Mittwoch, 21. Februar 2018

Freiwillige Feuerwehr Weinheim - Abteilung Ritschweier

Jahr mit Familienabend beendet

Weinheim, 12. Dezember 2014. (red/pm) Die Abteilung Ritschweier ist die┬ákleinste Feuerwehrabteilung und trotzdem eine wichtige St├╝tze im Gesamtbild der Weinheimer Feuerwehr. Der Stellvertretende Stadtbrandmeister Volker J├Ąger dankte den Feuerwehrangeh├Ârigen der Abteilung Ritschweier f├╝r ihren Dienst am N├Ąchsten. [Weiterlesen…]

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Weinheim Abteilung Ritschweier

86 Stunden f├╝r die Bev├Âlkerung im Einsatz

Weinheim, 21. Februar 2014. (red/fw) Zu der diesj├Ąhrigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Weinheim Abteilung Ritschweier konnte Abteilungskommandant Ralph Seiberling zahlreich die Angeh├Ârigen der Abteilung, sowie G├Ąste begr├╝├čen. [Weiterlesen…]

Altersdurchschnitt bereitet dem Stadtbrandmeister Sorge

Feuerwehr Weinheim – Jahreshauptversammlung der Abteilung Ritschweier

Die Abteilung Ritschweier der Feuerwehr Weinheim traf sich zur Jahreshauptversammlung. Bild: Feuerwehr Weinheim

 

Weinheim, 13. Februar 2012. (red/fw) 

Information der Feuerwehr:

„Ortsvorsteher Alfred Paluszkiewicz dankte der Abteilung Ritschweier anl├Ąsslich der Jahreshauptversammlung f├╝r ihren Dienst am N├Ąchsten.

Paluszkiewicz sprach motivierende Worte und forderte die Mannschaft auf, auch weiterhin im Team zu arbeiten und eine Mannschaft zu bleiben. 2011 klappte das auch ganz gut, wie Abteilungskommandant Ralph Seiberling berichten konnte.

Die Aktive Mannschaft traf sich zu 14 ├ťbungen und musste zu 6 Eins├Ątzen ausr├╝cken. Insgesamt 46 Stunden war die Aktive Mannschaft im Einsatz. Im letzten Jahr wurden aber auch wieder gesellige Veranstaltungen durchgef├╝hrt. So sammelten die Wehr Christb├Ąume, veranstaltete das traditionelle Scheuerfest und ein Grillfest am Dorfteich, betreute den Martinszug und traf sich zum Familienabend.

B├╝rgermeister Torsten Fetzner, schloss sich dem Dank des Ortsvorstehers an und hoffte auch, dass die Einsatzf├Ąhigkeit der Wehr auch weiter gegeben ist. F├╝r ihn ist die kleine Feuerwehr Ritschweier genauso wichtig wie eine gro├če Abteilung, so Fetzner. Gerade hier muss sich jeder einzelne stark einbringen, da man in einer kleinen Feuerwehr, durch weniger Personal mehr Funktionen doppelt besetzen muss. Fetzner w├╝nschte sich, dass die Wehr auch weiter den Elan der letzten Jahre an den Tag legt, um auch in Zukunft die B├╝rger des Ortsteils und der Nachbarschaft zu sch├╝tzen.

Hoher Altersdurchschnitt

Im Berichtsjahr 2011 hatte die Abteilung 33 Mitglieder. 19 Aktive mit einem Durchschnittsalter von 45,6 Jahren und 14 Angeh├Ârige der Altersmannschaft mit einem Durchschnittsalter von 72,3 Jahren.

Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht bedankte sich ebenfalls bei der Wehr, die nicht nur durch ihren Einsatzdienst, sondern auch durch ihre Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil f├╝r den Ortsteil sind. Er stellte fest, dass 10% der Einwohner von Ritschweier Mitglied der Feuerwehr sind, was gerade auf die restlichen Abteilungen gesehen ungew├Âhnlich und ├╝berdurchschnittlich hoch ist.

Trotz der lobenden Worte kam ein ÔÇ×aberÔÇť des Stadtbrandmeisters. Denn das Durchschnittsalter der aktiven Mannschaft in Ritschweier liegt bei 45,6 Jahren im Gegensatz zu 39 Jahren der Gesamtwehr. Die Wehr veraltet und die Jugendfeuerwehr konnte 2011 nicht wieder aktiviert werden.

