Dienstag, 19. September 2017

Polizei sucht Zeugen

Verputzmaschine aus Rohbau geklaut

Weinheim, 26. November 2014. (red/pol/ek) Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim wurde im Zeitraum zwischen Samstag, 22. November, 14:00 Uhr und Montag, 24. November, 07:30 Uhr eine Verputzmaschine aus einem Rohbau im Neubaugebiet Etzwiesen gestohlen. Die Baumaschine der Marke PFT G4 habe ein Gewicht von etwa 200 bis 300 Kilogramm. Daher gehe die Polizei von mehreren Tätern aus, die die Maschine mit einem geeigneten Fahrzeug abtransportiert haben. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Weinheim unter der Telefonnummer 06201/1003-0 entgegen.

Zeugenaufruf der Polizei

Einbrecher von heimkehrender Bewohnerin √ľberrascht

Weinheim, 30. Oktober 2014. (red/pm) Von der heimkehrenden 78-j√§hrigen Bewohnerin wurde ein Einbrecher am Dienstag um 17:20 Uhr in der Blumenstra√üe √ľberrascht.

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Zeugen gesucht!

Illegales Autorennen im Saukopftunnel

Weinheim, 16. Oktober 2014. (red/pm) Zwei 21-j√§hrige Autofahrer aus Hirschberg und Viernheim lieferten sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein illegales Autorennen im Saukopftunnel. [Weiterlesen…]

Zeugen gesucht!

Autoaufbruch in der Jahnstraße

polizei_feature11Weinheim, 25. September 2014. (red/pol) Auf bislang noch nicht gekl√§rte Art und Weise verschafften sich in der Nacht zum vergangenen Dienstag, 23. September, unbekannte T√§ter Zugang zu einem in der Jahnstra√üe abgestellten VW Caddy. Aus dem Innenraum lie√üen sie ein Navigationsger√§t der Marke „Garmin“, eine Softshelljacke, M√ľnzgeld sowie zwei Sonnenbrillen mitgehen. Angaben √ľber die Gesamtschadensh√∂he sind bislang nicht bekannt. Der Vorfall ereignete sich zwischen Montag, 20:15 und Dienstag, 08:00 Uhr. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Weinheim, Telefon: 06201-10030, entgegen.

Polizei sucht Zeugen

Einbruch während der Urlaubszeit

polizei_feature_auto_tnWeinheim, 22. August 2014. (red/pol) W√§hrend sich die Bewohner im Urlaub befanden, sind unbekannte T√§ter im Zeitraum von Freitag, 01. August, 19:00 Uhr, bis Mittwoch, 20. August, 17:00 Uhr, in ein Haus in der Talstra√üe eingebrochen. Als die Familie am Mittwochnachmittag nach Hause kam, bemerkten sie die Tat. Die T√§ter hatten die Terrassent√ľr aufgehebelt und s√§mtliche Zimmer durchsucht. Ob etwas entwendet wurde konnten die Eigent√ľmer noch nicht sagen. Zeugen, die verd√§chtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Weinheim unter der Telefonnummer 06201/1003-0 zu melden.

Gefährliche Rutschen? Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen

Schwerer Unfall im Miramar: Frau erleidet Wirbel- und Kieferbruch

Weinheim/Rhein-Neckar, 09. Oktober 2012. (red) Am Sonntag ist es im Weinheimer Spa√übad Miramar zu einem dramatischen Unfall gekommen. Eine Frau hat dabei einen Bruch des zweiten Lendenwirbels, einen Unterkieferbruch sowie ein Sch√§deltrauma erlitten. Angeblich soll sie in einer Rutsche „steckengeblieben“ sein. Ein „nachrutschender“ Gast sei dann auf die Frau geprallt, wodurch die erheblichen Verletzungen entstanden sein sollen.

Nach unseren Informationen ereignete sich der Unfall gegen 14:40 Uhr in einer der Rutschen. Die Frau soll aus bislang noch ungekl√§rter Ursache in einer der Rutschen „steckengeblieben“ sein, ein nachrutschender Badegast soll mit hohem Tempo mit der Frau zusammengesto√üen sein. Dabei soll sie einen Bruch des zweiten Lendenwirbels erlitten haben, ebenso einen Bruch des Unterkiefers und ein Sch√§deltrauma. Der Mann soll andere G√§ste durch Rufe aufmerksam gemacht haben, die h√§tten dann die Badeaufsicht verst√§ndigt.

