Sonntag, 19. November 2017

Enkeltrick durchschaut

89-jähriger Mann reagiert richtig

Weinheim, 02. Dezember 2014. (red/pol) Der Versuch, einen 89-jährigen Mann am vergangenen Donnerstag zwischen 12:00 und 13:00 Uhr in der Panoramastraße mit dem Enkeltrick zu betrügen, scheiterte an der Aufmerksamkeit des Seniors. [Weiterlesen…]

Drei Verletzte und 15.000 Euro Schaden zum Zweiten

Unfallursache: Unachtsamkeit

Weinheim, 26. November 2014. (red/pol) Drei Verletzte und ein Sachschaden von rund 15.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagvormittag auf der Südlichen Bergstraße ereignete. [Weiterlesen…]

Polizei sucht Zeugen

Verputzmaschine aus Rohbau geklaut

Weinheim, 26. November 2014. (red/pol/ek) Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim wurde im Zeitraum zwischen Samstag, 22. November, 14:00 Uhr und Montag, 24. November, 07:30 Uhr eine Verputzmaschine aus einem Rohbau im Neubaugebiet Etzwiesen gestohlen. Die Baumaschine der Marke PFT G4 habe ein Gewicht von etwa 200 bis 300 Kilogramm. Daher gehe die Polizei von mehreren Tätern aus, die die Maschine mit einem geeigneten Fahrzeug abtransportiert haben. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Weinheim unter der Telefonnummer 06201/1003-0 entgegen.

Staatsanwaltschaft hält sich bedeckt

77-jähriger begrabscht 13-jähriges Mädchen

Weinheim/Rhein-Neckar, 24. November 2014. (red/pol) Zur Zeit wird gegen einen 77-jährigen Mann ermittelt, der ein 13-jähriges Mädchen am Mittwoch vergangener Woche in der Bahnhofstraße begrabscht haben soll. Der Mann ist wieder auf freiem Fuß. [Weiterlesen…]

Auto kommt von Straße ab

8.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall

Weinheim, 17. November 2014. (red/pol) Mit dem Schrecken davon kam ein 21-jähriger Opel-Fahrer bei einem Unfall am Donnerstagmorgen, gegen 08:00 Uhr, auf der A659. [Weiterlesen…]

Alkohol am Steuer

Betrunkener Autofahrer verletzt Polizeibeamte

Weinheim/Hirschberg, 17. November 2014. (red/pol) Nach einem Hinweis, wonach ein Citroenfahrer gegen 23:00 Uhr in Weinheim in Schlangenlinien unterwegs sei, fahndete die Polizei nach dem Fahrzeug und fand es schließlich in Hirschberg-Großsachsen am Straßenrand. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf der Polizei

Fünf Leichtverletzte auf B3

Weinheim, 12. November 2014. (red/pol) Zeugen Verkehrsunfallseines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagmorgen, gegen 06:15 Uhr , an der Kreuzung B3 / Gewerbestraße ereignet hat und bei dem beide Beteiligte behaupten, bei „grün“ gefahren zu sein, sucht die Polizei. [Weiterlesen…]

Kripo Mannheim ermittelt

Brand in Lagerhalle

Weinheim, 11. November 2014. (red/pol) Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt brach am Montagabend, kurz nach 21:00 Uhr, in einer Lagerhalle der Firma Freudenberg im Höhnerweg aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer aus. Die werkseigene Feuerwehr sowie die Feuerwehren aus Weinheim und Ladenburg konnten den Brand schnell löschen. Der Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Brandexperten des Kriminalkommissariats Mannheim haben die weiteren Ermittlungen übernommen.

Verkehrsunfall mit doppeltem Totalschaden

50.000 Euro Sachschaden

Weinheim, 04. November 2014. (red/pol)Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagvormittag an der Einmündung Händelstraße/Cavaillonstraße/Stahlbadstraße entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf der Polizei

Einbrecher von heimkehrender Bewohnerin überrascht

Weinheim, 30. Oktober 2014. (red/pm) Von der heimkehrenden 78-jährigen Bewohnerin wurde ein Einbrecher am Dienstag um 17:20 Uhr in der Blumenstraße überrascht.

