Freitag, 24. November 2017

Mannheim: Staatsanwaltschaft erlÀsst Haftbefehl

22-JĂ€hrige soll Rentnerinnen mit „Enkeltrick“ um 60.000 Euro betrogen haben

Mannheim/Weinheim, 29. Oktober 2014. (red/pm) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftbefehl gegen eine 22-jÀhrige Ludwigshafenerin erlassen. Sie steht im dringenden Verdacht, im Februar und April 2014 zwei Rentnerinnen in Weinheim und Pforzheim um insgesamt 60.000 Euro betrogen zu haben.
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3:0 fĂŒr AC Weinheim

Lokalderby geht an Weinheim!

Maleike StelzenmĂŒller

Maleike StelzenmĂŒller mit 63 kg im Reißen. Sie war mit 86 Relativpunkten beste Ladenburgerin. Foto: ASV Ladenburg

 

Weinheim/Ladenburg, 21. November 2013. (red/pm) Vergangenen Samstag fand in Weinheim das Duell der 2. Bundesliga West der Gewichtheber zwischen dem ASV Ladenburg und dem AC Weinheim statt. Der AC Weinheim siegte mit 3:0. [Weiterlesen…]

"Skimming"-Aufsatz eine Woche lang unentdeckt

Rund 800 Kunden-Kontodaten bei der Volksbank Weinheim ausgespÀht

Weinheim/Rhein-Neckar, 18. April 2012. (red/pol) Eine ganze Woche lang ist ein Geldautomat der Volksbank Weinheim manipuliert worden. Rund 800 Kundendaten wurden ausgespÀht. Bislang 70.000 Euro Schaden.

Information der Polizei:

„Rund 800 Kunden-Kontodaten an Weinheimer Geldautomaten ausgespĂ€ht („Skimming“); mittlerweile Bargeld von ĂŒber 60 GeschĂ€digten in den USA und Argentinien abgehoben; Sachschaden derzeit bei ca. 70.000.- Euro; Polizei warnt erneut vor ComputerbetrĂŒgern und sucht weitere GeschĂ€digte Weinheim/Miami/Washington/Argentinien:
Eine böse Überraschung erlebten dieser Tage die Benutzer eines Geldautomaten in Weinheim.

Unbekannte TĂ€ter hatten sich zunĂ€chst Zugang zu den Bankdaten von rund achthundert Kunden der Weinheim am Berliner Platz (Multzentrum) verschafft. Im Ausland (in allen bisher bekannten FĂ€llen in Miami, Washington und in Argentinien) waren anschließend GeldbetrĂ€ge von derzeit ĂŒber sechzig bekannten Personen abgehoben worden, die in Weinheim, dem Rhein-Neckar-Kreis und im Pforzheimer Raum wohnen.

Der Sachschaden betrĂ€gt derzeit ca. 70.000.- Euro; wird erfahrungsgemĂ€ĂŸ aber weit höher liegen, als bislang festgestellt. Nach den ersten Ermittlungen des Betrugsdezernats der Heidelberger Kriminalpolizei hatten alle GeschĂ€digte zwischen dem 23.-30. MĂ€rz 2012 mit ihren Scheckkarten am Geldautomaten der Bankfiliale im Multzentrum Bargeld abgehoben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die TĂ€ter am Abend des 23. MĂ€rz 2012 einen „Skimming-Aufsatz“ direkt am Geldautomaten angebracht hatten, um so an die Daten der Kunden zu kommen, die dort Geld abheben wollten. DarĂŒber hinaus dĂŒrfte in unmittelbarer NĂ€he des Geldautomaten oder an ihm selbst zusĂ€tzlich eine versteckte Kameraleiste angebracht worden sein, von der aus die PIN-Eingaben der Abheber aufgezeichnet worden sind.

Ein Bankkunde hatte bei der ÜberprĂŒfung seines Kontos am 16. April 2012 festgestellt, dass ein grĂ¶ĂŸerer Geldbetrag abgebucht worden war, den Unbekannte von einem Geldautomaten in Washington/USA abgehoben hatten. Daraufhin hatte er die Bank und die Polizei informiert.

Die sofortige ÜberprĂŒfung des manipulierten Geldautomaten der Bankfiliale verlief ohne Ergebnis; „Skimming“-GerĂ€te (Kopieraufsatz und Kameraleiste) konnten nicht mehr festgestellt werden. Sie waren von den unbekannten TĂ€tern bereits abgebaut worden.

