Sonntag, 08. Dezember 2019

No-Budget-Produktion „Brave New World“

Nachwuchsfilmer stellen ersten Kurzfilm vor

Weinheim, 15. Februar 2014. (red/pm) Was als Schulprojekt an der Johann-Phillip-Reis-Schule in Weinheim begann, wurde beim 18-jĂ€hrigen Marco Henn aus Weinheim zu einer Leidenschaft. ZunĂ€chst sollte in Gruppen ein Kurzfilm erstellt werden, doch schnell merkte der junge Nachwuchsfilmemacher, dass er mehr will und so hat er mit vier Freunden grĂ¶ĂŸer gedacht, die Schulaufgabe mit 15 Punkten gemeistert und stellt nun den Kurzfilm „Brave New World“ vor. [Weiterlesen…]

"Geschichte des Monats"

Weinheim wieder einmal „best practice“

Weinheim, 13. Februar 2014. (red/pm) Das Weinheimer Mehrgenerationenhaus ist auf der bundesweiten Internetseite die „Geschichte des Monats“ [Weiterlesen…]

Paten gesucht

Das nÀchste WUB-Projekt steht bevor

Nikolauspflege

Der WUB sucht fĂŒr das Projekt „Nikolauspflege“ im Oktober noch weitere Paten, die die SchĂŒler begleiten. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 07. August 2013. (red/pm) Durch die traditionellen Projekte des Weinheimer UnterstĂŒtzerkreises Berufsstart sollen Klassen der Hans-Freudenberg-Schule soziale FĂ€higkeiten, Eigenverantwortung und SelbstwertgefĂŒhl erfahren. Das nĂ€chste Projekt findet im Oktober in der „Nikolauspflege“ statt. Dazu werden noch Paten gesucht. [Weiterlesen…]

Schnelles Internet fĂŒr alle

fibernet_Vertragsunterzeichnung

Vertragsunterzeichnung fĂŒr das landesweite Modellprojekt fibernet.rnk (vorne v.l.n.r.): Nils Drescher (Projektleiter, Rhein-Neckar-Kreis), Landrat Stefan Dallinger, Rudi Feil (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Geo Data), Jennifer Reckow (Projektleiterin, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin processline). (hinten v.l.n.r.): Prof. Dr. JĂŒrgen Anders (HS Furtwangen), Volker Weinkötz (Vergabestelle, Rhein-Neckar-Kreis), Manuel Hommel und Werner Riek (beide Geodata GmbH), Ann-Katrin Schwöbel (processline), Kai-Markus Schenek (iuscomm), Detlef Brandt (processline). Foto: Landratsamt Rhein-Neckar

 

Rhein-Neckar, 05. August 2013. (red/pm) Welche Maßnahmen sind im Rhein-Neckar-Kreis notwendig, um die Haushalte und Unternehmen flĂ€chendeckend mit schnellem Internet zu versorgen? Wie soll ein möglicher Ausbau organisiert und finanziert werden? Am 31. Juli fiel im Landratsamt der Startschuss fĂŒr das landesweite Modellprojekt fibernet.rnk, das Antworten auf diese zentralen Fragen geben wird. [Weiterlesen…]

Holiwater Projekt

Musik zur Rettung des Planeten

Maharaj Trio live in concert

Das Maharaj Trio setzt sichfĂŒr das „Holiwater Projekt“ ein. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 13. Juni 2013. (red/pm) Indische Musiker stellen morgen in der Volkshochschule Weinheim das Projekt „Heiliges Wasser“ vor. [Weiterlesen…]

Stadt richtet Projektgruppe ein und intensiviert die Suche nach einem Investor

Geothermie-Thema ist immer noch warm

Weinheim, 21. Dezember 2012. (red/pm) In den letzten Monaten wurde das Weinheimer Geothermie-Projekt eher auf kleiner Flamme warm gehalten. Aber jetzt, befeuert durch die SPD, geht die Stadt wieder mehr in die Tiefe. Der Gemeinderat ist am Mittwochabend einem Antrag der SPD gefolgt, der allerdings fraktionsĂŒbergreifend unterzeichnet worden war.

Information der Stadt Weinheim:

„Damit bekennen sich Stadtverwaltung und Gremium noch deutlicher als bislang offensiv zur Geothermie als kĂŒnftiger Energieform auf Weinheimer Boden. Gleichzeitig stellt die Verwaltung nun erneut den Antrag, die „Aufsuchungserlaubnis“ (den so genannten „Claim“), um drei Jahre zu verlĂ€ngern. BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner erklĂ€rte in der Sitzung, er sei sich sicher, dass Weinheim als Standortkommune den „Claim“ weiter behalte. Gleichzeitig prĂ€sentierte er – wie von der SPD beantragt – eine echte Organisationsstruktur fĂŒr das „Projekt Geothermie Weinheim“.

