den Ort, Stadtteil, Straße und die Hausnummer und ergänzende Angaben an. Wenn sie am Unfallort fremd sind, fragen sie Ortsansässige und bitten um Hilfe bei der Ortsbestimmung. Je genauer die Ortsangabe, desto weniger Zeit verbringen die Einsatzkräfte mit dem Suchen nach der Einsatzstelle.

  • Was ist passiert?

Umschreiben Sie das Ereignis bitte in kurzen prägnanten Stichworten, zum Beispiel Verkehrsunfall, bewusstlose Person, Feuer oder Explosion.

  • Wie viele Verletze/Erkrankte?

Bitte teilen Sie m√∂glichst genau die Anzahl der Verletzten mit, bei gr√∂√üeren Unf√§llen reicht eine wohl √ľberlegte Sch√§tzung aus. Bitte √ľber- oder untertreiben Sie nicht. Die Leitstelle Rhein Neckar macht sich durch ihre Meldung ein Bild und entscheidet wie viele Rettungsmittel geschickt werden.

  • Welche Art der Verletzung?

Bitte nennen Sie uns auch die Art der Verletzung, damit gegebenenfalls weitere geeignete Einsatzmittel gleich mitgeschickt werden können.

  • Wer meldet das Ereignis?

Wichtig ist, dass Sie ihren Namen und eine R√ľckrufnummer f√ľr Nachfragen nennen. und falls m√∂glich bleiben Sie in Reichweite dieses Apparates. Erwarten Sie unsere Einsatzkr√§fte zwecks gezielter Einweisung. Erste Hilfe und Eigenschutz geht aber in jedem Fall vor.“

Gefährlicher Dachstuhlbrand in Rittenweier

Blitz schlägt in Zweifamilienhaus ein

Gleich mehrere Notrufe alarmierten die Leitstelle Rhein-Neckar sowie die Odenwaldabteilungen, Rippenweier, Oberflockenbach, Ritschweier und die Abteilung Stadt. Quelle: Daniel Schneider / Feuerwehr Weinheim.

Weinheim, 13. September 2012. (red/pm) Die Feuerwehr Weinheim wurde am Dienstagnachmittag zu einem Brand nach Rittenweier gerufen. Nach dem ein Gewitter √ľber Weinheim zog, schlug der Blitz in ein Zweifamilienhaus in der Gehlingstra√üe, Ecke Steingrundstra√üe ein. Der Blitz traf die au√üenliegende Fernsehantenne des Hauses, schmolz das Verbindungskabel und setzte das D√§mmmaterial und die Dachisolierung in Brand.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Dies hatte eine sehr starke Rauchentwicklung zur Folge, worauf mehrere Notrufe bei der Leitstelle Rhein-Neckar eingingen. Diese alarmierte die Odenwaldabteilungen, Rippenweier, Oberflockenbach und Ritschweier sowie die Abteilung Stadt, die mit dem kompletten L√∂schzug und der Drehleiter ausr√ľckte. Die Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen. Ein Trupp der Abteilung Rippenweier ging unter Atemschutz ins Dachgeschoss zur Brandbek√§mpfung vor.

Um einen weiteren Rauchschaden zu verhindern wurde ein mobiler Rauchverschluss eingesetzt. Mit einem Rohr hatten die eingesetzten Kr√§fte das Feuer schnell unter Kontrolle. Um den Brandrauch aus dem Dachstuhl zu bringen wurde ein L√ľfter eingesetzt. Nach einer abschlie√üenden Brandnachschau mit der W√§rmebildkamera, bei der kleinere Glutnester entdeckt und abgel√∂scht wurden, konnte der Einsatz beendet werden.

Zum Eigenschutz der eingesetzten Kr√§fte, war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und dem Notarzt vor Ort. Die Einsatzstelle wurde der Polizei Weinheim √ľbergeben. Der Sachschaden wird auf circa 15000 Euro gesch√§tzt.“

Glimpflich ausgegangen, aber am Ende ein hoher Sachschaden: Die Feuerwehr Weinheim konnte den durch einen Blitzeinschlag verursachten Brand in einem Zweifamilienhaus löschen. Quelle: Daniel Schneider / Feuerwehr Weinheim.

"Scherz" f√ľhrt zur Anzeige

Böswillige Alarmierung

Weinheim, 22. Januar 2012. (red/fw) Ein Anrufer hat sich einen „Scherz“ erlaubt und die Feuerwehr wegen eines angeblichen Brandes in Sulzbach alarmiert. Die Rettungskr√§fte machten sich wie gewohnt schnell auf den Weg, um zu helfen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es keinen Brand gab. Der Anrufer konnte ermittelt werden und sieht nun einer Anzeige entgegen und muss die Kosten tragen.

Von Ralf Mittelbach

Nicht schlecht gestaunt hat am Samstagnachmittag gegen 14:45 Uhr ein älteres Ehepaar in der Sulzbacher Goethestraße.

Immer näher kam das Martinshorn und verstummte plötzlich vor ihrem Wohnhaus. Erschrocken was denn in der Nachbarschaft passiert sei, schauten Sie aus dem Fenster.

Aber dann kam auch schon der n√§chste Schock, denn der Einsatzleiter der Sulzbacher Feuerwehr gab dem Ehepaar zu verstehen, dass es laut einer Meldung in ihrem Wohnhaus brennen w√ľrde. Daher waren neben der Abteilung Sulzbach auch die Abteilung Stadt mit der Drehleiter und einem L√∂schfahrzeug zur Einsatzstelle unterwegs.

Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen klassische b√∂swillige Alarmierung der Hilfskr√§fte handelte. 40 freiwillige Feuerwehrangeh√∂rige aus Weinheim und Sulzbach wurden aus ihrer Freizeit gerufen, Notarzt und Rettungswagen sowie die Polizei wurden f√ľr den Einsatz gebunden, was nat√ľrlich nicht nur bei den
erschrockenen Anwohnern, sondern auch bei den Hilfskr√§ften f√ľr Unmut sorgte.

Die Leitstelle Rhein-Neckar, bei der der ‚ÄěNotruf‚Äú einging, konnte die Rufnummer zur√ľckverfolgen, sodass sich nun der Anrufer daf√ľr verantworten muss und einer Anzeige entgegen sieht.

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Feuerwehrmann und Pressewart der Feuerwehr Weinheim.