Donnerstag, 21. November 2019

Angebot der Stadt

Parkhaus fĂŒr Kerwe-Anwohner kostenlos

Weinheim, 22. Juli 2014. (red/pm) Anlieger des Weinheimer Kerwe-Gebietes rund um Marktplatz, Hutplatz und Gerberbachviertel können in diesem Jahr wieder das Angebot der Stadtverwaltung nutzen und ĂŒber die Kerwezeit vom 06. bis 12. August kostenlos im DĂŒrreplatz-Parkhaus parken. [Weiterlesen…]

Kerwe vom 08. - 11. August

Wer will zur Kerwe Straußwirtschaft betreiben?

Weinheim, 21. Mai 2014. (red/pm) Die Weinheimer Altstadtkerwe, die dieses Jahr vom 8. bis 11. August stattfindet, rĂŒckt nĂ€her. Im BĂŒrger- und Ordnungsamt haben bei Marktmeister Stefan Grabinger die Vorbereitungen schon begonnen. Wer als privater Betreiber im Kerwegebiet – in Altstadt und SchlossparknĂ€he – eine Straußwirtschaft betreiben will, kann sich ab sofort anmelden. Im BĂŒrger- und Ordnungsamt im Rathaus Weinheim liegen Antragsformulare bereit. Die Anmeldefrist endet am Freitag, 25. Juli. FĂŒr weitere Fragen steht Stefan Grabinger zur VerfĂŒgung, Telefon 06201-82 229 oder st.grabinger@weinheim.de.“

Antworten auf hÀufig gestellte Fragen

Anleitung fĂŒr eine erfolgreiche Wahl

Weinheim, 20. Mai 2014. (red/pm) Damit bei der Kommunalwahl am 25. Mai nichts schief lĂ€uft, informiert das Weinheimer Wahlamt ĂŒber den Ablauf und gibt hilfreiche Tipps. [Weiterlesen…]

Förderverein Alzheimer koordiniert ein neues Netzwerk

Ein Schutzraum fĂŒr hilflose Menschen

Weinheim/Bergstraße, 04. April 2014. (red/pm) Um Menschen, die von Demenz betroffen sind zu schĂŒtzen, hat der Förderverein Alzheimer e.V. das Netzwerk „Schutzraum Demenz“ gegrĂŒndet. Netzwerkpartner sind das Bodelschwingh-Heim, die Weinheimer Polizei und das Amt fĂŒr Soziales, Jugend, Familie und Senioren. [Weiterlesen…]

Weinheimer Altstadtkewe

Wer will eine Straußwirtschaft betreiben?

Weinheim, 15. MĂ€rz 2014. (red/pm) Die Weinheimer Altstadtkerwe (dieses Jahr vom 8. bis 11. August) rĂŒckt nĂ€her und im BĂŒrger- und Ordnungsamt haben bei Marktmeister Stefan Grabinger die Vorbereitungen schon begonnen. Wer als privater Betreiber im Kerwegebiet (Altstadt und SchlossparknĂ€he) eine Straußwirtschaft betreiben will, kann sich ab sofort anmelden. Im BĂŒrger- und Ordnungsamt (Rathaus Weinheim Galerie, 3.OG) liegen Antragsformulare bereit. Die Anmeldefrist endet am Freitag, 25. Juli. FĂŒr weitere Fragen steht Stefan Grabinger zur VerfĂŒgung, Telefon 06201-82 229 oder st.grabinger@weinheim.de.“

Verwaltungs- und Finanzausschuss tagt am Dienstag, 18. MĂ€rz

Errichtung von GemeinschaftsunterkĂŒnften in Weinheim

Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. MĂ€rz 2014. (red/pm) Der Verwaltungs- und Finanzausschuss tagt am Dienstag, 18. MĂ€rz 2014 im Landratsamt in Heidelberg. Besprochen wird der Bericht ĂŒber Spenden im Jahr 2013, die neuen Stellen im Ordnungsamt, sowie die Errichtung von GemeinschaftsunterkĂŒnften in Weinheim. [Weiterlesen…]

Kommunalwahl am 25. Mai

Torsten Fetzner leitet Gemeindewahlausschuss

Weinheim, 15. Januar 2014. (red/ld) Erster BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner wurde einstimmig zum Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses fĂŒr die Kreistags-, Gemeinderats- und OrtschaftsrĂ€tewahl am 25. Mai gewĂ€hlt. Als sein Stellvertreter wurde Markus Böhm, Leiter des BĂŒrger- und Ordnungsamtes, gewĂ€hlt. [Weiterlesen…]

Kontrolle an sieben Stellen

Auch in Weinheim blitzt es

Weinheim, 09. Oktober 2013. (red/pm) Raser aufgepasst: Auch der kommunale Ordnungsdienst Weinheim beteiligt sich am 10. Oktober am bundesweiten „Blitzmarathon“. [Weiterlesen…]

Ordnungsamt und Feuerwehr kontrollierten oft verantwortungslos verstopfte Straßen

Richtiges Parken rettet Leben

Feuerwehrfahrt

Aufgrund der Missachtung von Halteverboten und Àhnlichem werden Feuerwehr und Rettungsdienst oft blockiert. Foto: Sebastian Singer

 

Weinheim, 19. August 2013. (red/pm) Immer wieder kommt es in Weinheim vor, dass RettungskrĂ€fte auf dem Weg zum Einsatzort Probleme bei der Anfahrt haben. Gerade Feuerwehrzufahrten sind zugestellt oder zugeparkt. Aus diesem Anlass waren das Ordnungsamt und die Feuerwehr der Stadt Weinheim gemeinsam unterwegs, um sich einen Eindruck ĂŒber die aktuelle Parksituation zu verschaffen. [Weiterlesen…]

