Donnerstag, 21. September 2017

Straßen bis Schulstart wieder frei

Ritschweier bekommt eine neue Straße

Weinheim, 13. August 2014. (red/pm) Der Stadtteil Ritschweier bekommt eine neue Straße. Die Stadt nutzt die Ferienzeit fĂŒr eine Straßenbaumaßnahme in der Talstraße.
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Knapper Ausgang bei der Ortsvorsteher-Wahl in Oberflockenbach

Heide Maser setzt sich durch

Weinheim, 25. Juli 2014. (red/pm) Es war ein knapper Ausgang bei der Ortsvorsteher-Wahl in Oberflockenbach, doch das Ergebnis ist da: Heide Maser fĂŒhrt den Ortschaftsrat an. [Weiterlesen…]

Neue Ortsvorsteherin nicht im Ortschaftsrat vertreten

Anja BlĂ€nsdorf „fĂŒhrt“ Rippenweier

Weinheim, 17. Juli 2014. (red/pm) Anja BlĂ€nsdorf ist – obwohl sie nicht im Ortschaftsrat vertreten ist – die neue Ortsvorsteherin fĂŒr den Weinheimer Ortsteil Rippenweiher. [Weiterlesen…]

Rhein-Neckar-Kreis startet LEADER-Prozess

Region aktiv mitgestalten

Rhein-Neckar, 06. Mai 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis startet den LEADER-Prozess. Mit diesem ein Regionalentwicklungsprogramm der EuropĂ€ischen Union und des Landes Baden-WĂŒrttemberg sollen die lĂ€ndlichen Regionen weiterentwickelt und wirtschaftlich gestĂ€rkt werden. BĂŒrger/innen werden aufgefordert, Projektideen einzubringen. [Weiterlesen…]

Am 22. MĂ€rz den FrĂŒhling genießen

BĂ€rlauch-Tour mit dem Mountainbike

Weinheim, 14. MĂ€rz 2014. (red/pm) Der FrĂŒhling hat begonnen: Aus diesem Anlass findet am 22. MĂ€rz eine rund 25 Kilometer lange BĂ€rlauch-Tour auf dem Mountainbike statt. [Weiterlesen…]

BUND kritisiert schleppende Umsetzung von ILEK

Trotz frĂŒhlingshafter Temperaturen keine blĂŒhende Bergstraße

Heidelberg, 04. MĂ€rz 2014. (red/pm) Die Umsetzung des Integrierten LĂ€ndlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) „BlĂŒhende Badische Bergstraße“ kommt zu langsam voran, kritisiert der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald. Das Projekt liegt seit einem Jahr auf Eis, da bis heute keine Besetzung des vorgesehenen hauptamtlichen Regionalmanagements stattgefunden hat. Aus Sicht des BUND werde damit die Chance vertan, die Zusammenarbeit der Gemeinden entlang der Bergstraße zum Wohl von Mensch und Natur voran zu bringen. [Weiterlesen…]

Interview mit Stadtrat Carsten Labudda (Die Linke) zur Kommunalwahl

„Stadtrat sein ist geil“

Weinheim, 11. Februar 2014. (red/ld) Im Weinheimer Stadtrat sitzt ein Linker. Carsten Labudda. Man könnte jetzt meinen, als Linker habe er es schwer. Stimmt. Oft spĂŒrt er den Widerstand gegen seine Reden. Aber noch viel öfter erhĂ€lt er breite Zustimmungen – sogar von der CDU, die respektvoll mit auf den Tisch klopft. Immer dann, wenn es um „Anstandsthemen“ geht. Carsten Labudda ist ein herausragender Redner im Vergleich zu vielen anderen in der Kommunalpolitik. Und er kann Erfolge vorweisen. Hart erarbeitet.  [Weiterlesen…]

Literaturprofessor Jochen Hörisch bewertet FAZ-Pamphlet

Die skandalisierte „Odenwaldhölle“ – nicht sonderlich originell

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„Ästhetische Massaker sind eher langweilig“, sagt der renommierte Germanist Jochen Hörisch.