Eine solche Ernsthaftigkeit hatte auch das zustĂ€ndige RegierungsprĂ€sidium in Freiburg gefordert. Zur „Claim“-VerlĂ€ngerung gehört zum Beispiel auch ein Arbeits- und Finanzierungsplan. Die Behörde verlangt den Beweis, dass die Stadt die Verwirklichung des Projekts „zielgerichtet vorantreibt“. Deshalb mĂŒsse die Partnerschaft mit einem Investor eines der nĂ€chsten Ziele der Projektarbeit sein, betonte Fetzner. Stand der Dinge ist: Im Herbst dieses Jahres hat die Firma Rhein-Petroleum mit seismischen Messungen Daten ĂŒber mögliche Erdölvorkommen erhoben; diese können auch in geothermaler Hinsicht ausgewertet werden. Allerdings sei bereits hierfĂŒr eine Summe von einer Million Euro erforderlich. Im Moment bemĂŒhten sich die Stadt und die Stadtwerke, einen kapitalkrĂ€ftigen Partner zu finden, um eine gemeinsame Zweckgesellschaft zu grĂŒnden. Bei der Akquise eines Investors soll eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung helfen.

Das Projektteam „Geothermie Weinheim“ bestehe derzeit, so der BĂŒrgermeister, aus Stadtwerke-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter KrĂ€mer, ihm selbst, sowie OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard in einer Steuerungsgruppe. Die Projektleitung auf Arbeitsebene habe Jutta Ehmsen aus dem Energieteam der Stadtverwaltung. Zum Projektteam gehören außerdem Dr. Joachim Bauer als Externer Berater, Andreas Ernst von den Stadtwerken und gegebenenfalls weitere externe SachverstĂ€ndige. FĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation ist die Pressestelle der Stadt Weinheim zustĂ€ndig, der Gemeinderat ist auf Augenhöhe zur Steuerungsgruppe stets eingebunden, insgesamt fußt das Projekt auf einer breiten BĂŒrgerbeteiligung. Fetzner: „Wir sind uns bewusst, dass eine intensive BĂŒrgerbeteiligung erforderlich ist, um in der Bevölkerung eine positive Einstellung zu einem ErdwĂ€rmekraftwerk zu erreichen.“

Naturnahe SchĂŒlerkunst als Weinheimer Projekt mit dem KĂŒnstler Horst Busse

„NaturstĂ€mme“ im Schlosspark

Holzige Installation im Weinheimer Schlosspark


Weinheim, 12. Dezember 2012. (red/pm) Horst Busse ist als KĂŒnstler ein echter Naturbursche. Meistens mit SchĂŒlerprojekten hat er seiner Heimatstadt Weinheim schon manche holzige Installation beschert.

Information der Stadt Weinheim:

„Jetzt steht wieder eine im Weinheimer Schlosspark. „Bis auf Weiteres, in jedem Fall ĂŒber Winter bis ins FrĂŒhjahr hinein“, sagt Gunnar Fuchs, der Leiter des Weinheimer KulturbĂŒros. Er betreut die Ausstellung im Schlosspark seitens der Stadt. Die „Weinheimer NaturstĂ€mme“ werden in den nĂ€chsten Wochen und Monaten die Besucher des Weinheimer Schlossparkes auf ihre hölzerne Art willkommen heißen.

Ihre Botschaft: Weinheim ist eine Stadt, in der Schule und Bildung eng mit soziokulturellen Konzepten und Projekten einhergeht. Denn auch die „NaturstĂ€mme“ stammen aus einem Schulprojekt der Hans-Freudenberg-Schule. Ausgesuchte HolzstĂ€mme aus einem „Holzhaufen“ im Weinheimer Wald wurden von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern des Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf kĂŒnstlerisch bearbeitet.

Unter Anleitung des Weinheimer KĂŒnstlers Horst Busse sowie den Lehrern Peter Bohrmann und Torsten Nesselhauf entstanden ein Dutzend zwei Meter hohe Skulpturen, die im Schlosspark aufgestellt und den BĂŒrgern in den nĂ€chsten Wochen prĂ€sentiert werden. Dr. Adalbert Knapp von der BĂŒrgerstiftung Weinheim zeigte die Eckpunkte des Projektes im Zuge einer kleinen Ausstellungseröffnung auf – bei klirrender KĂ€lte; so spielt die Natur eben manchmal. Das Projekt wird von der Stadt Weinheim, der Freudenberg-Stiftung, der BĂŒrgerstiftung Weinheim, der Freudenberg Initiative „Wir tun was“ und privaten Spendern unterstĂŒtzt.“