43.456 Einwohner am Jahreswechsel

Weinheim wÀchst weiter 2013

Weinheim, 18. Januar 2013. (red/pm) Der Trend hĂ€lt jetzt schon ein paar Jahre an: Weinheim wĂ€chst wieder stetig. Die Zahl der Bevölkerung in der grĂ¶ĂŸten Stadt des Rhein-Neckar-Kreises steigt, nachdem sie bis etwa zur Jahrtausendwende eine Weile rĂŒcklĂ€ufig war. Zum Jahreswechsel wies das Statistische Landesamt fĂŒr Weinheim exakt 43 456 Einwohner auf – 21 110 MĂ€nner und 22 346 Frauen. Das sind etwa 120 mehr als zum 31.12. 2011, also vor einem Jahr. Und das, obwohl beim Standesamt in 2012 immerhin 549 SterbefĂ€lle registriert worden sind (gegenĂŒber 484 im Vorjahr). Hingegen wurden beim BĂŒrger- und Ordnungsamt im selben Zeitraum 365 neugeborene Kinder angemeldet.

Von Roland Kern

„Erfreulich hoch (575) ist die Zahl der Geburten am Weinheimer Krankenhaus; allerdings wirkt sich das nicht direkt auf die Bevölkerungsstatistik aus, denn diese Kinder stammen ja auch aus Familien der Nachbarkommunen – so wie Weinheimer Kinder zum Beispiel auch in Mannheim, Heidelberg oder Heppenheim zur Welt kommen. Insgesamt entspricht der Bevölkerungszuwachs dem seit Jahren anhaltenden positiven Saldo der Einwohnerschaft.

Im Monatsdurchschnitt melden sich im BĂŒrgerbĂŒro deutlich mehr Personen als neue BĂŒrger an als ab. Marie und Felix waren die beliebtesten Kindernamen. Bei den MĂ€dchen folgen Sophie und Emilia, bei den Jungen Ben und Luca.
Es ist keine Frage: Weinheims Beliebtheit als Wohnort wĂ€chst weiter. Das Bevölkerungswachstum findet vor allem in der Kernstadt statt. Dort wohnen im Moment 268 Personen mehr als vor einem Jahr, insgesamt 30 169. Den grĂ¶ĂŸten Zuwachs verzeichnet die Weststadt (+95) vor der Nordstadt (+79), der Innenstadt (+66), dem „MĂŒll“ (+21) und der SĂŒdstadt (+7). Die Weststadt bleibt mit jetzt 16 252 Bewohnern mit Abstand der grĂ¶ĂŸte Stadtteil.

Unter den Ortsteilen hat LĂŒtzelsachsen im letzten Jahr recht deutlich an Einwohnern verloren, nĂ€mlich 70 in einem Jahr. Nach einem stĂ€ndigen Zuwachs in den letzten Jahren durch das Neubaugebiet „West“ pendelt sich die Zahl bei jetzt rund 4500 ein. Allerdings, Abhilfe naht: Schon ab diesem Jahr wird die Bebauung im Neubaugebiet „LĂŒtzelsachsen Ebene“ beginnen. Rund 1300 NeubĂŒrger sollen es in ein paar Jahren dort sein – das Gebiet zielt auf Familien mit Kindern ab.

80 Personen weniger wohnen aktuell auch in Rippenweier, aber das ist mehr eine statistische Besonderheit: Das frĂŒhere Ferienheim der Evangelischen Kirche am Waldrand ist mittlerweile im Besitz eines Unternehmens, das Wohnraum fĂŒr Personen anbietet, die kurzfristig in der Region einen Arbeitsplatz gefunden haben und eine vorĂŒbergehende Wohnung suchen. Die meisten davon melden sich mit einem festen Wohnsitz an, wenn ihr Aufenthalt lĂ€nger als ein halbes Jahr dauert. Deshalb war die Zahl der in Rippenweier gemeldeten Personen in 2011 kurzzeitig deutlich angestiegen. Jetzt ist sie mit rund 1030 wieder auf Normalmaß. Sulzbach hat leicht an Einwohnern verloren (-21), Hohensachsen, Ritschweier und Oberflockenbach haben leicht zugelegt.

Hochburg des Heiratens

Weinheim bleibt im Land die Hochburg des Heiratens. Wieder haben sich 430 Paare getraut, das liegt im Schnitt der letzten Jahre. Interessant ist dabei wieder der „touristische Aspekt“, denn mehr als die HĂ€lfte der Eheschließungen wurden wieder von außerhalb angemeldet, am meisten von Mannheimern (38). 18 Viernheimer Paare gaben sich in Weinheim das Ja-Wort, elf Birkenauer, zehn Hirschberger und zehn Heidelberger. Aus Frankfurt reisten sieben Paare zum Heiraten unter die Burgen, aber jeweils eins auch aus Berlin, Hamburg und Köln. Auch aus Lima in Peru und Shanghai in China kam ein Paar nach Weinheim.