 

Rhein-Neckar/Kreis Bergstraße, 10. Januar 2013. (red/pro/ms) Die Feuilleton-Redakteurin Antonia Baum beleidigte mit ihrem Pamphlet gegen den Odenwald eine gesamte Region. Von der FAZ wird der Text verteidigt: Das „literarische StĂŒck“ tauge sogar bestens als „SchullektĂŒre“, antwortete die FAZ auf Schreiben des Landrats Matthias Wilkes und der BĂŒrgermeister. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch bewertet im Interview, welche literarischen QualitĂ€t er dem Text zumisst und welche Motivation die Verfasserin vermutlich hatte. [Weiterlesen…]

"Odenwaldbeschimpfung" als Teil einer literarischen Tradition?

FAS empfiehlt „Odenwaldhölle“ als „SchullektĂŒre“

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Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sieht in der „Odenwaldbeschimpfung“ die Fortsetzung einer literarischen Tradition. Foto: Schloss in Birkenau, Wikipedia, JĂŒrgen Kader, CC BY-SA 3.0

 

Kreis Bergstraße/Rhein-Neckar, 04. Januar 2014. (red) Der Feuilleton-Beitrag „Dieses StĂŒck Germany“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) hat hohe Wellen geschlagen. Eine ganze Region fĂŒhlt sich beleidigt, Landrat Matthias Wilkes fordert eine Richtigstellung und der Ressortleiter des Feuilletons legt nach. Er empfiehlt den Text seiner Kollegin Antonia Baum als „SchullektĂŒre“ und meint, der Odenwald solle sich darĂŒber freuen. [Weiterlesen…]

FAS-Redakteurinnen haben es schwer - Versuch einer beschwichtigenden Verstehung

Der nekrophile Nihilismus der Antonia B.

 

Kreis Bergstraße/Rhein-Neckar, 03. Januar 2014. (red) Überhaupt keinen guten Start ins neue Jahr erleben die sĂŒdhessischen Orte Birkenau und Rimbach sowie der komplette Odenwald. Laut der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist der Odenwald die Hölle auf Erden und Orte wie Birkenau, Mörlenbach und Rimbach sind die „scheußlichsten Orte der Welt“. Wer hier lebt, wird angeblich „im Kopf kaputt gemacht“. Einfach so. Weil man hier lebt. Die unausweichliche Folge laut der FAS-Redakteurin Antonia Baum: Drogen und Rauchen ab dem Alter von elf Jahren, Ladendiebstahl und eine die Persönlichkeit deformierende Depression. [Weiterlesen…]

SchĂŒlerfreizeit des Horts der Pestalozzischule in Kröckelbach

Hort-Kids stĂŒrmen den Odenwald

Foto: Stadt Weinheim

Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 29. Juni 2013. (red/pm) Wie im letzten Jahr, so fuhren auch jetzt wieder Kinder aus dem SchĂŒlerhort der Pestalozzischule mit den beiden Erzieherinnen Christina Gayer und Kirsten Knapp zur Freizeit nach Kröckelbach im Odenwald. [Weiterlesen…]

Geopfad mit dem Mountainbike

Steine, Schluchten, Sagen

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Der Geopfad ist fĂŒr Wanderer konzipiert, doch er eignet sich auch fĂŒr Mountainbiker. Foto: Stadt Weinheim.


Weinheim, 15. Mai 2013. (red/pm) Der Geopfad Weinheim/Schriesheim ist erst vier Jahre alt, aber bei FußgĂ€ngern schon beliebt. Er beginnt auf der Ursenbacher Höhe und verlĂ€uft in zwei Schleifen: Einmal um den Steinberg und den Eichelberg bei Oberflockenbach und danach bis Schriesheim. Eigentlich ist er fĂŒr Wanderer konzipiert, aber auch mit dem Mountainbike ist er bei vernĂŒnftiger Fahrweise und RĂŒcksichtnahme zu „erfahren“. [Weiterlesen…]

Weinheimer Walking-Halbmarathon am 27. April

Walken zwischen Exoten

Weinheim, 25. April 2013. (red/pm) Der Weinheimer Exotenwald ist zum Sporttreiben ideal. Die Wege sind komfortabel und abwechslungsreich, die landschaftlichen EindrĂŒcke sind ein Erlebnis. Die Strecken bieten herrliche Ausblicke auf das Rheintal und auf den vorderen Odenwald. [Weiterlesen…]