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Sturz mit 1,5 Promille im Blut

21-jähriger Radfahrer schwer verletzt

Weinheim, 29. Oktober 2014. (red/pm) Schwere Verletzungen zog sich ein 21-jähriger Radfahrer bei einem Sturz am Sonntag gegen 23:45 Uhr innerhalb der Baustelle in der Breslauer Straße zu. [Weiterlesen…]

Mannheim: Staatsanwaltschaft erlässt Haftbefehl

22-Jährige soll Rentnerinnen mit „Enkeltrick“ um 60.000 Euro betrogen haben

Mannheim/Weinheim, 29. Oktober 2014. (red/pm) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftbefehl gegen eine 22-jährige Ludwigshafenerin erlassen. Sie steht im dringenden Verdacht, im Februar und April 2014 zwei Rentnerinnen in Weinheim und Pforzheim um insgesamt 60.000 Euro betrogen zu haben.
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Zeugenaufruf der Polizei

Diesel-Diebe auf der A5

Weinheim/Sandhausen/Rhein-Neckar, 27. Oktober 2014 (red/pm) Mehr als 1.500 Liter Dieselkraftstoff wurden In der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der A5 gestohlen.

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Knapp 2.000 Fahrer zu schnell

Bilanz des Blitzmarathons

Mannheim/Heidelberg, 21. September 2014. (red/pol) Der bundesweite 24-Stunden-Blitzmarathon ging am Freitag zu Ende. Die Polizei zieht Bilanz. Zwischen dem 18. und 19. September, von 06:00 bis 06:00 Uhr morgens, kontrollierte die Polizei an insgesamt 21 Stellen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis die Geschwindigkeit der Autofahrer. [Weiterlesen…]

Polizeiliche Statistik zeigt: Sorgen sind im wesentlichen unbegründet

Keine Auffälligkeiten durch Asylbewerber

Ladenburg/Schwetzingen/Weinheim/Rhein-Neckar, 19. September 2014. (red/pro) Wenn Asylbewerber in eine Gemeinde kommen sollen, entstehen reflexartig Angst und Sorge bei manchen Einwohnern. Das Vorurteil: Mit den Asylbwerbern kommt das Verbrechen. Das ist eine fremdenfeindliche Haltung – denn es gibt keine Gründe für diese Sorgen. [Weiterlesen…]

Mehrere Baustellen betroffen

Diebe erbeuten Baumaschinen

Weinheim/ Rhein-Neckar, 18. September 2014. (red/pol) Unbekannte Diebe suchten zwischen vergangenem Freitag, 12. September und Montag, 15. September, mehrere Rohbauten im Bereich Weinheim auf und entwendeten dort hochwertige Baumaschinen. [Weiterlesen…]

Trickdiebstahl am Supermarkt

Fette Beute mit Geldwechseltrick

Weinheim, 22. August 2014. (red/pol) Ein 78-jähriger Weinheimer wurde am Donnerstagmittag Opfer eines unbekannten Trickdiebs. Der Senior wurde gegen 11:15 Uhr vor einem Verbrauchermarkt am Berliner Platz von einem ihm unbekannten Mann angesprochen und gebeten, ihm Geld für den Einkaufwagen zu wechseln. [Weiterlesen…]

Generation 60+ im Straßenverkehr: Medikamente und körperliche Defizite häufig Unfallursache

Senioren sind nicht automatisch ein Verkehrsrisiko

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Archivbild

 