Der Trend zum spÀtentschlossenen Ja-Wort hielt auch 2012 an. Das Durchschnittsalter der MÀnner lag bei 37,5 Jahren, der Frauen bei 34,1 Jahren. Der Àlteste BrÀutigam war 85 Jahre alt, die Àlteste Braut 75. Erstmals durften 2012 im Weinheimer Rathaus auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften vollzogen werden. Zwei mÀnnliche und zwei weibliche Paare machten von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Die Statistik finden Sie hier.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Mannheimer Straße wird in der Kreuzung stadteinwĂ€rts an einem Wochenende saniert

Kraftakt am „HĂ€ndelknoten“

Die Mannheimer Straße wird vom 3. bis zum 4. November wegen Sanierungsarbeiten komplett gesperrt


Weinheim, 26. Oktober 2012. (red/pm) Am Tisch saßen Tiefbau- und Verkehrsexperten gemeinsam, aber sie konnten es drehen und wenden, wie sie wollten: Die dringend nötige Straßensanierung der Mannheimer Straße stadteinwĂ€rts im Kreuzungsbereich des so genannten „HĂ€ndelknoten“ wurde immer aufwĂ€ndiger, je mehr Zeit dafĂŒr eingeplant wurde. Um den Verkehr auf der viel befahrenen Einfallsstraße möglichst nicht zu stoppen, war zunĂ€chst an eine einspurige Lösung gedacht – mit wechselnden Spuren und entsprechend verĂ€nderten Umleitungsregelungen. Etwa zwei Wochen wĂŒrde man auf diese Art schon brauchen, bis alles erledigt ist, gab die Fachfirma zu Bedenken.

Information der Stadt Weinheim:

„Da entschied man sich im Weinheimer Rathaus fĂŒr eine schnelle Lösung – durchaus einen Kraftakt am HĂ€ndelknoten. Fest steht: An der Straßensanierung geht kein Weg vorbei. Aber wegen der Lage als Verkehrsknotenpunkt, hat sich die Verwaltung entschieden, die Maßnahme möglichst rasch und in einem Zuge „durchzuziehen“. Dazu wurde ein Wochenende in den Herbstferien herausgesucht, der Samstag, 3. November und Sonntag, 4. November. An diesen beiden Tagen wird die Straße stadteinwĂ€rts komplett gesperrt. Dadurch kann die Firma an einem StĂŒck so effizient wie möglich arbeiten. „Am Montagmorgen, wenn der Berufsverkehr beginnt, ist die Maßnahme abgeschlossen, inklusive der Farbahnmarkierung“, versichert Tiefbauamtsleiter Karl-Heinz Bernhardt, „und wenn nachts gearbeitet werden muss“.

Weiterer Vorteil: Die Umleitung kann in Absprache mit der Verkehrsabteilung im BĂŒrger- und Ordnungsamt an dem Wochenende unkritisch von der B38 aus entweder ĂŒber die Pappelallee und die oder direkt ĂŒber die Westtangente auf die B3 und in die City erfolgen. Insbesondere die touristischen Attraktionen der Innenstadt, die am Wochenende von GĂ€sten oft besucht werden, sind sowieso ĂŒber die Westtangente ausgeschildert. FĂŒr die Anwohner der Weststadt ist außerdem die Cavaillonstraße in nördlicher Richtung geöffnet (allerdings nur in dieser Richtung).

Bereits am Freitag, 2. November, wird es vorbereitende Arbeiten am HĂ€ndelknoten geben, die allerdings keine Vollsperrung erforderlich machen. TemporĂ€re Verkehrsbehinderungen sind allerdings nicht zu vermeiden. Auch die Buslinien sind an dem Wochenende auf die Umleitung eingestellt. AusfĂŒhrende Firma ist Grimmig aus Heidelberg, im Tiefbauamt ist Christian Wind als Projektleiter fĂŒr die Maßnahme zustĂ€ndig.“

Gut 50.000 Besucher feierten am Wochenende unter den Burgen

Optimale Kerwe

Die Schlosspark-Illumination ist ein echtes Erlebnis.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 12. August 2012. (red/pro/Aktualisiert) Die Weinheimer Kerwe ist nicht nur das grĂ¶ĂŸte Fest an der Bergstraße, sondern auch das vielseitigste. Gut 50.000 Besucher feierten ĂŒbers Wochenende – und das vor allem friedlich und gut gelaunt. Die Kerwe bietet weitlĂ€ufig fĂŒr jeden Geschmack etwas und zeichnet sich durch eine hervorragende Organisation aus.

Von Hardy Prothmann

FĂŒr meine Frau ist die Weinheimer Kerwe eine Kindheitserinnerung – kein Wunder, ist sie doch in Weinheim aufgewachsen. Gemeinsam schlendern wir durch die Gassen – tagsĂŒber und am frĂŒhen Abend ist das noch möglich. Ab 20 Uhr fĂŒllt sich die wunderschöne Altstadt mehr und mehr und gerade am Marktplatz und in den Gassen des Gerberbachviertels geht es nur noch langsam voran. Hier hat es auch niemand eilig.

Ein Fest fĂŒr alle Generationen

Freunde und Bekannte treffen sich. Es wird gegrĂŒĂŸt, geschwĂ€tzt, gescherzt und natĂŒrlich immer wieder eingekehrt. In den Straußenwirtschaften der Gassen, auf dem Hutplatz, dem Marktplatz oder bei Hutter im Schloss. Die Jugend sammelt sich am Auto-Scooter, junge Erwachsene, Mittelalter und gehobenes Alter finden sich gut durchmischt ĂŒberall zusammen.

Treffpunkt Kerwe.