Schwerer Unfall Рdie Polizei ermittelt nachträglich

Die Polizei war nicht an den Unfallort gerufen worden und ist erst durch unsere Anfrage auf den Unfall aufmerksam geworden. Zun√§chst war unklar, wer f√ľr die Kl√§rung „zust√§ndig“ ist, also die Stadt Weinheim als Bauaufsichtsbeh√∂rde oder die Polizei. Da die Rutschen technisch „abgenommen“ sind, erkl√§rte sich die Stadt f√ľr nicht zust√§ndig, nun ermittelt die Polizei den Grund des Unfalls und wer verantwortlich ist.

Schwerste Verletzungen

Unsere Recherchen haben ergeben, dass am Sonntagnachmittag eine verungl√ľckte Frau mit der Diagnose Bruch des zweiten Lendenwirbels, Kieferbruch sowie Sch√§deltrauma ins Mannheimer Universit√§tsklinikum eingeliefert wurde, wo sofort eine Notoperation durchgef√ľhrt worden ist, da infolge der Wirbelverletzung eine Querschnittsl√§hmung drohte. Nach unseren Informationen muss die Frau in etwa zwei Wochen nochmals operiert werden.

Auf Anfrage unserer Redaktion hat sich die Unternehmensleitung bislang nicht zum Unfall, zum Unfallhergang und den daraus resultierenden Konsequenzen geäußert, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Man wolle am Mittwoch dazu Stellung beziehen. Das Unternehmen betonte in einer ersten Antwort, dass die Rutschen sicher seien.

Rutschen in der Kritik

Erst vor kurzem waren zu den bestehenden f√ľnf Rutschen drei neue Rutschen in Betrieb genommen worden, darunter der Hurricane Loop, bei der man mehrere Meter in die Tiefe f√§llt, um dann mit hoher Geschwindigkeit 170 Meter zu rutschen. Der Weinheimer Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard „weihte“ die Rutsche ein und beurteilte sie als „saugeil“. Der OB hatte an diesem Tag offensichtlich Spa√ü.

Angeblich soll der Unfall in dieser Rutsche passiert sein. Diese Information ist allerdings unsicher und konnte bislang noch nicht verifiziert werden. Vor der Inbetriebnahme der neuen Rutschen gab es Berichte¬†auf einem Internetportal √ľber Probleme mit den Rutschen, unter anderem √ľber Schnittwunden und Prellungen.

Ob ein¬† technisch-bauliches Problem der Rutschen der Grund f√ľr den aktuellen Unfall ist oder eine Verletzung der Aufsichtpflicht oder der Abl√§ufe der Anlage, werden die kriminalpolizeilichen Ermittlungen feststellen m√ľssen, die das Revier Weinheim aufgenommen hat. Ob die Polizei die Rutschen beschlagnahmt, stand am fr√ľhen Abend noch nicht fest.

Sobald das Unternehmen sich zur Sachlage äußert, werden wir Sie informieren.

 

Gut 50.000 Besucher feierten am Wochenende unter den Burgen

Optimale Kerwe

Die Schlosspark-Illumination ist ein echtes Erlebnis.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 12. August 2012. (red/pro/Aktualisiert) Die Weinheimer Kerwe ist nicht nur das gr√∂√üte Fest an der Bergstra√üe, sondern auch das vielseitigste. Gut 50.000 Besucher feierten √ľbers Wochenende – und das vor allem friedlich und gut gelaunt. Die Kerwe bietet weitl√§ufig f√ľr jeden Geschmack etwas und zeichnet sich durch eine hervorragende Organisation aus.

Von Hardy Prothmann

F√ľr meine Frau ist die Weinheimer Kerwe eine Kindheitserinnerung – kein Wunder, ist sie doch in Weinheim aufgewachsen. Gemeinsam schlendern wir durch die Gassen – tags√ľber und am fr√ľhen Abend ist das noch m√∂glich. Ab 20 Uhr f√ľllt sich die wundersch√∂ne Altstadt mehr und mehr und gerade am Marktplatz und in den Gassen des Gerberbachviertels geht es nur noch langsam voran. Hier hat es auch niemand eilig.