Mountainbiker weihen neues Streckennetz des Naturparks ein

Zur „Jungfernfahrt“ eingeladen


Weinheim, 04. April 2013. (red/pm) Am Samstag, den 13. April 2013 weihen Mountainbiker das neue Streckennetz des Naturparks ein. Mehrere hundert Mountainbiker werden erwartet und sind herzlich eingeladen.
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„Job Central“ veranstaltet fĂŒr die Schulen wieder einen „Berufeparcours“

Weil der Job auch Spaß machen soll

Weinheim/Bergstraße, 29. Januar 2013. (red/pm)  Es sind die Handgriffe, die spĂ€ter einmal in Fleisch und Blut ĂŒbergehen sollen. Das spiegelverkehrte Zeichnen zum Beispiel. Frisörinnen und Zahnarzthelferinnen brauchen das tĂ€glich. Einen Piepser anzuschließen, das wird fĂŒr einen Mechatroniker ebenso zum TagesgeschĂ€ft gehören wie das Tisch eindecken fĂŒr einen Restaurant-Fachangestellten. „Macht mir so etwas Spaß?“ „Geht mir das leicht von der Hand?“ „Liegt mir das?“

Information der Stadt Weinheim:

„Das sind Fragen, die sich AchtklĂ€sslerinnen und AchtklĂ€ssler der Haupt- und Werkrealschulen der Region natĂŒrlich stellen: „Welcher Beruf passt einmal zu mir?“ Die Regionale Jugendagentur „Job Central“, die Jugendliche von der Bergstraße und dem vorderen Odenwald an das Berufsleben heranfĂŒhrt, bietet jetzt wieder einmal die Möglichkeit, Antworten zu finden. Am Dienstag, 5. Februar, von 9 Uhr bis 13 Uhr, veranstaltet „Job Central“ im Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim einen Berufeparcours, bei dem die Jugendlichen spielerisch mit den AblĂ€ufen verschiedenerBerufe vertraut gemacht werden.

An etwa 25 Stationen können die Jugendlichen praktische berufliche Übungen ausfĂŒhren und somit einen Einblick in verschiedene Berufsfelder bekommen. Die SchĂŒler wĂ€hlen sich eine bestimmte Anzahl von Aufgaben aus, die sie gerne bearbeiten möchten und notieren sich anschließend auf einem Laufzettel, mit welchem Erfolg sie diese lösen konnten. Beteiligte Schulen sind die Karl-Drais-Schule, also die Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim, die Peter-Koch-Schule und die Karrillon-Schule in Weinheim, die Werkrealschule Unterer Neckar Ladenburg, die Friedrich-Schiller-Schule aus Hemsbach sowie die Kurpfalzschule aus Schriesheim.

MĂ€dchen und Jungen absolvieren den Parcours ĂŒbrigens getrennt, um die Tests möglichst frei von Rollenzuschreibungen ausprobieren zu können. UnterstĂŒtzt wird „Job Central“ von der Volksbank Weinheim, der Volksbankstiftung Weinheim, der BĂŒrgerstiftung Weinheim, der Jugendagentur Heidelberg, dem Weinheimer UnterstĂŒtzerkreis Berufstart WUB, der Arbeitsagentur Mannheim und vom EuropĂ€ischen Sozialfond.“

Verlegung und Inbetriebnahme des Tunnelfunksystem

B38-Saukopftunnel am 15. und 16. Januar nachts gesperrt

Weinheim/Heidelberg, 11. Januar 2013. (red/pm) Das RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe informiert, dass der Saukopftunnel in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15./16.01.) sowie in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erneut gesperrt wird. Das dĂŒrfte wieder fĂŒr Ärger bei den Pendlern sorgen (siehe unseren Kommentar: Never Ending Ärger mit dem Saukopftunnel).

Information des RegierungsprÀsidiums Karlsruhe:

„Im Zusammenhang mit der sicherheitstechnischen AusrĂŒstung des Fluchtstollens muss der Saukopftunnel zur Verlegung und Inbetriebnahme des Tunnelfunksystems in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (15./16.01.) sowie in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16./17.01.) jeweils von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr voll gesperrt werden.

Das RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer fĂŒr die notwendigen Vollsperrungen um VerstĂ€ndnis.“

FĂŒhrung durch Brauchtum und Geschichte

Im Zauber der Altstadt

Der Marktplatz voller Schnee


Weinheim, 11. Dezember 2012. (red/pm) Im Zauber der weihnachtlichen Altstadt entfĂŒhrt Franz Piva in eine lĂ€ngst vergangene Zeit und berichtet im Schein seiner Fackel, wie die Menschen im Mittelalter Weihnachten in Weinheim und im Odenwald gefeiert haben.