 

Ich gebe zu: Es ist tatsĂ€chlich meine erste Weinheimer Kerwe. Das Weinheimblog.de ist ja auch erst Ende 2010 gestartet und im vergangenen Sommer haben wir wegen der Betriebsferien auf einen Bericht verzichtet. Ein Fehler, wie ich heuer feststellen muss. Außerdem berichten wir zurĂŒckhaltend ĂŒber FestivitĂ€ten, weil sie journalistisch hĂ€ufig nicht mehr zu bieten haben, als die Tageszeitungen in schwĂŒlstigen Artikel beschreiben: „Der Wettergott meinte es gut mit den GĂ€sten, der kĂŒhle Gerstensaft floss in Strömen und die Luft war erfĂŒllt vom Duft leckerer BratwĂŒrste.“ Wir nennen das „Bratwurstjournalismus“ – Berichte ohne jede journalistische Relevanz.

Ich gebe auch zu: Ich habe mich in die Weinheimer Kerwe „verliebt“. Auch, weil meine Frau mir zu allen PlĂ€tzen Geschichten aus ihrer Jugend erzĂ€hlt, zum Beispiel solche:

Mein erster Freund hatte mich 14 mal zum Auto-Scooter eingeladen. Damit hatte er mich ĂŒberzeugt, dass er es „ernst“ meint.

Wir ziehen lachend weiter. Wir treffen viele Freunde und Bekannte aus Mannheim, Ladenburg, Heddesheim und anderen umliegenden Gemeinden und verbringen zusammen eine schöne, entspannte Zeit in herrlicher FestatmosphÀre.

Viele Attraktionen

Sie zeigt mir die Rutsche an der Höllenstaffel, auf der sie als Kind schon gerutscht ist. Seit vier Jahren gibt es das Angebot als Nachbau der historischen Rutsche wieder und ist eine echte Attraktion. Ebenso das Riesenrad. Aus 34 Metern Höhe hat man tagsĂŒber oder abends einen eindrucksvollen Blick ĂŒber die Stadt und das Kerwetreiben. Das historische Karussel daneben, die „Reitschule“, ist wunderschön und weckt nostalgische GefĂŒhle. AuffĂ€llig ist die hohe QualitĂ€t der StĂ€nde und des Angebots: Klar gibt es auch „Bratwurst“ und „Steakbrötchen“, aber darĂŒber hinaus sehr viele kulinarische Leckerbissen. Empfehlenswert: Der Flammkuchenstand vor dem Rathaus.

Herrliche Illumination im Schlosspark.

Das Musikangebot ist reichhaltig, die Musiker von Corpo Bandistico brachten italienischen Flair auf den Marktplatz. Rund 60 Kneipen, Restaurants und vor allem zahlreiche, urige Straußwirtschaften in den Hinterhöfen der Altstadt laden zum Verweilen und Feiern ein, vom gemĂŒtlichen „Hock“ bis zur discoĂ€hnlichen Sause oder einem Besuch des Handwerkermarkts im Gerberbachviertel ist das Angebot tatsĂ€chlich vielfĂ€ltig. In der MĂŒnzgasse befindet sich das Kerwehaus als Keimzelle des großen Festes mit einer Reihe von Veranstaltungen.

Ein absolutes Erlebnis ist die Illumination des Schlossparks, die „Nacht der tausend Lichter“. Wer das am Samstagabend nicht erlebt hat, hat tatsĂ€chlich etwas verpasst. Ein begehbares Lichtermeer, das, wo man auch steht, immer eindrucksvoll ist.

Die Oberaufsicht hat „Marktmeister“ Stefan Grabinger. Er ist beim Ordnungsamt fĂŒr die Organisation der Kerwe zustĂ€ndig ist. 70 Anbieter mieten sich zur Kerwe ein, davon 15 „FahrgeschĂ€fte“. Wenn die Kerwe 2012 vorbei sein wird, geht es mit der Kerwe 2013 fĂŒr Herrn Grabinger ab September los. Dann wird ausgeschrieben, bis Ende Dezember können sich Anbieter bewerben, bis MĂ€rz wird dann unter 700 Bewerbern ausgewĂ€hlt:

Ich mache das erst im zweiten Jahr – aber es ist klar, dass die Weinheimer Kerwe einen tollen Ruf bei den Anbietern hat, deswegen bekommen wir qualitativ sehr hochwertige Anbieter.

Die neue (historische) Rutsche ist eine Attraktion fĂŒr Kinder.

 

Zwanzig Prozent der PlĂ€tze werden jedes Jahr neu vergeben – das sorgt fĂŒr immer neue Angebote. Wer auf die Kerwe kommt, bestimmt allerdings die Stadt und zeigt dabei ein gutes HĂ€ndchen. Hat aber auch viel Arbeit damit – die StĂ€nde mĂŒssen genau positioniert werden, damit die Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. DarĂŒber wacht Platzmeister Michael Schrödelsecker, der die Standbetreiber auch im teils „schwierigen“, weil abschĂŒssigen GelĂ€nde einweist. Vor dem Fest gibt es Abnahmen durch den TÜV und zusammen mit dem VeterinĂ€ramt des Landratsamts prĂŒft das Ordnungsamt die StĂ€nde auf eine ordentliche Hygiene. Und die Kerwe ist auch Chefsache: Am Freitag und Samstag schaut Herr Grabinger nach dem Rechten, am Sonntag Abteilungsleiter Walter Stegmann und am Montag Amtsleiter Markus Böhm.

Jugendliche dieses Jahr unauffÀllig

Die Polizisten Flemming und Hutter kontrollieren Jugendliche.