Ein Fest f√ľr alle Generationen

Freunde und Bekannte treffen sich. Es wird gegr√ľ√üt, geschw√§tzt, gescherzt und nat√ľrlich immer wieder eingekehrt. In den Strau√üenwirtschaften der Gassen, auf dem Hutplatz, dem Marktplatz oder bei Hutter im Schloss. Die Jugend sammelt sich am Auto-Scooter, junge Erwachsene, Mittelalter und gehobenes Alter finden sich gut durchmischt √ľberall zusammen.

Treffpunkt Kerwe.

 

Ich gebe zu: Es ist tats√§chlich meine erste Weinheimer Kerwe. Das Weinheimblog.de ist ja auch erst Ende 2010 gestartet und im vergangenen Sommer haben wir wegen der Betriebsferien auf einen Bericht verzichtet. Ein Fehler, wie ich heuer feststellen muss. Au√üerdem berichten wir zur√ľckhaltend √ľber Festivit√§ten, weil sie journalistisch h√§ufig nicht mehr zu bieten haben, als die Tageszeitungen in schw√ľlstigen Artikel beschreiben: „Der Wettergott meinte es gut mit den G√§sten, der k√ľhle Gerstensaft floss in Str√∂men und die Luft war erf√ľllt vom Duft leckerer Bratw√ľrste.“ Wir nennen das „Bratwurstjournalismus“ – Berichte ohne jede journalistische Relevanz.

Ich gebe auch zu: Ich habe mich in die Weinheimer Kerwe „verliebt“. Auch, weil meine Frau mir zu allen Pl√§tzen Geschichten aus ihrer Jugend erz√§hlt, zum Beispiel solche:

Mein erster Freund hatte mich 14 mal zum Auto-Scooter eingeladen. Damit hatte er mich √ľberzeugt, dass er es „ernst“ meint.

Wir ziehen lachend weiter. Wir treffen viele Freunde und Bekannte aus Mannheim, Ladenburg, Heddesheim und anderen umliegenden Gemeinden und verbringen zusammen eine schöne, entspannte Zeit in herrlicher Festatmosphäre.

Viele Attraktionen

Sie zeigt mir die Rutsche an der H√∂llenstaffel, auf der sie als Kind schon gerutscht ist. Seit vier Jahren gibt es das Angebot als Nachbau der historischen Rutsche wieder und ist eine echte Attraktion. Ebenso das Riesenrad. Aus 34 Metern H√∂he hat man tags√ľber oder abends einen eindrucksvollen Blick √ľber die Stadt und das Kerwetreiben. Das historische Karussel daneben, die „Reitschule“, ist wundersch√∂n und weckt nostalgische Gef√ľhle. Auff√§llig ist die hohe Qualit√§t der St√§nde und des Angebots: Klar gibt es auch „Bratwurst“ und „Steakbr√∂tchen“, aber dar√ľber hinaus sehr viele kulinarische Leckerbissen. Empfehlenswert: Der Flammkuchenstand vor dem Rathaus.

Herrliche Illumination im Schlosspark.

Das Musikangebot ist reichhaltig, die Musiker von Corpo Bandistico brachten italienischen Flair auf den Marktplatz. Rund 60 Kneipen, Restaurants und vor allem zahlreiche, urige Strau√üwirtschaften in den Hinterh√∂fen der Altstadt laden zum Verweilen und Feiern ein, vom gem√ľtlichen ‚ÄěHock‚Äú bis zur disco√§hnlichen Sause oder einem Besuch des¬†Handwerkermarkts im Gerberbachviertel ist das Angebot tats√§chlich vielf√§ltig.¬†In der M√ľnzgasse befindet sich das Kerwehaus als Keimzelle des gro√üen Festes mit einer Reihe von Veranstaltungen.

Ein absolutes Erlebnis ist die Illumination des Schlossparks, die „Nacht der tausend Lichter“. Wer das am Samstagabend nicht erlebt hat, hat tats√§chlich etwas verpasst. Ein begehbares Lichtermeer, das, wo man auch steht, immer eindrucksvoll ist.