Information der Stadt Weinheim:

„Er weiß auch, wie es zum ersten Adventskranz und zum Adventskalender kam, wie aus Buchsbaum, Haselbaum und Zuckerbaum der heutige Christbaum wurde, das Christkind eine Erfindung Martin Luthers war und KurfĂŒrst Karl Theodor die Weihnachtslotterie erfand. Bereits in vielen alten Kulturen hatte das Schenken eine lange Tradition. Was viele Menschen heute nicht mehr wissen: Über Jahrhunderte hinweg war der Heilige Abend nicht der Zeitpunkt der Bescherung. Auch hat die christliche Liturgie viele vorgefundene (auch heidnische) BrĂ€uche aufgenommen und teilweise verĂ€ndert.

Ein weiteres Thema ist das schlimme Pestjahr 1666 in dem Weinheim um die HĂ€lfte der Bevölkerung dezimiert wurde und die tödliche Seuche an Weihnachten 1666 zu Ende ging. Franz Piva hat in vielen alten Schriften und BĂŒchern gekramt und berichtet von der Wintersonnenwende und den folgenden, geheimnisvollen „Zwölf Heiligen NĂ€chten“ (SperrnĂ€chte). Alte WeihnachtsbrĂ€uche und Weinheimer Weihnachtssagen, ĂŒber Jahrhunderte erhalten, sind ebenfalls ein Thema. Die FĂŒhrung endet mit dem Vergleich: „Weihnachten frĂŒher und heute.“ Die FĂŒhrungen durch das weihnachtliche Weinheim sind Teil eines Veranstaltungsprogramms im Dezember unter dem Motto „Weinheim im Advent“.

Info: Die FĂŒhrungen finden an den Adventssamstagen (15. und 22. Dezember) jeweils um 17 Uhr statt. Außerdem am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) um 15 Uhr. Treffpunkt ist jeweils der Marktplatzbrunnen. Die FĂŒhrung dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 3,- Euro pro Person. Diese FĂŒhrung kann auch fĂŒr Gruppen ab 15 Personen gebucht werden. Weitere Infos beim Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e. V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.“

Ausstellung ĂŒber die Geschichte der Metropolregion

Zu Fuß nach Weinheim auf die Arbeit

Alles ĂŒber die Geschichte der Metropolregion erfahren Sie in der Ausstellung im Museum der Stadt Weinheim


Weinheim, 07. Dezember 2012. (red/pm) Aus heutiger Sicht eine unglaubliche Story: Bis in die 50er Jahre hinein machten sich Scharen von Arbeitern aus dem Odenwald jeden Morgen zu Fuß auf den Weg zur Firma Freudenberg in Weinheim. Ihr Marsch ging oft ĂŒber acht oder zehn Kilometer – und abends wieder nach Hause.

Information der Stadt Weinheim:

„Es war erst im Jahr 1950, als sich 53 Arbeiter aus der sĂŒdhessischen Gemeinde Buchklingen trafen, um einen Plan auszuhecken: Sie wollten in Eigenleistung eine Straße nach Weinheim bauen. Es war eine große Aktion und fast 10 000 Arbeitsstunden wurden geleistet. Schließlich war auch das Straßenbauamt ĂŒberzeugt, die US-Besatzungstruppen schickten Planierraupen, die Firma Freudenberg beteiligte sich an den Kosten. 1957 wurde die Straße, die heute noch als Zufahrt vom Gorxheimer Tal in den Odenwald dient, eingeweiht.