Am Abend treffe ich Polizeihauptkommissar Albrecht Flemming und seinen Kollegen Oberkommissar Helmut Hutter vom Posten Schriesheim. Flemming ist beim Weinheimer Revier fĂŒr KriminalprĂ€vention zustĂ€ndig und die beiden kontrollieren in Zivil Jugendliche in Sachen Alkohol. Kurz vor 22 Uhr gibt es lange Schlangen im Rewe-Markt – fast ausschließlich Jugendliche und junge Erwachsene, die sich mit Alkohol eindecken. Die beiden Polizisten beobachten das Treiben und ziehen sich Personen heraus, kontrollieren die Ausweise. Und schnell mĂŒssen einige Bier, Wein und Schnaps abgeben. Ein 18-JĂ€hriger, der fĂŒr jĂŒngere „eingekauft“ hat, wird ermahnt. Der krasseste Fall ist ein 14-JĂ€hriger, dem die Beamten eine Flasche Wodka abnehmen mĂŒssen.

Mit dabei ist auch Herr Grabinger. Zusammen mit den Polizisten entsorgt er Alkoholika in die Kanalisation. Wenn telefonisch kontaktierte Eltern die Bitte Ă€ußern, „bewahren“ die Polizisten den Alkohol auch auf – der kann dann von den Eltern auf dem Revier abgeholt werden. Die meisten geben aber das OK zum WegschĂŒtten. Flemmings Bilanz ĂŒber die ersten zwei Tage:

Insgesamt sind die Jugendlichen dieses Jahr sehr vernĂŒnftig. Wir wissen, dass die Jugend sich ĂŒber Facebook ĂŒber unsere Kontrollen ausgetauscht hat. Anscheinend hilft das.

Ganz klar können zwei Beamte nicht das ganze Fest abdecken – aber allein die Tatsache, dass kontrolliert wird, hĂ€lt wohl viele vom „Rucksacksaufen“ ab. Zu den acht Beamten, die nur fĂŒr die Kerwe Extra-Dienst schieben kommen nochmal neun Beamte der Bereitschaftspolizei aus Bruchsal. Nennenswerte EinsĂ€tze gibt es fĂŒr die Polizei nicht – fĂŒr ein Fest mit 50.000 Besuchern fast „erstaunlich“. Das freut auch den OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard:

FĂŒr mich ist das die BestĂ€tigung fĂŒr den konsequenten aber auch behutsamen Umgang mit den Themen Sicherheit und Ordnung und einem bestens organisierten Zusammenspiel der SicherheitskrĂ€fte vor Ort.

Der Marktplatz am Samstagabend – gestoppte voll.

 

Koordinierte Sicherheit

Gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) haben Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamts im Alten Rathaus eine gemeinsame Einsatzentrale eingerichtet. Hier sind sie „mittendrin“. Martina Schwindt, Einsatzleiterin beim DRK Weinheim berichtet bis zum frĂŒhen Sonntagabend von nur 24 Versorgungen – im vergangenen Jahr seien es im selben Zeitraum bereits 40 Versorgungen gewesen. Auch die Schwere der Verletzungen sei zurĂŒckgegangen. Waren es im letzten Jahr mehr SchlĂ€gereien und stark alkoholisierte Besucher, so seien es in diesem Jahr mehr Insektenstiche und kleinere Platzwunden zu versorgen gewesen. Einen medizinischen Notfall gab es am Samstagabend – eine Frau musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht beobachtete den Rekordbesuch allerdings mit gemischten GefĂŒhlen:

Es war bisher eine sehr ruhige Kerwe, allerdings ist gerade im Gerberbachviertel in den Abendstunden in der MĂŒnzgasse und Judengasse fĂŒr RettungskrĂ€fte kaum ein Durchkommen. WĂ€re es hier zu einem Einsatz gekommen, hĂ€tte das die Feuerwehr vor grĂ¶ĂŸere Probleme gestellt.

Deswegen hat Ordnungsamtsmitarbeiter Grabinger auch ein Auge auf „illegale“ StĂ€nde. Ruckzuck bauen „fliegende StraßenhĂ€ndler“ diese auf und versperren so Rettungswege. Aktuell musste er in der Hauptstraße zwei Mal „Indios“ mit SchmuckstĂ€nden vertreiben. Ansonsten gab es kaum Probleme – der Kerwebetrieb lĂ€uft reibungslos.

Am Montag gibt es mit der „Gerberbachregatta“ fĂŒr die Kinder der Stadt ein spannendes Angebot. In der gesamten Altstadt wird auf den PlĂ€tzen und in den Höfen sowie im Schlosspark Live-Musik zum Abschluss der Kerwe geboten – es lohnt sich sicher, dieses ganz herausragende Volksfest zu besuchen. Stimmung und Angebote sind einzigartig und machen die Weinheimer Kerwe nicht nur zum grĂ¶ĂŸten Sommerfest an der Bergstraße, sondern auch zu einem der liebenswertesten.

Viel Freude mit den Fotos!

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Anm. d. Red.: Aktualisiert am 13. August 2012 mit weiteren Fotos. Mit Material der Pressestelle der Stadt Weinheim.

Versteigerung am Bauhof

Fundsachen unterm Hammer

Rund 150 Interessierte fanden sich zur Versteigerung von FahrrÀdern und Kleidung auf dem BauhofsgelÀnde ein.

 

Weinheim, 23. April 2012. (red/jt/pm) Rund 150 Teilnehmer kamen am Freitag zur Versteigerung von Fundsachen des Ordnungsamts Weinheim. Am Bauhof wurden neben FahrrĂ€dern auch Kleidung, Uhren und TechnikgerĂ€te versteigert, die sich ĂŒber das letzte halbe Jahr angesammelt hatten.