Die Oberaufsicht hat „Marktmeister“ Stefan Grabinger. Er ist beim Ordnungsamt f√ľr die Organisation der Kerwe zust√§ndig ist. 70 Anbieter mieten sich zur Kerwe ein, davon 15 „Fahrgesch√§fte“. Wenn die Kerwe 2012 vorbei sein wird, geht es mit der Kerwe 2013 f√ľr Herrn Grabinger ab September los. Dann wird ausgeschrieben, bis Ende Dezember k√∂nnen sich Anbieter bewerben, bis M√§rz wird dann unter 700 Bewerbern ausgew√§hlt:

Ich mache das erst im zweiten Jahr – aber es ist klar, dass die Weinheimer Kerwe einen tollen Ruf bei den Anbietern hat, deswegen bekommen wir qualitativ sehr hochwertige Anbieter.

Die neue (historische) Rutsche ist eine Attraktion f√ľr Kinder.

 

Zwanzig Prozent der Pl√§tze werden jedes Jahr neu vergeben – das sorgt f√ľr immer neue Angebote. Wer auf die Kerwe kommt, bestimmt allerdings die Stadt und zeigt dabei ein gutes H√§ndchen. Hat aber auch viel Arbeit damit – die St√§nde m√ľssen genau positioniert werden, damit die Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. Dar√ľber wacht Platzmeister Michael Schr√∂delsecker, der die Standbetreiber auch im teils „schwierigen“, weil absch√ľssigen Gel√§nde einweist. Vor dem Fest gibt es Abnahmen durch den T√úV und zusammen mit dem Veterin√§ramt des Landratsamts pr√ľft das Ordnungsamt die St√§nde auf eine ordentliche Hygiene. Und die Kerwe ist auch Chefsache: Am Freitag und Samstag schaut Herr Grabinger nach dem Rechten, am Sonntag Abteilungsleiter Walter Stegmann und am Montag Amtsleiter Markus B√∂hm.

Jugendliche dieses Jahr unauffällig

Die Polizisten Flemming und Hutter kontrollieren Jugendliche.

Am Abend treffe ich Polizeihauptkommissar Albrecht Flemming und seinen Kollegen Oberkommissar Helmut Hutter vom Posten Schriesheim. Flemming ist beim Weinheimer Revier f√ľr Kriminalpr√§vention zust√§ndig und die beiden kontrollieren in Zivil Jugendliche in Sachen Alkohol. Kurz vor 22 Uhr gibt es lange Schlangen im Rewe-Markt – fast ausschlie√ülich Jugendliche und junge Erwachsene, die sich mit Alkohol eindecken. Die beiden Polizisten beobachten das Treiben und ziehen sich Personen heraus, kontrollieren die Ausweise. Und schnell m√ľssen einige Bier, Wein und Schnaps abgeben. Ein 18-J√§hriger, der f√ľr j√ľngere „eingekauft“ hat, wird ermahnt. Der krasseste Fall ist ein 14-J√§hriger, dem die Beamten eine Flasche Wodka abnehmen m√ľssen.

Mit dabei ist auch Herr Grabinger. Zusammen mit den Polizisten entsorgt er Alkoholika in die Kanalisation. Wenn telefonisch kontaktierte Eltern die Bitte √§u√üern, „bewahren“ die Polizisten den Alkohol auch auf – der kann dann von den Eltern auf dem Revier abgeholt werden. Die meisten geben aber das OK zum Wegsch√ľtten. Flemmings Bilanz √ľber die ersten zwei Tage:

Insgesamt sind die Jugendlichen dieses Jahr sehr vern√ľnftig. Wir wissen, dass die Jugend sich √ľber Facebook √ľber unsere Kontrollen ausgetauscht hat. Anscheinend hilft das.

Ganz klar k√∂nnen zwei Beamte nicht das ganze Fest abdecken – aber allein die Tatsache, dass kontrolliert wird, h√§lt wohl viele vom „Rucksacksaufen“ ab. Zu den acht Beamten, die nur f√ľr die Kerwe Extra-Dienst schieben kommen nochmal neun Beamte der Bereitschaftspolizei aus Bruchsal. Nennenswerte Eins√§tze gibt es f√ľr die Polizei nicht – f√ľr ein Fest mit 50.000 Besuchern fast „erstaunlich“. Das freut auch den Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard:

F√ľr mich ist das die Best√§tigung f√ľr den konsequenten aber auch behutsamen Umgang mit den Themen Sicherheit und Ordnung und einem bestens organisierten Zusammenspiel der Sicherheitskr√§fte vor Ort.