Das ist eine Geschichte aus der Geschichte der Metropolregion (im Industriezeitalter), die derzeit im schönen Gewölbekeller des Museums der Stadt Weinheim in der Amtsgasse zu sehen sind. Mehr als ein Dutzend SchauwÀnde begleiten die industrielle Entwicklung der Region mit anschaulichen Graphiken und ausgewÀhlten Schlaglichtern; das Konzept stammt vom Arbeitskreis der Archivare in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Die spannende Ausstellung beleuchtet die Entwicklung des Raumes, der heute Metropolregion Rhein-Neckar genannt wird. Eine, die Menschen bewegt hat und immer noch bewegt. Im Zeitalter der Industrialisierung begannen die Menschen, dorthin zu gehen, wo Arbeit und die Hoffnung auf Wohlstand waren – die Strukturen haben sich entsprechend entwickelt.
Der Betrachter ist eingeladen, die Ausstellung zu erkunden, vor allem aber auch selbst Verbindungslinien zu ziehen: ZusammenhĂ€nge zwischen Arbeit und Demografie, Verkehrswegen und Zuwanderung, Anziehungskraft und Wohnraum. Es gibt Schautafeln zum Ausbau der HĂ€fen, zur Lage der Arbeiter, zur Industrialisierung auf dem Land und weiteren interessanten Einzelthemen – wie zum Beispiel dem Straßenbau von Buchklingen. „Hier wird einiges deutlich werden und in neuem Licht erscheinen – Stadt, Land, Heimat aus einer neuen, manchmal ĂŒberraschenden Perspektive“, verspricht Museumsleiterin Claudia Buggle.

Die Ausstellung ist bis 10. Februar nĂ€chsten Jahres im Gewölbekeller des Museums zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Donnerstag 14 Uhr bis 17 Uhr, Samstag 14 Uhr bis 17 Uhr und Sonntag 10 Uhr bis 17 Uhr, der Eintritt kostet fĂŒr Erwachsene 2 Euro, Kinder und Jugendliche sind kostenfrei, FĂŒhrungen sind nach Vereinbarung jederzeit möglich. Kontakt: museum@weinheim.de, Telefon 06201-82 334. Mehr Infos unter www.museum-weinheim.de. Von 21. bis 28. Dezember ist das Museum allerdings geschlossen.“

Winterdienst gut vorbereitet

Winterdienst 2012 hat begonnen

Die Mitarbeiter vom Winterdienst sind immer einsatzbereit – selbst um 04:00 Uhr morgens.

Weinheim, 03. November 2012. (red/pm) Der weiße Adventssonntag begann fĂŒr die Weinheimer Bauhof-Mitarbeiter morgens um 04:00 Uhr

Information der Stadt Weinheim:

„FĂŒr manchen unbedarften Zeitgenossen kam der Winter pĂŒnktlich zum ersten Advent unvermittelt hereingeschneit. Nicht aber fĂŒr Karl-Heinz Bernhardt und Rainer Rettig. Der Weinheimer Tiefbauamtsleiter und der Leiter des stĂ€dtischen Bauhofs standen in den Startlöchern. Der erste stadtweite Winterdienst verlief reibungslos, bestĂ€tigte Rettig. Der „weiße Sonntag“ begann fĂŒr die Bauhof-Mitarbeiter in aller HerrgottsfrĂŒhe. Um 4 Uhr ging der Winterdienst los. „Es war gut, dass es ein Sonntag war“, erklĂ€rt der Bauhofleiter, „so waren nicht so viele Autos unterwegs“. Bis um 07:00 Uhr waren die Hauptverkehrsstraßen und SteilstĂŒcke gerĂ€umt, dann ging es auf den Nebenstrecken weiter. WĂ€hrend andere Familien beim AdventsfrĂŒhstĂŒck saßen, waren die Bauhof-MĂ€nner im Einsatz, die meisten bis zur Mittagszeit.

Die elf RĂ€umfahrzeuge der Stadt sind gewartet und wurden vom Fuhrpark-Team des Bauhofs auf den Punkt fit gemacht fĂŒr die Höchstleistung, die sie auch in diesem Winter wohl bringen mĂŒssen. Die rund 80 Mitarbeiter des Bauhofs, die den Sommer ĂŒber zum Beispiel als GĂ€rtner, Straßenbauer, Straßenreiniger, Bademeister, Sportplatzwart oder in einer anderen handwerklichen TĂ€tigkeit beschĂ€ftigt sind, legen ab sofort ihr Telefon nicht mehr aus der Hand – höchstens nachts möglichst nahe ans Ohr. Denn Bereitschaft heißt: Jeden Morgen um vier Uhr drehen im Wechsel die Einsatzleiter des Bauhofs in der Stadt und in den -Stadtteilen ihre Kontrollrunden, bei Eis oder Schnee setzen sie eine Telefonkette in Gang, so dass der Winterdienst so frĂŒh wie möglich beginnen kann. Dann werden nach einem PrioritĂ€tenplan die Weinheimer Straßen gerĂ€umt und gestreut, so dass bis 07:00 Uhr die Menschen möglichst ohne Probleme an ihren Arbeitsplatz fahren können. Elf RĂ€umfahrzeuge können gleichzeitig im Einsatz sein, dazu kommen rund 20 Kleinfahrzeuge fĂŒr die Mitarbeiter, die mit dem Besen die öffentlichen Wege auf BrĂŒcken oder auch im Schlosspark freirĂ€umen. Wobei wohlgemerkt: FĂŒr Gehwege vor HĂ€usern ist der jeweilige Immobilienbesitzer zustĂ€ndig.