Rhein-Neckar, 30. April 2013. (red/ae/aw) Wer Führerschein und Auto besitzt, ist mobil, unabhängig – und diese Unabhängigkeit wird ungern wieder aufgegeben. Denn Mobilität bedeutet Lebensqualität. Dies gilt auch für Seniorinnen und Senioren. Doch ab wann ist man zu alt zum Autofahren und sollte die Autoschlüssel lieber liegen lassen? Erst gestern verursachte ein 82-jähriger Falschfahrer auf der A81 einen Unfall. Er und ein 40 Jahre alter Mann kamen dabei ums Leben. Statistiken zeigen: Es gibt mehr ältere Teilnehmer im Straßenverkehr, doch ein erhöhtes Risiko für Unfälle gibt es deshalb nicht unbedingt. [Weiterlesen…]

Die Polizeistationen in Heidelberg und Mannheim halten eine Vorbereitung auf einen kritischen Ausnahmefall für nicht notwendig

Gasautos in der Metropolregion: (K)eine Zeitbombe?

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. März 2013. (red/zef). Ein vermeintlich ungefährlicher Auffahrunfall ereignete sich am 29.08.2012 in Passau: Niemand wurde schwer verletzt. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge war gering, betrug zwischen 30 und 40 km/h. Aber eines der Fahrzeuge war ein Gasauto und der Tank wurde beschädigt. In kürzester Zeit bildete sich ein explosives Gas-Luft-Gemisch, was von der Polizei aber nicht erkannt worden ist. Gesichert wurde die Unfallstelle erst, nachdem die Feuerwehr angerückt und die gefährliche Situation erfasst hatte. Vorbereitet war man darauf allerdings auch bei der Passauer Feuerwehr nicht. Die Gefahrenstelle konnte nicht unmittelbar entschärft werden. Wie sind die Feuerwehren und Polizeistationen in der Metropolregion auf solch einen Fall vorbereitet? [Weiterlesen…]

Geprothmannt

Eskalierende Berichterstattung

Ein Jugendlicher zerstört eine Scheibe und die RNZ suggeriert aufgrund einer „Zeugenaussage“, die Polizei sei schuld, weil zu „rabiat“. Gehts noch?

 

Rhein-Neckar/Schriesheim, 15. Oktober 2012. (red/pro) In Schriesheim gab es vor kurzem so etwas wie Chaostage. Rund 250 zum Teil heftig besoffene Jugendliche treffen sich einer „Abrissparty“. Rund 50 eilig herbeieilende Polizisten bekamen die Lage aber in den Griff. Die „Qualitätspresse“ sieht das anders. Und pumpt einen 20-jährigen Chaos-Beteiligten zum „Kronzeugen“ auf.

Von Hardy Prothmann

Nein, ich mache jetzt keine Namensanspielungen zum Beitrag von Carsten Blaue in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 09. Oktober 2012 mit der Überschrift:

Sorgte die Polizei für eine Eskalation?

Aber ich frage mich sehr wohl, was den RNZ-Journalisten dazu treibt, eine solche Überschrift zu formulieren und einen Beitrag zu verfassen, der jeden aufmerksamen Leser vollständig erschüttert zurücklässt: Ist dieser Artikel ein Beispiel für den angeblichen Qualitätsjournalismus der Tageszeitungen?

Abriss“birnen“

Zur Sachlage: Am Abend des 05. Oktobers 2012 finden sich in Summe rund 250 Jugendliche in Schriesheim zusammen, um an einer „Abrissparty“ teilzunehmen. Sie rotten sich in Gruppen zusammen, saufen mitgebrachte Alkoholika, werden auffällig und die Polizei reagiert. Insgesamt rund 50 Streifenbeamte der Polizeidirektion Heidelberg, unterstützt durch das Polizeipräsidium Mannheim treffen in Schriesheim ein, errichten Kontrollpunkte und versuchen die Lage zu klären.

Die Mannheimer Beamten kennen sich vor Ort nicht aus – das geht auch vielen Heidelberger Polizisten so. Für einen Einsatzplan bleibt keine Zeit. Der Einsatz kommt überraschend. Und man „jagt keine Verbrecher“, sondern betrunkene Jugendliche, die unter der Woche sicher Mamas und Papas Liebling sind. Brave Kinder im Alkoholausstand.