Der Marktplatz am Samstagabend – gestoppte voll.

 

Koordinierte Sicherheit

Gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) haben Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamts im Alten Rathaus eine gemeinsame Einsatzentrale eingerichtet. Hier sind sie „mittendrin“. Martina Schwindt, Einsatzleiterin beim DRK Weinheim berichtet bis zum fr√ľhen Sonntagabend von nur 24 Versorgungen – im vergangenen Jahr seien es im selben Zeitraum bereits 40 Versorgungen gewesen. Auch die Schwere der Verletzungen sei zur√ľckgegangen. Waren es im letzten Jahr mehr Schl√§gereien und stark alkoholisierte Besucher, so seien es in diesem Jahr mehr Insektenstiche und kleinere Platzwunden zu versorgen gewesen. Einen medizinischen Notfall gab es am Samstagabend – eine Frau musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht beobachtete den Rekordbesuch allerdings mit gemischten Gef√ľhlen:

Es war bisher eine sehr ruhige Kerwe, allerdings ist gerade im Gerberbachviertel in den Abendstunden in der M√ľnzgasse und Judengasse f√ľr Rettungskr√§fte kaum ein Durchkommen. W√§re es hier zu einem Einsatz gekommen, h√§tte das die Feuerwehr vor gr√∂√üere Probleme gestellt.

Deswegen hat Ordnungsamtsmitarbeiter Grabinger auch ein Auge auf „illegale“ St√§nde. Ruckzuck bauen „fliegende Stra√üenh√§ndler“ diese auf und versperren so Rettungswege. Aktuell musste er in der Hauptstra√üe zwei Mal „Indios“ mit Schmuckst√§nden vertreiben. Ansonsten gab es kaum Probleme – der Kerwebetrieb l√§uft reibungslos.

Am Montag gibt es mit der ‚ÄěGerberbachregatta‚Äú f√ľr die Kinder der Stadt ein spannendes Angebot. In der gesamten Altstadt wird auf den Pl√§tzen und in den H√∂fen sowie im Schlosspark Live-Musik zum Abschluss der Kerwe geboten – es lohnt sich sicher, dieses ganz herausragende Volksfest zu besuchen. Stimmung und Angebote sind einzigartig und machen die Weinheimer Kerwe nicht nur zum gr√∂√üten Sommerfest an der Bergstra√üe, sondern auch zu einem der liebenswertesten.

Viel Freude mit den Fotos!

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Anm. d. Red.: Aktualisiert am 13. August 2012 mit weiteren Fotos. Mit Material der Pressestelle der Stadt Weinheim.

Kriminalstatistik 2010/11 wurde im Gemeimderat vorgestellt.

Nicht wie in der Großstadt, aber auch kein ländliches Niveau

Weinheim, 29. Juni 2012. (red/sap) Polizeioberrat J√ľrgen Helfrich, Leiter des Polizeireviers Weinheim, stellte im Gemeinderat die Kriminalstatistik f√ľr 2010/2011 vor: „Die Zahlen liegen im Trend“. Eine Zunahme der Verst√∂√üe gegen das Bet√§ubungsmittelgesetz ist auff√§llig.

Von Sabine Prothmann

Insgesamt konnte die Weinheimer Polizei eine leichte Zunahme von Straftaten feststellen. Die Zahl stieg von 2046 auf 2095, das sind 49 Taten mehr bzw. ein Anstieg um 2,4 Prozent., erkl√§rte Helfrich. Die Aufkl√§rungsquote dagegen ist leicht, n√§mlich um 2,7 Prozent zur√ľckgegangen, und liegt bei 55,7 Prozent.

Die H√§ufigkeitszahl, das ist die Zahl bekannt gewordener Straftaten auf 100.000 B√ľrger bezogen, liegt bei 4.796 und damit √ľber dem Durchschnittswert des Rhein-Neckar-Kreises (4326). Damit, so Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard, habe man in Weinheim nat√ľrlich kein Niveau wie in der Gro√üstadt, aber nat√ľrlich auch keine l√§ndliche Situation.

