Donnerstag, 21. September 2017

Seit vier Jahren PflegestĂĽtzpunkt in Weinheim

Beratung und UnterstĂĽtzung rund um die Pflege

Weinheim, 14. August 2014. (red/pm) Mittlerweile gibt es den PflegestĂĽtzpunkt des Rhein- Neckar- Kreises in Weinheim seit fast vier Jahren. Ratsuchende erhalten dort unabhängige, umfassende und kostenfreie Beratung rund um das Thema Pflege- und UnterstĂĽtzungsbedarf. [Weiterlesen…]

Aufmerksamer Essensausfahrer des DRK rettet alte Damen

„Da stimmte was nicht“

MenĂĽservice

Armin Neckarauer vom Menüservice des DRK wurde misstrauisch, als ihm niemand die Tür öffnete. Foto: DRK Kreisverband Mannheim

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 05. November 2013. (red/pm) Der DRK-Mitarbeiter Armin Neckarauer rettete im Heidelberger Pfaffengrund zwei alte Damen – weil er aufmerksam war. [Weiterlesen…]

Wechsel in der Pflegedienstleitung der GRN-Klinik Weinheim

Der Patient steht im Mittelpunkt

Weinheim/Rhein-Neckar, 22. Dezember 2012. (red/pm) Mit dem 1. Januar 2013 beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der GRN-Klinik Weinheim: Sonja Schmitt (63), seit 2002 Pflegedienstleiterin der Klinik (ehemals Kreiskrankenhaus), geht in den Ruhestand. Im Rahmen einer internen Abschiedsfeier Mitte Dezember übergab sie den Stab an Marie-Luise Schmitz (46), die sich bereits seit dem ersten November auf ihre neue Aufgabe in Weinheim vorbereitet. Rüdiger Burger, Geschäftsführer der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Markus Kieser, Klinik-Betriebsleiter, und Dr. med. Werner Schaupp, Ärztlicher Direktor der GRN-Klinik Weinheim, bedankten sich – gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – bei Sonja Schmitt für die jahrelange angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit. Burger verlieh ihr darüber hinaus im Namen von Landrat Stefan Dallinger die Silberne Ehrenmedaille des Rhein-Neckar-Kreises und hieß ihre Nachfolgerin im GRN-Team herzlich willkommen.

Information der GRN-Klinik Weinheim:

„Herr Kieser, wenn ich dazu noch etwas anmerken dürfte?“ Mit diesem Zitat illustrierte der Betriebsleiter der GRN-Klinik eine von Sonja Schmitts herausragenden Eigenschaften: Sie habe immer für ihre Überzeugungen eingestanden und diese lebhaft in die Diskussion eingebracht. Doch gleichzeitig, und hier war sich Markus Kieser mit den anderen Rednern einig, war sie stets kompromissbereit und äußerst kooperativ. Geschäftsführer Burger ergänzte: „Sie legen Wert auf eine korrekte Ordnung, ein klares System und transparente Strukturen.

Der Pflegedienst war unter Ihrer Leitung immer wirtschaftlich organisiert, und Sie haben immer wieder neue Konzepte zur Entlastung des Fachpersonals umgesetzt.“ Dr. Werner Schaupp hob zwei weitere Persönlichkeitsmerkmale seiner Kollegin im Klinik-Leitungsteam hervor: „Sie waren immer kreativ und dynamisch bis zum Schluss!“ In der Praxis bedeutete das: Neben einer effizienten Organisation der Pflege, wie sie beispielsweise in einer kontinuierlichen qualifizierten Aus- und Weiterbildung, klarer Aufgabenverteilung und einem vorbildlichen Dokumentationssystem zum Ausdruck kam, war ihr stets auch eine ansprechende Gestaltung der Räumlichkeiten sowie die umfassende Information der Patienten ein Anliegen. Denn, so die angehende Pensionärin, ein schön geschmückter Christbaum in der Adventszeit mache beispielsweise einen ebenso guten Eindruck wie eine klar strukturierte und gut verständliche Patientenbroschüre – und beides wirke sich positiv auf den Genesungsprozess aus.

Nach all dem verwundert nicht, dass beiden Seiten der Abschied nicht leicht fiel. Sonja Schmitt selbst – die übrigens vor ihrer Tätigkeit in der Pflegedienstleitung unter anderem als Krankenschwester auf einer Diabetikerstation und in der Psychiatrie gearbeitet hatte – betonte, wie sehr sie die vertrauensvolle und loyale Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschätzt habe, die sie stets auch bei Veränderungen und Umstrukturierungen unter­stützt hätten.

Darüber hinaus bedankte sie sich auch bei allen anderen, mit denen sie in und außerhalb der Klinik zusammen gearbeitet hat: bei den Grünen Damen, der Seelsorge, der Hospizhilfe, dem Stadtseniorenrat, dem Pflegestützpunkt Rhein-Neckar sowie vielen weiteren, die sich der GRN-Klinik verbunden fühlten und fühlen. Für die Zukunft hat sich die Mutter einer Tochter und Oma einer Enkelin vorgenommen, zwei Gänge zurückzuschalten, nach dem Motto Mahatma Gandhis: „Es gibt Wichtigeres im Leben als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.“

Neues Leitungsteam

Geschwindigkeit aufnehmen hingegen wird Marie-Luise Schmitz, die ab Januar 2013 gemeinsam mit Markus Kieser und Dr. Werner Schaupp dem Leitungsteam der GRN-Klinik Weinheim angehören wird. Die am Universitätsklinikum Frankfurt ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin hat bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich: Unter anderem bildete sie sich zur Fachschwester für Anästhesie und Intensivmedizin fort, absolvierte erfolgreich einen Stationsleiterkurs und studierte schließlich berufsbegleitend Pflegemanagement an der Katholischen Fachhochschule Freiburg, wo sie sich schwerpunktmäßig mit Personal- und Organisationsentwicklung auseinandersetzte.