Auf dem GelĂ€nde des stĂ€dtischen Bauhofs hatten sich rund 150 Personen versammelt. FĂŒr einen „Appel und ein Ei“ gab es knapp 50 Mountainbikes, Kinder- und DamenfahrrĂ€der sowie RennrĂ€der zu ersteigern. Eine große Zahl davon war erstaunlich gut erhalten.

Neben den FahrrĂ€dern gab es auch MĂ€ntel und Jacken, Schmuck, Uhren, Sonnenbrillen, Computerspiele, Taschen, kleinere TechnikgerĂ€te, KleidungsstĂŒcke, Reisekoffer, Regenschirme und Geldbörsen – allerdings geleert. Ganze SĂ€cke davon stapelten sich hinter dem Auktionstisch.

Vor allem die Menge an neuwertiger Bekleidung hat nach Auskunft von Roland Kern, Pressesprecher der Stadt Weinheim, zugenommen. In der Weinheim Galerie wĂŒrden hĂ€ufig frisch getĂ€tigte EinkĂ€ufe vergessen. Und so kommen die ungetragenen KleidungsstĂŒcke dann in die Versteigerung.

FĂŒr SchnĂ€ppchenjĂ€ger eine interessante Gelegenheit und eine spannende, wenn mehrere um ein FundstĂŒck bieten.

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Jeden Donnerstag:

„Jour Fixe“ fĂŒr EinzelhĂ€ndler

Weinheim, 30. MĂ€rz 2012. (red/pm) Ausbau der FußgĂ€ngerzone: Tiefbauamt richtet ab sofort jeden Donnerstag „Jour Fixe“ fĂŒr EinzelhĂ€ndler ein. Die FußgĂ€ngerzone ist ĂŒber Ostern weitgehend baustellenfrei

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt Weinheim will bei den aktuellen Straßenarbeiten zum Ausbau der FußgĂ€ngerzone die EinzelhĂ€ndlern noch stĂ€rker einbinden als bislang schon geschehen.

Wie das Tiefbauamt jetzt mit dem Verein „Lebendiges Weinheim“ abgesprochen hat, findet ab sofort jeden Donnerstag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr ein „Jour Fixe“ statt, in dem die Anlieger ihre Anregungen einbringen können.

Im BĂŒrger- und Ordnungsamt in der „Weinheim Galerie“ am DĂŒrreplatz (3. OG, Zimmer 306) wird Karl-Christian Gessner, der zustĂ€ndige Mitarbeiter im Weinheimer Tiefbauamt, als Ansprechpartner persönlich und telefonisch unter 06201-82 493 zur VerfĂŒgung stehen.

GrundsĂ€tzlich stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes auch weiterhin fĂŒr individuelle Absprachen und Fragen der Anlieger bereit. Entweder Amtsleiter Karl-Heinz Bernhardt unter 06201-82 264 und per Mail unter k.-h.bernhardt@weinheim.de oder Karl-Christian Gessner unter 06201-82 402 oder per Mail unter k.-c.gessner@weinheim.de.

Nach wie vor sei es oberste Maßgabe, so betonte jetzt Karl-Heinz Bernhardt, dass zu jeder Zeit der Bauarbeiten die LadengeschĂ€fte fĂŒr Kunden und Anlieferer geöffnet sein konnten. „Wir haben hierfĂŒr von EinzelhĂ€ndlern und vom Lebendigen Weinheim durchaus auch positiven Zuspruch bekommen“, so der Tiefbauamtsleiter.

Bernhardt bedauerte, dass sich die Baufirma anfangs nicht an die Absprachen gehalten hat, nach denen das SĂ€gen der Steine unter LĂ€rmschutzmaßnahmen vonstatten gehen mĂŒsse. Darauf werde die Stadt nun unbedingt drĂ€ngen.

Die Zeitplanung fĂŒr die Abschnittseinteilung sieht so aus, dass der erste Abschnitt im Laufe der nĂ€chsten Woche, definitiv vor Karfreitag, fertiggestellt werden kann.

Das habe den Vorteil, dass die FußgĂ€ngerzone ĂŒber Ostern weitgehend baustellenfrei sei. Nach den Osterfeiertagen beginnen dann die Arbeiten am Bauabschnitt zwei, also ab der BĂ€ckerei Grimminger.

Das Tiefbauamt geht davon aus, dass der leichte Zeitverzug, der an den ersten Tagen der Maßnahme entstanden ist, schon bald wieder aufgeholt wird.

Ebenso werde auch der Gesamtzeitplan der Maßnahme – zwischen Reiterin und Windeckplatz – eingehalten. Der 2012er Bauabschnitt soll Ende Juli abgeschlossen sein. Erst im FrĂŒhjahr 2013 werden die Arbeiten dann zwischen Windeckplatz und Grabengasse fortgesetzt.“

Jeden Donnerstag Anlieger-Sprechstunde in der "Weinheim Galerie"

Tiefbauamt richtet ab sofort „Jour Fixe“ fĂŒr EinzelhĂ€ndler ein

Weinheim, 28. MĂ€rz 2012. (red/pm) Im BĂŒrger- und Ordnungsamt finden ab sofort jeden Donnerstag Sprechstunden fĂŒr die Anlieger zum Ausbau der FußgĂ€ngerzone statt. Karl-Christian Gessner vom Weinheimer Tiefbauamt steht dort als Ansprechpartner zur VerfĂŒgung.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt Weinheim will bei den aktuellen Straßenarbeiten zum Ausbau der FußgĂ€ngerzone die EinzelhĂ€ndlern noch stĂ€rker einbinden als bislang schon geschehen.