Chaos-Nacht in Schriesheim

Die Jugendlichen zerdeppern Flaschen auf der Straße (welche, spielt keine Rolle, es hätte überall sein können), vermüllen den Platz vor einem früheren Handelsmarkt, demolieren zwei Autos, schlagen die Türscheibe einer Bahn ein, gröhlen, beleidigen und provozieren Beamte.

Die Jugendlichen werden abgeschirmt, begleitet, in kleinen Gruppen in die Bahnen gesetzt. Nach vier bis fünf Stunden ist der Spuk am Freitagabend kurz vor Mitternacht vorbei. Die Lage ist beruhigt.

In der Folge schreibt ein 20-jähriger eine email an die Rhein-Neckar-Zeitung. Die Zeitung nennt den Namen des email-Schreibers, sein Alter und seinen Wohnort. Dass sie dabei gegen jede Grundregel des Quellenschutzes verstößt, ist Redakteur Carsten Blaue scheinst, vollständig egal.

Quellenverbrennung

Guter Journalismus bewahrt „Quellen“ auch vor Selbstschaden. Den hat der junge Mann jetzt. Denn er wird für einen vermeintlichen „Scoop“ (journalistische Aufdeckung) glasklar missbraucht. Es gibt journalistisch überhaupt keinen Grund, Namen, Alter und Wohnort und „Status“ des Informanten als „Beteiligten“ zu nennen – außer die Folgen für den Informanten sind einem RNZ-Journalisten einfach nur egal. Jeder „Informant“ sollte es sich genau überlegen, ob man dieser Zeitung trauen kann.

Die Rhein-Neckar-Zeitung stellt tatsächlich wegen der Behauptung eines einzelnen, jungen „Erwachsenen“ den Einsatz der Polizei in Frage. Fragen zu stellen, ist journalistisch absolut legitim. Geradezu notwendig. Aber welche Fragen wurden gestellt?

Jugendliche in Abrisslaune randalieren, die Polizei bekommt die Lage in den Griff und die Zeitungsberichterstattung „eskaliert“.

 

„Blaues Sicht“ – null Recherche

Der junge Mann behauptet, die Polizei sei „rabiat“ gewesen. Hier muss man nachhaken. Was meint das? Hat die Polizei etwa klare Ansagen gemacht? Oder auch ein bisschen „gedrängelt“?

Der junge Mann behauptet laut der Zeitung aber auch, die Polizei sei „gewalttätig“ gewesen. Und spätestens hier ist Schluss mit lustig. Gewalt hat Konsequenzen: Hämatome, blaue Augen, Platzwunden, Verletzungen eben.

Sind Verletzungen dokumentiert? Nein. Wurde die Polizei befragt, ob es Festsetzungen gab, Schlagstock- oder Tränengaseinsatze? Nein.

Denn das hätte ja „den Aufreger“ zunichte gemacht.

Wurde im Ansatz von Herrn Blaue und der Redaktion über die Lage vor Ort nachgedacht? Über die Einsatzwirklichkeit der Polizei?

Lächerliche Polizei vs. blödsinnige Meinung

50 Beamte stehen 250 mehr oder weniger alkoholisierten Jugendlichen gegenüber, die in „Abrissparty-Laune“ sind. Ohne jegliche Vorbereitung. Glaubt der Journalist tatsächlich, dass die Polizei so dumm ist und durch falsches Verhalten diesen schon sichtbar aggressiven Mob noch mehr zu reizen?

Die Einsatzwirklichkeit von Polizeibeamten beschreibt der Pressesprecher Harald Kurzer so:

Wir sind teilweise das Gespött der Stammtische. Fünf Beamte waren nötig, um einen ausrastenden Betrunkenen unter Kontrolle zu bringen – ja, haben die gar nix drauf?

Gute Frage, nächste Frage. Sollen die Beamten knüppeln oder gar schießen? Um eine ausrastende Person zu „stabilisieren“, braucht es mindestens zwei, eher drei oder sogar fünf Beamte. Vor allem, um die Person vor Verletzungen zu bewahren, die sonst umungänglich wären. Die Methode „Schlagstock über den Schädel ziehen“ wird überwiegend nur noch in Diktaturen angewandt, nur Herr Blaue hat das noch nicht mitbekommen.