Die Ermittler der Heidelberger Kriminalpolizei bitten Kunden der Volksbank Weinheim, die zwischen dem 23. und 30. MĂ€rz 2012 Bargeld vom Geldautomaten im Multzentrum abgehoben haben, ihre Konten auf ungewöhnliche Geldabhebungen hin zu ĂŒberprĂŒfen, gegebenenfalls sich mit der Bank in Verbindung zu setzen und bei der Polizei Anzeige zu erstatten.

DarĂŒber hinaus werden Zeugen, die im Tatzeitraum verdĂ€chtige Beobachtungen rund um die Volksbank am Berliner Platz gemacht haben gebeten, sich unter 06221/99-2421 bei der Kripo Heidelberg, dem Polizeirevier Weinheim unter Tel.: 06201/1003-0 oder jeder anderen Polizeidienstelle zu melden.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut eindringlich vor „Skimming“-Angriffen im gesamten Rhein-Neckar-Kreis aber auch in Heidelberg und bittet die Bevölkerung um Wachsamkeit im Umgang mit Geldautomaten. GefĂ€hrdet sind dabei alle Geldautomaten, unabhĂ€ngig von Geldinstitut und den Sicherheitsstandards (www.kartensicherheit.de).

DarĂŒber hinaus informiert auch die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Heidelberger Polizei, Tel.: 06221/99-1234 oder im Internet unter www.polizeiberatung.de , wie man sich vor EC- oder KreditkartenbetrĂŒgern schĂŒtzen kann.“

Anmerkung:

Skimming ist der englische Begriff fĂŒr eine Methode, illegal die Daten von Kredit- oder Bankkarten auszuspĂ€hen. Beim Skimming werden illegal Kartendaten erlangt, indem die Daten von Magnetstreifen ausgelesen und auf gefĂ€lschte Karten kopiert werden. Ein typisches Angriffsmuster ist das gleichzeitige AusspĂ€hen des Magnetstreifeninhalts der Kredit- oder EC-Karte zusammen mit einer PIN an einem Geldautomaten. (Quelle: Wikipedia)

Die Pforzheimer Ansiedlung sagt nichts ĂŒber Amazon auf den Breitwiesen

Die Amazon-Frage

Weinheim, 14. Dezember 2011. (red) Der SWR berichtete, dass Amazon noch in diesem Jahr mit dem Bau eines Logistikzentrums in Pforzheim beginnen will. In den nĂ€chsten Tagen soll nach unseren Informationen eine offizielle Auskunft erteilt werden. Auf Nachfrage bestĂ€tigte die Stadt Pforzheim nur, dass man mit einem Investor in „zielorientierten Verhandlungen“ sei.

Von Hardy Prohtmann

Nach dem SWR-Bericht sollen in Pforzheim 1.000 feste und saisonabhĂ€ngig bis zu 2.000 ArbeitsplĂ€tze im Gewerbegebiet „Buchbusch“ entstehen.

Nach unseren Informationen könnte der Baustart tatsĂ€chlich noch dieses Jahr beginnen, da das GelĂ€nde ĂŒberplant ist und ein gĂŒltiger Bebauungsplan vorliegt.

In Weinheim wurde darĂŒber spekuliert, dass Amazon sich im Gebiet Breitwiesen ansiedeln wolle. OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard hatte uns gegenĂŒber diese Anfrage bestĂ€tigt.

In der örtlichen Printpresse wurde nach den GerĂŒchten um eine Ansiedlung in Pforzheim ohne jede weitere Informationsbasis spekuliert, dass Amazon dann nicht nach Weinheim kommt.

Dabei gibt es weder eine zustimmende noch eine ablehnende Äußerung seitens Amazon zu dieser Ansiedlungsfrage. Eine Ansiedlung in Weinheim ist trotz des Standorts Pforzheim weiterhin möglich.

Denn Amazon ist ein Ă€ußerst schnell wachsendes Unternehmen, das einen enormen Expansionskurs fĂ€hrt.

Das Gebiet Breitwiesen wĂ€re im gĂŒnstigsten Fall ab 2014 bebaubar. Also in drei Jahren. Sollte Amazon weiter wachsen wie bisher, wird das Unternehmen weitere Standorte benötigen – also ist Weinheim weiterhin ein möglicher Standort.