Die Zahl der Diebst√§hle habe dagegen im Vergleich zu 2010 wieder leicht zugenommen. Leichte Diebst√§hle, wie Ladendiebst√§hle seien hingegen zur√ľck gegangen. Helfrich macht daf√ľr die Personaleinsparung in den Gesch√§ften verantwortlich, die es gar nicht erm√∂gliche den einzelnen Delikten nachzugehen. Taschendiebst√§hle liegen – typisch f√ľr eine Einkaufsstadt – auf hohem Niveau.

Aber auch die schweren Diebst√§hle haben zugenommen. Das sind Delikte, so Helfrich, bei denen die T√§ter Hindernisse √ľberwinden, wie eine Mauer √ľbersteigen, Fenster einschlagen, Schl√∂sser √∂ffnen oder auch PKWs aufbrechen.

Massive polizeiliche Präsenz stört Einbrecher

Insgesamt gab es 52 Wohnungseinbr√ľche, vermehrt in L√ľtzelsachen und Hohensachsen. Davon handelte es sich bei 14 um Tageseinbr√ľche. Und „viele Wohnungsbesitzer waren leichtsinnig“, sagte der Chef der Weinheimer Polizei. Durch massive polizeiliche Pr√§senz in den betroffenen Gebieten, konnte man dem entgegen wirken.

Erfreulich ist der deutliche R√ľckgang bei Rohheitsdelikten, insbesondere bei K√∂rperverletzung.¬† Zu den Roheitsdelikten z√§hlen neben K√∂rperverletzung, Stalking, Bedrohung und N√∂tigung im Stra√üenverkehr. Bei den Delikten mit schwerer K√∂rperverletzung konnte ein R√ľckgang von 60 auf 45 Taten festgestellt werden. Die Aufkl√§rungsquote liegt hier bei 60 Prozent.

Insgesamt 158 Delikte fielen in den Bereich der strafrechtlichen Nebengesetze.  Dazu zählen: Jugendschutzgesetz (0), Kunsturheberrechtsgesetz (1), Arzneimittelgesetz (1), Aufenthaltsgesetz/Asylverfahrengesetz (6), Waffengesetz (9) und das Betäubungsmittelgesetz (122). Die Rauschgiftkriminalität ist in den vier vergangenen Jahren angestiegen,  und von 97 auf 122 Verstöße, auch wenn 2010 mit 133 Verstößen die Zahl sogar noch höher war, lag sie ein Jahr zuvor nur bei 61. Auch die Handelsdelikte mit Rauschmittel sind auf 17 angestiegen.

„Wenn man hinguckt, wird man auch etwas finden“, sagte Helfrich. Die Weinheimer Polizei sei 2011 „subjektiv“ mit einer steigenden Zahl von H√§ndlern und mit¬† Rauschgiftpartys konfrontiert gewesen.

Stadtrat Hans-Eckhardt Pfisterer (SPD) wollte wissen, ob man davon spreche k√∂nne, dass Weinheim durch Viernheimer Drogen infiltriert w√ľrde.

F√ľr diese Annahme sah J√ľrgen Helfrich keinen Grund und verwies darauf: „Auch in Weinheim haben wir Indooranlagen (Anm. d. Red. f√ľr „Cannabisanbau)“ und Mannheim sei schlie√ülich auch nicht weit.

Tatverdächtigenstruktur

Von den 862 Tatverdächtigen Рbei 2095 insgesamt Taten wird daraus auch ersichtlich, dass es sich teilweise um Mehrfach- bzw. Wiedertäter handelt Рwaren 30 Kinder Рein Drittel davon Mädchen -, 108 Jugendliche, 85 Heranwachsende und 639 Erwachsene. Die größte Gruppe ist mit 486, die der 25 bis 50Jährigen.

743 T√§ter waren schon davor in Erscheinung getreten, 89 Taten geschahen unter Alkohleinfluss und bei 7 wurde eine Waffe mitgef√ľhrt.