Vorbildliches Projekt in der Grundschule LĂŒtzelsachsen

Immer mehr Kinder gehen zu Fuß

Kleine Kinder ganz groß: Die Kinder gehen zu Fuß nach Hause. Zur Belohnung gibts Obst

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Es gab Stunden in den letzten Tagen, da waren die SchĂŒler der Grundschule LĂŒtzelsachsen mehr in den Straßen ihrer Ortschaft unterwegs als in den Klassenzimmern. Da wurden Schulwege abgelaufen, KreidefĂŒĂŸe an gefĂ€hrliche ÜbergĂ€nge gemalt, Luftballons an HaustĂŒren gepinnt und Fotos vor der HaustĂŒr aufgenommen.

Information der Stadt Weinheim:

„Auf groß kopierten OrtsplĂ€nen hatten die SchĂŒler der einzelnen Klassen ihre Schulwege eingezeichnet und diese PlĂ€ne in den Fluren der Schule aufgehĂ€ngt. Das hatte seinen Grund.
Seit zwei Jahren laufen immer mehr Weinheimer GrundschĂŒler zu Fuß zur Schule. Das ist in den ersten vier Klassen wegen der Einteilung in Schulbezirke meistens gut möglich – es ist auch gesund, sozial, sicherer und umweltfreundlich, wie jetzt Stephan Fischer, Stadt- und Verkehrsplaner im Amt fĂŒr Stadtentwicklung betonte. Fischer koordiniert die Projekte „Kinderraupe“ und „Zu Fuß zur Schule“. In LĂŒtzelsachsen geht man geradezu vorbildlich mit dem Thema um, das Kollegium dort hat den laufenden Schulbesuch zum richtigen Projekt gemacht. „Absolut lobenswert“, findet Fischer.

Konkret sieht es so aus: Alle acht Klassen, insgesamt 160 SchĂŒler, nutzen einen groß kopierten Stadtplan. Auf diesem wurden die Wohnorte der einzelnen SchĂŒler gesucht, eingetragen und mit Klebepunkten markiert, so dass die Schulwege auf den ersten Blick erkennbar sind. Es gibt auch einen Plan, auf dem jede Klasse jeden Tag eingetragen hat, wieviele Kinder zu Fuß und wieviele Kinder mit dem Auto gekommen sind. Die Umsetzung erfolgt altersgemĂ€ĂŸ. Die Klassen Eins und Zwei sind beispielsweise die Schulwege der Kinder abgelaufen, haben vor den HaustĂŒren der Kinder Fotos gemacht und diese in den Stadtplan eingeklebt. Außeredem wurden beim Ablaufen der Wege an StraßenĂŒberquerungspunkten oder an gefĂ€hrlichen Stellen KinderfĂŒĂŸe mit Straßenkreide aufgemalt. Andere Klassen bezogen den Lehrplan des FĂ€cherverbands „Mensch-Natur-Kultur“ mit dessen Inhalten „Sicherer Schulweg, Verhalten im Straßenverkehr“ ein.

Zum Projekabschluss waren jetzt die PlĂ€ne aller Klassen im Flur der Schule aufgehĂ€ngt, so dass alle SchĂŒler die Fußwege oder Wohnorte ihrer MitschĂŒler sehen konnten. Schließlich wurde sogar ein Wettbewerb daraus, weil jede Klasse durch das Erlaufen ihrer Schulwege Punkte sammeln konnte. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung lobte Schulleiterin Sabine Keuthen-Brandt die teilnehmenden Kinder, aber auch deren Eltern und die engagierten Lehrerinnen. Als Belohnung erhielt jede Klasse eine gesunde, gut gefĂŒllte Obstkiste – gesponsert von der Firma Marktkauf.

Das Projekt macht in Weinheim immer mehr Schule. „Erfreulich, dass sich dieses Jahr erstmals auch an der Eltern bereit gefunden haben, eine Kinderraupe zu organisieren“, so Stephan Fischer. Vom neuen Wohngebiet Elserstraße ĂŒber die Cavaillonstaße und die FußgĂ€ngerbrĂŒcke sind es insgesamt zehn Kinder, die in wechselnder Besetzung und jeweils von einer anderen Mutter begleitet, eine Laufgruppe bilden. Kinderraupen gibt es außerdem an der Albert-Schweitzer-Schule, an der Pestalozzischule, aber auch an den anderen Schulen sind es inzwischen mehr als 70 Prozent der Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen. Fischer: „Sie tun sich damit etwas Gutes, weil es gesund ist und sie im Schulunterricht konzentrationsfĂ€higer sind. DarĂŒber hinaus entlasten sie damit ihre Eltern und die Umwelt, weil sie nicht mit dem Auto fahren.“