Der Weinheimer Winterdienst hat wegen der verstreuten Gemarkung, den im Odenwald gelegenen Ortsteilen und vielen Hangstraßen eine besonders knifflige Aufgabe zu bewĂ€ltigen – gilt in der Region aber auch als besonders leistungsfĂ€hig und flexibel. Das liegt vor allem daran, dass die Fahrer der RĂ€umfahrzeuge seit vielen Jahren erfahren und ortskundig sind, wĂ€hrend andere Kommunen nicht selten auf gewerbliche Dienstleister zurĂŒckgreifen, bei denen das Personal öfter wechselt. „Unsere Leute kennen jeden Winkel“, beschreibt Rettig.

Die Stadt ist nach heftigen Wintern und langen Frostperioden der letzten Jahre jetzt besonders gewappnet: 570 Tonnen Salz befinden sich im Vorrat, das entspricht etwa dem Verbrauch des letzten Jahres, in dem sich der Winterdienst von November bis MĂ€rz erstrecken musste. Nicht nur die beiden stĂ€dtischen Salzlager sind bis zum Rand gefĂŒllt; eines mit rund 150 Tonnen KapazitĂ€t steht im Bauhof, ein anderes mit etwa 20 Tonnen in Oberflockenbach. Schon im September hat Bernhardt mit einer Privatfirma eine Vereinbarung geschlossen und sich weitere 300 Tonnen vertraglich gesichert. Das Streusalz lagert dort, wird aber garantiert innerhalb von 72 Stunden geliefert. Falls es in diesem Jahr nicht benötigt wird, kann man es in jedem Fall im nĂ€chsten Jahr noch benutzen.“

"TurnusgemĂ€ĂŸe Wartungs- und Reinigungsarbeiten"

Saukopftunnel erneut vom 3. bis 7. Dezember nachts gesperrt

Weinheim/Heidelberg, 29. November 2012. (red/pm) Das Landratsamt informiert, dass der Saukopftunnel vom 03.-07. Dezember erneut gesperrt wird. Das dürfte wieder für Ärger bei den Pendlern sorgen (siehe unseren Kommentar: Never Ending Ärger mit dem Saukopftunnel).

Information des Landratsamts:

„Im Saukopftunnel (B 38) finden vom 3. bis 7. Dezember nachts von 20 Uhr bis morgens 5 Uhr Wartungs- und Reinigungsarbeiten statt. Deshalb muss der Tunnel für diese Zeit voll gesperrt werden, wie das Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises mitteilt. Die Umleitung erfolgt jeweils über die L 3408 (alte B 38).

Die Arbeiten stehen nicht im Zusammenhang mit der jüngsten Sperrung des Tunnels, die durch eine Baumaßnahme des Regierungspräsidiums Karlsruhe bedingt war. Sie konnten aber auch nicht mit diesen zusammengelegt werden. Die Überprüfung der technischen Einrichtungen und die Reinigungsarbeiten erfolgen vielmehr in vierteljährlichen Wartungsintervallen, die durch bestehende Sicherheitsrichtlinien festgelegt, lange im Voraus geplant und über Verträge geregelt sind. In den Nachtstunden arbeiten die Wartungsfirmen mit Hochdruck daran, dass der Verkehr zu den Hauptverkehrszeiten ganzjährig den Tunnel passieren kann und er verkehrssicher bleibt.

Bei dieser regulären vierteljährlichen Nachtsperrung am 3. bis 7. Dezember finden u. a. statt die Inspektion und Wartung der Bestands- und Brandmeldeanlage, der Löschwassereinrichtung sowie die Überprüfung von Verkehrsanlage, Lüfter Vollwartung, Zentrale Leittechnik, Funkanlage und von Feuerlöschern, die Reinigung der Entwässerungsleitungen und der Fahrbahn sowie des Tunnels.2