Wie das Tiefbauamt jetzt mit dem Verein „Lebendiges Weinheim“ abgesprochen hat, findet ab sofort jeden Donnerstag – und zwar schon heute – in der Zeit von 10 Uhr bis 11 Uhr ein „Jour Fixe“ statt, in dem die Anlieger ihre Anregungen einbringen können.

Im BĂŒrger- und Ordnungsamt in der „Weinheim Galerie“ am DĂŒrreplatz (3. OG, Zimmer 306) wird Karl-Christian Gessner, der zustĂ€ndige Mitarbeiter im Weinheimer Tiefbauamt, als Ansprechpartner persönlich und telefonisch unter 06201-82 493 zur VerfĂŒgung stehen.

GrundsĂ€tzlich stehen die Mitarbeiter des Tiefbauamtes auch weiterhin fĂŒr individuelle Absprachen und Fragen der Anlieger bereit. Entweder Amtsleiter Karl-Heinz Bernhardt unter 06201-82 264 und per Mail unter k.-h.bernhardt@weinheim.de oder Karl-Christian Gessner unter 06201-82 402 oder per Mail unter k.-c.gessner@weinheim.de.

Nach wie vor sei es oberste Maßgabe, so betonte jetzt Karl-Heinz Bernhardt, dass zu jeder Zeit der Bauarbeiten die LadengeschĂ€fte fĂŒr Kunden und Anlieferer geöffnet sein konnten. „Wir haben hierfĂŒr von EinzelhĂ€ndlern und vom Lebendigen Weinheim durchaus auch positiven Zuspruch bekommen“, so der Tiefbauamtsleiter.

Bernhardt bedauerte, dass sich die Baufirma anfangs nicht an die Absprachen gehalten hat, nach denen das SĂ€gen der Steine unter LĂ€rmschutzmaßnahmen vonstatten gehen mĂŒsse. Darauf werde die Stadt nun unbedingt drĂ€ngen.

Die Zeitplanung fĂŒr die Abschnittseinteilung sieht so aus, dass der erste Abschnitt im Laufe der nĂ€chsten Woche, definitiv vor Karfreitag, fertiggestellt werden kann. Das habe den Vorteil, dass die FußgĂ€ngerzone ĂŒber Ostern weitgehend baustellenfrei sei.

Nach den Osterfeiertagen beginnen dann die Arbeiten am Bauabschnitt zwei, also ab der BĂ€ckerei Grimminger. Das Tiefbauamt geht davon aus, dass der leichte Zeitverzug, der an den ersten Tagen der Maßnahme entstanden ist, schon bald wieder aufgeholt wird.

Ebenso werde auch der Gesamtzeitplan der Maßnahme – zwischen Reiterin und Windeckplatz – eingehalten. Der 2012er Bauabschnitt soll Ende Juli abgeschlossen sein. Erst im FrĂŒhjahr 2013 werden die Arbeiten dann zwischen Windeckplatz und Grabengasse fortgesetzt.“

Provisorium in der Burggasse aufgestellt

Autos mĂŒssen langsamer fahren

Provisorische Sicherheitselemente in der Burgstraße. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 30. Januar 2012. (red/pm) Stadt stellt provisorische Sicherheitselemente in der Burggasse auf. Konkretes Konzept soll erarbeitet werden.

Information der Stadt Weinheim:

„Der Begriff vom „Kurve kratzen“ hat fĂŒr den Hausbesitzer und Anwohner des Eckhauses von der Burggasse- und Betentalstraße in den letzten Jahren eine ganz eigene Bedeutung bekommen. Denn mindestens zwei bis drei Mal pro Jahr „kratzten“ um die Kurve fahrende Autos an seinem Gartenzaun, an einer HĂŒtte fĂŒr MĂŒllbehĂ€lter vorm Haus oder sogar an der Hauswand selbst.

Einen ganzen Ordner fĂŒllen die FĂ€lle, die bislang zwar glimpflich abliefen, aber stets jede Menge Ärger verursachten. Seit 2004 hatten fast ein Dutzend Autos unliebsamen Kontakt mit dem Eckhaus. Und das alles trotz einer 30-Kilometer-BeschrĂ€nkung, einer Bushaltestelle in der NĂ€he und eben jener Kurve, von der man annehmen mĂŒsste, sie verlangsamt den Verkehr eher statt ihn zu beschleunigen. [Weiterlesen…]

Aktuelle Einwohnerzahl steigt auf 43.340

Weinheim wÀchst weiter

2011 war ein Baby-Boom-Jahr. 618 Kinder wurden geboren - das ist die höchste Geburtenrate seit zehn Jahren. Bild: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 17. Januar 2012 (red/pm)  Weinheim hat 2011 einen Baby-Boom erfahren – im vergangenen Jahr gab es die höchste Geburtenrate seit 10 Jahren. Insgesamt ist die Einwohnerzahl im Verlauf des Jahres um rund 300 Personen gestiegen. Und: Weinheim ist eine Stadt der Liebe – jedes zweite Paar kommt von außerhalb, um sich in der Zweiburgenstadt trauen zu lassen. Das Statistische Landesamt liefern viele interessante Zahlen. [Weiterlesen…]