Autofahrer schleift Hund zu Tode

1,5 Kilometer Todesqualen

Weinheim 17.Februar2012. (red/pol) Am 10. Februar gegen 21:20 Uhr erfasste der Fahrer eines schwarzen Ford KA einen Schäferhund/Labrador-Mischling. Das Tier hatte sich zuvor losgerissen und rannte noch angeleihnt zur Mannheimer Straße. Dort kam es zum Zusammenstoß. Bei der Kollision klemmte sich der Hund so im Frontbereich des Fahrzeugs ein, dass er nicht mehr frei kam.

Statt sofort anzuhalten, schleifte der Fahrer den Hund mehr als 1,5 Kilometer √ľber den Asphalt. Erst auf dem Gel√§nde der Aral Tankstelle in der Stahlbergstra√üe stoppte er seine Fahrt, um den t√∂dlich verletzten Hund aus dem Motorraum zu entfernen. Er lie√ü das sterbende Tier auf dem Tankstellengel√§nde liegen und fuhr davon. Obwohl die Tierrettung gerufen wurde, konnte dem Hund nicht mehr geholfen werden. Er verendete noch vor Ort.

Die Polizei ermittelt gegen den Fahrer wegen Unfallflucht. Die Polizei Weinheim kann bereits erste Fahnungungserfolge verzeichnen. Der Unfallwagen, ein schwarzer Ford KA ist gefunden, doch ist der Fahrer noch unbekannt. Die Polizei bittet um Hinweise, die zur Feststellung der Identit√§t des Fahrers f√ľhren k√∂nnen.

Pressemitteilung der Polizeidirektion Heidelberg

„Weinheim: Am Freitagabend, gegen 21:20 Uhr, riss sich ein Sch√§ferhund/Labrador-Mischling w√§hrend eines Spaziergangs von der Leine seines Herrchens in der Pappelallee los. Der Hund wurde von einem in n√∂rdlicher Richtung fahrenden Ford KA erfasst und unter der Fahrzeugfront eingeklemmt. Der Ford AK schleifte den Hund rund einen Kilometer weit mit, bis er schlie√ülich auf dem Gel√§nde einer Tankstelle in der Stahlbadstra√üe anhielt. Dort wurde das schwerstverletzte Tier liegengelassen und verstarb kurz darauf.“

„Weinheim: Die Fahndung nach dem Fahrzeug, mit dem am Freitag, den 10. Februar 2012 ein Hund nach einer Kollision zu Tode geschleift worden war, hatte Erfolg. Bei einer akribischen Absuche des westlichen Stadtgebiets entdeckten Beamte des Polizeireviers Weinheim das Auto, nach dem seit vergangenen Freitag gefahndet worden war. Unfallspuren, die von der Kollision mit dem Hund stammen d√ľrften, wurden gesichert. Die Ermittlungen, wer zum Unfallzeitpunkt das Fahrzeug gefahren hat, dauern an.“

Hinweise an das Polizeirevier Weinheim, Tel. 06201/10030.

Oberb√ľrgermeister Bernhard: „Ihre Zivilcourage verdient Respekt.“

Guten Tag!

Weinheim, 07. Dezember 2010. (pm) Oberb√ľrgermeister Bernhard und Polizeirevierleiter J√ľrgen Helfrich ehrten das besonders couragierte Verhalten zweier Weinheimerinnen und lobte deren „Tatkraft und Aufmerksamkeit“. Als Geste der Anerkennung wurden Blumenstr√§u√üe an die Damen √ľberreicht.

Von Roland Kern

Als Claudia Reusch gemeinsam mit ihrem Freund am diesj√§hrigen Kerwefreitag den Marktplatz √ľberquerte, sp√ľrte sie, dass etwas nicht stimmte. Im oberen Bereich des Platzes war aufgeregtes Geschrei zu h√∂ren, Schaulustige bildeten eine Menschentraube. Das sah nicht gut aus. ‚ÄěIch habe nicht lange √ľberlegt, sondern instinktiv gehandelt und habe mich bis nach vorne durchgedr√§ngt‚Äú, schilderte die 42-j√§hrige Krankenschwester jetzt im Rathaus dem Weinheimer Polizeichef J√ľrgen Helfrich und Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard.