Gehts noch?

Konkret vor Ort hieße das, die Polizei hätte nicht mit 50 Beamten, sondern mit 500 oder besser 750 Beamten vor Ort sein müssen. Wegen einer blöd-besoffenen Abrissparty-Laune, die über Facebook „organisiert“ wurde? Gehts noch? Denkt ein Herr Blaue abgesehen von der Absurdität der Vorstellung auch mal über die Kosten für den Steuerzahler nach?

Geht Herr Blaue davon aus, dass am Wochenende hunderte von Polizisten in Einsatzbereitschaft sind, um dem feierwütigen Nachwuchs klar zu machen, dass man sich mal eben nicht irgendwo trifft, um zu saufen und was kaputt zu machen? Und wenn dies so wäre, berichtete die RNZ dann über „Polizeistaatsverhältnisse mitten in Deutschland“?

Blödsinniger kann man tatsächlich nicht „berichten“, als die Rhein-Neckar-Zeitung das im Fall der „Schriesheim-Flashmobs“ getan hat. Ohne Recherche, ohne Sinn, ohne Verstand.

Falsches Ticket

Ich für meinen Teil hoffe, dass die Beamten vor Ort den besoffenen Jugendlichen so deutlich wie möglich klar gemacht haben, dass es niemanden interessiert, ob man in die falsche Bahn gesetzt wird und einmal umsteigen muss, nachdem man sich verabredet hat, sich die Birne aufzuweichen und was kaputt zu machen.

Jeder, der an diesem Freitagabend mit dieser Stimmung nach Schriesheim gefahren ist, war „mit dem falschen Ticket“ unterwegs.

Und die Schriesheimer Bevölkerung kann sehr dankbar sein, dass die Polizei dafür gesorgt hat, dass die Situation vor Ort nicht eskaliert ist und niemand wirklich zu Schaden kam. Den Türeinschlager hat man festgestellt, er wird zur Verantwortung gezogen. Wer noch finanziell (Party-Veranstalter oder Facebook-Einlader) für den Einsatz aufkommen muss, wird noch geprüft. Die Besitzer der demolierten Autos haben hoffentlich eine Vollkasko, sonst bleiben sie vermutlich auf dem Schaden sitzen. Alle anderen Autobesitzer sind der Polizei dankbar.

Die friedliche und künstlerische Idee des „Flashmobs“ wurde ebenfalls beschädigt, die vielen tollen Möglichkeiten der sozialen Medien ebenso, denn für Zeitungen ist alles mit Internet sowieso „igitt“.

Eskalation vs. gute Polizeiarbeit

Die „Eskalation“ hat im Kopf eines Zeitungsschreibers stattgefunden, der journalistische Standards nicht beherrscht, sondern selbst auf Krawall aus ist. Flankiert von einer Zeitung, die an Standards offensichtlich nicht interessiert ist. Gewürzt mit einer (zeitungsredakteursimmanenten) Panikstimmung gegenüber dem Internet. Und der verlorenen Hoffnung, vielleicht irgendeinen blöd-besoffenen Jugendlichen, der eh keine Zeitung liest, für die Zeitung zu interessieren.

Es könnte sein, dass die Rhein-Neckar-Zeitung den ein oder anderen Polizisten als Abonnenten verloren hat, der sich solche Berichte „einfach nicht mehr geben muss“.

Dokumentation: Die Berichte in der Rhein-Neckar-Zeitung können Sie hier nachlesen (sofern sie nicht gesperrt werden)

Sorgte die Polizei für eine Eskalation?

Mit jeder Bahn kamen mehr Jugendliche?

Wie die Rhein-Neckar-Zeitung „politisch berichtet, können Sie hier nachlesen:

Politische „Berichterstattung“ bei der RNZ