Stadt will vermehrt dagegen vorgehen – GesprĂ€ch mit der IG Marktplatz geplant

Gegen lÀstiges Marktplatz-Parken

Weinheim, 23. Dezember 2011. (red/pm) Parkende Autos verunstalten den Marktplatz. Stadt kĂŒndigt Maßnahmen an, auch mobile Polleranlage ist vorstellbar.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Stadt will das widerrechtliche Parken auf dem Marktplatz nicht lĂ€nger hinnehmen und sowohl rechtliche als auch praktische Schlupflöcher schließen, um den Platz kĂŒnftig auch wirklich autofrei zu halten. Darauf haben sich jetzt die zustĂ€ndigen Rathaus-Ämter mit dem BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing verstĂ€ndigt. Dieser Tage hatte ein Brief der Weinheimer StadtfĂŒhrer an das BĂŒrger- und Ordnungsamt dem Thema zusĂ€tzliche Brisanz verliehen. Die Touristenbegleiter hatten sich massiv beschwert, dass sogar der Treffpunkt vor dem Marktplatz-Brunnen immer öfter zugeparkt sei. „Das kann so nicht weitergehen“, konnte OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard die StadtfĂŒhrer fĂŒrs Erste beruhigen. Aber Maßnahmen sollen folgen.

So ist die offizielle Regel im Moment: Der Marktplatz ist eigentlich ein reiner FußgĂ€ngerbereich. Allerdings wird bislang ein Anlieferverkehr bis nachmittags um 16 Uhr geduldet. Das ist ein Entgegenkommen an die Marktplatzwirte, die auch im Laufe des Tages noch frische Waren erwarten. Diese Rechtslage fĂŒhrte aber dazu, dass immer mehr allzu bequeme Autofahrer den Marktplatz zum Parken benutzen. Mit der Folge: Wer einen Strafzettel bekam, argumentierte immer schnell, er habe nur etwas angeliefert. Bernhard: „Das wurde ausgenutzt, aber wir lassen uns dadurch nicht den Flair dieses ĂŒber die Region hinaus geschĂ€tzten Platzes kaputtmachen.“

Es soll nun als Erstes ein GesprĂ€ch mit der IG Marktplatz stattfinden, zunĂ€chst mit dem Appell versehen, dass die Gastronomen selbst ihre Kunden davon ĂŒberzeugen sollen, den Marktplatz nicht mit ihrem Blech zu verunstalten. Dabei werde auch besprochen, ob eine Anlieferung nicht auf vormittags begrenzt werden könne. Dann seien Falschparker nachmittags auch einfacher zu identifizieren. Die Anlieferungsbegrenzung bis 10 Uhr am Vormittag habe sich in der FußgĂ€ngerzone bewĂ€hrt, und dort gebe es auch Gastronomiebetriebe.

Wenn es trotz aller BemĂŒhungen keine Verbesserungen gebe, schließt Bernhard fĂŒr den Marktplatz eine mobile Polleranlage wie am Eingang der FußgĂ€ngerzone nicht aus. Der OB: „Wenn es keinen einvernehmlichen Weg gibt, werden wir das dem Gemeinderat als letzte Möglichkeit vorschlagen.“

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Das weinheimblog

FußgĂ€ngerzone nicht mehr ĂŒbersehbar


Weinheim, 08. September 2011. (red/pm) Stadt beschildert Schlossberg-Platz nun auffĂ€lliger.-  Auch Parken ist hier nicht erlaubt. KĂŒnftig muss bei Missachtung mit einem Bußgeldbescheid gerechnet werden.

Information der Stadt Weinheim:

Die Schilder in der Grundelbachstraße werden aufgestellt.

„Jetzt stehen sie groß und breit auf der Straße, keiner kann sie mehr ĂŒbersehen und sogar der Linienbus muss exakt „zielen“, wenn er durchfahren will. Die Stadt hat bei der Ausschilderung der FußgĂ€ngerzone vor den VerbrauchermĂ€rkten in der Grundelbachstraße grĂ¶ĂŸere und auffĂ€lligere Schilder aufgestellt, um keine MissverstĂ€ndnisse aufkommen zu lassen: Dort ist FußgĂ€ngerzone. Nur der Bus und FahrrĂ€der dĂŒrfen reinfahren. ErgĂ€nzende Schilder am Tunnel verweisen darauf, dass die Straße nur bis zur Einfahrt ins Parkhaus offen ist.

„Obwohl sich der Schlossbergtunnel bewĂ€hrt hat und der Bereich vor den LebensmittelmĂ€rkten schon eine Weile als FußgĂ€ngerzone ausgeschildert war, wurde die alte Grundelbachstraße immer noch von vielen Autofahrern zum Durchfahren und zum Parken wĂ€hrend der Einkaufszeit genutzt“, erklĂ€rt Stadt- und Verkehrsplaner Stephan Fischer die neuerliche Maßnahme, die der Bauhof heute umgesetzt hat. Bisher habe das Ordnungsamt beide Augen zugedrĂŒckt und keine Bußgeldbescheide verschickt, weil die Beschilderung des Bereichs vor den MĂ€rkten nur ungenĂŒgend wahrgenommen wurde. KĂŒnftig mĂŒsse bei Missachtung der Beschilderung jedoch mit einem Bußgeldbescheid gerechnet werden.

Fischer betont, dass das Parkhaus „Burgengarage“ fĂŒr Kunden der beiden LebensmittelmĂ€rkte 126 StellplĂ€tze im Erdgeschoss und 92 StellplĂ€tze im Obergeschoss biete, dazu einen mit Aufzug zu den MĂ€rkten und zum FußgĂ€ngersteg von der Schlossbergterrasse zum Windeckplatz, so dass es eigentlich keinen Grund geben dĂŒrfte, sein Fahrzeug nicht im Parkhaus abzustellen, zumal es fĂŒr die Zeit des Einkaufens kostenfrei ist.“