28 Jahre Berufspraxis führten sie von der Intensivpflege – in der sie unter anderem eine große herzchirurgische Intensivstation aufbaute – über das Projektmanagement in einer Stabsstelle des Klinikums der Universität Köln und die Pflegedienstleitung mehrerer Abteilungen des Städtischen Klinikums Braunschweig zu ihrer neuen Aufgabe als Pflegedienstleiterin der GRN-Klinik Weinheim. Hier hat sich die gebürtige Rheinländerin, die gerne wieder in den Süden der Republik zurückkehrt, vorgenommen, die Kompetenzen der Pflege in Anlehnung an die neuesten Erkenntnisse der Pflegewissenschaft und -forschung weiterzuentwickeln. Auch hofft sie, der Begeisterung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Beruf durch ein neues Personalentwicklungs­konzept neue Impulse geben zu können.

Eine strukturierte Herangehensweise, Durchsetzungsfähigkeit und Zielstrebigkeit sind drei Eigenschaften, die Marie-Luise Schmitz schon nach ihrer kurzen Einarbeitungszeit bescheinigt werden und die sie mit ihrer Vorgängerin Schmitt verbinden. Insofern werden ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich nicht umstellen müssen. Dass nicht „alles beim Alten“ bleibt, liegt in der Natur der Sache: „Wir erhoffen uns von Ihnen neue Anregungen für die Pflege und das gesamte Haus“, drückte es der Ärztliche Direktor in seiner Begrüßungsrede aus. Die Erwartungen sind also hoch, doch Schmitz nimmt die Herausforderung gerne an.

Eine Hospitanz in einem so genannten „Magnethospital“ – ein Krankenhaus, das aufgrund seiner vorbildlichen Pflege wie ein Magnet sowohl auf Patienten als auch auf pflegerisches Fachpersonal wirkt – hat sie in dem Vorhaben bestärkt, „eine gute Arbeitsorganisation für die Pflegefachkräfte zu ermöglichen und diese durch einen partizipativen Führungsstil zu erreichen“. Um dieses Prinzip im Arbeitsalltag umzusetzen, wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Pflegebereich ein großes Mitspracherecht bei organisatorischen Entscheidungen eingeräumt, aber ein ebenso hohes Maß an Eigenverantwortung zugesprochen. Bei alldem gilt es, das Ziel der Pflege im Auge zu behalten: Der Patient steht im Mittelpunkt aller Bemühungen – spätestens an dieser Stelle knüpft die neue Pflegedienstleiterin unbedingt an die Arbeit ihrer Vorgängerin an! Auch privat ist Marie-Luise Schmitz neugierig auf unbekannte Terrains und liebt die Herausforderung: In ihrer Freizeit bereist sie gerne mit dem Rucksack ferne Länder und strebt es als passionierte Läuferin an, in absehbarer Zeit an einem Marathon teilzunehmen.

Neuer Pflegeatlas für ältere Menschen im Internet


Suchen und finden: In der Pflegedatenbank kann man nach Dienstleistungen und Orten recherchieren. Quelle: RNK

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 06. Mai 2011 (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis bietet aktuell einen Pflegeatlas im Internet an. Damit soll der Service des Rhein-Neckar-Kreises für ältere Menschen verbessert werden.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„Oft fehlt älteren Menschen die Information, welche Angebote zur Bewältigung des Lebensabends in ihrem regionalen Umfeld zur VerfĂĽgung stehen. Der Rhein-Neckar-Kreis hat diese LĂĽcke durch die EinfĂĽhrung eines „Pflegeatlas“ geschlossen. Mit diesem Online-Dienst auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises www.rhein-neckar-kreis.de können die im Einzugsbereich zur VerfĂĽgung stehenden Hilfsangebote abgerufen werden. Neben ambulanten und stationären Angeboten, Kurz- und Langzeitpflegeeinrichtungen und Hospizen sind jetzt auch Angebote des Betreuten Wohnens, der Pflegeschulung und von stationären Einrichtungen fĂĽr behinderte Menschen hinterlegt.

Der Abruf ist nach Städten, Postleitzahlen oder/und Einrichtungsarten und ambulanten Pflegediensten eingrenzend möglich. Einrichtungsdetails, Kontaktdaten und Ansprechpartner sind hierbei – soweit sie dem Rhein-Neckar-Kreis vorliegen – ebenfalls zu finden. Erwähnenswert ist auĂźerdem, dass ein unmittelbarer Zugriff auf die Homepage der Einrichtungen und Pflegedienste oder ein direktes Versenden einer E-Mail möglich ist, sofern diese ĂĽber die entsprechenden technischen Einrichtungen verfĂĽgen.“

Einen schönen Tag wünscht
das rheinneckarblog