Daher rief Albrecht auch die Vertreter des Ortschaftrates auf, aktive Nachwuchsarbeit zu betreiben, eventuell Quereinsteiger und auch Frauen f├╝r den Dienst bei der Feuerwehr zu motivieren. Eine Idee, w├Ąre die Gr├╝ndung einer Kinderfeuerwehr, wie im Ortsteil Sulzbach, die dadurch versucht den Nachwuchs der aktiven Wehr auf Jahre zu sichern.

Der Altersdurchschnitt bereitet dem Stadtbrandmeister und der Abteilung Kopfzerbrechen. Bild: Feuerwehr Weinheim

Neuerungen 2012

Ein weiteres Problem sind die Energiekosten im Feuerwehrhaus Ritschweier, die deutlich zu hoch sind. Das liegt dran, dass es in der Umkleidekabine nach einer Din Norm mindestens 20 Grad haben muss, in der Fahrzeughalle aber eine Temperatur von 7 Grad ausreicht.

Da diese R├Ąume nicht baulich getrennt sind, kommt es zu den hohen Heizkosten. Dieses Problem wird nun aber gel├Âst, indem eine Wand mit T├╝r eingebaut wird und man dann die R├Ąume baulich getrennt hat. Nach den Berechnungen haben sich die Umbauarbeiten nach 4 Jahren bezahlt gemacht.

Albrecht gab auch einen Ausblick auf weitere Neuerungen f├╝r die Wehr 2012.

So wird die Abteilung Ritschweier von der analogen Alarmierung auf die digitale im ersten Halbjahr umgestellt. Desweiteren konnte aus einsatztaktischen Gr├╝nden ein gebrauchtes Tankl├Âschfahrzeug mit 1800 Litern Wasser von der Feuerwehr Mannheim f├╝r die Abteilung Ritschweier angeschafft werden.

Nach den Umbauarbeiten durch die hauptamtlichen Ger├Ątewarte wird das Fahrzeug in den n├Ąchsten Wochen nach Ritschweier gestellt. Da das Fahrzeug nur drei Sitzpl├Ątze hat, wird die VW Pritsche der Abteilung Stadt ebenfalls nach Ritschweier gestellt.

Das alte Tragkraftspritzenfahrzeug der Abteilung das kein Wasser f├╝r den Ersteinsatz mitf├╝hrte, wird zuk├╝nftig f├╝r den Bev├Âlkerungsschutz eingesetzt und soll zur Brandschutzaufkl├Ąrung in Schulen, Kinderg├Ąrten und Pflegeheimen dienen.

Dank und Auszeichnungen

Abteilungskommandant Ralph Seiberling bedankte sich f├╝r die Unterst├╝tzung des Stadtbrandmeisters und seiner Stellvertreter Wolfgang Eberle und Volker J├Ąger sowie bei der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat f├╝r die Unterst├╝tzung.

Sein Dank galt auch Heinz Scholl f├╝r 70 Jahre, Reinhard Fitzner f├╝r 60 Jahre, Gerhard Himmel f├╝r 25 Jahre, Stefan Lohrb├Ącher f├╝r 20 Jahre Dienst bei der Abteilung Ritschweier. Gerhard Himmel wurde zum Oberfeuerwehrmann bef├Ârdert. F├╝r hundertprozentigen ├ťbungsbesuch, wurde Sven Ballas, Markus Scholl, Karl Friedrich Kippenhahn, Ralph Seiberling, Bernd Nick und Heinrich Weygoldt geehrt.

Altersobmann Heinz Scholl, berichtete ├╝ber die Aktivit├Ąten der Altersmannschaft und die wachsende Zusammenarbeit mit der Altersmannschaft aus Hohensachsen.

Aber auch bei der Wehr waren die Kameraden aktiv zur Stelle, unterst├╝tzten die Veranstaltungen und installierten ein Regalsystem zur Lagerung von Einsatzger├Ąt. Markus Drabant wurde von der Wehr als Kassier best├Ątigt und von den Kassenpr├╝fern Gerhard Himmel und Karl Friedrich Kippenhahn entlastet. Da Himmel als Kassenpr├╝fer ausscheidet, wurde von der Versammlung Markus Scholl als zweiter Kassenpr├╝fer gew├Ąhlt.“