Der Eindruck täuschte nicht. Auf dem Marktplatz lag ein Mann bewusstlos am Boden, seine blaue Gesichtsfarbe verriet akute Erstickungsgefahr, es ging um Leben und Tod. Ein weiterer Helfer hatte bereits mit der Herzmassage begonnen. Aber aus ihrer beruflichen Erfahrung am Operationstisch des Viernheimer Krankenhauses wusste Claudia Reusch, was dem Patienten fehlte: Luft!

Fachm√§nnisch setzte sie an der Luftr√∂hre die Beatmungsger√§te ein, die das zwischenzeitlich herbeigerufene Rote Kreuz keine Sekunde zu sp√§t an den Einsatzort brachte. Es hatte auf dem Marktplatz fast kein Durchkommen gegeben. Langsam aber sichtlich bekam der 51-j√§hrige Weinheimer wieder Luft. Claudia Reusch setzte die k√ľnstliche Beatmung fort, bis der Mann vom Notarzt √ľbernommen werden konnte.

Revierleiter J√ľrgen Helfrich, Elke Rutz, Oberb√ľrgermeister Bernhard, Claudia Reusch. Bild: Stadt Weinheim

‚ÄěAls ich ein paar Tage sp√§ter die Nachricht erhielt, dass er lebt und keinen Sch√§den davontr√§gt, habe ich eine G√§nsehaut bekommen‚Äú, erz√§hlte die Krankenschwester jetzt im Dienstzimmer des OB. Selbst f√ľr die routinierte Fachkraft waren der Einsatzort und die widrigen Umst√§nde der lebenserhaltenden Hilfeleistung eine enorme Stress-Situation. ‚ÄěIhnen gilt mein gro√üer Respekt und mein herzliches Dankesch√∂n, diese Zivilcourage m√ľsste in jedem von uns wohnen‚Äú, lobte Heiner Bernhard.

Die Stadt und die Polizei nutzten die Adventszeit, um sich kurz vor Jahresende bei zwei aufmerksamen und hilfsbereiten B√ľrgerinnen f√ľr besondere Hilfeleistungen im Jahr 2010 zu bedanken. Claudia Reusch, die an der Kerwe einem Mann h√∂chstwahrscheinlich das Leben gerettet hat, war eine davon.

Die andere ist Elke Rutz. Die 54-j√§hrige geb√ľrtige Weinheimerin wohnt am K√§sackerweg und wurde in einer Septembernacht Zeugin eines Diebstahls, der dank ihrer Geistesgegenw√§rtigkeit vereitelt und noch in der gleichen Nacht aufgekl√§rt werden konnte.

Zwei junge M√§nner hatten sich auf dem Parkplatz der Firma Naturin an zwei dort abgestellten Motorrollern zu schaffen gemacht. Die benachbart wohnende Elke Rutz h√∂rte verd√§chtige Ger√§usche und rief bei der Weinheimer Polizei an, die Telefonnummer 10030 h√§ngt bei ihr auf einer ‚ÄěNotrufliste‚Äú √ľberm Telefon.

‚ÄěVorbildlich‚Äú, lobte Heiner Bernhard. Innerhalb weniger Minuten war die Polizei vor Ort und konnte die T√§ter in flagranti ertappen. ‚ÄěSie haben genau richtig gehandelt‚Äú, bescheinigte Polizeichef J√ľrgen Helfrich, ‚ÄěSie haben uns sofort informiert, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen‚Äú. Die beiden Roller-Diebe waren √ľbrigens keine unbeschriebenen Bl√§tter und hatten schon Sch√§den in betr√§chtlicher H√∂he verursacht.

So aufmerksame und wachsame B√ľrger wie Elke Rutz tr√ľgen, so Helfrich, ‚Äěwesentlich zur Sicherheit und zum Sicherheitsgef√ľhl in unserer Stadt bei‚Äú.

OB Bernhard lobte die ‚ÄěTatkraft und Aufmerksamkeit‚Äú der B√ľrgerin. Dass Weinheim im Vergleich zu √§hnlichen St√§dten weniger Kriminalit√§t aufweisen muss, sei auch das Verdienst solcher B√ľrger. Helfrich: ‚ÄěDas stimmt und wird vor allem von T√§tern, die sich von au√üerhalb eine Stadt als Ziel suchen, durchaus wahrgenommen.‚Äú

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim